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325 mm CNC-Stanzteile-Aufnahmemagnet mit zwei Magnetspitzen – Blechbearbeitung
Allgemeine Merkmale
- Handgeführtes magnetisches Aufnahmegerät für die Entnahme geeigneter ferromagnetischer Blechteile nach CNC-Stanz- und Stanzpressenprozessen.
- Die Gesamtlänge von 325 mm erleichtert das Erreichen ausgeschnittener Stahlteile an geeigneten Stellen auf Maschinentischen und Arbeitsplätzen.
- Die Ausführung mit zwei Magnetspitzen bietet zwei magnetische Kontaktpunkte zum Aufnehmen geeigneter, möglichst ebener Stahlblechkomponenten.
- Die angegebene Nenntragfähigkeit beträgt 2 kg; die tatsächlich erreichbare Haltekraft hängt von Werkstoff, Blechdicke, Oberflächenzustand und wirksamer Kontaktfläche ab.
- Kann den direkten Handkontakt mit scharfkantigen Stanzteilen reduzieren und dadurch die manuelle Teileentnahme bei geeigneten Anwendungen erleichtern.
- Tragbares, manuell bedientes Werkzeug für die kontrollierte Entnahme von Bauteilen, nachdem die Maschine ordnungsgemäß in einen sicheren Zustand versetzt wurde.
- Das Dauermagnetsystem benötigt für seine magnetische Haltewirkung weder Netzstrom noch Batterien, elektrische Anschlussleitungen oder ein Steuergerät.
- Einsetzbar in CNC-Stanzbetrieben, an Stanzpressen, in der Blechfertigung und bei weiteren geeigneten manuellen Handhabungsaufgaben mit ferromagnetischen Teilen.
Technische Eigenschaften
- Produkttyp: Handgeführter Aufnahmemagnet für Blechteile
- Gesamtlänge: 325 mm
- Magnetausführung: Zwei Magnetspitzen
- Anzahl magnetischer Kontaktpunkte: 2
- Nenntragfähigkeit: 2 kg
- Bedienungsart: Manuell
- Magnetsystem: Dauermagnet
- Stromversorgung: Nicht erforderlich
- Geeignete Werkstoffe: Ferromagnetisches Eisen und geeignete Stähle
- Hauptanwendung: Entnahme von CNC-Stanzteilen
- Weitere Anwendung: Handhabung von Blechteilen nach Stanzpressenprozessen
- Einflussfaktoren auf die Haltekraft: Werkstoff, Blechdicke, Beschichtung, Oberflächenzustand und magnetische Kontaktfläche
Der 325 mm lange CNC-Stanzteile-Aufnahmemagnet ist ein tragbares, handgeführtes Magnetwerkzeug mit zwei Magnetspitzen, das für die manuelle Entnahme geeigneter ferromagnetischer Blechteile nach CNC-Stanz- und Stanzpressenprozessen entwickelt wurde. Seine beiden magnetischen Kontaktpunkte unterstützen die Aufnahme geeigneter, möglichst ebener Stahlteile, während die verlängerte Bauform das Erreichen ausgeschnittener Komponenten erleichtert, ohne scharfe Blechkanten unmittelbar mit der Hand greifen zu müssen. Das Werkzeug besitzt eine Nenntragfähigkeit von 2 kg, benötigt weder Netzstrom noch Batterien und erreicht je nach Werkstoff, Blechdicke, Bauteilgeometrie und Kontaktbedingungen unterschiedliche Haltekräfte.
| Technisches Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Produkttyp | Handgeführter Aufnahmemagnet für Blechteile |
| Gesamtlänge | 325 mm |
| Magnetausführung | Zwei Magnetspitzen |
| Magnetische Kontaktpunkte | 2 |
| Nenntragfähigkeit | 2 kg |
| Bedienungsart | Manuell |
| Magnetsystem | Dauermagnet |
| Stromversorgung | Nicht erforderlich |
| Hauptanwendung | Entnahme von CNC-Stanzteilen |
| Weitere Anwendung | Stanzpressen und Blechbearbeitung |
| Geeignete Werkstoffe | Ferromagnetisches Eisen und Stahl |
| Bevorzugte Werkstückoberfläche | Geeignete ebene Blechfläche |
| Kontaktanordnung | Möglichst zwei magnetische Kontaktpunkte |
| Handhabungszweck | Aufnahme ausgeschnittener Blechteile |
| Einflussfaktoren | Werkstoff, Dicke, Beschichtung und Kontaktfläche |
| Produktkategorie | Handmagnete |

1. 325 mm CNC-Stanzteile-Aufnahmemagnet für die Blechbearbeitung
Der 325 mm lange CNC-Stanzteile-Aufnahmemagnet ist ein handgeführtes Werkzeug zur Entnahme geeigneter ferromagnetischer Blechkomponenten nach CNC-Stanzvorgängen. Seine verlängerte Bauform erleichtert das Erreichen ausgeschnittener Teile an geeigneten Stellen des Arbeitsplatzes, ohne dass deren Kanten unmittelbar mit der Hand gegriffen werden müssen.
Das Werkzeug verfügt über zwei magnetische Kontaktpunkte an seinem Arbeitsende. Diese können auf geeigneten, möglichst ebenen Stahloberflächen eine magnetische Verbindung herstellen und die kontrollierte Aufnahme einzelner Bauteile unterstützen.
Die angegebene Nenntragfähigkeit beträgt 2 kg, wobei die tatsächlich verfügbare Haltekraft von Werkstoff, Blechdicke, Geometrie und Kontaktqualität abhängt. Der Nennwert ist deshalb nicht als garantierte Tragfähigkeit für jedes Stahlteil zu verstehen.
Das Dauermagnetsystem benötigt weder elektrische Energie noch Batterien. Der Aufnahmemagnet ist als manuelles Hilfswerkzeug vorgesehen und ersetzt weder industrielle Lasthebemittel noch die vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen an Produktionsmaschinen.
2. Magnetische Teileentnahme nach CNC-Stanzprozessen
CNC-Stanzmaschinen bearbeiten Bleche durch programmierte Stanz-, Schneid- und Umformvorgänge. Je nach Maschinenaufbau können ausgeschnittene Teile nach dem Bearbeitungszyklus auf dem Maschinentisch oder in einem zugänglichen Sammelbereich liegen bleiben.
Die manuelle Entnahme solcher Teile kann aufgrund scharfer Schnittkanten und schwer erreichbarer Positionen umständlich sein. Ein magnetisches Aufnahmegerät kann diese Tätigkeit bei geeigneten ferromagnetischen Werkstücken erleichtern.
Zur Aufnahme werden die Magnetspitzen an eine zugängliche Fläche des Werkstücks geführt. Sobald ein ausreichender magnetischer Kontakt besteht, kann das Teil mit einer kontrollierten Bewegung entnommen werden.
Die Entnahme darf ausschließlich erfolgen, nachdem die Maschine in einen sicheren Zustand versetzt wurde. Der Einsatz eines Magnetwerkzeugs berechtigt nicht dazu, in laufende Stanzmaschinen einzugreifen oder Schutzeinrichtungen zu umgehen.
3. Gesamtlänge von 325 mm und Reichweite des Bedieners
Die Gesamtlänge des Produkts beträgt 325 mm. Dadurch entsteht gegenüber dem unmittelbaren Greifen mit der Hand eine zusätzliche Reichweite für geeignete Entnahmevorgänge.
Die verlängerte Bauform kann beim Erreichen von Bauteilen auf Maschinentischen, in der Nähe von Werkzeugbereichen oder an geeigneten Arbeitsstationen hilfreich sein. Die tatsächliche Zugänglichkeit hängt von der Position des Werkstücks und den umgebenden Einrichtungen ab.
Die Werkzeuglänge ersetzt keine Sicherheitsabstände und verändert die Anforderungen an den Maschinenzugang nicht. Vor der Entnahme müssen die Anweisungen des Maschinenherstellers und die betrieblichen Sicherheitsverfahren eingehalten werden.
Eine größere Reichweite kann den direkten Kontakt mit scharfen Blechkanten verringern, beseitigt jedoch nicht sämtliche Handhabungsrisiken. Geeignete persönliche Schutzausrüstung und kontrollierte Bewegungen bleiben erforderlich.
4. Konstruktion mit zwei Magnetspitzen
Am Arbeitsende des Aufnahmemagneten befinden sich zwei magnetische Kontaktpunkte. Diese Anordnung ermöglicht es, ein geeignetes ferromagnetisches Werkstück an zwei Stellen magnetisch zu erfassen.
Wenn beide Spitzen auf einer ausreichend ebenen Stahlfläche aufliegen, kann sich die magnetische Verbindung auf zwei Kontaktbereiche verteilen. Das tatsächliche Halteverhalten hängt von den Abmessungen und der Form des Werkstücks ab.
Sehr kleine, gekrümmte oder unregelmäßig geformte Teile können möglicherweise nur eine Magnetspitze berühren. In solchen Fällen können die erreichbare Haltekraft und die Stabilität gegenüber einer vollständigen Zweipunktauflage abweichen.
Die Doppelspitzen-Ausführung garantiert daher nicht bei jedem Werkstück eine gleichmäßige Lastverteilung. Die Eignung muss anhand der tatsächlichen Kontaktflächen und der Bauteilgeometrie beurteilt werden.
5. Nenntragfähigkeit von 2 kg
Für dieses Magnetwerkzeug ist eine Nenntragfähigkeit von 2 kg angegeben. Dieser Wert beschreibt die deklarierte Aufnahmekapazität unter geeigneten Bedingungen.
Die tatsächlich erreichbare Haltekraft kann sich mit der Stahlsorte, der Blechdicke, der Ebenheit der Oberfläche und der wirksamen magnetischen Kontaktfläche deutlich verändern. Lack, Beschichtungen, Rost und Luftspalte können die Anziehung zusätzlich reduzieren.
Ein Werkstück mit einer Masse unter 2 kg ist nicht automatisch für die sichere Aufnahme geeignet. Auch seine Form, die Schwerpunktlage und die verfügbaren Kontaktflächen müssen berücksichtigt werden.
Vor dem Bewegen eines Werkstücks sollte die ausreichende Haltestabilität überprüft werden. Das Werkzeug ist nicht für das Heben schwebender Lasten über Personen oder für schwere industrielle Hebevorgänge vorgesehen.
6. Manuelle Handhabung ausgeschnittener Blechteile
Bei der manuellen Entnahme von Blechteilen wird das ausgeschnittene Werkstück zunächst lokalisiert, anschließend aufgenommen und zu einer geeigneten Ablage bewegt. Ein Magnetwerkzeug kann diesen Ablauf bei ausreichend ferromagnetischen Materialien unterstützen.
Der Bediener nähert die Magnetspitzen einer zugänglichen Werkstückfläche und stellt einen geeigneten Kontakt her. Erst wenn das Bauteil sicher gehalten wird, sollte es bewegt werden.
Anschließend kann das Teil über eine kurze Strecke zu einem Sammelbehälter, einer Werkbank oder einer Prüfstation transportiert werden. Die Freigabe des Werkstücks muss entsprechend dem tatsächlichen Aufbau und den Bedienungsanweisungen des Werkzeugs erfolgen.
Während der gesamten Handhabung ist eine kontrollierte Bewegung erforderlich. Ruckartige Bewegungen, die zum Abrutschen des Teils oder zu einer Kollision mit benachbarten Einrichtungen führen könnten, sollten vermieden werden.
7. Anwendungen an CNC-Stanzmaschinen
CNC-Stanzmaschinen werden zur Herstellung von Bohrungen, Konturen und geformten Komponenten aus Blech eingesetzt. Nach einem Bearbeitungszyklus können fertige oder teilweise bearbeitete Teile auf der Arbeitsfläche zurückbleiben.
Der 325 mm lange Aufnahmemagnet kann bei der Entnahme geeigneter Stahlteile aus zugänglichen Bereichen helfen. Besonders relevant ist dies in Produktionsabläufen, in denen ausgeschnittene Teile manuell gesammelt werden.
Die magnetische Aufnahme setzt eine ausreichende ferromagnetische Reaktion des Werkstoffs voraus. Aluminium-, Kupfer- und Messingteile sind für die übliche Haltefunktion dieses Dauermagnetwerkzeugs nicht geeignet.
Vor dem Zugriff auf den Arbeitsbereich muss die Maschine stillgesetzt und in einen sicheren Zustand gebracht werden. Das Magnetwerkzeug darf nicht zur Manipulation von Teilen während gefährlicher Maschinenbewegungen eingesetzt werden.
8. Teileentnahme an Stanzpressen
Stanzpressen schneiden oder formen Blech mithilfe von Werkzeugen, die mechanische Kräfte aufbringen. Nach dem Arbeitsgang können kleinere Teile in der Nähe des Werkzeugs oder auf einer Sammelfläche verbleiben.
Ein handgeführter Aufnahmemagnet kann die Entnahme geeigneter ferromagnetischer Teile unterstützen, nachdem die Presse sicher stillgesetzt wurde. Dadurch kann das direkte Greifen an scharfen Schnittkanten reduziert werden.
Die Magnetspitzen sollten so an das Werkstück geführt werden, dass empfindliche Werkzeugflächen nicht beschädigt werden. Die Zugänglichkeit und die geplante Bewegungsrichtung müssen vor der Entnahme beurteilt werden.
Der Magnet ersetzt weder Schutzhauben noch Verriegelungen, Freischaltverfahren oder zugelassene Methoden zur Werkzeugfreimachung. Die sichere Zugänglichkeit des Arbeitsbereichs hat stets Vorrang.
9. Verringerung des direkten Kontakts mit scharfen Blechkanten
Stanz- und Schneidvorgänge können scharfe Kanten und Grate an Blechkomponenten erzeugen. Beim unmittelbaren Greifen solcher Bereiche besteht die Gefahr von Schnitt- und Schürfverletzungen.
Ein magnetisches Aufnahmegerät ermöglicht es, geeignete Werkstücke über ihre ferromagnetische Oberfläche aufzunehmen, anstatt die Schnittkante direkt anzufassen. Dadurch können bestimmte Kontaktgefahren verringert werden.
Dieser Vorteil setzt voraus, dass das Bauteil ausreichend sicher gehalten und ohne Abrutschen bewegt werden kann. Sehr dünne, unregelmäßige oder ungünstig positionierte Teile benötigen gegebenenfalls eine andere Handhabungsmethode.
Vorgeschriebene Schutzhandschuhe und weitere persönliche Schutzausrüstung müssen weiterhin verwendet werden. Ein Magnetwerkzeug unterstützt die sichere Handhabung, stellt jedoch kein vollständiges Schutzsystem dar.
10. Dauermagnetbetrieb ohne elektrische Versorgung
Das Aufnahmegerät nutzt ein Dauermagnetsystem zur Anziehung geeigneter ferromagnetischer Materialien. Für die Erzeugung der magnetischen Haltewirkung ist keine externe Stromversorgung erforderlich.
Batterien, Ladeanschlüsse und elektrische Steuergeräte werden für diese Funktion nicht benötigt. Dadurch lässt sich das Werkzeug an geeigneten Arbeitsplätzen flexibel und ortsunabhängig einsetzen.
Die magnetische Anziehung ist beim normalen Umgang mit dem Werkzeug dauerhaft vorhanden. Deshalb muss der Bediener das Annähern an Metalloberflächen und das Freigeben aufgenommener Teile kontrollieren.
Der Verzicht auf elektrische Energie beseitigt mechanische und magnetische Gefahren nicht. Bei Verwendung und Lagerung ist auf benachbarte ferromagnetische Gegenstände und magnetfeldempfindliche Einrichtungen zu achten.
11. Eignung für ferromagnetisches Eisen und Stahl
Der Aufnahmemagnet ist in erster Linie für geeignete ferromagnetische Eisen- und Stahlteile vorgesehen. Solche Werkstoffe können die magnetische Reaktion bereitstellen, die für die Aufnahme erforderlich ist.
Allerdings unterscheiden sich die magnetischen Eigenschaften verschiedener Stahlsorten und Werkstoffzustände. Nicht jedes Material, das im Handel als Stahl bezeichnet wird, verhält sich gegenüber einem Dauermagneten gleich.
Auch die Werkstückdicke beeinflusst die magnetische Verbindung. Sehr dünne Bleche können unter Umständen nicht dieselbe Haltekraft ermöglichen wie dickere, entsprechend geformte Bauteile.
Vor einer regelmäßigen Verwendung sollte die Werkstoffverträglichkeit überprüft werden. Wenn kein zuverlässiger magnetischer Kontakt hergestellt werden kann, ist eine andere Aufnahmemethode zu wählen.
12. Grenzen bei der Aufnahme von Aluminiumblech
Aluminium ist unter üblichen Betriebsbedingungen nicht ferromagnetisch. Ein herkömmlicher Dauermagnet kann Aluminiumblech deshalb nicht wie ferromagnetischen Stahl aufnehmen.
Das Produkt sollte daher nicht für die reguläre Entnahme von Aluminiumstanzteilen ausgewählt werden. Seine Magnetspitzen sind für geeignete Eisen- und Stahloberflächen bestimmt.
Selbst wenn Aluminiumteile dieselbe Form oder Masse wie Stahlteile besitzen, unterscheiden sich ihre magnetischen Eigenschaften grundlegend. Die geometrischen Abmessungen allein belegen keine Eignung für eine magnetische Aufnahme.
Für die Aluminiumblechbearbeitung können mechanische Greifer, Vakuumsysteme oder andere geeignete Handhabungsverfahren geprüft werden. Die Auswahl muss den Werkstückeigenschaften und den Sicherheitsanforderungen entsprechen.
13. Kupfer, Messing und nicht ferromagnetische Metalle
Kupfer und Messing gehören nicht zu den ferromagnetischen Werkstoffen und sind für die übliche magnetische Aufnahme mit diesem Werkzeug ungeeignet. Entsprechende Einschränkungen gelten auch für zahlreiche weitere nicht ferromagnetische Legierungen.
Ein metallisches Erscheinungsbild bedeutet nicht, dass ein Bauteil mit einem Dauermagneten aufgenommen werden kann. Entscheidend sind die tatsächlichen magnetischen Eigenschaften des Werkstoffs.
Wenn auf derselben Maschine unterschiedliche Materialien verarbeitet werden, sollte der Bediener vor der Entnahme die Werkstoffart kennen. So lassen sich erfolglose Aufnahmeversuche und unerwartete Bewegungen vermeiden.
Der Magnet ist daher als spezialisiertes Handwerkzeug für geeignete ferromagnetische Bleche zu betrachten. Andere Werkstoffe erfordern entsprechend ausgelegte Handhabungsmittel.
14. Magnetische Eignung von Edelstahl
Edelstahl umfasst verschiedene Legierungsgruppen mit unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften. Einige Edelstähle sind deutlich magnetisch, während andere nur eine geringe magnetische Anziehung zeigen.
Das Verhalten kann außerdem vom Bearbeitungszustand und von metallurgischen Veränderungen abhängen. Die allgemeine Werkstoffbezeichnung Edelstahl reicht deshalb nicht aus, um die Eignung für einen Aufnahmemagneten festzustellen.
Ein praktischer Eignungsversuch kann zeigen, ob die Magnetspitzen am tatsächlichen Bauteil einen zuverlässigen Kontakt herstellen. Dabei müssen auch die Geometrie und die Masse des Werkstücks berücksichtigt werden.
Eine einheitliche Haltekraft darf nicht für sämtliche Edelstahlbleche zugesichert werden. Die jeweilige Werkstoffsorte und das tatsächliche magnetische Verhalten sind maßgeblich.
15. Bedeutung ebener magnetischer Kontaktflächen
Die Magnetspitzen arbeiten unter günstigen Bedingungen, wenn sie einen ausreichend engen Kontakt zu einer ferromagnetischen Oberfläche herstellen können. Ebene Stahlblechkomponenten bieten dafür häufig geeignete Voraussetzungen.
Gekrümmte, unebene oder verformte Oberflächen können die wirksame Kontaktfläche verringern. Dadurch erhöht sich der magnetische Widerstand des Haltekreises, was die verfügbare Anziehung reduzieren kann.
Wenn die Bauteilgeometrie es zulässt, sollten möglichst beide Spitzen Kontakt zum Werkstück haben. Eine vollständige Auflage garantiert allerdings nicht bei allen Teilen dieselbe Halteleistung.
Vor dem Bewegen sollte der Bediener die Stabilität der magnetischen Verbindung beurteilen. Ungeeignete Kontaktbedingungen dürfen nicht allein durch die angenommene Magnetkraft kompensiert werden.
16. Zweipunktkontakt und Stabilität des Werkstücks
Die beiden Magnetspitzen können ein Werkstück an getrennten Stellen erfassen. Bei ausreichend großen, ebenen Bauteilen kann dies die Verteilung des magnetischen Kontakts unterstützen.
Die Stabilität hängt jedoch ebenfalls von der Schwerpunktlage und der Position der Kontaktpunkte ab. Ein Werkstück kann sich neigen oder drehen, obwohl beide Magnetspitzen seine Oberfläche berühren.
Bei schmalen oder unregelmäßig geformten Teilen kann ein Großteil der wirksamen Belastung auf nur einer Spitze liegen. Dadurch verändern sich die Haltebedingungen und möglicherweise auch die Stabilität.
Vor dem Anheben ist deshalb die tatsächliche Kontaktanordnung zu beurteilen. Zwei Magnetspitzen stellen keine automatische Lastverteilung oder Drehsicherung dar.
17. Einfluss der Blechdicke auf die magnetische Haltekraft
Die Blechdicke gehört zu den wichtigen Faktoren für das magnetische Verhalten eines Werkstücks. Dünne ferromagnetische Bleche können andere Haltebedingungen aufweisen als dickere Komponenten.
Der magnetische Kreis wird durch die Materialeigenschaften, die Werkstückgeometrie und die Verbindung zwischen Magnetspitzen und Bauteil beeinflusst. Ein einzelner Tragfähigkeitswert beschreibt daher nicht sämtliche Einsatzfälle.
Beschichtungen, Oberflächenbeschädigungen und Luftspalte können die wirksame Anziehung zusätzlich verändern. Diese Einflüsse sollten gemeinsam betrachtet werden.
Wenn in der Fertigung unterschiedliche Blechdicken verarbeitet werden, empfiehlt sich eine Prüfung der Aufnahmefähigkeit für die jeweiligen Bereiche. Ein bei einer Dicke bewährtes Verfahren muss nicht für alle anderen geeignet sein.
18. Lackierte und beschichtete Blechteile
Lacke und Schutzbeschichtungen verhindern die magnetische Anziehung nicht zwangsläufig, sofern das darunterliegende Material ferromagnetisch ist. Sie erzeugen jedoch einen zusätzlichen Abstand zwischen den Magnetspitzen und der Stahloberfläche.
Mit zunehmendem Abstand kann die verfügbare Haltekraft sinken. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt von der Beschichtungsdicke, den Werkstoffeigenschaften und der tatsächlichen Kontaktanordnung ab.
Bei lackierten oder dekorativen Bauteilen besteht außerdem die Möglichkeit von Oberflächenmarkierungen durch Berührung oder Bewegung des Werkzeugs. Der Aufnahmemagnet ist nicht ausdrücklich als oberflächenschonendes Spezialwerkzeug ausgelegt.
Vor der Verwendung müssen deshalb sowohl die magnetische Haltesicherheit als auch die Anforderungen an das Erscheinungsbild beurteilt werden. Wenn Beschädigungen ausgeschlossen werden müssen, kann eine andere Aufnahmemethode erforderlich sein.
19. Einsatz bei verzinkten Stahlblechen
Verzinktes Stahlblech besteht aus einem Stahlgrundwerkstoff mit einer schützenden Zinkschicht. Wenn der Grundwerkstoff ausreichend ferromagnetisch ist, kann weiterhin eine magnetische Anziehung entstehen.
Die Zinkschicht bildet einen Abstand zwischen Magnetspitze und Stahl. Beschichtungsdicke, Blechdicke und Kontaktgeometrie können deshalb die erreichbare Haltekraft beeinflussen.
Je nach Herstellungsverfahren können verzinkte Bauteile unterschiedliche Oberflächenzustände aufweisen. Solche Unterschiede sollten bei der Beurteilung der magnetischen Aufnahme berücksichtigt werden.
Das Werkzeug kann für bestimmte verzinkte Stahlteile geeignet sein, sofern die Haltesicherheit am tatsächlichen Werkstück bestätigt wird. Die grundsätzliche magnetische Eignung des Materials reicht allein nicht aus.
20. Rost, Oberflächenunebenheiten und Luftspalte
Rost, Zunder und Oberflächenunebenheiten können verhindern, dass die Magnetspitzen ausreichend dicht am Stahlgrundwerkstoff anliegen. Dadurch entsteht ein wirksamer Abstand im magnetischen Haltekreis.
Bereits vergleichsweise kleine Luftspalte können die magnetische Anziehung verringern. Das Ausmaß hängt von der Magnetausführung und vom Zustand des Werkstücks ab.
Auf unebenen Flächen kann eine Spitze deutlich besseren Kontakt herstellen als die andere. Dadurch können eine instabile Aufnahme oder unerwartete Drehbewegungen des Bauteils entstehen.
Saubere und möglichst ebene Kontaktflächen sind deshalb vorteilhaft. Bei ungeeigneten Oberflächen sollte ein alternatives Aufnahmeverfahren gewählt werden.
21. Entnahme kleiner Blechkomponenten
Beim CNC-Stanzen entstehen häufig kleine Blechkomponenten, die nach dem Schneidvorgang auf der Arbeitsfläche zurückbleiben. Ein magnetisches Handwerkzeug kann die Entnahme geeigneter ferromagnetischer Teile unterstützen.
Das Werkstück muss eine ausreichend zugängliche Fläche für die magnetische Verbindung besitzen. Sehr kleine Teile können möglicherweise nur eine der beiden Magnetspitzen berühren.
Die Nenntragfähigkeit von 2 kg gibt keine Mindestgröße geeigneter Komponenten vor. Abmessungen und Kontaktgeometrie müssen unabhängig vom Gewicht beurteilt werden.
Wenn ein Bauteil nicht zuverlässig gehalten werden kann, ist ein geeigneteres Werkzeug auszuwählen. Entscheidend ist eine kontrollierte Entnahme und nicht allein eine möglichst hohe magnetische Anziehung.
22. Transport zu Sammelbehältern und Prüfstationen
Nach der Entnahme kann ein Werkstück zu einem Sammelbehälter, einer Sortierstation oder einer Prüfwerkbank gebracht werden. Der Aufnahmemagnet unterstützt unter geeigneten Bedingungen solche kurzen manuellen Transportbewegungen.
Der Transportweg sollte frei von Hindernissen und Gegenständen sein, die unbeabsichtigt von den Magnetspitzen angezogen werden könnten. Das Werkstück muss während der gesamten Bewegung kontrolliert bleiben.
Die Freigabe muss entsprechend der tatsächlichen Funktionsweise und den Anweisungen des Werkzeugs erfolgen. Das Teil sollte sicher abgelegt werden, bevor die magnetische Verbindung gelöst wird.
Das Produkt ist nicht als System für längere Lasttransporte vorgesehen. Sein hauptsächlicher Einsatzzweck ist die manuelle Aufnahme und kurze Verlagerung geeigneter ausgeschnittener Blechteile.
23. Sicherer Einsatz an CNC-Maschinen und Stanzpressen
CNC-Stanzmaschinen und mechanische Pressen besitzen bewegliche Teile und gefährliche Arbeitsbereiche. Eine manuelle Teileentnahme darf nicht stattfinden, solange die Maschine arbeitet oder gefährliche Bewegungen möglich sind.
Vor dem Einsatz des Aufnahmemagneten muss die Maschine entsprechend den zugelassenen betrieblichen Verfahren in einen sicheren Zustand gebracht werden. Schutzvorrichtungen und Verriegelungen dürfen nicht umgangen werden.
Nach Herstellung eines sicheren Zugangs kann das Werkzeug bei der Handhabung geeigneter ausgeschnittener Teile helfen. Es bietet jedoch keinen Schutz vor unerwarteten Maschinenbewegungen.
Die Bediener müssen angemessen unterwiesen sein und die Sicherheitshinweise des Maschinenherstellers beachten. Der Magnet ist ein Hilfswerkzeug zur Teileentnahme und keine Maschinenschutzeinrichtung.
24. Unterschied zwischen Aufnahmemagnet und Lasthebemagnet
Ein handgeführter Aufnahmemagnet und ein industrieller Lasthebemagnet erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das 325 mm lange Produkt ist für die manuelle Entnahme geeigneter ausgeschnittener Blechteile bestimmt.
Seine Nenntragfähigkeit beträgt 2 kg und hängt von geeigneten Material- und Kontaktbedingungen ab. Dies qualifiziert das Werkzeug nicht für das Heben großer Stahlplatten oder schwerer Maschinenkomponenten.
Industrielle Hebevorgänge können speziell konstruierte Lastaufnahmemittel, ausgelegte Hebesysteme und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erfordern. Solche Anwendungen liegen außerhalb der vorgesehenen Funktion dieses Handwerkzeugs.
Das Produkt sollte daher ausschließlich für geeignete Handhabungsaufgaben in der Werkstatt ausgewählt werden. Schwere oder gefährliche Lasten müssen mit dafür vorgesehenen Hebeeinrichtungen bewegt werden.
25. Prüfung und Wartung der Magnetspitzen
Regelmäßige Sichtprüfungen helfen, den Zustand eines handgeführten Aufnahmemagneten zu erhalten. Beide Magnetspitzen sollten auf Beschädigungen, Verschmutzungen und ungewöhnlichen Verschleiß untersucht werden.
Auch der Körper, der Griff, mechanische Verbindungen und gegebenenfalls bewegliche Komponenten sollten überprüft werden. Gelockerte oder beschädigte Teile können die sichere Werkstückhandhabung beeinträchtigen.
Während der Verwendung können sich Eisenstaub und kleine Metallpartikel an den magnetischen Oberflächen ansammeln. Diese Verunreinigungen sollten mit einem geeigneten, sicheren Verfahren entfernt werden.
Bei erkennbaren Schäden oder unzuverlässigem Halteverhalten darf das Werkzeug nicht weiterverwendet werden. Vor der erneuten Nutzung ist zu prüfen, ob eine Reparatur oder ein Austausch erforderlich ist.
26. Lagerung und Schutz des Aufnahmemagneten
Der Aufnahmemagnet sollte sauber, trocken und vor unnötigen mechanischen Stößen geschützt gelagert werden. Eine geeignete Aufbewahrung unterstützt die Erhaltung von Griff, Gehäuse und Magnetspitzen.
Da das Werkzeug Dauermagnete verwendet, kann es auch während der Lagerung benachbarte ferromagnetische Gegenstände anziehen. Die Aufbewahrung sollte unbeabsichtigte Kontakte und plötzliche Bewegungen verhindern.
Bei der Nähe zu Geräten und Gegenständen, die empfindlich auf Magnetfelder reagieren, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Der erforderliche Abstand hängt von den Eigenschaften der jeweiligen Gegenstände ab.
Insbesondere nach einem Herunterfallen oder einer starken mechanischen Beanspruchung empfiehlt sich eine Prüfung vor der nächsten Verwendung. Sichtbare Schäden oder ungewöhnliches Verhalten müssen untersucht werden.
27. Sonderausführungen magnetischer Aufnahmegeräte für die Blechfertigung
Unterschiedliche Blechfertigungsprozesse können andere Werkzeuglängen, Magnetspitzenanordnungen oder Haltekapazitäten erfordern. Die Auswahl sollte sich an den tatsächlichen Abmessungen und der Geometrie der Werkstücke orientieren.
Für bestimmte Anwendungen kann eine Ausführung mit einer Magnetspitze geeigneter sein als eine Doppelspitzen-Anordnung. In anderen Fällen können ein veränderter Abstand der Kontaktpunkte oder eine angepasste Griffform sinnvoll sein.
Bei der Entwicklung einer Sonderausführung sollten Werkstoffsorte, Blechdicke, Werkstückmasse, Kontaktfläche und Zugänglichkeit berücksichtigt werden. Diese Faktoren beeinflussen sowohl die Bedienbarkeit als auch das magnetische Halteverhalten.
Magneteksan kann spezielle magnetische Aufnahmegeräte für industrielle Anwendungen technisch bewerten. Die endgültigen Eigenschaften sollten entsprechend den vorgesehenen Werkstücken und Handhabungsanforderungen festgelegt werden.
28. Magneteksan CNC-Stanzteile-Aufnahmemagnete für die industrielle Fertigung
Magneteksan bietet magnetische Handhabungslösungen für die industrielle Produktion und Metallbearbeitung an. Der 325 mm lange Aufnahmemagnet mit zwei Magnetspitzen dient der manuellen Entnahme geeigneter ferromagnetischer Blechkomponenten.
Zu seinen wesentlichen Merkmalen gehören eine Gesamtlänge von 325 mm, zwei magnetische Kontaktpunkte und eine Nenntragfähigkeit von 2 kg. Das Dauermagnetsystem funktioniert ohne Netzstrom oder Batterien.
Mögliche Einsatzgebiete sind CNC-Stanzmaschinen, Stanzpressen, Blechbearbeitungsbetriebe und weitere geeignete Aufgaben bei der Teileentnahme. Die tatsächliche Eignung hängt von den Werkstückeigenschaften und den sicheren Zugangsbedingungen ab.
Bei abweichenden Bauteilgrößen oder besonderen Handhabungsanforderungen können alternative Magnetausführungen geprüft werden. Die Auswahl sollte auf den realen Einsatzbedingungen und nicht ausschließlich auf der angegebenen Nenntragfähigkeit beruhen.







