- Magneteksan
- > Sonderausführung Plattenmagnete
- > 180x140x100 mm Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet – Hermetisch gekapselt für ROV- und Offshore-Anwendungen
180x140x100 mm Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet – Hermetisch gekapselt für ROV- und Offshore-Anwendungen
Allgemeine Eigenschaften
- Speziell für industrielle Unterwasseranwendungen und den Einsatz in vollständig eingetauchtem Zustand entwickelt.
- Kundenspezifisch gefertigter Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet mit den Abmessungen 180x140x100 mm.
- Ausgestattet mit einem leistungsfähigen Permanentmagnetsystem aus Neodym.
- Hermetisch gekapseltes Gehäuse zur Abschirmung der innenliegenden Magnetkomponenten gegenüber dem umgebenden Wasser.
- Für die technische Prüfung des Einsatzes in ROV-, Subsea-, Offshore- und Unterwasser-Interventionsprojekten geeignet.
- Kann zur magnetischen Haftung an geeigneten ferromagnetischen Oberflächen, zum Halten von Stahlteilen und zur temporären Positionierung eingesetzt werden.
- Erzeugt ein dauerhaftes Magnetfeld ohne externe elektrische Energieversorgung.
- Für ausgewählte Anwendungen in der Unterwasserwartung, Inspektion und maritimen Bergung einsetzbar, sofern die technischen Anforderungen erfüllt sind.
- Kundenspezifische Abmessungen und mechanische Anschlussmöglichkeiten können projektbezogen ausgelegt werden.
Technische Daten
- Produkttyp: Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet
- Länge: 180 mm
- Breite: 140 mm
- Höhe / Dicke: 100 mm
- Gesamtabmessungen: 180x140x100 mm
- Magnetmaterial: Neodym
- Gehäuseausführung: Hermetisch gekapselt
- Einsatzumgebung: Unterwasser / vollständig eingetaucht
- Funktionsprinzip: Permanentmagnetische Haltekraft
- Elektrische Energieversorgung: Für die Magnetfelderzeugung nicht erforderlich
- Hauptanwendungen: Subsea / ROV / Offshore
- Einsatzfunktionen: Halten / temporäres Befestigen / Bergen ferromagnetischer Metallteile
- Fertigungsart: Sonderanfertigung / projektspezifische Ausführung
Der 180x140x100 mm Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet ist ein kundenspezifisch entwickeltes Permanentmagnetsystem zum Halten ferromagnetischer Stahlteile und zur temporären magnetischen Befestigung bei Unterwasser-, Subsea- und Offshore-Arbeiten. Das hermetisch gekapselte Gehäuse schützt die innenliegenden Neodym-Magnetkomponenten und ermöglicht die technische Prüfung des Einsatzes mit ROV-Systemen, Tauchern und Unterwasser-Interventionsgeräten. Das Permanentmagnetsystem erzeugt seine magnetische Haltekraft ohne externe elektrische Energieversorgung.
| Technische Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet |
| Gesamtabmessungen | 180x140x100 mm |
| Länge | 180 mm |
| Breite | 140 mm |
| Höhe / Dicke | 100 mm |
| Magnetmaterial | Neodym |
| Gehäuseausführung | Hermetisch gekapselt |
| Einsatzumgebung | Unterwasser / vollständig eingetaucht |
| Funktionsprinzip | Permanentmagnetische Haltekraft |
| Elektrische Energieversorgung | Für die Magnetfelderzeugung nicht erforderlich |
| Hauptanwendungen | Subsea / ROV / Offshore |
| Einsatzfunktionen | Halten / Befestigen / Bergen ferromagnetischer Metallteile |
| Fertigungsart | Kundenspezifische Sonderanfertigung |
Was ist ein Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet?
Ein Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet ist ein speziell entwickeltes Permanentmagnetsystem, das zur magnetischen Befestigung, zum Halten von Stahlkomponenten und zur Positionierung geeigneter Ausrüstung unter Wasser eingesetzt werden kann.
Im Gegensatz zu herkömmlichen industriellen Plattenmagneten, die häufig über Förderbändern oder Materialrutschen zur Metallabscheidung installiert werden, dient dieses Produkt vor allem dem magnetischen Kontakt mit geeigneten ferromagnetischen Oberflächen unter Wasser.
Der von Magneteksan gefertigte Plattenmagnet besitzt die Abmessungen 180x140x100 mm und enthält ein Neodym-Magnetsystem in einem hermetisch gekapselten Gehäuse.
Zu den möglichen Einsatzbereichen gehören ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge (ROV), die Wartung von Offshore-Anlagen, Unterwasserinspektionen und ausgewählte maritime Bergungsarbeiten.
Das Magnetfeld wird durch Permanentmagnete erzeugt. Eine elektrische Energieversorgung ist für die magnetische Anziehung nicht erforderlich.
Was bedeutet Subsea?
Der Begriff Subsea bezeichnet technische Anlagen, Ausrüstungen und Arbeiten unterhalb der Wasseroberfläche, insbesondere im Bereich der maritimen Industrie.
Typische Subsea-Anwendungen sind:
- Offshore-Öl- und Gasinfrastruktur
- Unterwasserpipelines
- Untergetauchte Stahlkonstruktionen
- Inspektionen mit ferngesteuerten Unterwasserfahrzeugen
- Wartungsarbeiten durch Taucher
- Positionierung von Unterwasserausrüstung
- Inspektion versunkener Schiffe
- Maritime Bergungsarbeiten
- Unterwasserprüfungen und Installationen
In vielen dieser Anwendungen sind Stahlkomponenten vorhanden, die sich grundsätzlich für eine magnetische Befestigung eignen können.
Ein speziell entwickelter Unterwasser-Plattenmagnet kann als zusätzliches Halte- oder Positionierungselement in entsprechende Systeme integriert werden.
Wo kann ein Unterwasser-Plattenmagnet eingesetzt werden?
Der Neodym-Plattenmagnet mit den Abmessungen 180x140x100 mm kann für unterschiedliche industrielle Unterwasseranwendungen geprüft werden.
Mögliche Einsatzbereiche sind:
- ROV-gestützte Unterwasserarbeiten
- Wartung von Offshore-Stahlkonstruktionen
- Positionierung von Unterwasser-Inspektionsgeräten
- Temporäre Befestigung an geeigneten Stahloberflächen
- Bergung ferromagnetischer Metallteile
- Taucherunterstützte Montage- und Wartungsarbeiten
- Instandhaltung untergetauchter Maschinen
- Unterstützung bei maritimen Bergungsprojekten
- Unterwasser-Testeinrichtungen
- Inspektion von Stahlrohrleitungen
Die tatsächliche Eignung hängt von der Einsatzumgebung, den Eigenschaften der Kontaktfläche, der mechanischen Befestigung und der erforderlichen Haltekraft ab.
Wie funktioniert ein Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet?
Das Magnetsystem besteht aus permanentmagnetischen Neodym-Komponenten, die in einem hermetisch gekapselten Gehäuse angeordnet sind.
Diese erzeugen ein dauerhaftes Magnetfeld, ohne dass elektrische Energie zugeführt werden muss.
Wird die magnetisch wirksame Fläche an eine geeignete Eisen- oder Stahloberfläche herangeführt, entsteht eine magnetische Anziehungskraft.
Je nach Anwendung kann diese Kraft dazu dienen, ein Bauteil zu halten, eine Vorrichtung zu positionieren oder eine temporäre Befestigung herzustellen.
Mögliche Anwendungsschemata:
ROV / Taucher → Unterwasser-Magnetplatte → Ferromagnetische Stahlkonstruktion
Untergetauchtes Stahlbauteil → Unterwasser-Plattenmagnet → Halten / Bergen
Das Magnetfeld bleibt auch bei Ausfall einer externen Stromversorgung bestehen.
Die tatsächlich verfügbare Haltekraft muss unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen ermittelt werden.
Warum ist ein hermetisch gekapseltes Gehäuse wichtig?
Neodym-Magnete sind ohne geeigneten Schutz grundsätzlich nicht für einen langfristigen direkten Kontakt mit Wasser vorgesehen.
Eindringendes Wasser kann die innenliegenden Magnetkomponenten beeinträchtigen und deren langfristige Funktionsfähigkeit gefährden.
Das hermetisch gekapselte Gehäuse dient dazu, die Magnetkomponenten von der umgebenden Wasserumgebung abzuschirmen.
Bei Unterwasseranwendungen können folgende Einflüsse auftreten:
- Dauerhafter Wasserkontakt
- Äußerer hydrostatischer Druck
- Salzwasser
- Sedimente und marine Ablagerungen
- Mechanische Stöße
- Kräfte bei der Handhabung
- Wiederholte Montage- und Demontagevorgänge
Die Gehäusekonstruktion, das Dichtungskonzept und die mechanischen Anschlüsse müssen deshalb auf die jeweilige Anwendung abgestimmt sein.
Eine gekapselte Bauweise ist eine wichtige konstruktive Eigenschaft. Die zulässigen Einsatzgrenzen müssen dennoch gesondert nachgewiesen werden.
Bedeutet hermetisch gekapselt automatisch IP68?
Nein.
Ein hermetisch gekapseltes Gehäuse und eine nachgewiesene IP68-Schutzart sind nicht gleichzusetzen.
Eine IP-Schutzart setzt eine entsprechende Prüfung und Klassifizierung unter definierten Bedingungen voraus.
Obwohl der Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet über ein hermetisch gekapseltes Gehäuse verfügt, liegt für dieses Modell keine bestätigte IP68-Prüfangabe vor.
Daher sollte das Produkt ohne entsprechende Nachweise nicht als IP68-zertifiziert bezeichnet werden.
Die zulässigen Eintauchbedingungen sind für das jeweilige Projekt gesondert festzulegen.
Wie groß ist die maximale Einsatztiefe?
Für dieses Produkt wurde keine verifizierte maximale Einsatztiefe angegeben.
Die Auslegung für Unterwasseranwendungen bedeutet nicht automatisch, dass der Magnet in jeder Wassertiefe eingesetzt werden kann.
Mit zunehmender Tiefe steigt der hydrostatische Druck auf das Gehäuse.
Die zulässige Einsatztiefe hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Gehäusekonstruktion
- Werkstoffeigenschaften
- Wandstärken
- Schweißverbindungen
- Dichtungsausführung
- Mechanische Anschlüsse
- Prüf- und Testergebnisse
Die erforderliche Wassertiefe sollte bereits bei der technischen Anfrage angegeben werden.
Eine konkrete Tiefenfreigabe darf erst nach geeigneter technischer Verifizierung erfolgen.
Welchen Einfluss hat der Wasserdruck auf die Magnetplatte?
Mit zunehmender Wassertiefe erhöht sich der äußere Druck auf das Magnetgehäuse.
Dieser Druck kann zusätzliche Beanspruchungen der Gehäusewände, Schweißnähte, Dichtungen und mechanischen Verbindungen verursachen.
Für eine Subsea-Installation muss daher geprüft werden, ob die Gehäusekonstruktion dem vorgesehenen Betriebsdruck standhält.
Die magnetische Anziehungskraft und die Druckbeständigkeit des Gehäuses sind zwei unterschiedliche technische Eigenschaften.
Ein Magnet kann an einer Stahloberfläche haften, obwohl für die Gehäusekonstruktion noch keine ausreichende Druckbeständigkeit nachgewiesen wurde.
Deshalb muss die komplette Baugruppe mechanisch und magnetisch bewertet werden.
Kann der Unterwasser-Magnet im Meerwasser verwendet werden?
Das Produkt wurde für Unterwasseranwendungen entwickelt und kann für entsprechende Offshore- und Subsea-Projekte geprüft werden.
Die langfristige Eignung für Meerwasser hängt jedoch von der Korrosionsbeständigkeit des tatsächlichen Gehäusewerkstoffs, der Schweißverbindungen und der Anschlüsse ab.
Meerwasser stellt aufgrund seines Salzgehalts und weiterer Umwelteinflüsse eine anspruchsvolle Betriebsumgebung dar.
Vor einer maritimen Installation sollten folgende Punkte geprüft werden:
- Werkstoffgüte des Gehäuses
- Korrosionsbeständigkeit
- Qualität der Schweißverbindungen
- Oberflächenschutz
- Vorgesehene Einsatzdauer
- Wassertemperatur
- Wartungsintervalle
Eine unbegrenzte Beständigkeit gegen Meerwasserkorrosion darf ohne entsprechende Nachweise nicht zugesichert werden.
Besteht das Gehäuse aus Edelstahl AISI 316?
Die genaue Edelstahlgüte des Gehäuses wurde in den vorliegenden technischen Angaben nicht bestätigt.
Daher sollte das Produkt ohne entsprechende Materialnachweise weder als AISI 304 noch als AISI 316 beschrieben werden.
Bei maritimen Projekten kann der Gehäusewerkstoff anhand der Umgebungsbedingungen und der geforderten Korrosionsbeständigkeit ausgewählt werden.
Die verbindliche Werkstoffspezifikation sollte vor der endgültigen Fertigungsfreigabe festgelegt werden.
Warum werden Neodym-Magnete für Unterwasser-Haltesysteme verwendet?
Neodym-Magnete gehören zur Gruppe der Seltenerd-Permanentmagnete und zeichnen sich durch eine hohe magnetische Energiedichte aus.
Diese Eigenschaft ermöglicht die Entwicklung kompakter Magnetsysteme für unterschiedliche Halte- und Befestigungsaufgaben.
Bei Unterwasseranwendungen kann eine kompakte Bauform vorteilhaft sein, wenn der verfügbare Einbauraum begrenzt ist oder ein ROV die Magnetvorrichtung handhaben muss.
Ein weiterer Vorteil ist die permanente Magnetfelderzeugung ohne kontinuierliche elektrische Energieversorgung.
Allerdings bestimmt das Magnetmaterial allein nicht die tatsächliche Haltekraft.
Hierfür müssen der vollständige Magnetkreis, die Stahloberfläche und die Kontaktbedingungen berücksichtigt werden.
Wie hoch ist die Haftkraft des 180x140x100 mm Magneten?
Für dieses Modell wurde keine verifizierte Haftkraft angegeben.
Die tatsächlich erreichbare Kraft zwischen einer Magnetplatte und einer Stahloberfläche hängt von mehreren Parametern ab:
- Aufbau des Magnetkreises
- Dicke des Stahlbauteils
- Werkstoffzusammensetzung
- Verfügbare Kontaktfläche
- Ebenheit der Oberfläche
- Luftspalte und nichtmagnetische Zwischenlagen
- Lackierungen und Schutzbeschichtungen
- Korrosion
- Oberflächenkrümmung
- Richtung der einwirkenden Kräfte
Beispielsweise kann derselbe Magnet auf einer sauberen, ebenen Stahlplatte eine andere Haltekraft entwickeln als auf einer gekrümmten, lackierten oder korrodierten Oberfläche.
Ein konkreter Wert in Kilogramm oder Newton darf deshalb erst nach einer geeigneten Prüfung angegeben werden.
Kann der Magnet mit einem ROV eingesetzt werden?
Ja, der Einsatz kann für geeignete ROV-Projekte (Remotely Operated Vehicle) technisch geprüft werden.
ROVs sind ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge, die für Inspektionen, Wartung, Interventionen und die Handhabung von Ausrüstung eingesetzt werden.
Eine kundenspezifische Magnetplatte kann als zusätzliches Befestigungselement dienen, wenn eine geeignete ferromagnetische Stahloberfläche vorhanden ist.
Mögliche Funktionen sind:
- Temporärer magnetischer Kontakt
- Positionierung von Ausrüstung
- Halten eines Stahlbauteils
- Unterstützung bei der Bergung ferromagnetischer Gegenstände
- Befestigung speziell entwickelter Unterwasserwerkzeuge
Die mechanische Integration des Magneten in das ROV muss auf die jeweilige Aufgabe abgestimmt werden.
Auch die erforderliche Haltekraft und das Verfahren zum kontrollierten Lösen müssen geprüft werden.
Kann sich ein ROV mit diesem Magneten an einer Stahlkonstruktion befestigen?
Grundsätzlich kann eine solche Anwendung möglich sein. Sie erfordert jedoch eine projektspezifische Auslegung und Validierung.
Eine Magnetplatte kann an einer geeigneten Stahlkonstruktion eine Anziehungskraft erzeugen.
Die Verwendung von Neodym allein gewährleistet aber keine sichere Verankerung eines ROV.
Wichtige Einflussgrößen sind:
- Erforderliche Haltekraft
- Gewicht und Auftrieb des ROV
- Wasserströmungen
- Hydrodynamische Belastungen
- Geometrie der Stahloberfläche
- Lack- und Beschichtungsdicke
- Tatsächliche Kontaktfläche
- Belastungsrichtung
- Sicherheitsfaktor
- Befestigungs- und Lösemechanismus
Ein permanentmagnetisches Befestigungssystem muss so ausgelegt werden, dass unbeabsichtigte Bewegungen vermieden und ein kontrolliertes Lösen ermöglicht werden.
Ohne entsprechende Prüfungen darf nicht zugesichert werden, dass dieses Produkt ein ROV mit einem bestimmten Gewicht sicher halten kann.
Ist der Magnet für Taucherarbeiten geeignet?
Die Magnetplatte kann für ausgewählte tauchergestützte Arbeiten an geeigneten ferromagnetischen Stahloberflächen geprüft werden.
Mögliche Anwendungen sind die temporäre Positionierung von Geräten, das Halten bestimmter Stahlteile und die Unterstützung bei Wartungsarbeiten.
Da das Produkt Permanentmagnete enthält, bleibt die magnetische Anziehung während des gesamten Einsatzes bestehen.
Bei der Planung müssen deshalb mögliche Quetschstellen, unbeabsichtigte Anziehung und Schwierigkeiten beim Ablösen berücksichtigt werden.
Die Befestigungs- und Lösevorrichtungen sollten vor dem Einsatz unter Wasser überprüft werden.
Kann der Magnet bei maritimen Bergungsarbeiten eingesetzt werden?
Ja, für ausgewählte Anwendungen im Bereich Marine Salvage kann die Magnetplatte in Betracht gezogen werden.
Bei maritimen Bergungsarbeiten müssen häufig untergetauchte Komponenten untersucht, gehalten, bewegt oder geborgen werden.
Ein Permanentmagnet kann beim Halten geeigneter ferromagnetischer Gegenstände helfen, beispielsweise:
- Stahlbauteile von Maschinen
- Ferromagnetische Ausrüstungskomponenten
- Stahlplatten
- Geeignete Stahlbeschläge
- Bestimmte untergetauchte Metallfragmente
Die tatsächliche Eignung hängt von Abmessungen, Gewicht, Geometrie und magnetischen Eigenschaften des Gegenstands ab.
Wenn eine Last angehoben oder frei hängend transportiert werden soll, ist eine gesonderte sicherheitstechnische Bewertung erforderlich.
Kann die Magnetplatte bei der Bergung versunkener Schiffe verwendet werden?
Die Magnetplatte kann für spezielle Arbeiten an ferromagnetischen Bereichen untergetauchter Schiffskonstruktionen geprüft werden.
Beispielsweise kann sie einen temporären Kontakt zu geeigneten Stahloberflächen herstellen oder kleinere Stahlkomponenten während einer Intervention halten.
Die Bergung versunkener Schiffe ist jedoch mit komplexen mechanischen und umgebungsbedingten Belastungen verbunden.
Die Möglichkeit, an einem Stahlrumpf zu haften, bedeutet nicht, dass der Magnet diesen Rumpf sicher anheben kann.
Für das Heben größerer Lasten sind gesonderte Berechnungen, Belastungsprüfungen und geeignete zertifizierte Hebesysteme erforderlich.
Ist der Magnet für Offshore-Stahlkonstruktionen geeignet?
Offshore-Anlagen enthalten häufig Stahlträger, Stützen, Maschinenkomponenten und Rohrleitungen.
Wenn eine geeignete ferromagnetische Oberfläche vorhanden ist, kann eine Magnetplatte in ein kundenspezifisches Halte- oder Positionierungssystem integriert werden.
Mögliche Anwendungen umfassen temporäre Befestigungen bei Inspektionen, die Positionierung von Interventionsgeräten und ausgewählte Wartungsaufgaben.
Vor der Installation müssen die Werkstoffeigenschaften, die Beschichtungsdicke, der Korrosionszustand und die Oberflächengeometrie geprüft werden.
Außerdem sind die erforderliche Haltekraft und die entsprechenden Sicherheitsreserven zu bestimmen.
Kann der Magnet an Unterwasserpipelines haften?
Dies ist grundsätzlich möglich, wenn das Rohrleitungsmaterial ausreichend ferromagnetisch ist und die Befestigung für die tatsächliche Oberfläche ausgelegt wurde.
Nicht jede Unterwasserpipeline bietet eine geeignete magnetische Kontaktfläche.
Mögliche Rohrleitungsausführungen sind:
- Rohrleitungen aus Kohlenstoffstahl
- Edelstahlrohrleitungen
- Verbundwerkstoffrohre
- Beschichtete Stahlrohrleitungen
- Betonummantelte Rohrleitungen
Diese Werkstoffe und Konstruktionen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihres magnetischen Verhaltens.
Eine Rohrleitung aus Kohlenstoffstahl kann magnetische Anziehung ermöglichen. Dicke Schutzbeschichtungen oder nichtferromagnetische Materialien können die nutzbare Haltekraft dagegen erheblich reduzieren.
Werkstoff, Beschichtungsdicke und Rohrkrümmung müssen vor der Auswahl des Magnetsystems geprüft werden.
Verringern Lackierungen und Schutzbeschichtungen die Haftkraft?
Ja.
Eine nichtmagnetische Schicht zwischen dem Magneten und der Stahloberfläche vergrößert den wirksamen Abstand.
Dadurch kann sich die magnetische Anziehungskraft verringern.
Mögliche Ursachen sind:
- Dicke Lackschichten
- Epoxidbeschichtungen
- Polymere Schutzschichten
- Rost
- Marine Bewuchsbildung
- Sedimentablagerungen
- Oberflächenunebenheiten
Die Stärke dieses Effekts hängt vom Aufbau des Magnetkreises und der Dicke der Zwischenschicht ab.
Bei Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Haltesicherheit sollten Prüfungen auf repräsentativen Oberflächen mit der tatsächlichen Beschichtung durchgeführt werden.
Kann der Magnet an rostigem Stahl haften?
Eine magnetische Anziehung kann weiterhin vorhanden sein, wenn der darunterliegende Stahl ausreichend ferromagnetisch ist.
Rostschichten und Oberflächenunebenheiten können jedoch den wirksamen Abstand zwischen Magnet und Stahl vergrößern.
Dies kann die verfügbare Haltekraft reduzieren.
Daher müssen der Korrosionsgrad, die Kontaktgeometrie und der Zustand der Oberfläche berücksichtigt werden.
Für sicherheitsrelevante Anwendungen ist eine Prüfung unter realitätsnahen Bedingungen erforderlich.
Funktioniert der Magnet auf Edelstahl?
Das hängt von der Edelstahlsorte und ihrem metallurgischen Zustand ab.
Einige Edelstähle weisen ausgeprägte magnetische Eigenschaften auf, während andere nur schwach auf Magnetfelder reagieren.
Ferritische und martensitische Edelstähle sind im Allgemeinen stärker magnetisch als viele austenitische Edelstähle.
Daher kann nicht davon ausgegangen werden, dass jede Edelstahloberfläche für eine magnetische Befestigung geeignet ist.
Bei Edelstahl als Zielwerkstoff sollten die genaue Werkstoffgüte und das magnetische Verhalten überprüft werden.
Haftet der Magnet an Aluminium, Kupfer oder Messing?
Nicht durch die übliche ferromagnetische Anziehung.
Aluminium, Kupfer und Messing sind unter normalen Betriebsbedingungen keine ferromagnetischen Werkstoffe.
Daher bieten sie nicht dasselbe magnetische Haftverhalten wie geeigneter Eisen- oder Kohlenstoffstahl.
Der Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet ist hauptsächlich für ferromagnetische Materialien vorgesehen.
Für nichtferromagnetische Bauteile kann eine alternative mechanische Halte- oder Bergungslösung erforderlich sein.
Kann der Magnet Metallteile vom Meeresboden aufnehmen?
Geeignete ferromagnetische Metallteile können von der Magnetplatte angezogen werden, wenn sie ausreichend nahe an die magnetisch wirksame Oberfläche gelangen.
Mögliche Beispiele sind bestimmte Stahlfragmente, Maschinenkomponenten und ferromagnetische Verbindungselemente.
Der Erfolg hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Magnetische Eigenschaften des Bauteils
- Größe und Masse
- Kontaktgeometrie
- Abstand zur Magnetfläche
- Ausrichtung
- Äußere Kräfte während der Bewegung
Die Fähigkeit, einen Gegenstand magnetisch anzuziehen, bedeutet nicht automatisch, dass dieser sicher angehoben oder transportiert werden kann.
Lasttragende Anwendungen müssen gesondert bewertet werden.
Ist das Produkt ein zertifizierter Unterwasser-Lasthebemagnet?
Ohne die erforderlichen Prüfungen und Nachweise darf dieses Produkt nicht als zertifizierter Lasthebemagnet bezeichnet werden.
Für das Modell liegen keine bestätigten Angaben zur Safe Working Load (SWL) oder Working Load Limit (WLL) vor.
Bei einer Hebeanwendung müssen unter anderem folgende Aspekte berücksichtigt werden:
- Nachgewiesene magnetische Haltekraft
- Gewicht der Last
- Lastgeometrie
- Belastungsrichtung
- Festigkeit der mechanischen Verbindung
- Dynamische Kräfte
- Sicherheitsfaktor
- Folgen eines unbeabsichtigten Lastabfalls
Für frei hängende Lasten muss ein entsprechend ausgelegtes und geprüftes Hebesystem verwendet werden.
Benötigt der Unterwasser-Plattenmagnet Strom?
Nein.
Das Produkt verwendet permanente Neodym-Magnete zur Erzeugung des Magnetfelds.
Eine externe Stromversorgung ist für die magnetische Haltefunktion nicht erforderlich.
Das Magnetsystem benötigt daher keine:
- Elektromagnetischen Spulen
- Gleichstromversorgung
- Magnetsteuerung
- Kontinuierliche elektrische Bestromung
Dies kann die magnetische Funktion bei bestimmten Unterwasseranwendungen vereinfachen.
Ein zugehöriges ROV, eine Positioniereinrichtung oder ein Lösemechanismus kann allerdings einen eigenen Energiebedarf haben.
Was passiert bei einem Stromausfall?
Das Magnetfeld verschwindet nicht, wenn die externe Stromversorgung ausfällt.
Der Grund dafür ist, dass das Produkt mit Permanentmagneten und nicht mit einem elektrisch erregten Elektromagneten arbeitet.
Wenn die Magnetplatte an einer geeigneten Stahloberfläche haftet, bleibt die magnetische Anziehung auch nach einem Stromausfall bestehen.
Diese Eigenschaft muss bei der Konstruktion von Unterwasser-Befestigungs- und Bergungssystemen berücksichtigt werden.
Kann die magnetische Haltekraft aus der Ferne abgeschaltet werden?
Nicht durch einfaches Abschalten der Stromversorgung.
Das Magnetfeld eines permanenten Neodym-Magneten bleibt auch ohne elektrische Energie bestehen.
Wenn ein Projekt eine ferngesteuerte Freigabe benötigt, muss ein geeignetes Lösekonzept vorgesehen werden.
Abhängig von der Anwendung kann dies beispielsweise eine speziell entwickelte mechanische Vorrichtung oder eine andere Magnettechnologie erfordern.
Die kontrollierte Trennung von der Stahloberfläche muss als Teil des Gesamtsystems bewertet werden.
Kann der Magnet dauerhaft unter Wasser bleiben?
Das Produkt wurde mit einem hermetisch gekapselten Gehäuse für Unterwasseranwendungen hergestellt.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine unbegrenzte Betriebsdauer in jeder Tiefe und in jeder Wasserumgebung gewährleistet ist.
Für einen längerfristigen Einsatz müssen folgende Faktoren geprüft werden:
- Süßwasser oder Meerwasser
- Einsatztiefe
- Wassertemperatur
- Korrosionsbedingungen
- Gehäusekonstruktion
- Mechanische Belastungen
- Inspektions- und Wartungsanforderungen
Bei langfristigen Installationen sollten die Einsatzumgebung und die geplante Betriebsdauer bereits während der Konstruktion festgelegt werden.
Wie wird ein Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet gereinigt?
Nach einem Unterwassereinsatz können sich Stahlfragmente, Schlamm, Sedimente oder marine Ablagerungen auf der Magnetplatte befinden.
Eine allgemeine Inspektions- und Wartungsroutine kann folgende Schritte umfassen:
- Die Magnetplatte in einen sicheren Arbeitsbereich bringen.
- Die magnetisch wirksame Oberfläche kontrollieren.
- Anhaftende ferromagnetische Metallteile vorsichtig entfernen.
- Das äußere Gehäuse reinigen.
- Sichtbare Schweiß- und Dichtungsbereiche überprüfen.
- Befestigungspunkte und mechanische Verbindungen kontrollieren.
- Das Gehäuse auf Beschädigungen oder Korrosion untersuchen.
- Den Zustand des Produkts vor dem nächsten Einsatz bestätigen.
Die endgültige Wartungsanweisung muss auf den tatsächlichen Gehäusewerkstoff und die Einsatzbedingungen abgestimmt werden.
Sollte der Magnet nach Meerwasserkontakt mit Süßwasser gereinigt werden?
Bei vielen maritimen Geräten kann die Entfernung von Salzrückständen nach einem Meerwassereinsatz zur allgemeinen Instandhaltung beitragen.
Eine Reinigung mit Süßwasser kann daher sinnvoll sein, sofern sie mit den verwendeten Werkstoffen und den freigegebenen Wartungsverfahren vereinbar ist.
Die geeignete Reinigungsmethode hängt vom Gehäusematerial, dem Oberflächenzustand und der Betriebsumgebung ab.
Maßgeblich sind die projektspezifischen Wartungsanweisungen.
Worin unterscheidet sich ein Unterwasser-Plattenmagnet von einem normalen industriellen Plattenmagneten?
Der wesentliche Unterschied liegt im vorgesehenen Einsatzbereich und in der Funktion.
| Herkömmlicher industrieller Plattenmagnet | Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet |
|---|---|
| Häufig in industriellen Materialförderprozessen eingesetzt | Für Unterwasseranwendungen entwickelt |
| Oft über Förderbändern oder Rutschen installiert | Für ROV-, Subsea- und Offshore-Projekte vorgesehen |
| Häufig zur Abscheidung ferromagnetischer Verunreinigungen verwendet | Hauptsächlich zum Halten, Befestigen und Bergen geeignet |
| Industrielle Standardmontage möglich | Projektspezifische Befestigung erforderlich |
| Wasserschutz nicht immer notwendig | Hermetisch gekapselte Gehäuseausführung |
| Auf Materialdurchfluss ausgelegt | Auf Unterwasser-Einsatzbedingungen ausgerichtet |
Der 180x140x100 mm Unterwasser-Neodym-Plattenmagnet ist daher in erster Linie als kundenspezifisches magnetisches Haltesystem und nicht als herkömmlicher Förderband-Magnetabscheider zu betrachten.
Warum wurde der Magnet in 180x140x100 mm gefertigt?
Dieses Modell wurde mit einer Länge von 180 mm, einer Breite von 140 mm und einer Höhe von 100 mm für eine spezielle Projektanforderung hergestellt.
Bei kundenspezifischen Unterwasser-Magnetsystemen können die Abmessungen durch folgende Faktoren bestimmt werden:
- Erforderliche magnetische Leistung
- Verfügbarer Einbauraum
- Geometrie der Stahlkontaktfläche
- Geplantes Einsatzverfahren
- Befestigungskonstruktion
- Anforderungen an die Handhabung
- Gehäuseauslegung
Die angegebenen Maße stellen somit eine spezielle Produktkonfiguration und keine universelle Standardgröße dar.
Können Unterwasser-Neodym-Magnete nach Maß gefertigt werden?
Ja.
Magneteksan kann kundenspezifische Unterwasser-Neodym-Plattenmagnete entsprechend den technischen Anforderungen eines Projekts entwickeln.
Mögliche Anpassungsparameter sind:
- Gesamtlänge
- Gesamtbreite
- Gesamthöhe
- Aufbau des Magnetkreises
- Erforderliche Haltekraft
- Gehäusekonstruktion
- Mechanische Befestigungsanschlüsse
- Einbaulage
- Vorgesehene Einsatzumgebung
Individuelle Lösungen können für ROV-Systeme, Offshore-Stahlkonstruktionen, Unterwasserwartung und ausgewählte maritime Bergungsanwendungen geprüft werden.
Die endgültigen technischen Daten sind im Rahmen der Konstruktion und gegebenenfalls durch Prüfungen zu bestätigen.
Welche Angaben werden für einen kundenspezifischen Unterwasser-Magneten benötigt?
Für die technische Bewertung eines individuellen Unterwasser-Neodym-Magnetsystems sind folgende Angaben hilfreich:
- Vorgesehene Unterwasseranwendung.
- Erforderliche Einsatztiefe.
- Süßwasser- oder Meerwasserumgebung.
- Benötigte magnetische Haltekraft.
- Werkstoff und Dicke der Stahlkontaktfläche.
- Geometrie der Kontaktfläche.
- Lack- oder Schutzbeschichtungsdicke.
- Verfügbare Einbauabmessungen.
- Mechanische Befestigungsart.
- Erwartete Belastungsrichtung.
- Betriebstemperatur.
- Geplante Einsatzdauer.
- Wasserströmungen und weitere äußere Kräfte.
- Gewünschtes Befestigungs- und Löseverfahren.
- Erforderliche Prüfungen und Zertifizierungen.
Diese Informationen unterstützen die Auswahl des geeigneten Magnetkreises, der Gehäusekonstruktion und der mechanischen Integration.
Magneteksan entwickelt und fertigt kundenspezifische Neodym-Magnetsysteme für Unterwasser-, Subsea-, Offshore- und industrielle Sonderanwendungen. Für individuelle Abmessungen, Befestigungslösungen und magnetische Haltesysteme können projektspezifische technische Anforderungen eingereicht werden.





