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Ø220 mm – Neodym-Schubladenmagnet – Fliesenkleberproduktion
Allgemeine Merkmale
- Entwickelt zur Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Produktionslinien für Fliesenkleber und trockene Bauchemikalien.
- Für geeignete Anlagen zur Installation nach dem Mischer und vor der Verpackung vorgesehen.
- Mit Einlass- und Auslassanschlüssen von jeweils Ø220 mm ausgestattet.
- Enthält fünf Neodym-Magnetstäbe mit jeweils Ø25 mm Durchmesser.
- Die Schubladenkonstruktion ermöglicht den Zugang zur Magnetstabeinheit für Inspektion und Reinigung.
- Kann bei entsprechender Eignung in Schwerkraft-Förderstrecken für trockene Pulver eingesetzt werden.
- Das Permanentmagnetsystem benötigt keinen Strom zur Erzeugung des Magnetfeldes.
- Die manuelle Reinigung ermöglicht die regelmäßige Entfernung abgeschiedener ferromagnetischer Partikel.
Technische Merkmale
- Produkttyp: Magnetabscheider mit herausziehbarer Schubladeneinheit.
- Einlassdurchmesser: Ø220 mm.
- Auslassdurchmesser: Ø220 mm.
- Anzahl der Magnetstäbe: 5.
- Durchmesser der Magnetstäbe: Ø25 mm.
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB), permanentmagnetisch.
- Reinigungsverfahren: Manuelle Reinigung.
- Magnetstabeinheit: Herausziehbare Schubladenkonstruktion.
- Anwendungsbereich: Herstellung von Fliesenkleber und trockenen Bauchemikalien.
- Empfohlene Prozessposition: Nach dem Mischer / vor der Verpackung.
- Abscheidefunktion: Rückhaltung geeigneter ferromagnetischer Metallpartikel.
- Materialförderung: Geeignete, durch Schwerkraft fließende Trockenpulver nach Prüfung der Prozesskompatibilität.
Der Ø220 mm Neodym-Schubladenmagnet wurde zur Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Produktionslinien für Fliesenkleber und trockene Bauchemikalien entwickelt. Er verfügt über fünf Neodym-Magnetstäbe mit Ø25 mm Durchmesser sowie Einlass- und Auslassanschlüsse mit jeweils Ø220 mm Durchmesser. Die herausziehbare Schubladeneinheit ermöglicht eine manuelle Reinigung und eignet sich für entsprechend ausgelegte Trockenpulver-Förderstrecken, insbesondere nach dem Mischer und vor der Verpackung.
| Technische Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Magnetabscheider mit Schubladeneinheit |
| Hauptanwendung | Fliesenkleberproduktion / Trockene Bauchemikalien |
| Einlassdurchmesser | Ø220 mm |
| Auslassdurchmesser | Ø220 mm |
| Anzahl der Magnetstäbe | 5 |
| Durchmesser der Magnetstäbe | Ø25 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Magnetstabeinheit | Herausziehbare Schubladenkonstruktion |
| Reinigungsverfahren | Manuell |
| Materialfluss | Geeignete, durch Schwerkraft fließende Trockenpulver |
| Typische Einbauposition | Nach dem Mischer / vor der Verpackung |
| Hauptfunktion | Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen |
| Abzuscheidende Partikel | Eisen und ferromagnetische Stahlpartikel |
| Elektrischer Energiebedarf | Für die magnetische Abscheidung nicht erforderlich |
| Weitere Anwendungen | Geeignete Trockenmörtel und bauchemische Pulvermischungen |

1. Warum ist die Magnetabscheidung bei der Fliesenkleberproduktion wichtig?
Fliesenkleber wird üblicherweise aus mineralischen Trockenstoffen, zementgebundenen Bindemitteln und verschiedenen Zusatzstoffen nach einer festgelegten Rezeptur hergestellt.
Während der Produktion durchlaufen diese Materialien unterschiedliche Anlagenteile, darunter Vorratsbehälter, Förderschnecken, Elevatoren, Mischer, Ventile und Verpackungsmaschinen.
Dabei können ferromagnetische Metallpartikel aus den Rohstoffen, durch Anlagenverschleiß oder während Wartungsarbeiten in den Produktstrom gelangen.
Ein Neodym-Schubladenmagnet bietet einen zusätzlichen Kontrollpunkt, um geeignete Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel vor der Verpackung zurückzuhalten.
2. Was ist ein Ø220 mm Neodym-Schubladenmagnet?
Der Ø220 mm Neodym-Schubladenmagnet ist ein Magnetabscheider mit herausziehbarer Magnetstabeinheit für geeignete Trockenpulver-Förderstrecken.
Das Produkt besitzt einen Einlassdurchmesser von Ø220 mm, einen Auslassdurchmesser von Ø220 mm und fünf Neodym-Magnetstäbe mit jeweils Ø25 mm Durchmesser.
Die Magnetstäbe befinden sich in einer herausnehmbaren Schubladenkonstruktion. Dadurch können sie für die Inspektion und manuelle Reinigung zugänglich gemacht werden.
Die Hauptaufgabe besteht darin, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen auf den Magnetoberflächen zurückzuhalten, während das übrige Material durch das Gehäuse weiterfließt.
3. Wie funktioniert die magnetische Abscheidung?
Das trockene Material gelangt durch den Ø220 mm großen Einlass in das Magnetgehäuse.
Beim Durchströmen des Gehäuses bewegt sich das Produkt an den fünf Neodym-Magnetstäben vorbei.
Ferromagnetische Partikel, auf die eine ausreichende magnetische Anziehungskraft wirkt, können an den Oberflächen der Magnetstäbe zurückgehalten werden.
Das übrige Material verlässt das Gehäuse durch den Ø220 mm großen Auslass und gelangt zur nächsten Prozessstufe.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt unter anderem von den Eigenschaften der Metallpartikel, der Materialströmung und der Ausführung des Magnetsystems ab.
4. Warum werden fünf Magnetstäbe verwendet?
Das Gehäuse enthält fünf Magnetstäbe mit einem Durchmesser von jeweils Ø25 mm.
Mehrere Magnetstäbe schaffen verschiedene magnetische Erfassungsbereiche innerhalb des Materialdurchgangs.
Diese Anordnung soll die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass geeignete ferromagnetische Partikel beim Durchströmen des Gehäuses in die Nähe einer magnetisch wirksamen Oberfläche gelangen.
Allein aus der Anzahl der Magnetstäbe lässt sich jedoch kein garantierter Abscheidegrad ableiten. Auch die Anordnung der Stäbe, die Strömungsverhältnisse und die Eigenschaften der Verunreinigungen sind entscheidend.
5. Warum werden Neodym-Magnete eingesetzt?
Neodym (NdFeB) ist ein Permanentmagnetwerkstoff, der in industriellen Magnetabscheidern eingesetzt wird.
Die Magnetstäbe dieses Produkts verwenden Neodym, um geeignete ferromagnetische Metallpartikel anzuziehen.
Das Magnetsystem benötigt keine elektrische Erregerspule, um sein Magnetfeld aufrechtzuerhalten.
Die tatsächliche Wirkung wird durch die Konstruktion der Magneteinheit, die Betriebsbedingungen und die Eigenschaften der Metallverunreinigungen bestimmt.
6. Was bedeuten die Anschlussmaße Ø220 mm?
Der Magnetabscheider verfügt über einen Einlass mit Ø220 mm und einen Auslass mit Ø220 mm.
Diese Maße sind wichtig, um die Kompatibilität mit vorhandenen Behälterauslässen, Fallrohren und vertikalen Materialübergängen zu prüfen.
Beispielsweise kann der Magnetabscheider zwischen einem Mischer und einem Verpackungsbehälter vorgesehen werden, sofern dort ein geeigneter Materialdurchgang vorhanden ist.
Die konkrete Anschlussausführung sowie die äußeren Einbaumaße müssen vor der Integration anhand der technischen Zeichnung überprüft werden.
7. Warum wird der Einbau nach dem Mischer empfohlen?
Während des Mischprozesses werden verschiedene Rohstoffe zu einer homogenen Trockenmischung zusammengeführt.
Ein Magnetabscheider nach dem Mischer kann als gemeinsamer Kontrollpunkt für geeignete ferromagnetische Verunreinigungen dienen, die während früherer Produktionsschritte in den Materialstrom gelangt sind.
Mögliche Ursachen sind Anlagenverschleiß, beschädigte metallische Bauteile oder Fremdkörper aus Wartungsarbeiten.
Diese Einbauposition ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die fertige Trockenmischung anschließend durch Schwerkraft in einen Zwischenbehälter oder zur Verpackungsanlage gefördert wird.
8. Kann der Magnetabscheider vor der Verpackung eingebaut werden?
Ja, sofern die mechanische Anordnung und die Fließeigenschaften des Materials dafür geeignet sind.
Das Magnetgehäuse kann vor der Verwiegung oder Absackung installiert werden.
In dieser Position passiert das trockene Produkt die Magnetstabeinheit, bevor es in die Verpackungsmaschine gelangt.
Dadurch entsteht eine zusätzliche Möglichkeit, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen vor der endgültigen Abfüllung zurückzuhalten.
9. Wie sieht eine typische Einbauanordnung aus?
Eine mögliche Prozessfolge lautet:
Rohstoffdosierung → Mischen → Ø220 mm Neodym-Schubladenmagnet → Zwischenbehälter → Verwiegung → Absackung
Eine weitere mögliche Anordnung ist:
Fertigproduktbehälter → Ø220 mm Neodym-Schubladenmagnet → Wiegesystem → Verpackung
Die geeignete Einbauposition hängt vom vorhandenen Anlagenlayout, dem verfügbaren Platz, den Fließeigenschaften des Pulvers und der Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten ab.
Diese Abläufe sind Anwendungsbeispiele und keine verbindlichen Installationsvorgaben.
10. Für welche trockenen Bauchemikalien ist das Produkt geeignet?
Die Hauptanwendung ist die Herstellung von Fliesenkleber.
Abhängig von den Materialeigenschaften und der Prozesskompatibilität kann das Produkt auch für andere geeignete Trockenmischungen geprüft werden:
- Trockene Fliesenklebermischungen
- Fugenmörtel und Fugenfüllstoffe
- Bestimmte trockene Reparaturmörtel
- Andere geeignete, ausreichend fließfähige bauchemische Pulver
Die Eignung muss für jede Rezeptur gesondert bewertet werden.
Wichtige Faktoren sind Korngrößenverteilung, Feuchtigkeitsgehalt, Fließfähigkeit und die mögliche Bildung von Materialablagerungen.
11. Kann der Magnetabscheider in Trockenmörtelanlagen verwendet werden?
Der Magnetabscheider kann für bestimmte Trockenmörtelanlagen geeignet sein, wenn das Material einen kompatiblen, durch Schwerkraft betriebenen Übergabepunkt durchströmt.
Dort kann das Magnetsystem geeignete ferromagnetische Partikel aus dem Trockenmaterial zurückhalten.
Trockenmörtel unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Korngröße, Schüttdichte, Fließfähigkeit und Feuchtigkeitsempfindlichkeit.
Diese Eigenschaften müssen vor der Auswahl des Gehäuses und der Festlegung der Einbauposition berücksichtigt werden.
12. Woher stammen ferromagnetische Metallverunreinigungen?
In Produktionslinien für trockene Bauchemikalien können ferromagnetische Fremdpartikel aus unterschiedlichen Quellen stammen.
Dazu gehören:
- Verschleißpartikel aus Mischern
- Metallfragmente aus Förderschnecken
- Partikel aus Becherwerken und Elevatoren
- Gelöste oder beschädigte Stahlbefestigungen
- Fremdkörper nach Wartungsarbeiten
- Abrieb aus Materialfördereinrichtungen
- Bereits in den Rohstoffen vorhandene ferromagnetische Partikel
Der Magnetabscheider soll dazu beitragen, geeignete Partikel aus diesen Quellen zurückzuhalten.
13. Welche Metalle kann der Neodym-Schubladenmagnet abscheiden?
Das Magnetsystem ist für Metallverunreinigungen mit ausreichenden ferromagnetischen Eigenschaften ausgelegt.
Beispiele sind:
- Eisenpartikel
- Ferromagnetische Stahlfragmente
- Kleine Teile aus Kohlenstoffstahl
- Geeignete metallische Verschleißpartikel
- Ferromagnetische Fragmente aus Maschinenkomponenten
Die Erfassung hängt von Größe, Form, Masse und magnetischen Eigenschaften der Partikel sowie von ihrer Bewegung in der Nähe der Magnetstäbe ab.
14. Kann das Gerät Aluminium, Kupfer oder Messing abscheiden?
Aluminium, Kupfer und Messing sind unter normalen Betriebsbedingungen nicht ferromagnetisch.
Sie werden daher von einem herkömmlichen Permanentmagneten nicht auf dieselbe Weise angezogen wie Eisen oder ferromagnetischer Stahl.
Der Magnetabscheider darf deshalb nicht als Gerät zur Entfernung sämtlicher Metallarten beschrieben werden.
Auch das magnetische Verhalten von Edelstahl hängt von der Legierungszusammensetzung und dem metallurgischen Gefüge ab.
Wenn weitere Metallarten erkannt oder entfernt werden müssen, können zusätzliche Kontroll- oder Abscheidetechnologien erforderlich sein.
15. Zieht der Magnet auch das Fliesenkleberpulver an?
Die Aufgabe des Magnetsystems besteht nicht darin, den Fliesenkleber selbst zu sammeln.
Es soll geeignete ferromagnetische Fremdpartikel zurückhalten, die sich im trockenen Produktstrom befinden können.
Der Ablauf lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Trockenpulver tritt ein → Material passiert fünf Magnetstäbe → Geeignete ferromagnetische Partikel werden zurückgehalten → Hauptmaterialstrom fließt weiter
Einige Pulvermischungen können jedoch aus nichtmagnetischen Gründen an inneren Oberflächen haften oder sich dort ansammeln. Dieses Verhalten muss bei der Auslegung berücksichtigt werden.
16. Warum ist die Schwerkraftförderung wichtig?
Das Produkt kann in geeigneten Trockenpulver-Förderstrecken eingesetzt werden, in denen sich das Material durch die Schwerkraft bewegt.
In solchen Anlagen fließt das Produkt durch das Magnetgehäuse, ohne dass innerhalb des Gehäuses eine separate mechanische Fördereinrichtung erforderlich ist.
Die Geometrie von Einlass, Auslass und Magnetstäben muss mit den Fließeigenschaften des Materials vereinbar sein.
Es darf nicht angenommen werden, dass jedes Trockenpulver ohne Einschränkungen durch diese Konstruktion fließen kann.
17. Beeinflusst der Materialdurchsatz die Magnetabscheidung?
Ja. Der Materialdurchsatz kann beeinflussen, wie lange sich ein Metallpartikel in der Nähe der Magnetstäbe befindet.
Bei höherem Durchsatz kann sich die verfügbare Einwirkzeit des Magnetfeldes auf einzelne Partikel verringern.
Auch die Verteilung des Materials innerhalb des Gehäuses spielt eine Rolle. Partikel, die weit entfernt von den Magnetoberflächen vorbeiströmen, können anderen Anziehungskräften ausgesetzt sein als Partikel in unmittelbarer Nähe eines Magnetstabes.
Deshalb müssen Durchsatz und Strömungsverteilung gemeinsam betrachtet werden.
18. Können feine Pulver zu Brückenbildung oder Ablagerungen führen?
Ja. Die Fließeigenschaften trockener bauchemischer Pulver können erheblich variieren.
Bei bestimmten Rezepturen können folgende Probleme auftreten:
- Brückenbildung
- Anhaften an inneren Oberflächen
- Lokale Materialansammlungen
- Einschränkung des Materialdurchflusses
- Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit
Besonders feine oder feuchtigkeitsempfindliche Pulver können zusätzliche Maßnahmen erfordern.
Es wäre technisch nicht korrekt zu behaupten, dass ein Magnetgehäuse grundsätzlich niemals verstopfen kann.
Die Magnetstabanordnung, die Materialeigenschaften und der erforderliche Durchsatz müssen aufeinander abgestimmt werden.
19. Welche Vorteile bietet die Schubladenkonstruktion?
Die Magnetstäbe befinden sich in einer herausziehbaren Schubladeneinheit.
Dadurch können sie zur Inspektion und manuellen Reinigung aus dem Gehäuse entnommen werden.
Das Bedienpersonal kann die Menge der abgeschiedenen Metallpartikel kontrollieren und beurteilen, ob das gewählte Reinigungsintervall zum Produktionsprozess passt.
Die Schubladenkonstruktion kann den Zugang gegenüber Systemen erleichtern, bei denen die magnetischen Elemente schwer erreichbar sind.
20. Wie wird die Magnetschublade gereinigt?
Die Reinigung darf erst erfolgen, nachdem die Produktionslinie sicher stillgesetzt und die betroffenen Anlagenteile gegen unbeabsichtigtes Anlaufen gesichert wurden.
Anschließend wird die Magnetstabeinheit entsprechend der vorgesehenen Handhabungsanweisung aus dem Gehäuse gezogen.
Die angesammelten ferromagnetischen Partikel werden mit einem geeigneten Reinigungsverfahren von den Magnetstaboberflächen entfernt.
Nach der Reinigung und Inspektion wird die Schubladeneinheit wieder korrekt eingesetzt, bevor die Produktion fortgesetzt wird.
Das Magnetfeld bleibt auch bei abgeschalteter Produktionsanlage vorhanden.
21. Wie häufig müssen die Magnetstäbe gereinigt werden?
Es gibt kein einheitliches Reinigungsintervall, das für alle Produktionsanlagen geeignet ist.
Die notwendige Reinigungshäufigkeit hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Menge der ferromagnetischen Verunreinigungen
- Produktionsdurchsatz
- Tägliche Betriebsdauer
- Geschwindigkeit der Metallansammlung
- Materialeigenschaften
- Betrieblichen Kontroll- und Wartungsvorgaben
Während der ersten Betriebsphase können häufigere Inspektionen sinnvoll sein, um ein Reinigungsintervall auf Grundlage der tatsächlichen Belastung festzulegen.
22. Was sollte bei einer regelmäßigen Inspektion geprüft werden?
Die regelmäßige Inspektion sollte sich auf den Zustand der Magneteinheit und ihre sichere Zugänglichkeit konzentrieren.
Wichtige Kontrollpunkte sind:
- Ansammlung ferromagnetischer Partikel
- Oberflächenzustand der Magnetstäbe
- Mechanischer Zustand der Schubladeneinheit
- Korrekter Sitz der Schublade
- Zustand zugänglicher Anschlüsse und Verschlüsse
- Anzeichen von Pulverablagerungen
- Sichere Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten
Die Inspektion muss den Betriebs- und Sicherheitsvorgaben der jeweiligen Anlage entsprechen.
23. Benötigt das Neodym-Magnetsystem elektrische Energie?
Nein. Die Magnetstäbe enthalten Permanentmagnete aus Neodym.
Sie benötigen keine elektrische Erregerspule zur Erzeugung ihres Magnetfeldes.
Bei dem hier beschriebenen Produkt handelt es sich um ein manuell zu reinigendes Magnetgehäuse, nicht um einen motorisch angetriebenen, automatisch selbstreinigenden Magnetabscheider.
Das Magnetsystem bleibt auch dann magnetisch aktiv, wenn die Produktionslinie stillsteht.
Andere elektrisch betriebene Anlagenkomponenten sind von dieser permanentmagnetischen Funktion zu unterscheiden.
24. Kann das Magnetgehäuse einen Metalldetektor ersetzen?
Nein. Ein Magnetgehäuse und ein Metalldetektor erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Das Magnetgehäuse hilft dabei, geeignete ferromagnetische Partikel physisch an magnetischen Oberflächen zurückzuhalten.
Ein Metalldetektor arbeitet mit einem elektronischen Erkennungssystem und kann je nach Ausführung zur Erkennung unterschiedlicher Metallarten eingesetzt werden.
Abhängig von den Qualitätsanforderungen können beide Technologien an verschiedenen Stellen derselben Produktionslinie verwendet werden.
Die Auswahl der Kontrolltechnik sollte sich nach den zu erfassenden Verunreinigungen richten.
25. Welchen Gauss-Wert besitzt dieses Produkt?
Die verfügbaren Produktangaben nennen fünf Neodym-Magnetstäbe mit jeweils Ø25 mm Durchmesser, jedoch keinen bestätigten Gauss-Wert.
Deshalb sollte ohne entsprechende Messung oder Herstellerbestätigung kein numerischer Gauss-Wert in die technischen Spezifikationen aufgenommen werden.
Auch die genaue Neodym-Güteklasse ist nicht angegeben.
Wenn ein Kunde eine bestimmte magnetische Leistung fordert, müssen die Messbedingungen und Abnahmekriterien vor der technischen Freigabe oder Angebotserstellung festgelegt werden.
26. Aus welchem Material besteht das Gehäuse und welche Betriebstemperatur ist zulässig?
Für dieses konkrete Modell sind in den vorliegenden Produktinformationen weder eine bestätigte Werkstoffgüte des Gehäuses noch eine maximale Betriebstemperatur angegeben.
Daher dürfen Angaben wie AISI 304, AISI 316, N35, N45, 10.000 Gauss oder eine bestimmte Temperaturgrenze nicht ohne technische Bestätigung übernommen werden.
Diese Werte müssen anhand der tatsächlichen Produktausführung und der Kundenanforderungen geprüft werden.
Bei der Angebotserstellung sind Materialverträglichkeit, Umgebungsbedingungen und Betriebstemperatur zu berücksichtigen.
27. Wie wird ein Magnetgehäuse für eine Trockenpulveranlage ausgewählt?
Die Anschlussdurchmesser sind wichtige Auswahlkriterien, reichen allein jedoch nicht aus.
Folgende Informationen sollten berücksichtigt werden:
- Erforderliche Einlass- und Auslassdurchmesser
- Produkttyp und Rezeptur
- Produktionsdurchsatz
- Korngrößenverteilung
- Schüttdichte
- Feuchtigkeitsgehalt
- Fließfähigkeit des Pulvers
- Art und Größe der ferromagnetischen Verunreinigungen
- Anzahl und Anordnung der Magnetstäbe
- Verfügbarer Einbauraum
- Platzbedarf zum Herausziehen der Schublade
- Erforderliche Reinigungshäufigkeit
Bei hohen Durchsätzen oder schwer fließenden Pulvern kann eine andere Magnetstabanordnung oder Gehäusegeometrie notwendig sein.
28. Magneteksan – Magnetabscheidung für Fliesenkleber und trockene Bauchemikalien
Magneteksan bietet Magnetabscheider mit Schubladenkonstruktion zur Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen in industriellen Trockenpulverprozessen.
Der Ø220 mm Neodym-Schubladenmagnet verfügt über fünf Neodym-Magnetstäbe mit Ø25 mm Durchmesser sowie Einlass- und Auslassanschlüsse von jeweils Ø220 mm.
Das Produkt kann in geeigneten Produktionslinien für Fliesenkleber und trockene Bauchemikalien eingesetzt werden, insbesondere nach dem Mischer und vor der Verpackung.
Die herausziehbare Schubladenkonstruktion ermöglicht die manuelle Entfernung angesammelter Metallpartikel und eine regelmäßige Inspektion.
Für eine technische Bewertung oder ein Angebot sollten Kunden die erforderlichen Anschlussmaße, Materialeigenschaften, Produktionskapazität, Einbauzeichnungen und Informationen über die abzuscheidenden Metallverunreinigungen bereitstellen.
Magneteksan – Industrielle Magnetabscheidung für Trockenbauchemikalien und Pulververarbeitung.

