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DN150 – Neodym-Magnetfilter – Kaltwalzlinie, Ø25×330 mm
Allgemeine Merkmale
- Kaltwalzwerk Magnetfilter zur Unterstützung der Abscheidung ferromagnetischer Verunreinigungen aus geeigneten Walzkühlmitteln und Walzemulsionen.
- Mit DN150-Einlass und DN150-Auslass in Flanschausführung für die Installation in Rohrleitungssystemen.
- Ausgestattet mit einem Neodym-Magnetelement Ø25×330 mm zur Aufnahme geeigneter ferromagnetischer Partikel.
- Unterstützt die Abscheidung feiner Eisen- und Stahlpartikel, die beim Kaltwalzen entstehen können.
- Für die technische Prüfung eines Einsatzes in industriellen Kühlmittelkreisläufen mit DN150-Anschlüssen geeignet.
- Kann als zusätzliche magnetische Abscheidestufe vor herkömmlichen Kühlmittelfiltern eingesetzt werden.
- Das herausnehmbare Magnetelement ermöglicht die manuelle Reinigung und regelmäßige Inspektion.
- Das Permanentmagnetsystem aus Neodym benötigt zur Erzeugung des Magnetfeldes keine elektrische Energie.
Technische Daten
- Einlass / Auslass: DN150
- Anschlussart: Flanschanschlüsse
- Abmessungen des Magnetelements: Ø25×330 mm
- Magnetsystem: Neodym
- Produkttyp: Inline-Magnetfilter
- Abscheideverfahren: Magnetische Abscheidung ferromagnetischer Partikel
- Reinigungsmethode: Manuell / herausnehmbares Magnetelement
- Elektrische Energie: Für die magnetische Abscheidung nicht erforderlich
- Hauptanwendung: Kühlmittel- und Emulsionskreisläufe in Kaltwalzwerken
- Zielverunreinigungen: Eisen- und Stahlpartikel
- Prozessmedium: Geeignetes Walzkühlmittel / geeignete Walzemulsion
Der Kaltwalzwerk Magnetfilter ist ein Inline-Magnetabscheider zur Unterstützung der Entfernung ferromagnetischer Verunreinigungen aus geeigneten Walzkühlmitteln und Emulsionen beim Kaltwalzen von Stahlblechen und Stahlbändern. Mit DN150-Flanschanschlüssen und einem Neodym-Magnetelement Ø25×330 mm hält er geeignete Eisen- und Stahlpartikel aus umlaufenden Prozessflüssigkeiten zurück. Das herausnehmbare Magnetelement ermöglicht eine manuelle Reinigung, während das Permanentmagnetsystem ohne elektrische Energie arbeitet.
| Technischer Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Magnetfilter |
| Hauptanwendung | Kaltwalzlinie |
| Einlass | DN150 |
| Auslass | DN150 |
| Anschlussart | Flanschanschlüsse |
| Abmessungen des Magnetelements | Ø25×330 mm |
| Magnetsystem | Neodym |
| Funktionsprinzip | Abscheidung ferromagnetischer Partikel |
| Reinigungsmethode | Manuell / herausnehmbar |
| Elektrische Energie | Nicht erforderlich |
| Prozessmedium | Geeignetes Walzkühlmittel / Walzemulsion |
| Zielverunreinigungen | Eisen-, Stahl- und ferromagnetische Oxidpartikel |
| Einbaubereich | Kühlmittelkreislauf einer Kaltwalzlinie |

Was ist ein Magnetfilter für Kaltwalzwerke?
Ein Kaltwalzwerk Magnetfilter ist eine industrielle Filtereinheit zur magnetischen Abscheidung ferromagnetischer Metallpartikel aus geeigneten Prozessflüssigkeiten in Kaltwalzwerken.
Beim Kaltwalzen werden Stahlbleche und Stahlbänder unter hohem mechanischem Druck zwischen rotierenden Walzen umgeformt. Durch Reibung, mechanischen Kontakt und Verschleiß können feine Eisen- und Stahlpartikel entstehen, die in das Walzkühlmittel oder die Walzemulsion gelangen.
Der Magneteksan DN150 Magnetfilter für Kaltwalzlinien verwendet ein permanentes Neodym-Magnetelement mit den Abmessungen Ø25×330 mm, um geeignete ferromagnetische Verunreinigungen anzuziehen und zurückzuhalten.
Das Produkt kann als ergänzende magnetische Abscheidestufe in geeignete industrielle Kühlmittelkreisläufe integriert werden.
Was versteht man unter Kaltwalzen?
Kaltwalzen ist ein Verfahren der Metallumformung, bei dem Stahlbleche oder Stahlbänder unterhalb der Rekristallisationstemperatur des Werkstoffs zwischen Walzen bearbeitet werden.
Das Verfahren dient unter anderem dazu:
- Die Dicke von Stahlblechen und Stahlbändern zu reduzieren.
- Die Maßgenauigkeit zu verbessern.
- Enge Dickentoleranzen zu erreichen.
- Die Oberflächeneigenschaften zu beeinflussen.
- Stahlprodukte für nachfolgende Fertigungsschritte herzustellen.
Der Kontakt zwischen den Walzen und dem Stahlband erzeugt Reibung und Wärme.
Geeignete Walzkühlmittel und Schmieremulsionen werden eingesetzt, um die Kühlung, Schmierung und Prozessstabilität zu unterstützen.
Warum entstehen beim Kaltwalzen Metallpartikel?
Während des Kaltwalzens stehen Stahlband und Walzen unter kontinuierlicher mechanischer Beanspruchung.
Je nach Prozess können verschiedene Verunreinigungen in den Kühlmittelkreislauf gelangen:
- Feine Eisenpartikel
- Stahlabrieb
- Ferromagnetische Verschleißpartikel
- Eisenhaltige Metallfragmente
- Bestimmte magnetische Eisenoxidpartikel
- Ferromagnetische Oberflächenrückstände
Werden diese Partikel nicht ausreichend entfernt, können sie mit dem Walzkühlmittel im System zirkulieren.
Ein Neodym-Magnetfilter bietet eine zusätzliche Möglichkeit, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen aus dem Flüssigkeitsstrom abzuscheiden.
Warum ist die Filtration von Walzkühlmitteln wichtig?
Walzkühlmittel erfüllen beim Kaltwalzen mehrere Aufgaben.
Abhängig von der Zusammensetzung und den Prozessbedingungen können dazu gehören:
- Kühlung der Arbeitswalzen
- Verringerung der Reibung
- Unterstützung der Schmierung
- Abtransport von Prozessrückständen
- Unterstützung stabiler Walzbedingungen
Während des Umlaufs können sich Metallpartikel und andere Verunreinigungen im Kühlmittel ansammeln.
Ohne geeignete Abscheidung können diese Partikel wiederholt durch Pumpen, Ventile, Sprühdüsen und weitere Anlagenkomponenten transportiert werden.
Eine geeignete Filtration hilft, die Partikelbelastung des Prozessmediums zu kontrollieren.
Wie funktioniert der DN150 Magnetfilter?
Das Funktionsprinzip beruht auf der magnetischen Anziehung durch Permanentmagnete.
- Verunreinigtes Walzkühlmittel oder eine geeignete Walzemulsion strömt durch den DN150-Einlass in das Filtergehäuse.
- Die Prozessflüssigkeit bewegt sich durch den Innenraum des Filters.
- Dabei passiert sie den Wirkungsbereich des Neodym-Magnetelements Ø25×330 mm.
- Geeignete ferromagnetische Partikel werden von der magnetischen Oberfläche angezogen.
- Die Partikel bleiben am Magnetelement haften, während die Flüssigkeit weiterströmt.
- Bei der planmäßigen Wartung wird das Magnetelement entnommen und manuell gereinigt.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Eigenschaften der Partikel, der Strömungsgeschwindigkeit, der Viskosität und der internen Strömungsführung ab.
Beispiel für einen Kühlmittelkreislauf im Kaltwalzwerk
Eine mögliche Prozessanordnung lautet:
Kaltwalzwerk → Verunreinigtes Walzkühlmittel → DN150 Magnetfilter → Hauptfiltration → Temperaturregelung → Umwälzpumpe → Kaltwalzwerk
In diesem Beispiel dient der Magnetfilter als zusätzliche Abscheidestufe vor der konventionellen Filtration.
Die endgültige Reihenfolge der Komponenten muss anhand der vorhandenen Hydraulik und der Kühlmittelaufbereitung festgelegt werden.
Wo kann der Magnetfilter installiert werden?
Die geeignete Einbaustelle hängt von der Konstruktion und dem Aufbau der Kaltwalzlinie ab.
Mögliche Einbaupositionen sind:
- Kühlmittelrücklaufleitungen
- Rohrleitungen vor der Hauptfiltration
- Geeignete Nebenstromkreisläufe
- Spezielle Bypass-Filtrationsleitungen
- Technisch geeignete Bereiche zentraler Emulsionsanlagen
Bei der Auswahl müssen insbesondere die Durchflussmenge, der Druckverlust, die Zugänglichkeit und die Wartungsbedingungen berücksichtigt werden.
1. Installation in der Kühlmittelrücklaufleitung
Der Magnetfilter kann für den Einsatz in einer Rücklaufleitung geprüft werden, durch die verunreinigtes Kühlmittel von der Walzanlage abfließt.
Beispiel:
Kaltwalzwerk → Magnetfilter → Kühlmittelsammelbehälter
Diese Anordnung ermöglicht eine magnetische Abscheidung vor der nachfolgenden Kühlmittelbehandlung.
2. Installation vor der Hauptfiltration
Der Magnetfilter kann als vorgeschaltete Stufe zur Abscheidung ferromagnetischer Partikel eingesetzt werden.
Beispiel:
Magnetfilter → Mechanischer Filter → Wärmetauscher
Durch die vorherige Abscheidung geeigneter Eisen- und Stahlpartikel kann die Partikelbelastung nachfolgender Filterkomponenten reduziert werden.
3. Installation im Nebenstrom oder Bypass
Auch die Integration in einen separaten Nebenstromkreislauf kann technisch geprüft werden.
Hierbei wird ein Teil des umlaufenden Kühlmittels durch den Magnetfilter geführt.
Diese Anordnung kann zur zusätzlichen Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen beitragen, ohne dass der gesamte Hauptvolumenstrom durch den Filter fließen muss.
Die Eignung eines solchen Systems ist durch eine entsprechende hydraulische Auslegung zu überprüfen.
Welche Funktion hat das Neodym-Magnetelement?
Das Neodym-Magnetelement Ø25×330 mm stellt die magnetisch wirksame Abscheideoberfläche im Filter bereit.
Während das Kühlmittel durch das Gehäuse strömt, können geeignete ferromagnetische Partikel an dieser Oberfläche haften bleiben.
Dazu zählen beispielsweise:
- Feine Eisenrückstände
- Partikel aus Kohlenstoffstahl
- Ferromagnetischer Metallabrieb
- Bestimmte magnetische Eisenoxide
Das Magnetelement kann zur Reinigung aus dem Filtergehäuse entnommen werden.
Die angegebenen Abmessungen beschreiben das Element, legen jedoch weder einen garantierten Gauss-Wert noch einen bestimmten Abscheidegrad fest.
Warum besitzt der Filter DN150-Flanschanschlüsse?
Die DN150-Anschlüsse ermöglichen die Prüfung einer Integration in industrielle Rohrleitungssysteme mit entsprechenden Nennweiten.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- Zentrale Walzkühlmittelkreisläufe
- Industrielle Emulsionsumlaufsysteme
- Kühlmittelrücklaufleitungen
- Separate Nebenstromfiltrationen
Die Verbindung erfolgt über Flanschanschlüsse.
DN150 bezeichnet jedoch eine Nennweite und ist keine garantierte Durchflussangabe.
Vor dem Einbau müssen Flanschnorm, Druckverhältnisse und hydraulische Betriebsbedingungen geprüft werden.
Welche Durchflussleistung in m³/h besitzt der Filter?
Für dieses Modell liegt keine bestätigte Durchflussleistung vor.
Der zulässige Volumenstrom hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Pumpenleistung
- Viskosität des Prozessmediums
- Betriebstemperatur
- Innengeometrie des Filtergehäuses
- Strömungsgeschwindigkeit
- Zulässiger Druckverlust
- Menge der ferromagnetischen Verunreinigungen
- Erforderlicher Abscheideleistung
Aus der Nennweite DN150 allein lässt sich daher keine garantierte Durchflussleistung in m³/h ableiten.
Der erforderliche Volumenstrom sollte bei der technischen Anfrage angegeben werden.
Kann der Magnetfilter feine Eisenpartikel abscheiden?
Ja, geeignete feine Eisenpartikel mit ausreichenden ferromagnetischen Eigenschaften können vom Neodym-Magnetelement angezogen werden.
Die tatsächliche Abscheidung hängt jedoch von mehreren Faktoren ab:
- Partikelgröße
- Magnetischen Eigenschaften
- Partikelform
- Strömungsgeschwindigkeit
- Flüssigkeitsviskosität
- Abstand zur Magnetoberfläche
- Bereits angesammelten Verunreinigungen
Für dieses Produkt wurde keine bestätigte minimale Abscheidegröße in Mikrometern angegeben.
Ein garantierter Mikronwert sollte deshalb ohne entsprechende Prüfungen nicht genannt werden.
Was ist Walzzunder?
Walzzunder bezeichnet Eisenoxidschichten, die bei der Hochtemperaturverarbeitung von Stahl entstehen können.
Bei nachfolgenden Transport- und Bearbeitungsschritten können sich Teile dieser Oxidschichten ablösen.
Die verschiedenen Eisenoxide besitzen unterschiedliche magnetische Eigenschaften.
Der Magnetfilter kann bestimmte ferromagnetische Oxidpartikel anziehen. Eine vollständige Abscheidung sämtlicher Oxide oder Zunderpartikel kann jedoch nicht vorausgesetzt werden.
Die Hauptanwendung dieses Produkts liegt in Kaltwalzkühlmittel- und Emulsionskreisläufen und nicht in der allgemeinen Zunderabscheidung von Warmwalzwerken.
Sind Kaltwalzen und Warmwalzen dasselbe Verfahren?
Nein.
Kaltwalzen und Warmwalzen erfolgen unter unterschiedlichen Prozessbedingungen.
Beim Kaltwalzen wird Stahl üblicherweise unterhalb seiner Rekristallisationstemperatur umgeformt. Dabei stehen Maßgenauigkeit und Oberflächeneigenschaften im Vordergrund.
Beim Warmwalzen werden erhöhte Temperaturen eingesetzt. Hier können andere Verunreinigungen, insbesondere größere Mengen an Walzzunder, entstehen.
Warmwalzwerke verfügen häufig über andere Wasseraufbereitungs- und Abscheidesysteme.
Der DN150 Magnetfilter ist speziell für geeignete Walzkühlmittel und Emulsionen beim Kaltwalzen von Stahl vorgesehen.
Kann der Magnetfilter Walzwerkskomponenten schützen?
Die Reduzierung geeigneter ferromagnetischer Partikel im Kühlmittelkreislauf kann dazu beitragen, die Menge abrasiver metallischer Verunreinigungen zu verringern.
Zu den betroffenen Anlagenkomponenten können gehören:
- Umwälzpumpen
- Ventile
- Wärmetauscher
- Sprühdüsen
- Kühlmittelverteiler
- Weitere Komponenten des Kühlmittelkreislaufs
Eine magnetische Filtration allein kann jedoch weder den vollständigen Schutz vor Walzenverschleiß noch die Vermeidung sämtlicher Pumpenschäden oder mechanischer Störungen garantieren.
Kann die Magnetfiltration die Oberflächenqualität des Stahlbands unterstützen?
Die Sauberkeit des Walzkühlmittels ist einer von mehreren Faktoren, die beim Kaltwalzen eine Rolle spielen.
Eine Verringerung der zirkulierenden ferromagnetischen Metallpartikel kann die allgemeine Reinheit des Prozessmediums unterstützen.
Außerdem kann dadurch die Belastung nachgeschalteter Filterstufen reduziert werden.
Die tatsächliche Oberflächenqualität hängt jedoch zusätzlich vom Zustand der Walzen, der Schmierung, den Prozessparametern und den Eigenschaften des eingesetzten Stahlbands ab.
Der Magnetfilter ist daher als ergänzende Prozesskomponente zu betrachten.
Ersetzt ein Magnetfilter einen mechanischen Filter?
Nicht grundsätzlich.
Beide Technologien beruhen auf unterschiedlichen Abscheideprinzipien.
Ein Magnetfilter hält geeignete Partikel anhand ihrer ferromagnetischen Eigenschaften zurück.
Ein mechanischer Filter trennt Partikel hauptsächlich aufgrund ihrer Größe und der Eigenschaften des eingesetzten Filtermediums.
In einem Kaltwalzwerk können beide Systeme miteinander kombiniert werden.
Beispiel:
Magnetische Abscheidung → Mechanische Filtration → Temperaturregelung
Dadurch entstehen sich ergänzende Verfahren zur Partikelentfernung.
Vergleich verschiedener Filtrationstechnologien
| Technologie | Abscheideprinzip | Hauptfunktion |
|---|---|---|
| Neodym-Magnetfilter | Magnetische Anziehung | Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Metallpartikel |
| Mechanischer Siebfilter | Partikelgröße | Rückhaltung entsprechend der Sieböffnungen |
| Patronen- oder Beutelfilter | Filtermedium | Partikelrückhaltung entsprechend den Filtereigenschaften |
| Zentrifugalabscheider | Zentrifugalkräfte | Trennung geeigneter Partikel nach Dichte und Strömungsverhalten |
Die optimale Kombination hängt von den Eigenschaften des Kühlmittels und dem Verunreinigungsprofil ab.
Kann der Filter mit ölhaltigen Walzkühlmitteln verwendet werden?
Möglicherweise, sofern die technische Eignung bestätigt wird.
Die magnetische Abscheidung basiert auf den magnetischen Eigenschaften der Verunreinigungen. Die Verträglichkeit mit dem jeweiligen ölhaltigen Prozessmedium muss jedoch separat geprüft werden.
Wichtige Parameter sind:
- Zusammensetzung des Öls
- Viskosität
- Betriebstemperatur
- Chemische Verträglichkeit
- Gehäusewerkstoff
- Dichtungswerkstoffe
- Erforderlicher Volumenstrom
Vor der Verwendung muss die Eignung der gesamten Filtereinheit für das konkrete Prozessmedium bestätigt werden.
Kann der Filter mit Walzemulsionen eingesetzt werden?
Ja, geeignete Walzemulsionen gehören zu den vorgesehenen Anwendungsmedien.
In Kaltwalzlinien können wasserbasierte oder ölhaltige Emulsionen zur Kühlung und Schmierung verwendet werden.
Der Neodym-Magnetfilter kann zur Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Verunreinigungen aus diesen Flüssigkeiten geprüft werden.
Vor dem Einsatz müssen Zusammensetzung, Temperatur, Viskosität und Materialverträglichkeit berücksichtigt werden.
Kann der Filter Aluminiumpartikel entfernen?
Nicht durch die übliche ferromagnetische Anziehung.
Aluminium ist unter normalen Betriebsbedingungen kein ferromagnetischer Werkstoff.
Ein herkömmlicher Neodym-Magnetfilter sollte daher nicht als gleichwertige Abscheidelösung für Aluminium- und Eisenpartikel dargestellt werden.
Dieses Produkt ist hauptsächlich für Kaltwalzanwendungen mit Stahl vorgesehen.
Kann der Filter Kupferpartikel entfernen?
Kupfer ist unter normalen Betriebsbedingungen ebenfalls nicht ferromagnetisch.
Die magnetische Abscheidung allein ist daher im Allgemeinen keine geeignete Methode zur Entfernung von Kupferpartikeln aus Walzflüssigkeiten.
Hierfür können andere Filtrations- oder Abscheidetechnologien erforderlich sein.
Können Edelstahlpartikel abgeschieden werden?
Das hängt von der Edelstahlsorte und ihrem metallurgischen Zustand ab.
Einige Edelstähle besitzen deutlich ausgeprägte magnetische Eigenschaften, während andere nur schwach oder praktisch nicht ferromagnetisch reagieren.
Eine vollständige Abscheidung aller Edelstahlpartikel kann daher nicht angenommen werden.
Wenn Edelstahlabrieb eine relevante Verunreinigung darstellt, werden Versuche mit repräsentativen Partikelproben empfohlen.
Wie wird der Magnetfilter gereinigt?
Das Magnetelement ist zur manuellen Reinigung herausnehmbar.
Ein allgemeiner Wartungsablauf umfasst:
- Die zugehörige Kühlmittelumwälzung stoppen.
- Den Filter sicher vom Prozesskreislauf absperren.
- Sicherstellen, dass das Filtergehäuse drucklos ist und eine sichere Temperatur erreicht hat.
- Das Gehäuse entsprechend der freigegebenen Wartungsanweisung öffnen.
- Das Neodym-Magnetelement Ø25×330 mm vorsichtig entnehmen.
- Angesammelte ferromagnetische Partikel von der Magnetoberfläche entfernen.
- Magnetelement, Gehäuse, Dichtungen und Anschlussbereiche überprüfen.
- Das Element wieder einsetzen, das Gehäuse schließen und die Anlage kontrolliert in Betrieb nehmen.
Die Wartung muss gemäß den tatsächlichen Betriebsanweisungen und den Sicherheitsvorschriften des Standorts erfolgen.
Starke Neodym-Magnete können ferromagnetische Werkzeuge und Bauteile plötzlich anziehen. Dabei besteht insbesondere Quetschgefahr für Hände und Finger.
Wie häufig muss das Magnetelement gereinigt werden?
Es gibt kein einheitliches Reinigungsintervall für sämtliche Kaltwalzwerke.
Die erforderliche Häufigkeit hängt ab von:
- Produktionsmenge
- Konzentration der Eisen- und Stahlpartikel
- Kühlmittelvolumenstrom
- Betriebsstunden
- Geschwindigkeit der Partikelansammlung
- Betrieblichen Wartungsvorgaben
Häufigere Kontrollen während der ersten Betriebsphase können helfen, einen geeigneten Wartungsplan festzulegen.
Was passiert bei einer starken Ansammlung von Metallpartikeln?
Eine übermäßige Ansammlung von Metallabrieb kann einen Teil der wirksamen Magnetoberfläche bedecken.
Dadurch kann die verfügbare Oberfläche für die Aufnahme weiterer Partikel reduziert werden.
Regelmäßige Inspektionen und Reinigungen sind deshalb besonders bei hoher ferromagnetischer Partikelbelastung wichtig.
Benötigt der Magnetfilter elektrische Energie?
Zur Erzeugung des Magnetfelds wird keine elektrische Energie benötigt.
Der Filter arbeitet mit einem permanenten Neodym-Magnetsystem.
Im Unterschied zu einem Elektromagneten sind hierfür keine folgenden Komponenten erforderlich:
- Elektrische Magnetspulen
- Separate Magnetstromversorgung
- Elektrische Schaltung zur Aufrechterhaltung des Magnetfeldes
Der zugehörige Kühlmittelkreislauf kann selbstverständlich weiterhin elektrisch betriebene Pumpen und Steuerungen benötigen.
Ist der Magnetfilter selbstreinigend?
Nein.
Dieses Modell verfügt über ein herausnehmbares Magnetelement, das manuell gereinigt werden muss.
Es sollte deshalb nicht als automatischer oder selbstreinigender Magnetfilter bezeichnet werden.
Für Anwendungen mit kontinuierlicher automatischer Partikelentfernung muss gegebenenfalls ein anderes Abscheidesystem geprüft werden.
Wie hoch ist die Magnetstärke in Gauss?
Das Produkt besitzt ein Neodym-Magnetelement mit den Abmessungen Ø25×330 mm.
Ein bestätigter Wert der magnetischen Flussdichte an der Oberfläche in Gauss wurde jedoch nicht angegeben.
Aus den Elementabmessungen allein lassen sich folgende Angaben nicht zuverlässig ableiten:
- Garantierter Gauss-Wert
- Garantierte magnetische Anziehungsdistanz
- Minimale abscheidbare Partikelgröße
- Garantierter Abscheidewirkungsgrad
Wenn bestimmte magnetische Leistungswerte erforderlich sind, müssen geeignete Mess- und Prüfbedingungen festgelegt werden.
Wie hoch ist der maximale Betriebsdruck?
Für dieses Modell wurde kein bestätigter maximaler Betriebsdruck angegeben.
Obwohl der Filter DN150-Flanschanschlüsse besitzt, muss der zulässige Druck der vollständigen Filtereinheit separat bestätigt werden.
Die Druckstufe eines Flansches allein ist kein Nachweis für den maximal zulässigen Betriebsdruck des gesamten Filters.
Gehäusekonstruktion, Dichtungen, Verschlüsse und sämtliche drucktragenden Bauteile müssen berücksichtigt werden.
Wie hoch ist die maximale Betriebstemperatur?
Eine bestätigte maximale Betriebstemperatur wurde nicht angegeben.
Die Temperaturbeständigkeit hängt unter anderem ab von:
- Magnetsystem
- Gehäusekonstruktion
- Dichtungswerkstoffen
- Prozessmedium
- Tatsächlichen Betriebsbedingungen
Vor einer technischen Freigabe sollten die normale und die maximal erwartete Betriebstemperatur angegeben werden.
Worin unterscheidet sich dieser Filter von einem Chiller-Magnetfilter?
Ein Chiller-Magnetfilter wird üblicherweise für geeignete geschlossene Heiz- und Kühlwasserkreisläufe eingesetzt.
Dort können beispielsweise Magnetit, Eisenoxide und korrosionsbedingte Rückstände auftreten.
Der DN150 Magnetfilter ist dagegen für folgende Anwendung vorgesehen:
Kaltwalzen von Stahl → Walzkühlmittel / Walzemulsion → Abscheidung ferromagnetischer Partikel
Prozessmedium, Verunreinigungsquelle und Betriebsbedingungen unterscheiden sich.
Worin unterscheidet sich der Filter von einem CNC-Kühlmittelmagnetfilter?
CNC-Kühlmittelmagnetfilter werden häufig bei der spanenden Bearbeitung, beim Schleifen und in anderen mechanischen Fertigungsverfahren verwendet.
Sie können zur Kontrolle von Metallabrieb und bearbeitungsbedingten Verunreinigungen beitragen.
Der DN150 Kaltwalzwerk Magnetfilter ist dagegen auf folgenden Prozess ausgerichtet:
Kaltwalzen von Stahlblechen und Stahlbändern
Die Anwendung richtet sich nach den Anforderungen des Walzkühlmittelkreislaufs und nicht nach einem üblichen CNC-Kühlschmierstoffsystem.
Worin unterscheidet sich der Filter von einem Magnetfilter für Drahtziehanlagen?
Magnetfilter für Drahtziehanlagen sind für geeignete Prozessflüssigkeiten beim Ziehen von Metalldrähten vorgesehen.
Dieses Produkt konzentriert sich auf Kühlmittel- und Emulsionskreisläufe beim Kaltwalzen von Stahlblechen und Stahlbändern.
Die DN150-Anschlüsse ermöglichen zudem die technische Prüfung einer Integration in größere industrielle Rohrleitungssysteme.
Die tatsächliche Durchflussleistung muss dennoch separat bestimmt werden.
Kann Magneteksan kundenspezifische Magnetfilter für Kaltwalzwerke herstellen?
Ja.
Magneteksan kann kundenspezifische Neodym-Magnetfiltersysteme anhand der Anforderungen eines Kaltwalzwerks technisch auslegen und bewerten.
Mögliche Auslegungsparameter sind:
- Einlass- und Auslassabmessungen
- Anschlusskonfiguration
- Erforderlicher Kühlmittelvolumenstrom
- Art des Walzkühlmittels oder der Emulsion
- Viskosität des Mediums
- Betriebstemperatur
- Betriebsdruck
- Ferromagnetische Partikelbelastung
- Anordnung der Magnetelemente
- Vorhandene Filtrationstechnik
- Verfügbarer Einbauraum
- Reinigungs- und Wartungsanforderungen
Die endgültige Ausführung muss auf den bestätigten Betriebsbedingungen und technischen Anforderungen beruhen.
Welche Angaben werden für einen kundenspezifischen Magnetfilter benötigt?
Für eine technische Bewertung sollten möglichst folgende Informationen bereitgestellt werden:
- Anwendung: Kaltwalzen von Stahlblechen oder Stahlbändern.
- Prozessmedium: Walzkühlmittel, ölhaltiges Kühlmittel oder Walzemulsion.
- Einbauposition: Rücklaufleitung, Hauptfiltrationsleitung oder Bypass.
- Einlassanschluss: Benötigte Nennweite und Flanschnorm.
- Auslassanschluss: Benötigte Nennweite und Flanschnorm.
- Volumenstrom: Erwarteter Kühlmitteldurchfluss in m³/h.
- Betriebsdruck: Normaler und maximaler Prozessdruck.
- Betriebstemperatur: Normale und maximal erwartete Kühlmitteltemperatur.
- Medieneigenschaften: Viskosität, Zusammensetzung und relevante chemische Eigenschaften.
- Zielverunreinigungen: Art, ungefähre Größe und erwartete Menge der ferromagnetischen Partikel.
- Magnetische Anforderungen: Vorgaben zur magnetischen Leistung oder zu Prüfverfahren.
- Einbauraum: Verfügbare Abmessungen und Zugangsbeschränkungen.
- Vorhandene Filtration: Siebfilter, Beutelfilter, Patronenfilter oder andere Komponenten.
- Reinigungsanforderungen: Gewünschte Wartungsintervalle und Zugänglichkeit.
- Prüfungen und Dokumentation: Erforderliche Prüfberichte, Magnetfeldmessungen und technische Unterlagen.
Diese Angaben unterstützen die Auswahl einer geeigneten Filtergeometrie, Magnetelementanordnung und Wartungslösung.
Magneteksan – Magnetfiltrationslösungen für Kaltwalzwerke
Magneteksan entwickelt und fertigt industrielle Magnetabscheidesysteme für die Metallverarbeitung und für technische Prozessflüssigkeiten.
Der DN150 Kaltwalzwerk Magnetfilter mit einem Neodym-Magnetelement Ø25×330 mm bietet eine zusätzliche Möglichkeit, geeignete ferromagnetische Partikel in kompatiblen Walzkühlmittel- und Emulsionskreisläufen zu kontrollieren.
Für neue Anlagen und die Modernisierung bestehender Systeme kann Magneteksan die Anschlussabmessungen, Eigenschaften des Kühlmittels, Filtrationskonfiguration und Wartungsanforderungen bewerten, um eine geeignete magnetische Filtrationslösung zu entwickeln.






