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Ø160 mm Neodym-Magnetschubladenabscheider für Salbsiebausläufe
- Für Salbsiebausläufe und Verarbeitungslinien für trockene Schüttgüter entwickelt.
- Mit 7 Neodym-Magnetstäben ausgestattet.
- Unterstützt die Abscheidung ferromagnetischer Metallpartikel aus gesiebtem Salz.
- Herausziehbare Magnetschublade für einen einfachen Zugang bei Wartungsarbeiten.
- Für vertikalen Produktfluss durch Schwerkraft geeignet.
- Manuelle Reinigung angesammelter ferromagnetischer Verunreinigungen.
- In kompatible Salzverarbeitungs- und Verpackungslinien integrierbar.
- Permanentmagnetisches Neodym-System ohne Strombedarf zur Erzeugung des Magnetfelds.
Technische Eigenschaften
- Produkttyp: Magnetschubladenabscheider
- Einlassdurchmesser: Ø160 mm
- Auslassdurchmesser: Ø160 mm
- Anzahl der Magnetstäbe: 7 Stück
- Durchmesser der Magnetstäbe: Ø25 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Magnetsystem: Permanentmagnet
- Fließrichtung: Vertikal, vom oberen Einlass zum unteren Auslass
- Produktförderung: Durch Schwerkraft
- Hauptanwendung: Auslauf eines Salzsiebs
- Weitere Anwendung: Förderleitungen für trockene Schüttgüter
- Reinigungsverfahren: Manuell, herausziehbare Magnetschublade
Der Ø160 mm Neodym-Magnetschubladenabscheider wurde für Ausläufe von Salzsieben und Verarbeitungslinien für trockene Schüttgüter entwickelt und unterstützt die Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen aus gesiebtem Salz. Er verfügt über 7 Permanentmagnetstäbe aus Neodym mit jeweils Ø25 mm Durchmesser, die in einer herausziehbaren Schubladenbaugruppe angeordnet sind und beim vertikalen Durchfluss des Salzes mehrere magnetische Abscheideflächen bereitstellen. Mit einem Einlass und Auslass von jeweils Ø160 mm kann der Abscheider in kompatible Schwerkraft-Fördersysteme integriert und nach sicherem Stillsetzen der Produktionslinie manuell gereinigt werden.
| Technische Spezifikation | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Magnetschubladenabscheider |
| Einlassdurchmesser | Ø160 mm |
| Auslassdurchmesser | Ø160 mm |
| Anzahl der Magnetstäbe | 7 Stück |
| Durchmesser der Magnetstäbe | Ø25 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Magnetanordnung | Mehrere magnetische Abscheideflächen |
| Produktfließrichtung | Vertikal |
| Produkteintritt | Oberer Einlass |
| Produktaustritt | Unterer Auslass |
| Förderprinzip | Schwerkraft |
| Hauptanwendung | Auslauf eines Salzsiebs |
| Weitere Anwendung | Förderung trockener Schüttgüter |
| Abzuscheidende Verunreinigungen | Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel |
| Reinigungsverfahren | Manuell, herausziehbare Schubladenbaugruppe |

1. Ø160 mm Neodym-Magnetschubladenabscheider für Salzsiebausläufe
Der Ø160 mm Neodym-Magnetschubladenabscheider ist für die Installation am Auslauf von Salzsieben vorgesehen. Er bietet eine zusätzliche Kontrollstufe für ferromagnetische Verunreinigungen nach dem mechanischen Siebvorgang.
Der Abscheider verfügt über einen Einlass und einen Auslass mit jeweils Ø160 mm Durchmesser. Diese Abmessungen ermöglichen die Prüfung einer Integration in kompatible vertikale Salzförderleitungen.
In der herausziehbaren Schubladenbaugruppe befinden sich 7 Neodym-Magnetstäbe mit jeweils Ø25 mm Durchmesser. Sie bilden mehrere magnetische Abscheideflächen, an denen das Salz während des Durchflusses vorbeigeführt wird.
Das Gerät dient zur Abscheidung geeigneter Eisen- und ferromagnetischer Stahlpartikel. Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Partikeleigenschaften, dem Salzfluss und der Nähe zu den Magnetoberflächen ab.
2. Was ist ein Neodym-Magnetschubladenabscheider?
Ein Neodym-Magnetschubladenabscheider ist ein magnetisches Trennsystem, das in eine Produktförderleitung eingebaut wird. Er verwendet Magnetstäbe innerhalb einer herausziehbaren Baugruppe, um ferromagnetische Verunreinigungen zurückzuhalten.
Durch die Schubladenkonstruktion kann die Magnetgruppe zur Inspektion aus dem Gehäuse gezogen werden. Dies erleichtert die regelmäßige manuelle Reinigung der magnetischen Oberflächen.
Permanentmagnete aus Neodym erzeugen das erforderliche Magnetfeld. Für die magnetische Anziehung ist keine kontinuierliche elektrische Energieversorgung notwendig.
Anders als ein herkömmliches Sieb arbeitet der Abscheider auf Grundlage der magnetischen Eigenschaften der Fremdpartikel. Er trennt nichtmagnetische Materialien nicht anhand ihrer Korngröße.
3. Magnetische Abscheidung am Auslauf eines Salzsiebs
Salzsiebe trennen Material entsprechend der Partikelgröße und den Öffnungen des Siebgewebes. Kleine ferromagnetische Metallfragmente können jedoch gemeinsam mit dem Salz durch diese Öffnungen gelangen.
Ein Magnetschubladenabscheider kann hinter dem Sieb angeordnet werden, um eine zusätzliche Trennmethode bereitzustellen. Er zielt auf geeignete Eisen- und ferromagnetische Stahlverunreinigungen ab.
Das gesiebte Salz tritt über den oberen Anschluss in das Magnetgehäuse ein. Anschließend bewegt es sich durch Schwerkraft an den Magnetstäben vorbei.
Eine mögliche Prozessfolge umfasst Produktzufuhr, Siebung, magnetische Abscheidung sowie anschließende Lagerung oder Verpackung. Die tatsächliche Anordnung muss an die Produktionsanlage angepasst werden.
4. Ø160 mm Einlass- und Auslassanschlüsse
Dieser Magnetschubladenabscheider besitzt einen Einlassdurchmesser von Ø160 mm und einen Auslassdurchmesser von Ø160 mm. Beide Maße beziehen sich auf die Anschlüsse für den Produkteintritt und Produktaustritt.
Gleiche Anschlussdurchmesser können die Integration in entsprechend dimensionierte Förderanlagen erleichtern. Die konkrete Anschlussausführung und die benötigten Einbauräume müssen dennoch überprüft werden.
Der Durchmesser von Ø160 mm definiert keine garantierte Förderleistung pro Stunde. Der tatsächliche Durchsatz hängt von den Salzeigenschaften, der Magnetstabanordnung und der umgebenden Anlagentechnik ab.
Vor der Montage sollten Anschlussgeometrie und Befestigungsanforderungen kontrolliert werden. Zusätzlich muss genügend Platz zum Herausziehen der Magnetschublade vorhanden sein.
5. Sieben Neodym-Magnetstäbe
Der Abscheider enthält sieben Neodym-Magnetstäbe. Die Zahl sieben bezeichnet die Anzahl der Magnetstäbe und nicht einen zulässigen Betriebsdruck.
Jeder Magnetstab stellt eine Oberfläche bereit, die geeignete ferromagnetische Partikel anziehen kann. Gemeinsam erzeugen die Stäbe mehrere magnetische Abscheidezonen im Produktstrom.
Die Verwendung mehrerer Magnetstäbe kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Partikel in die Nähe einer Magnetoberfläche gelangen. Eine vollständige Abscheidung sämtlicher ferromagnetischer Verunreinigungen wird dadurch jedoch nicht garantiert.
Die Abstände zwischen den Stäben müssen gemeinsam mit der Korngröße und den Fließeigenschaften des Salzes betrachtet werden. Produktablagerungen oder Durchflussbeschränkungen können den Betrieb beeinflussen.
6. Magnetstabdurchmesser Ø25 mm
Jeder der sieben Magnetstäbe besitzt einen Durchmesser von Ø25 mm. Dieses Maß gehört zu den bestätigten technischen Eigenschaften des Produkts.
Die zylindrischen Stäbe bieten Oberflächen zur Rückhaltung geeigneter Eisen- und ferromagnetischer Stahlpartikel. Ihre Position innerhalb der Schublade beeinflusst die magnetische Exposition des Produktstroms.
Aus dem Stabdurchmesser allein lassen sich weder die magnetische Flussdichte noch der Abscheidewirkungsgrad bestimmen. Magnetgüte und gemessene Gaußwerte müssen separat verifiziert werden.
Während der Wartung sollten die Staboberflächen auf Metallablagerungen und sichtbare Schäden untersucht werden. Ihr Zustand ist für einen zuverlässigen weiteren Betrieb wichtig.
7. Permanentmagnetisches Neodym-System
Der Abscheider verwendet Neodym-Permanentmagnete, die auch durch die Materialbezeichnung NdFeB bekannt sind. Diese Magnete erzeugen ein Magnetfeld ohne elektrische Erregung.
Das Magnetfeld ist während des normalen Produkttransports dauerhaft vorhanden. Es bleibt auch bestehen, wenn die übrigen Produktionsmaschinen abgeschaltet werden.
Durch dieses Funktionsprinzip wird keine elektrische Energie zur Erzeugung der magnetischen Anziehung benötigt. Andere Komponenten der Salzverarbeitungslinie können weiterhin Strom benötigen.
Beim Umgang mit der Magnetbaugruppe ist Vorsicht erforderlich. Ferromagnetische Werkzeuge und lose Stahlteile können von den Magnetstäben angezogen werden.
8. Vertikaler Salzfluss durch Schwerkraft
Der Magnetschubladenabscheider ist für eine vertikale Produktbewegung ausgelegt. Das Salz tritt über den oberen Anschluss ein und verlässt das Gerät über den unteren Anschluss.
Durch die Schwerkraft bewegt sich das gesiebte Material durch den Bereich mit den Magnetstäben. Dabei strömt das Salz durch die freien Zwischenräume der Stabanordnung.
Ferromagnetische Partikel, die ausreichend nahe an eine Magnetoberfläche gelangen, können angezogen und festgehalten werden. Das übrige Salz fließt zur nächsten Verarbeitungsstufe weiter.
Ein gleichmäßiger Schwerkraftfluss hängt von den Eigenschaften des Salzes und der inneren Durchgangsgeometrie ab. Feuchtigkeit, Korngröße und mögliche Produktablagerungen müssen berücksichtigt werden.
9. Ferromagnetische Verunreinigungen in der Salzproduktion
In der Salzproduktion kommen häufig Förderanlagen, Zerkleinerungsmaschinen, Siebe, Silos und Verpackungssysteme zum Einsatz. Viele dieser Maschinen enthalten metallische Bauteile.
Verschleiß, Wartungsarbeiten oder beschädigte Komponenten können Eisen- oder Stahlfragmente in den Produktstrom eintragen. Art und Menge der Verunreinigungen sind prozessabhängig.
Ein Magnetabscheider kann geeignete ferromagnetische Partikel an einer ausgewählten Förderstelle zurückhalten. Dadurch entsteht eine zusätzliche Möglichkeit zur Fremdkörperkontrolle.
Die magnetische Abscheidung entfernt nicht sämtliche möglichen Verunreinigungen. Nichtmagnetische Metalle und andere Fremdkörper müssen im Rahmen der Qualitätssicherung gesondert berücksichtigt werden.
10. Warum einen Magnetabscheider hinter einem Sieb installieren?
Mechanische Siebe und Magnetabscheider nutzen unterschiedliche Trennprinzipien. Ein Sieb trennt nach Partikelgröße, während ein Magnet auf die magnetischen Materialeigenschaften reagiert.
Ein kleines Stahlfragment kann möglicherweise durch eine Sieböffnung gelangen. Passiert es anschließend nahe genug an einem Magnetstab, kann es magnetisch zurückgehalten werden.
Die Installation eines Magnetabscheiders hinter dem Sieb schafft zwei sich ergänzende Kontrollstufen. Jede dieser Stufen adressiert eine andere Kategorie unerwünschter Materialien.
Die optimale Anordnung hängt vom Produktionsprozess ab. Für die Position direkt hinter dem Sieb sind Platzbedarf, Fließrichtung und Wartungszugang zu prüfen.
11. Herausziehbare Magnetschubladenbaugruppe
Die Magnetstäbe sind in einer schubladenartigen Baugruppe angeordnet. Diese Konstruktion ermöglicht das Herausziehen der Magneteinheit aus dem Gehäuse.
Die herausnehmbare Anordnung bietet Zugang zu den Magnetoberflächen für Inspektion und Reinigung. Dadurch können regelmäßige Wartungsarbeiten vereinfacht werden.
Vor dem Öffnen der Schublade muss die Produktionslinie sicher stillgesetzt werden. Produktfluss und mögliche mechanische Gefahren müssen unter Kontrolle sein.
Nach der Reinigung muss die Magnetbaugruppe korrekt in ihre Betriebsposition zurückgebracht werden. Gehäuse und zugängliche Komponenten sollten vor dem Neustart kontrolliert werden.
12. Manuelle Reinigung der Magnetstäbe
Während des Betriebs sammeln sich abgeschiedene ferromagnetische Verunreinigungen auf den Magnetstaboberflächen. Diese Ablagerungen müssen regelmäßig entfernt werden.
Die Reinigung darf erst beginnen, nachdem die Produktionslinie sicher angehalten und gegen unbeabsichtigtes Anlaufen gesichert wurde. Dabei sind die betrieblichen Wartungs- und Hygienevorschriften einzuhalten.
Anschließend kann die Magnetschublade herausgezogen werden, um die Stäbe zugänglich zu machen. Für die Entfernung der Metallpartikel sollten geeignete Werkzeuge und Verfahren verwendet werden.
Da Permanentmagnete eingesetzt werden, bleibt die magnetische Anziehung während der Reinigung bestehen. Beim Umgang mit metallischen Werkzeugen ist deshalb besondere Vorsicht erforderlich.
13. Festlegung der Reinigungsintervalle
Das erforderliche Reinigungsintervall hängt von der Menge der ferromagnetischen Verunreinigungen im Salz ab. Ein allgemeingültiges Intervall kann nicht für jede Produktionsanlage festgelegt werden.
Während der ersten Betriebsphase können häufigere Kontrollen helfen, die Geschwindigkeit der Partikelansammlung zu bestimmen. Diese Beobachtungen bilden die Grundlage für einen geeigneten Reinigungsplan.
Salzdurchsatz, Betriebsstunden und Zustand der Maschinen beeinflussen die Menge des gesammelten Materials. Veränderungen dieser Faktoren können eine Anpassung der Wartungsintervalle erforderlich machen.
Die Dokumentation von Art und Menge der abgeschiedenen Partikel ist hilfreich. Ein unerwarteter Anstieg kann auf zunehmenden Verschleiß an anderer Stelle der Anlage hinweisen.
14. Salzfeuchtigkeit und Fließverhalten
Trockenes, gut rieselfähiges Salz kann unter geeigneten Bedingungen durch einen Schwerkraftabscheider fließen. Die Fließeigenschaften des Materials sind für einen stabilen Betrieb entscheidend.
Bei zunehmender Feuchtigkeit kann Salz stärker zur Klumpenbildung oder zum Anhaften an Oberflächen neigen. Dadurch kann die Bewegung zwischen den Magnetstäben beeinträchtigt werden.
Produktablagerungen können den verfügbaren Durchgangsquerschnitt reduzieren. Außerdem können sie häufigere oder aufwendigere Reinigungsarbeiten verursachen.
Vor der Auswahl des Abscheiders sollten Feuchtigkeitsgehalt und Fließeigenschaften des tatsächlichen Salzes bewertet werden. Ein identisches Betriebsverhalten für alle Salzsorten darf nicht vorausgesetzt werden.
15. Salzkorngröße und Magnetstababstände
Salzprodukte können sich hinsichtlich Korngröße und Korngrößenverteilung unterscheiden. Diese Eigenschaften beeinflussen das Bewegungsverhalten im Magnetabscheider.
Die Zwischenräume zwischen den sieben Magnetstäben bilden die Durchgänge für das Salz. Diese Durchgänge müssen für das vorgesehene Produkt geeignet bleiben.
Feines Salz und grobkörniges Salz können sich beim Austrag durch Schwerkraft unterschiedlich verhalten. Feuchtigkeit und Zusammenhaftung der Körner können das Fließverhalten zusätzlich verändern.
Die Eignung der Stabanordnung sollte für das tatsächliche Material geprüft werden. Bestätigte Stabdurchmesser und Stabanzahl allein gewährleisten keine Kompatibilität mit jeder Salzqualität.
16. Abscheidung von Eisen und ferromagnetischem Stahl
Eisen und viele Kohlenstoffstähle besitzen ferromagnetische Eigenschaften. Geeignete Partikel dieser Materialien können von den Neodym-Magnetstäben angezogen werden.
Mögliche Verunreinigungen sind Stahlfragmente, Eisenspäne, Drahtstücke und ferromagnetische Verschleißpartikel. Größe und magnetische Reaktion dieser Partikel können stark variieren.
Partikel, die nahe genug an den Stäben vorbeiströmen, können auf deren Oberflächen zurückgehalten werden. Das gesammelte Material wird anschließend bei der manuellen Reinigung entfernt.
Eine vollständige Partikelabscheidung kann nicht allgemein garantiert werden. Das Ergebnis hängt von den magnetischen Eigenschaften, der Partikelgröße, dem Abstand und der Produktbewegung ab.
17. Grenzen bei nichtmagnetischen Metallen
Der Magnetschubladenabscheider ist hauptsächlich für ferromagnetische Materialien vorgesehen. Er ist kein universelles System zur Entfernung sämtlicher Metalle.
Aluminium, Kupfer und Messing werden durch die gewöhnliche Anziehung von Permanentmagneten nicht zuverlässig erfasst. Auch bestimmte Edelstahlsorten zeigen nur eine geringe magnetische Reaktion.
Wenn solche Materialien ein relevantes Verunreinigungsrisiko darstellen, können zusätzliche Prüf- oder Trenntechnologien erforderlich sein. Die Auswahl richtet sich nach den tatsächlichen Prozessrisiken.
Ein Magnetabscheider darf nicht mit einem allgemeinen Metalldetektor gleichgesetzt werden. Beide Technologien erfüllen unterschiedliche Aufgaben und können sich gegenseitig ergänzen.
18. Magnetischer Wirkungsabstand
Der magnetische Wirkungsabstand beschreibt die Entfernung zwischen einem Fremdpartikel und der Magnetoberfläche, die es anziehen kann. Dieser Abstand beeinflusst die Wahrscheinlichkeit der Abscheidung.
Ein Partikel nahe am Magnetstab kann einer stärkeren Anziehung ausgesetzt sein als ein weiter entferntes Partikel. Magnetfeld und Feldgradient verändern sich mit der Position.
Materialzusammensetzung, Partikelgröße und Bewegung beeinflussen das Abscheideergebnis ebenfalls. Deshalb lassen sich aus Anzahl und Durchmesser der Stäbe keine garantierten Mindestpartikelgrößen ableiten.
Für diesen Abscheider sind weder ein bestimmter Abscheideabstand noch ein Oberflächen-Gaußwert bestätigt. Solche Leistungsangaben sollten erst nach geeigneten Messungen oder Versuchen veröffentlicht werden.
19. Mehrere magnetische Abscheidezonen
Die Anordnung mit sieben Stäben schafft mehrere magnetische Oberflächen innerhalb des Gehäuses. Das Salz bewegt sich zwischen diesen Oberflächen hindurch.
Dadurch können sich zusätzliche Gelegenheiten ergeben, bei denen ferromagnetische Partikel einem Magnetstab ausreichend nahekommen. Dies ist insbesondere bei schwerkraftgeführten trockenen Schüttgütern relevant.
Die tatsächliche magnetische Exposition hängt von der jeweiligen Fließbahn der Partikel ab. Nicht jedes Partikel passiert die Magnetoberflächen im gleichen Abstand.
Für einen wirksamen Betrieb sind eine geeignete Produktverteilung und passende Betriebsbedingungen erforderlich. Die Mehrstabanordnung muss gemeinsam mit Durchsatz und Materialeigenschaften bewertet werden.
20. Integration in Salzverarbeitungslinien
Der Abscheider ist hauptsächlich für den Auslauf eines Salzsiebs vorgesehen. Weitere geeignete Übergabestellen für trockenes Salz können ebenfalls geprüft werden.
Mögliche Installationspunkte sind Trichtereinläufe, Trichterausläufe und Übergänge vor Verpackungsmaschinen. Jeder Einbauort muss anhand der tatsächlichen Anlagenkonfiguration bewertet werden.
Einlass und Auslass mit Ø160 mm liefern wichtige Abmessungen für die Integration. Anschlussdetails, Befestigung und Freiraum für die Reinigung müssen gesondert geprüft werden.
Der Abscheider sollte für regelmäßige Inspektionen gut erreichbar sein. Die Installation darf keine unnötigen Produktablagerungen verursachen oder den normalen Materialtransport beeinträchtigen.
21. Magnetische Kontrolle vor der Salzverpackung
Ein Magnetabscheider vor der Verpackung kann eine zusätzliche Kontrollstufe gegen ferromagnetische Verunreinigungen darstellen. Dies kann nach der Siebung oder Zwischenlagerung sinnvoll sein.
Das Salz tritt in den Abscheider ein und passiert die Magnetstabanordnung. Geeignete ferromagnetische Partikel können zurückgehalten werden, bevor das Produkt die nachfolgenden Maschinen erreicht.
Eine mögliche Prozessfolge lautet Siebung, magnetische Abscheidung, Zwischenlagerung und Verpackung. Die genaue Reihenfolge muss an die Produktionsanlage angepasst werden.
Magnetische Abscheidung ergänzt andere Qualitätskontrollen. Sie ersetzt weder Inspektionen noch Maschinenwartung oder eine geeignete Bewertung von Fremdkörperrisiken.
22. Magnetische Abscheidung und mechanische Siebung
Bei der mechanischen Siebung erfolgt die Trennung anhand der Partikelgröße. Sie wird häufig eingesetzt, um übergroße Bestandteile zu entfernen und eine gewünschte Kornfraktion zu erhalten.
Die magnetische Abscheidung basiert dagegen auf der Reaktion der Partikel auf ein Magnetfeld. Sie kann bestimmte Eisen- und Stahlverunreinigungen erfassen, selbst wenn diese klein genug sind, um das Sieb zu passieren.
Ein nichtmagnetischer Stein kann von einem geeigneten Sieb zurückgehalten werden, wird jedoch nicht von den Magnetstäben angezogen. Umgekehrt kann ein kleines ferromagnetisches Fragment das Sieb passieren und danach magnetisch abgeschieden werden.
Die Kombination beider Methoden schafft sich ergänzende Kontrollstufen. Keine der beiden Methoden sollte als vollständige Lösung für sämtliche Fremdkörper betrachtet werden.
23. Vorbeugende Wartung des Magnetschubladenabscheiders
Die vorbeugende Wartung sollte Inspektionen der Schubladenbaugruppe, Magnetstäbe und zugänglichen Gehäuseteile umfassen. Ziel ist die frühzeitige Erkennung von Verschleiß, Schäden und Ablagerungen.
Die Magnetoberflächen sollten auf zurückgehaltene Metallpartikel und sichtbare Beschädigungen geprüft werden. Zustände, die die Abscheideleistung beeinträchtigen könnten, müssen vor dem Weiterbetrieb bewertet werden.
Auch die mechanischen Anschlüsse und der korrekte Sitz der Schublade sollten kontrolliert werden. Nach jeder Reinigung ist die ordnungsgemäße Wiedermontage wichtig.
Wartungsprotokolle können Veränderungen des Verunreinigungsniveaus sichtbar machen. Sie unterstützen außerdem die Untersuchung möglicher Verschleißquellen in vorgelagerten Maschinen.
24. Produktablagerungen und Durchflussbeschränkungen
Angesammeltes Salz oder zurückgehaltene Metallpartikel können die freien Durchgänge zwischen den Magnetstäben verkleinern. Dadurch kann der Materialaustrag durch Schwerkraft beeinträchtigt werden.
Salz mit erhöhtem Feuchtigkeitsgehalt kann stärker zur Bildung von Ablagerungen oder Klumpen neigen. Das Ausmaß hängt vom Material und von den Umgebungsbedingungen ab.
Regelmäßige Inspektionen helfen, Ablagerungen zu erkennen, bevor größere Betriebsprobleme entstehen. Bei Bedarf müssen die Reinigungsintervalle an die tatsächlichen Bedingungen angepasst werden.
Wenn der Produktfluss eingeschränkt ist, sollte die Ursache untersucht werden. Mögliche Faktoren sind Materialeigenschaften, Produktansammlungen und die Einbindung in die umgebende Anlagentechnik.
25. Magnetische Abscheidung in Trockenstoff-Förderleitungen
Magnetschubladenabscheider können in geeigneten Förderanwendungen für trockene Schüttgüter eingesetzt werden. Ihre Hauptaufgabe ist die Rückhaltung ferromagnetischer Verunreinigungen aus dem bewegten Produkt.
Schwerkraftgeführte Ausführungen eignen sich besonders für vertikale Übergänge zwischen Verarbeitungsschritten. Der Abscheider muss mit den Fließeigenschaften des jeweiligen Produkts kompatibel sein.
Die Hauptanwendung dieses Ø160 mm Modells ist die Salzverarbeitung. Für andere trockene Materialien muss die Eignung separat geprüft werden.
Materialeigenschaften, Verunreinigungsrisiken und Wartungsanforderungen unterscheiden sich zwischen den Anwendungen. Die Auswahl sollte deshalb nicht ausschließlich anhand des Anschlussdurchmessers erfolgen.
26. Kundenspezifische Fertigung von Magnetschubladenabscheidern
Salzproduktionsanlagen können unterschiedliche Anschlussdurchmesser, Durchsatzanforderungen und Maschinenanordnungen aufweisen. Ein Magnetschubladenabscheider kann entsprechend den jeweiligen Prozessbedingungen ausgelegt werden.
Magneteksan fertigt magnetische Trennlösungen für industrielle Anwendungen. Kundenspezifische Schubladenausführungen können geprüft werden, wenn eine Standardkonstruktion nicht zur Anlage passt.
Mögliche Auslegungsparameter sind Anschlussabmessungen, Anzahl der Magnetstäbe, Stabdurchmesser und die Anordnung der Baugruppe. Jede alternative Spezifikation muss für das jeweilige Projekt bestätigt werden.
Das hier beschriebene Ø160 mm Modell besitzt sieben Neodym-Magnetstäbe mit Ø25 mm Durchmesser. Sonderausführungen sind als eigenständige Konfigurationen mit gesondert bestätigten technischen Eigenschaften zu betrachten.
27. Auswahl eines Magnetabscheiders für die Salzproduktion
Die Auswahl eines Magnetabscheiders beginnt mit der Analyse des tatsächlichen Salzverarbeitungsprozesses. Wichtige Parameter sind Korngröße, Feuchtigkeitsgehalt, Durchsatz und verfügbarer Einbauraum.
Auch die Art der erwarteten Verunreinigungen muss berücksichtigt werden. Neodym-Magnetstäbe sind hauptsächlich für geeignete ferromagnetische Metallpartikel vorgesehen.
Anschlusskompatibilität und Reinigungszugang sind ebenso wichtig. Übereinstimmende Ø160 mm Anschlussdurchmesser allein garantieren keine vollständige mechanische Eignung.
Der Magnetschubladenabscheider mit sieben Stäben kann eingesetzt werden, wenn seine bestätigten Merkmale die Anwendungsanforderungen erfüllen. Die endgültige Auswahl sollte auf einer technischen Bewertung der Produktionslinie beruhen.
28. Magneteksan-Lösungen für die magnetische Abscheidung in der Salzverarbeitung
Magneteksan entwickelt und fertigt industrielle Magnetabscheider für verschiedene Anwendungen der Materialförderung und Verarbeitung. Magnetschubladenabscheider gehören zu diesen Lösungen.
Der Ø160 mm Neodym-Magnetschubladenabscheider wurde für Salzsiebausläufe und kompatible Förderleitungen für trockene Produkte entwickelt. Seine sieben Neodym-Magnetstäbe mit Ø25 mm Durchmesser stellen mehrere magnetische Abscheideflächen bereit.
Die herausziehbare Schubladenbaugruppe ermöglicht die manuelle Entfernung angesammelter ferromagnetischer Partikel. Das Permanentmagnetsystem benötigt keinen Strom zur Erzeugung des Magnetfelds.
Eine erfolgreiche Integration hängt von den Salzeigenschaften, dem Durchsatz, den Anschlussabmessungen und dem Wartungszugang ab. Diese Faktoren sollten die Auswahl und Installation des Magnetabscheiders bestimmen.


