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DN80 – Neodim Maqnit Filtri – Yaş Tel Çəkmə Xətti, Ø25×220 mm
Allgemeine Merkmale
- Zur magnetischen Abscheidung ferromagnetischer Verunreinigungen aus geeigneten Prozessflüssigkeiten in Nassdrahtziehanlagen für Stahldraht entwickelt.
- Mit DN80-Flanschanschlüssen am Ein- und Auslass für die Inline-Installation in industriellen Flüssigkeitskreisläufen.
- Ausgestattet mit einem Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm zur Erfassung geeigneter ferromagnetischer Partikel.
- Unterstützt die Abscheidung von Eisen- und Stahlabriebpartikeln, die beim Nassdrahtziehen entstehen können.
- Für den Einsatz in kompatiblen Drahtziehemulsions- und Kühlmittelkreisläufen technisch prüfbar.
- Kann als zusätzliche magnetische Abscheidestufe neben konventionellen mechanischen Filtern eingesetzt werden.
- Entnehmbarer Magnetstab ermöglicht manuelle Reinigung und regelmäßige Inspektion.
- Das Permanentmagnetsystem aus Neodym benötigt zur Erzeugung des Magnetfeldes keine elektrische Energie.
Technische Daten
- Einlass / Auslass: DN80
- Anschlussart: Flanschanschlüsse
- Anzahl der Magnetstäbe: 1
- Abmessungen des Magnetstabs: Ø25×220 mm
- Magnetsystem: Neodym
- Produkttyp: Inline-Magnetfilter
- Abscheideprinzip: Magnetische Abscheidung ferromagnetischer Partikel
- Reinigungsmethode: Manuell / entnehmbarer Magnetstab
- Elektrische Energie: Für die magnetische Abscheidung nicht erforderlich
- Hauptanwendung: Nassdrahtziehanlagen für Stahldraht
- Prozessmedium: Geeignete Drahtziehemulsion / Prozessflüssigkeit
Der Magnetfilter für Drahtziehanlagen ist ein Inline-Magnetabscheider zur Erfassung ferromagnetischer Metallverunreinigungen aus geeigneten Emulsionen und Prozessflüssigkeiten beim Nassziehen von Stahldraht. Mit DN80-Flanschanschlüssen am Ein- und Auslass sowie einem Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm unterstützt er die Abscheidung geeigneter Eisen- und Stahlabriebpartikel aus der zirkulierenden Flüssigkeit. Der entnehmbare Magnetstab lässt sich manuell reinigen, während das Permanentmagnetsystem zur Erzeugung des Magnetfeldes keinen Strom benötigt.
| Technischer Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Magnetfilter |
| Hauptanwendung | Stahldrahtziehanlage |
| Verfahren | Nassdrahtziehen |
| Einlass | DN80 |
| Auslass | DN80 |
| Anschlussart | Flanschanschlüsse |
| Anzahl der Magnetstäbe | 1 |
| Abmessungen des Magnetstabs | Ø25×220 mm |
| Magnetsystem | Neodym |
| Funktionsprinzip | Abscheidung ferromagnetischer Partikel |
| Reinigungsmethode | Manuell / entnehmbarer Magnetstab |
| Elektrische Energie | Nicht erforderlich |
| Zielverunreinigungen | Eisen- und Stahlpartikel |
| Prozessmedium | Geeignete Drahtziehemulsion / Prozessflüssigkeit |

Was ist ein Magnetfilter für Drahtziehanlagen?
Ein Magnetfilter für Drahtziehanlagen ist eine industrielle Vorrichtung zur magnetischen Abscheidung ferromagnetischer Metallpartikel aus geeigneten Prozessflüssigkeiten, die beim Nassziehen von Stahldraht eingesetzt werden.
Beim Nassdrahtziehen wird Stahldraht durch Ziehsteine geführt, um seinen Durchmesser schrittweise zu reduzieren. Dabei werden geeignete Kühl- und Schmierflüssigkeiten eingesetzt, um die Reibung zu verringern und die während des Umformprozesses entstehende Wärme abzuführen.
Durch mechanischen Kontakt zwischen Draht, Ziehstein und anderen Anlagenkomponenten können feine Eisen- und Stahlpartikel entstehen, die in den Flüssigkeitskreislauf gelangen.
Der Magneteksan DN80 Neodym-Magnetfilter nutzt einen Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm, um geeignete ferromagnetische Verunreinigungen magnetisch anzuziehen und zurückzuhalten.
Der Filter kann als zusätzliche Abscheidestufe in geeignete Flüssigkeitskreisläufe integriert werden.
Was versteht man unter Nassdrahtziehen?
Das Drahtziehen ist ein Metallumformverfahren, bei dem ein Draht durch eine Ziehöffnung mit kleinerem Querschnitt gezogen wird.
Beim Nassdrahtziehen werden flüssige Schmiermittel, Kühlmittel oder geeignete Emulsionen verwendet.
Diese Prozessmedien unterstützen unter anderem:
- Die Verringerung der Reibung zwischen Draht und Ziehstein.
- Die Abfuhr der beim Ziehen entstehenden Wärme.
- Die Schmierung der Kontaktflächen.
- Den Transport von Abriebpartikeln aus dem Arbeitsbereich.
- Die Aufrechterhaltung geeigneter Prozessbedingungen.
Die Prozessflüssigkeit kann über Behälter, Pumpen und Filter wiederholt durch die Drahtziehanlage zirkulieren.
Bei dieser Wiederverwendung können sich metallische Verunreinigungen im Flüssigkeitskreislauf ansammeln.
Warum entstehen beim Drahtziehen Metallpartikel?
Während des Ziehvorgangs steht der Stahldraht unter hoher mechanischer Belastung und in engem Kontakt mit dem Ziehstein.
Abhängig von Material, Oberflächenzustand und Prozessbedingungen können kleine Metallpartikel vom Draht oder von anderen Komponenten abgetragen werden.
Mögliche Verunreinigungen sind:
- Feine Eisenpartikel.
- Abrieb aus Kohlenstoffstahl.
- Ferromagnetische Metallfeinstpartikel.
- Kleine Stahlfragmente.
- Bestimmte Eisenoxidpartikel.
- Ferromagnetische Rückstände aus mechanischem Verschleiß.
Diese Partikel können sich mit der Ziehemulsion oder Kühlflüssigkeit vermischen.
Bei kontinuierlicher Zirkulation gelangen sie möglicherweise wiederholt durch Pumpen, Düsen und weitere Anlagenkomponenten.
Eine magnetische Abscheidestufe kann helfen, geeignete ferromagnetische Partikel aus dem Flüssigkeitskreislauf zu entfernen.
Warum werden Magnetfilter in Drahtziehanlagen eingesetzt?
Das Hauptziel besteht darin, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen an einer definierten Stelle im Flüssigkeitskreislauf zurückzuhalten.
Eine Verringerung zirkulierender Eisen- und Stahlpartikel kann dazu beitragen, die Belastung folgender Komponenten durch metallische Verunreinigungen zu begrenzen:
- Umwälzpumpen.
- Ziehsteine.
- Kühl- und Schmierdüsen.
- Wärmetauscher.
- Drahtziehmaschinen.
- Weitere flüssigkeitsführende Anlagenteile.
Die Magnetabscheidung kann ein bestehendes Filtrations- und Flüssigkeitsmanagementsystem ergänzen.
Sie ersetzt jedoch weder die korrekte Schmierung noch die mechanische Wartung oder gegebenenfalls erforderliche mechanische Filter.
Wie funktioniert der DN80-Magnetfilter?
Das Funktionsprinzip beruht auf der magnetischen Anziehung durch einen Permanentmagneten aus Neodym.
- Die verunreinigte Drahtziehemulsion oder eine geeignete Prozessflüssigkeit tritt über den DN80-Einlass ein.
- Das Medium strömt durch das Filtergehäuse.
- Die Flüssigkeit gelangt in den magnetischen Wirkungsbereich des Neodym-Magnetstabs Ø25×220 mm.
- Geeignete ferromagnetische Partikel werden von der Magnetoberfläche angezogen.
- Die abgeschiedenen Partikel bleiben am Magnetelement haften, während die Flüssigkeit weiterströmt.
- Das Medium verlässt den Filter über den DN80-Auslass und gelangt zurück in den Kreislauf.
- Bei der planmäßigen Wartung wird der Magnetstab entnommen und manuell gereinigt.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den magnetischen Eigenschaften der Partikel, der Strömungsgeschwindigkeit, der Viskosität und den internen Strömungsbedingungen ab.
Beispiel eines Filtrationskreislaufs beim Nassdrahtziehen
Ein möglicher Anlagenaufbau lautet:
Drahtziehmaschine → Verunreinigte Ziehemulsion → DN80-Magnetfilter → Emulsionsbehälter / Hauptfiltration → Umwälzpumpe → Drahtziehmaschine
Dieses Beispiel zeigt, wie eine zusätzliche magnetische Abscheidestufe in einen bestehenden Flüssigkeitskreislauf integriert werden kann.
Die endgültige Anordnung muss entsprechend der hydraulischen Auslegung der Anlage festgelegt werden.
Wo kann der Magnetfilter installiert werden?
Die geeignete Einbauposition hängt vom Aufbau des vorhandenen Flüssigkeitskreislaufs ab.
Mögliche Einbauorte sind:
- Rücklaufleitungen der Drahtziehmaschine.
- Emulsionsumwälzleitungen.
- Geeignete Leitungsabschnitte vor der Hauptfiltration.
- Separate Bypass-Filtrationskreisläufe.
- Andere geeignete Stellen in Flüssigkeitskreisläufen.
Vor der Installation sind Betriebsdruck, erforderlicher Volumenstrom, zulässiger Druckverlust und Wartungszugänglichkeit zu prüfen.
Installation in der Rücklaufleitung
Der Magnetfilter kann in einer geeigneten Rücklaufleitung installiert werden, bevor die verunreinigte Flüssigkeit den Emulsionsbehälter erreicht.
Beispiel:
Drahtziehmaschine → Magnetfilter → Emulsionsbehälter
Diese Anordnung kann eine zusätzliche magnetische Abscheidung während des Flüssigkeitsrücklaufs ermöglichen.
Die Eignung ist anhand der tatsächlichen hydraulischen Bedingungen zu bewerten.
Installation im Pumpenkreislauf
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Magnetfilter in einem Kreislauf einzusetzen, in dem die Flüssigkeit durch eine Pumpe gefördert wird.
Dabei sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:
- Betriebsbedingungen der Pumpe.
- Verfügbarer Druck.
- Zulässiger Druckverlust.
- Strömungsverhalten des Mediums.
- Sichere Absperr- und Wartungsmöglichkeiten.
Die Installation auf der Saug- oder Druckseite einer Pumpe sollte erst nach entsprechender technischer Prüfung erfolgen.
Installation in einem Bypass-Kreislauf
Bei einer Bypass-Anordnung wird ein Teil der zirkulierenden Flüssigkeit durch einen separaten Filtrationskreislauf geführt.
Beispiel:
Emulsionsbehälter → Bypass-Pumpe → Magnetfilter → Emulsionsbehälter
Dadurch kann eine zusätzliche magnetische Abscheidung erfolgen, ohne den gesamten Hauptvolumenstrom durch den Filter zu leiten.
Die konkrete Ausführung muss auf die erforderliche Umwälzleistung und die Anlagenbedingungen abgestimmt werden.
Welche Verunreinigungen kann der Magnetfilter abscheiden?
Das Neodym-Magnetsystem dient zur Erfassung geeigneter ferromagnetischer Partikel.
Dazu können gehören:
- Eisenstaub.
- Partikel aus Kohlenstoffstahl.
- Ferromagnetische Metallfeinstpartikel.
- Stahlabrieb.
- Bestimmte magnetische Eisenoxide.
Nicht alle metallischen oder nichtmetallischen Verunreinigungen können magnetisch abgeschieden werden.
Die tatsächliche Erfassung hängt von den magnetischen Eigenschaften der jeweiligen Partikel und den Betriebsbedingungen ab.
Welche Funktion hat der Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm?
Der Magnetstab Ø25×220 mm bildet die aktive magnetische Sammelfläche innerhalb des Filtergehäuses.
Wenn die Prozessflüssigkeit durch den magnetischen Wirkungsbereich strömt, können geeignete ferromagnetische Partikel von der Staboberfläche angezogen werden.
Die abgeschiedenen Partikel sammeln sich auf der Oberfläche, bis sie bei einer Wartung entfernt werden.
Dieses Verfahren basiert auf magnetischen Materialeigenschaften und nicht ausschließlich auf der Maschenweite eines mechanischen Filters.
Die Abmessungen des Magnetstabs beschreiben seine Geometrie. Daraus lässt sich weder eine garantierte Magnetfeldstärke noch ein bestimmter Abscheidegrad ableiten.
Können sehr feine Eisenpartikel abgeschieden werden?
Feine Eisenpartikel mit ausreichenden ferromagnetischen Eigenschaften können auf das Magnetfeld reagieren.
Die tatsächliche Abscheidung hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Partikelgröße.
- Magnetischen Materialeigenschaften.
- Partikelform.
- Strömungsgeschwindigkeit.
- Viskosität der Flüssigkeit.
- Abstand zur Magnetoberfläche.
- Bereits abgeschiedener Partikelmenge.
Für dieses Modell wurde keine verifizierte minimale Abscheidegröße in Mikrometern angegeben.
Eine garantierte Filterfeinheit in µm sollte deshalb ohne geeignete Prüfungen nicht genannt werden.
Welche Vorteile bieten DN80-Flanschanschlüsse?
Der Filter verfügt über DN80-Flanschanschlüsse am Ein- und Auslass.
Diese Bauweise ermöglicht die Prüfung einer Integration in industrielle Rohrleitungssysteme mit geeigneten Nennweiten.
Mögliche Vorteile sind:
- Anschluss an passende Prozessleitungen.
- Inline-Montage in Flüssigkeitskreisläufen.
- Kombination mit vorhandenen Filtrationssystemen.
- Wartungszugang bei entsprechender Anlagenplanung.
DN80 bezeichnet die Nennweite der Anschlüsse und nicht einen garantierten Volumenstrom.
Flanschnorm, Druckstufe und Montageanforderungen sind vor der Installation zu bestätigen.
Wie hoch ist der Volumenstrom in m³/h?
Für dieses Modell liegt kein verifizierter Nennvolumenstrom vor.
Der zulässige Volumenstrom hängt von mehreren Faktoren ab:
- Viskosität des Prozessmediums.
- Betriebstemperatur.
- Pumpenleistung.
- Innerer Filtergeometrie.
- Strömungsgeschwindigkeit.
- Betriebsdruck.
- Zulässigem Druckverlust.
- Verunreinigungskonzentration.
- Erforderlicher magnetischer Abscheideleistung.
Allein aus der Anschlussnennweite DN80 lässt sich keine garantierte Fördermenge in m³/h bestimmen.
Der erforderliche Volumenstrom muss bei der technischen Auslegung angegeben werden.
Ist der Filter für das Trockendrahtziehen geeignet?
Die Hauptanwendung dieses Produkts ist die Filtration von Flüssigkeiten beim Nassziehen von Stahldraht.
Beim Trockendrahtziehen werden häufig pulverförmige, seifenbasierte Schmiermittel statt zirkulierender Flüssigkeitsemulsionen eingesetzt.
Für solche trockenen Medien sind andere Förder- und Abscheidekonzepte erforderlich.
Obwohl magnetische Trennverfahren auch bei bestimmten trockenen Medien eingesetzt werden können, ist dieses DN80-Modell für Flüssigkeitsleitungen vorgesehen.
Es sollte nicht als herkömmlicher Pulverfilter für Trockendrahtziehanlagen angeboten werden.
Warum ist die Filtration von Drahtziehemulsionen wichtig?
Die Konzentration metallischer Verunreinigungen kann bei wiederholter Verwendung einer Ziehemulsion zunehmen.
Mögliche Folgen sind:
- Erhöhte Flüssigkeitsverunreinigung.
- Wiederholte Zirkulation von Metallabrieb.
- Zusätzliche Belastung der Umwälzpumpen.
- Schnellere Beladung mechanischer Filter.
- Partikelansammlungen in der Nähe der Drahtziehausrüstung.
Die Filtration ist eine Maßnahme zur Kontrolle der Verunreinigung in zirkulierenden Prozessmedien.
Die magnetische Abscheidung kann diese Maßnahme ergänzen, indem sie geeignete ferromagnetische Partikel gezielt erfasst.
Kann die Magnetfiltration die Standzeit der Emulsion verlängern?
Die Reduzierung ferromagnetischer Verunreinigungen kann das Management der Ziehemulsion unterstützen.
Die tatsächliche Standzeit hängt jedoch auch von folgenden Faktoren ab:
- Emulsionskonzentration.
- pH-Wert.
- Mikrobiologischem Zustand.
- Betriebstemperatur.
- Schmierstoffadditiven.
- Chemischer Zusammensetzung.
- Allgemeiner Filtration und Wartung.
Ein Magnetfilter allein garantiert keine bestimmte prozentuale Verlängerung der Emulsionsstandzeit.
Mögliche Verbesserungen müssen unter realen Betriebsbedingungen überprüft werden.
Kann der Magnetfilter Ziehsteine schützen?
Eine geringere Konzentration geeigneter harter Metallpartikel kann dazu beitragen, die Belastung von Bauteilen durch zirkulierende Verunreinigungen zu reduzieren.
Dies kann insbesondere für Ziehsteine, Ziehscheiben und weitere Komponenten von Bedeutung sein.
Der Verschleiß von Ziehsteinen hängt jedoch von zahlreichen Faktoren ab:
- Drahtmaterial.
- Ziehgeschwindigkeit.
- Schmierqualität.
- Geometrie des Ziehsteins.
- Mechanischer Ausrichtung.
- Prozesstemperatur.
- Oberflächenzustand des Ausgangsdrahts.
Der Magnetfilter ist daher als ergänzende Maßnahme zur Verunreinigungskontrolle zu betrachten und nicht als Garantie gegen Ziehsteinverschleiß.
Kann die Magnetfiltration die Drahtqualität unterstützen?
Saubere Prozessflüssigkeiten sind ein Faktor für kontrollierte Bedingungen beim Drahtziehen.
Eine Verringerung zirkulierender ferromagnetischer Partikel kann:
- Die Verteilung metallischer Verunreinigungen begrenzen.
- Das bestehende Filtrationssystem ergänzen.
- Die erneute Zirkulation geeigneter Abriebpartikel reduzieren.
Die endgültige Oberflächenqualität des Drahts hängt jedoch auch von Ziehsteinen, Schmierung, Drahtmaterial, Ziehgeschwindigkeit und Prozessparametern ab.
Ein Magnetfilter garantiert keine bestimmte Oberflächenqualität oder mechanische Eigenschaft des fertigen Drahts.
Kann der Filter beim Aluminiumdrahtziehen verwendet werden?
Aluminium ist unter normalen Betriebsbedingungen nicht ferromagnetisch.
Ein herkömmlicher Neodym-Magnetfilter zieht Aluminiumpartikel daher nicht in derselben Weise an wie Eisen- oder Kohlenstoffstahlpartikel.
Wenn die Prozessflüssigkeit beim Aluminiumdrahtziehen ferromagnetische Verunreinigungen aus anderen Quellen enthält, kann eine magnetische Abscheidung für diese speziellen Partikel geprüft werden.
Die Hauptanwendung dieses Produkts bleibt jedoch das Nassziehen von Stahldraht.
Ist der Filter für Kupferdrahtziehanlagen geeignet?
Kupfer ist unter normalen Bedingungen ebenfalls nicht ferromagnetisch.
Kupferabrieb wird deshalb von einem gewöhnlichen Neodym-Magnetstab nicht wie Eisenabrieb angezogen.
Abhängig von den Verunreinigungen können andere Filtrationsverfahren erforderlich sein:
- Mechanische Filtration.
- Papierbandfiltration.
- Beutelfiltration.
- Zentrifugalabscheidung.
- Weitere geeignete Verfahren zur Flüssigkeitsaufbereitung.
Eine magnetische Abscheidung sollte nur eingesetzt werden, wenn die Zielverunreinigungen geeignete magnetische Eigenschaften besitzen.
Ersetzt ein Magnetfilter einen mechanischen Filter?
Nicht grundsätzlich.
Magnetische und mechanische Filtration beruhen auf unterschiedlichen Trennprinzipien.
Ein Magnetfilter erfasst Partikel anhand ihrer ferromagnetischen Eigenschaften.
Ein mechanischer Filter hält Partikel entsprechend den Eigenschaften seines Filtermediums und der Partikelgröße zurück.
Beide Verfahren können kombiniert werden.
Beispiel:
Magnetische Abscheidung → Mechanische Filtration → Emulsionskreislauf
Die endgültige Auslegung richtet sich nach dem Prozessmedium und den Anforderungen an die Verunreinigungskontrolle.
Vergleich verschiedener Filtrationstechnologien
| Filtrationstechnologie | Trennprinzip | Hauptfunktion |
|---|---|---|
| Neodym-Magnetfilter | Magnetische Anziehung | Erfassung geeigneter ferromagnetischer Metallpartikel |
| Mechanischer Siebfilter | Sieböffnungen | Rückhaltung von Partikeln entsprechend der Maschenweite |
| Papier- oder Beutelfilter | Filtermedium | Rückhaltung von Verunreinigungen entsprechend den Eigenschaften des Filtermediums |
| Zentrifugalabscheider | Zentrifugalkraft | Abscheidung geeigneter Partikel abhängig von Dichte und Strömungsbedingungen |
| Schwerkraft- oder Vakuumfilter | Filtermedium und Druckverhältnisse | Partikelabscheidung entsprechend der Anlagen- und Medienauslegung |
Die Auswahl der geeigneten Technologie hängt von der Flüssigkeit, den Verunreinigungen und den geforderten Filtrationsergebnissen ab.
Unterschied zu einem CNC-Kühlmittel-Magnetfilter
Magnetfilter für CNC-Maschinen werden üblicherweise mit geeigneten Schneid-, Bearbeitungs- oder Schleifflüssigkeiten eingesetzt.
Dort stehen Verunreinigungen aus spanenden Bearbeitungsprozessen im Mittelpunkt.
Der DN80-Magnetfilter für Drahtziehanlagen ist dagegen auf folgenden Prozess ausgerichtet:
Nassdrahtziehen von Stahl → Ziehemulsion → Ferromagnetische Abriebpartikel
Die Zusammensetzung des Mediums, die Entstehung der Verunreinigungen und die Anforderungen an den Flüssigkeitskreislauf können sich deutlich unterscheiden.
Unterschied zu einem DN80-Magnetfilter für Kaltwassersätze
Magnetfilter in geschlossenen Heiz- und Kühlkreisläufen werden häufig zur Abscheidung geeigneter magnetischer Korrosionsprodukte und ferromagnetischer Rückstände aus Wasser eingesetzt.
Beim Nassdrahtziehen liegt eine andere Anwendung vor:
Stahldrahtziehen → Schmier- und Kühlemulsion → Eisen- und Stahlabrieb
Auch wenn zwei Filter DN80-Anschlüsse besitzen, müssen ihre innere Bauweise und ihre Einsatzbedingungen nicht identisch sein.
Die gleiche Nennweite bedeutet nicht automatisch gleiche Leistung oder Austauschbarkeit.
Unterschied zu einem Magnetfilter für Lackieranlagen
In Lackier- und Beschichtungsprozessen unterscheiden sich die Eigenschaften der Flüssigkeiten und die Anforderungen an die Verunreinigungskontrolle.
Dieses Produkt ist nicht vorrangig für Lacke, Pigmente oder Beschichtungsrohstoffe vorgesehen.
Seine Hauptanwendung ist die Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Partikel aus kompatiblen Prozessflüssigkeiten für das Nassdrahtziehen von Stahl.
Unterschied zu einem Magnetfilter für Pflanzenöle
Bei der Verarbeitung und Abfüllung von Pflanzenölen gelten andere Anforderungen an Prozessmedien und Anlagenausführung.
Der DN80-Magnetfilter für Drahtziehanlagen ist dagegen für einen industriellen Metallumformprozess vorgesehen.
Die hauptsächlichen Zielverunreinigungen sind geeignete Eisen- und Stahlabriebpartikel aus dem Drahtziehprozess.
Die Eignung eines Magnetfilters muss stets für das jeweilige Medium und den konkreten Anwendungsfall bewertet werden.
Wie wird der Magnetstab gereinigt?
Der Magnetstab ist entnehmbar und wird manuell gereinigt.
Ein allgemeiner Wartungsablauf umfasst:
- Die zugehörige Flüssigkeitsumwälzung stoppen.
- Den Filter sicher vom Prozesskreislauf absperren.
- Sicherstellen, dass der Filter vollständig drucklos ist und eine sichere Temperatur erreicht hat.
- Das Gehäuse gemäß der freigegebenen Wartungsanweisung öffnen.
- Den Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm vorsichtig entnehmen.
- Angesammelte Eisen- und Stahlpartikel von der Magnetoberfläche entfernen.
- Magnetstab, Dichtungen und Anschlussbereiche kontrollieren.
- Den Magnetstab wieder einsetzen, das Gehäuse schließen und die Anlage kontrolliert in Betrieb nehmen.
Die Wartung muss nach den tatsächlichen Geräteanweisungen und den Sicherheitsvorschriften des Betriebs erfolgen.
Starke Neodym-Magnete können ferromagnetische Werkzeuge und Bauteile plötzlich anziehen. Dadurch besteht insbesondere für Hände und Finger Quetschgefahr.
Wie häufig muss der Magnetstab gereinigt werden?
Ein allgemeingültiges Reinigungsintervall gibt es nicht.
Die erforderliche Häufigkeit hängt unter anderem ab von:
- Produktionsmenge.
- Konzentration metallischer Verunreinigungen.
- Drahtmaterial.
- Ziehgeschwindigkeit.
- Umwälzvolumenstrom.
- Betriebsstunden.
- Menge der bereits abgeschiedenen Partikel.
Häufigere Kontrollen während der ersten Betriebsphase können helfen, ein geeignetes Reinigungsintervall festzulegen.
Was passiert bei übermäßiger Partikelansammlung?
Eine große Menge abgeschiedener Metallpartikel kann Teile der aktiven Magnetoberfläche bedecken.
Dadurch kann die verfügbare Fläche zur Erfassung weiterer Partikel reduziert werden.
Regelmäßige Inspektion und Reinigung sind daher besonders bei hoher ferromagnetischer Verunreinigung wichtig.
Benötigt der Magnetfilter elektrische Energie?
Für die Erzeugung des Magnetfeldes wird keine elektrische Energie benötigt.
Das Gerät arbeitet mit einem Permanentmagneten aus Neodym.
Daher benötigt das Magnetsystem:
- Keine elektrische Spule.
- Keine separate Stromversorgung für die Magnetisierung.
- Keine elektrische Aktivierung zur Aufrechterhaltung des Magnetfeldes.
Pumpen und andere Komponenten des Flüssigkeitskreislaufs können weiterhin elektrisch betrieben werden.
Ist der Filter selbstreinigend?
Nein.
Dieses Modell verwendet einen entnehmbaren Magnetstab, der manuell gereinigt werden muss.
Es handelt sich nicht um einen automatischen oder selbstreinigenden Magnetfilter.
Für Anwendungen mit kontinuierlicher automatischer Austragung abgeschiedener Partikel ist ein anderes Abscheidesystem erforderlich.
Wie hoch ist die Magnetfeldstärke in Gauss?
Der Filter ist mit einem Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm ausgestattet.
Für dieses Modell wurde jedoch kein verifizierter Wert der magnetischen Flussdichte an der Oberfläche in Gauss angegeben.
Aus den Stababmessungen allein lassen sich folgende Werte nicht bestimmen:
- Garantierte Gauss-Zahl.
- Garantierter magnetischer Erfassungsabstand.
- Garantierte minimale Partikelgröße.
- Garantierter Abscheidegrad.
Wenn bestimmte magnetische Leistungswerte erforderlich sind, müssen Messbedingungen und Abnahmekriterien im Rahmen der technischen Prüfung festgelegt werden.
Wie hoch ist der maximale Betriebsdruck?
Für dieses Modell wurde kein verifizierter maximaler Betriebsdruck angegeben.
Die DN80-Flanschanschlüsse beschreiben die Nennweite der Rohrleitungsverbindung.
Der zulässige Druck der vollständigen Filtereinheit hängt unter anderem von Gehäuse, Flanschen, Dichtungen, Verschlüssen und weiteren drucktragenden Bauteilen ab.
Aus der Nennweite DN80 darf kein bestimmter maximaler Betriebsdruck abgeleitet werden.
Wie hoch ist die maximale Betriebstemperatur?
Für dieses Modell wurde keine verifizierte maximale Betriebstemperatur angegeben.
Die zulässige Temperatur hängt ab von:
- Magnetsystem.
- Gehäusewerkstoffen.
- Dichtungswerkstoffen.
- Eigenschaften des Prozessmediums.
- Tatsächlichen Betriebsbedingungen.
Die Temperaturgrenzen von Neodym-Magneten können je nach Magnetgüte unterschiedlich sein.
Vor der Auswahl des Filters müssen die normale und die maximal zu erwartende Flüssigkeitstemperatur angegeben werden.
Warum ist die chemische Beständigkeit wichtig?
Drahtziehemulsionen und Schmierflüssigkeiten können unterschiedliche Bestandteile enthalten:
- Öle.
- Emulgatoren.
- Schmierstoffadditive.
- Korrosionsinhibitoren.
- Chemikalien zur pH-Regulierung.
- Weitere prozessspezifische Zusätze.
Vor der Installation muss die Verträglichkeit des Filters mit dem tatsächlichen Medium geprüft werden.
Da die Gehäuse- und Dichtungswerkstoffe dieses Modells nicht spezifiziert wurden, darf keine universelle Verträglichkeit mit sämtlichen Drahtziehemulsionen angenommen werden.
Fertigt Magneteksan kundenspezifische Magnetfilter?
Ja.
Magneteksan kann kundenspezifische magnetische Filtrationslösungen entsprechend dem vorhandenen Flüssigkeitskreislauf und den Betriebsbedingungen einer Drahtziehanlage prüfen und entwickeln.
Mögliche Auslegungsparameter sind:
- Einlass- und Auslassabmessungen.
- Flanschanforderungen.
- Erforderlicher Volumenstrom.
- Art der Ziehemulsion oder Prozessflüssigkeit.
- Viskosität des Mediums.
- Betriebstemperatur.
- Betriebsdruck.
- Erwartete ferromagnetische Verunreinigung.
- Durchmesser und Länge der Magnetstäbe.
- Anzahl und Anordnung der Magnetelemente.
- Reinigungsverfahren.
- Verfügbarer Einbau- und Wartungsraum.
Die endgültige Ausführung sollte auf bestätigten technischen Anforderungen beruhen.
Welche Informationen werden für eine kundenspezifische Anfrage benötigt?
Für eine technische Bewertung werden folgende Angaben empfohlen:
- Anwendung: Nassdrahtziehen von Stahl.
- Drahtmaterial: Kohlenstoffstahl, legierter Stahl oder ein anderes definiertes Material.
- Prozessmedium: Ziehemulsion, Kühlmittel oder geeigneter flüssiger Ziehschmierstoff.
- Einbauposition: Rücklaufleitung, Hauptkreislauf oder Bypass.
- Einlassanschluss: Nennweite und Flanschnorm.
- Auslassanschluss: Nennweite und Flanschnorm.
- Volumenstrom: Erforderliche Fördermenge in m³/h.
- Betriebsdruck: Normaler und maximaler Wert.
- Betriebstemperatur: Normale und maximale Flüssigkeitstemperatur.
- Medieneigenschaften: Viskosität, chemische Zusammensetzung und relevante Zusätze.
- Zielverunreinigungen: Material, ungefähre Partikelgröße und erwartete Menge.
- Magnetische Anforderungen: Erforderliche Leistung und Prüfbedingungen.
- Einbauraum: Verfügbare Abmessungen und Wartungszugang.
- Vorhandene Filtration: Mechanische Filter, Papierfilter, Beutelfilter, Vakuumfilter oder andere Systeme.
- Wartung und Dokumentation: Reinigungsanforderungen, Prüfprotokolle und benötigte technische Unterlagen.
Diese Angaben unterstützen die Auswahl eines geeigneten Filters und die Entwicklung einer passenden magnetischen Abscheidelösung.
Magneteksan – Magnetfiltration für Nassdrahtziehanlagen
Magneteksan entwickelt und fertigt industrielle Magnetabscheider für die Metallverarbeitung und für Flüssigkeitskreisläufe.
Der DN80-Magnetfilter für Drahtziehanlagen mit einem Neodym-Magnetstab Ø25×220 mm ermöglicht eine ergänzende Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Verunreinigungen aus kompatiblen Emulsionen und Prozessflüssigkeiten beim Nassziehen von Stahldraht.
Bei Neuanlagen und der Modernisierung bestehender Drahtziehanlagen kann Magneteksan Anschlussabmessungen, Medieneigenschaften, Verunreinigungsanforderungen und Wartungsbedingungen bewerten, um eine geeignete magnetische Filtrationslösung zu entwickeln.





