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400x210x42 mm N35 Neodym-Plattenmagnet für Sonnenblumenöl
Allgemeine Eigenschaften
- Zur Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen in geeigneten Prozessstufen der Sonnenblumenölproduktion entwickelt
- Geeignet für ausgewählte Förder-, Übergabe- und Aufbereitungsstellen von Sonnenblumensaat
- Plattenkonstruktion mit 400x210x42 mm und einer großflächigen magnetischen Arbeitsfläche
- Permanentmagnetisches System aus Neodym (NdFeB) der Güte N35
- Vier M10-Befestigungspunkte zur Integration in geeignete Maschinenkonstruktionen
- Edelstahloberflächen wahlweise aus AISI 304 oder AISI 316L
- Manuelle Reinigung zur regelmäßigen Entfernung abgeschiedener ferromagnetischer Partikel
- Keine kontinuierliche elektrische Energieversorgung für die magnetische Abscheidung erforderlich
Technische Daten
- Plattenabmessungen: 400x210x42 mm
- Länge: 400 mm
- Breite: 210 mm
- Dicke: 42 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Magnetgüte: N35
- Maximale Betriebstemperatur: 80 °C
- Angegebene minimale erfassbare Fe-Partikelgröße: 0,03 mm / 30 µm
- Befestigung: Vier M10-Befestigungspunkte
- Gehäuse-/Oberflächenoptionen: Edelstahl AISI 304 / AISI 316L
- Maßtoleranz: ±3 mm
- Modell: MGK-PL-211; Reinigung: Manuell; Stromversorgung: Nicht erforderlich
Der 400x210x42 mm große N35-Neodym-Plattenmagnet wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallverunreinigungen an geeigneten Förder- und Übergabestellen von Sonnenblumensaat vor der Ölgewinnung abzuscheiden. Sein Permanentmagnetsystem, vier M10-Befestigungspunkte und Edelstahloberflächen aus AISI 304 oder AISI 316L ermöglichen die Integration in entsprechend ausgelegte Förderanlagen, Schurren und Aufbereitungsmaschinen. Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von Produktstrom, Schütthöhe, Arbeitsabstand und Einbaubedingungen ab.
| Technische Spezifikation | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Plattenmagnetabscheider |
| Anwendungsbereich | Sonnenblumenölproduktion und Vorbehandlung vor der Ölextraktion |
| Plattenabmessungen | 400x210x42 mm |
| Länge | 400 mm |
| Breite | 210 mm |
| Dicke | 42 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetgüte | N35 |
| Befestigung | Vier M10-Befestigungspunkte |
| Maximale Betriebstemperatur | 80 °C |
| Angegebene minimale Fe-Partikelgröße | 0,03 mm / 30 µm |
| Gehäuse-/Oberflächenmaterial | Edelstahl AISI 304 oder AISI 316L |
| Reinigungsverfahren | Manuell |
| Maßtoleranz | ±3 mm |
| Stromversorgung | Nicht erforderlich |
| Modell | MGK-PL-211 |

1. Neodym-Plattenmagnet für die Sonnenblumenölproduktion
Der Neodym-Plattenmagnet mit den Abmessungen 400x210x42 mm wurde entwickelt, um die Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen in geeigneten Prozessstufen der Sonnenblumenölproduktion zu unterstützen.
Die Herstellung von Sonnenblumenöl umfasst vor der eigentlichen Ölgewinnung verschiedene mechanische Verarbeitungsschritte. Dazu gehören die Annahme, Lagerung, Förderung, Reinigung, Vorbereitung und Zerkleinerung der Sonnenblumensaat.
Während dieser Prozesse können ferromagnetische Partikel durch Maschinenverschleiß, Wartungsarbeiten oder Fremdmaterialien in den Rohstoffstrom gelangen.
Der Plattenmagnet kann an einer geeigneten Materialübergabestelle installiert werden, um solche Verunreinigungen zurückzuhalten, bevor sie nachfolgende Produktionsstufen erreichen.
2. Magnetische Abscheidung bei der Sonnenblumenölgewinnung
Die magnetische Abscheidung spielt in Sonnenblumenölproduktionsanlagen eine wichtige Rolle, da die Rohstoffe zahlreiche mechanische Förder- und Verarbeitungseinrichtungen durchlaufen.
Förderbänder, Becherwerke, Schneckenförderer, Zerkleinerungsmaschinen und Übergabeschurren können ferromagnetische Verunreinigungen erzeugen oder transportieren.
Ein Neodym-Plattenmagnet erzeugt ein permanentes Magnetfeld, das geeignete eisenhaltige Partikel innerhalb seines wirksamen Magnetbereichs anziehen kann.
Das Produkt ist hauptsächlich für geeignete Förderstellen fester Rohstoffe vor der Ölextraktion vorgesehen und nicht für den direkten Einbau in eine Rohrleitung mit flüssigem Sonnenblumenöl.
3. Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen
Zu ferromagnetischen Verunreinigungen gehören Partikel aus Eisen, Kohlenstoffstahl und bestimmten anderen magnetisierbaren Werkstoffen.
Solche Partikel können von beschädigten Maschinenkomponenten, verschlissenen Förderanlagen, gelösten Verbindungselementen oder metallischen Fremdkörpern im angelieferten Rohstoff stammen.
Wenn geeignete ferromagnetische Partikel nahe genug an der magnetischen Arbeitsfläche vorbeigeführt werden, können sie angezogen und festgehalten werden.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von Partikelgröße, magnetischen Eigenschaften, Fördergeschwindigkeit, Arbeitsabstand und Schütthöhe ab.
4. Plattenkonstruktion mit 400x210x42 mm
Die Magnetplatte besitzt eine Länge von 400 mm, eine Breite von 210 mm und eine Dicke von 42 mm.
Ihre rechteckige Bauform bietet eine vergleichsweise große magnetische Arbeitsfläche für ausgewählte Übergabestellen von Sonnenblumensaat.
Das Neodym-Magnetsystem ist innerhalb der Plattenkonstruktion angeordnet und erzeugt das für die Abscheidung erforderliche Magnetfeld.
Allein die Plattenabmessungen bestimmen jedoch nicht, ob der gesamte Materialstrom ausreichend magnetisch erfasst wird. Förderbreite, Schütthöhe und Einbauposition müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
5. Neodym-Magnetsystem der Güte N35
Das Magnetsystem verwendet Neodym-Magnete der Güte N35 aus der Werkstoffgruppe NdFeB.
Neodym-Magnete werden häufig in industriellen Magnetabscheidern eingesetzt, weil sie bei vergleichsweise kompakten Abmessungen eine hohe magnetische Leistungsfähigkeit ermöglichen.
Die Bezeichnung N35 beschreibt die Magnetwerkstoffgüte, legt jedoch nicht automatisch die gemessene magnetische Flussdichte an der Oberfläche der fertig montierten Platte fest.
Die magnetische Leistung sollte deshalb anhand der vollständigen Separatorausführung und der tatsächlichen Betriebsbedingungen bewertet werden.
6. Permanentmagnetische Abscheidung ohne Stromversorgung
Die Platte arbeitet mit permanenten Neodym-Magneten und benötigt keine kontinuierliche elektrische Energieversorgung zur Erzeugung des Magnetfeldes.
Dadurch kann die magnetische Abscheidung ohne einen externen Stromanschluss am Plattenmagneten selbst erfolgen.
Das Magnetfeld bleibt sowohl während des Betriebs als auch bei ausgebauter oder zur Reinigung zugänglicher Magnetplatte vorhanden.
Da ferromagnetische Gegenstände auch bei stillstehender Produktionsanlage angezogen werden können, müssen geeignete Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.
7. Vier M10-Befestigungspunkte
Die Magnetplatte verfügt über vier M10-Befestigungspunkte an ihren Ecken.
Diese Anschlüsse ermöglichen die Befestigung an geeigneten Maschinenkonstruktionen, Tragrahmen oder speziell entwickelten Montageeinheiten.
Das Befestigungssystem muss Vibrationen, mechanische Stabilität, Wartungszugänglichkeit und den erforderlichen Abstand zwischen Magnetfläche und Produktstrom berücksichtigen.
Die Montageelemente müssen entsprechend der tatsächlichen Einbausituation und den mechanischen Belastungen ausgewählt werden.
8. Edelstahloberflächen aus AISI 304 oder AISI 316L
Für das Produkt stehen Edelstahloberflächen aus AISI 304 und AISI 316L zur Auswahl.
AISI 304 wird häufig in industriellen Anlagen und zahlreichen Anwendungen der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt.
AISI 316L kann in Betracht gezogen werden, wenn Reinigungschemikalien, Umgebungsbedingungen oder erhöhte Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit dies erforderlich machen.
Die endgültige Werkstoffauswahl muss auf den Prozessbedingungen und den geltenden Anforderungen für den Lebensmittelkontakt beruhen. Edelstahl allein stellt keine Zertifizierung der vollständigen Baugruppe dar.
9. Manuelle Reinigung der Magnetplatte
Die Magnetplatte ist für die manuelle Reinigung ausgelegt.
Während des Betriebs sammeln sich abgeschiedene ferromagnetische Partikel auf der magnetischen Arbeitsfläche.
Diese Partikel müssen in geeigneten Zeitabständen entfernt werden, um übermäßige Ablagerungen zu vermeiden und die vorgesehene Abscheidefunktion aufrechtzuerhalten.
Die Reinigungsintervalle sollten anhand der tatsächlichen Verunreinigungsmenge, des Materialdurchsatzes und der Zugänglichkeit des Einbauortes festgelegt werden.
10. Maximale Betriebstemperatur von 80 °C
Die angegebene maximale Betriebstemperatur dieses Modells beträgt 80 °C.
Die Temperatur ist ein wichtiger Faktor, da Neodym-Magnetwerkstoffe bei Überschreitung ihrer spezifizierten Einsatzgrenzen magnetische Leistung verlieren können.
Sowohl die Produkttemperatur als auch die tatsächliche Temperatur am Montageort müssen berücksichtigt werden.
Für Anwendungen mit Betriebstemperaturen oberhalb von 80 °C sind alternative, für höhere Temperaturen ausgelegte Magnetsysteme zu prüfen.
11. Angegebene minimale Fe-Partikelgröße von 30 µm
In den technischen Produktangaben wird eine minimale erfassbare ferromagnetische Partikelgröße von 0,03 mm beziehungsweise 30 µm genannt.
Dieser Wert bezieht sich auf geeignete ferromagnetische Partikel unter entsprechenden Betriebsbedingungen.
Er darf nicht als Garantie verstanden werden, dass sämtliche Eisenpartikel mit einer Größe von 30 µm unabhängig von Einbau- und Prozessbedingungen abgeschieden werden.
Die tatsächliche Abscheidung wird durch Partikelform, magnetische Eigenschaften, Fördergeschwindigkeit, Schütthöhe und Abstand zur Magnetoberfläche beeinflusst.
12. Magnetische Abscheidung bei der Annahme von Sonnenblumensaat
Sonnenblumensaat kann zusammen mit verschiedenen Fremdmaterialien in eine Ölmühle gelangen.
Bei der Annahme und Entladung durchläuft das Rohmaterial Annahmetrichter, Förderanlagen und Übergabesysteme zur Lagerung.
Ein Plattenmagnet kann an einer geeigneten Übergabestelle eingesetzt werden, um ferromagnetische Verunreinigungen vor dem Eintritt in nachfolgende Verarbeitungsmaschinen zurückzuhalten.
Die Installation muss gewährleisten, dass die bewegte Saatgutschicht ausreichend nahe an der magnetischen Arbeitsfläche vorbeigeführt wird.
13. Einsatz in Fördersystemen für Sonnenblumenkerne
Fördersysteme transportieren Sonnenblumensaat zwischen Lagerung, Reinigung und Aufbereitung.
Je nach Anlagenkonstruktion kann ein Neodym-Plattenmagnet oberhalb eines geeigneten Förderbandabschnitts oder in der Nähe einer Materialabwurfstelle installiert werden.
Der magnetische Arbeitsabstand ist entscheidend, da die magnetische Anziehung mit zunehmender Entfernung zwischen Partikel und Magnetplatte in der Regel abnimmt.
Vor der Installation sollten Förderbandbreite, Bandgeschwindigkeit, Schütthöhe und verfügbarer Montageraum geprüft werden.
14. Magnetische Kontrolle an Materialübergabeschurren
Übergabeschurren leiten Sonnenblumensaat und andere geeignete feste Materialien zwischen verschiedenen Maschinen weiter.
Solche Stellen können für die magnetische Abscheidung geeignet sein, wenn das Produkt nahe an einer zugänglichen Fläche vorbeiströmt.
Ein Plattenmagnet kann in eine entsprechend konstruierte Schurre integriert werden, um eisenhaltige Fremdpartikel abzuscheiden.
Die Schurrenkonstruktion muss einen zuverlässigen Materialfluss gewährleisten, übermäßige Ablagerungen vermeiden und einen sicheren Zugang zur Reinigung ermöglichen.
15. Schutz vor der Saatgutzerkleinerung
Bei der Sonnenblumenölproduktion können vor der Extraktion Zerkleinerungs- und weitere mechanische Aufbereitungsverfahren eingesetzt werden.
Gelangen Metallfragmente in solche Maschinen, können unerwünschte Betriebszustände entstehen und mechanische Komponenten beschädigt werden.
Ein geeigneter Magnetabscheider vor der Aufbereitungsmaschine kann dazu beitragen, die Weiterleitung ferromagnetischer Verunreinigungen zu reduzieren.
Die Magnetplatte muss so positioniert werden, dass der Materialstrom ausreichend magnetisch erfasst wird, ohne bewegliche Maschinenteile zu beeinträchtigen.
16. Magnetische Abscheidung vor der Ölextraktion
Die Verarbeitungsschritte vor der Sonnenblumenölextraktion können Reinigung, Förderung, Aufbereitung und Übergabe des Saatguts umfassen.
Eine Magnetplatte kann an einer geeigneten Übergabestelle für feste Materialien vor dem eigentlichen Extraktionsprozess integriert werden.
Ihre Aufgabe besteht darin, geeignete ferromagnetische Fremdpartikel aus dem Rohstoffstrom zurückzuhalten.
Der richtige Einbauort hängt von der Anlagenanordnung, der Beschaffenheit des verarbeiteten Materials und der mechanischen Ausführung der Fördereinrichtung ab.
17. Unterschied zwischen Plattenmagnet und Magnetfilter
Plattenmagnete und Rohrleitungs-Magnetfilter sind für unterschiedliche Prozesskonfigurationen vorgesehen.
Ein Plattenmagnet wird üblicherweise an geeigneten Förderbändern, Schurren oder Übergabestellen für feste Materialien eingesetzt.
Ein Rohrleitungs-Magnetfilter wird dagegen in ein passendes Rohrleitungsgehäuse integriert und ist für entsprechende flüssige oder fließfähige Produkte ausgelegt.
Für flüssiges Sonnenblumenöl in einer geschlossenen Rohrleitung sollte ein entsprechend ausgelegter Magnetfilter verwendet werden, anstatt diese Magnetplatte direkt in die Rohrleitung einzubauen.
18. Bedeutung der Schütthöhe
Die Schütthöhe der Sonnenblumensaat beeinflusst den Abstand zwischen möglichen ferromagnetischen Verunreinigungen und der magnetischen Arbeitsfläche.
Partikel in unmittelbarer Nähe der Platte unterliegen anderen magnetischen Bedingungen als Partikel, die sich weiter entfernt innerhalb einer tiefen Materialschicht bewegen.
Eine zu große Schütthöhe kann die Wahrscheinlichkeit verringern, kleinere oder schwächer magnetisierbare Partikel abzuscheiden.
Die Installation muss deshalb hinsichtlich Materialtiefe, Produktverteilung und magnetischer Erfassung bewertet werden.
19. Arbeitsabstand und magnetische Leistung
Der Arbeitsabstand beschreibt die Entfernung zwischen der Oberfläche der Magnetplatte und dem zu verarbeitenden Material beziehungsweise dem Fremdpartikel.
Dieser Abstand beeinflusst unmittelbar die magnetische Kraft, die auf ferromagnetische Partikel wirkt.
Wird eine Platte zu weit vom Produktstrom entfernt montiert, kann die Anziehungskraft für kleinere Verunreinigungen unzureichend sein.
Der geeignete Arbeitsabstand muss entsprechend dem Anwendungsfall, den Produkteigenschaften, der Montagegeometrie und den erwarteten Verunreinigungen festgelegt werden.
20. Fördergeschwindigkeit und Abscheideleistung
Die Fördergeschwindigkeit beeinflusst, wie lange sich ferromagnetische Partikel innerhalb des wirksamen Magnetbereichs befinden.
Bei höheren Geschwindigkeiten können die Partikel weniger Zeit in der Nähe der Magnetoberfläche verbringen.
Die Abscheideleistung muss daher zusammen mit Fördergeschwindigkeit, Schütthöhe, Arbeitsabstand und Partikeleigenschaften betrachtet werden.
Ein geeigneter Magnetabscheider sollte anhand der tatsächlichen Prozessbedingungen und nicht ausschließlich nach seinen äußeren Abmessungen ausgewählt werden.
21. Einbaurichtung und magnetische Erfassung
Die Ausrichtung der Magnetplatte zum Produktstrom ist ein wichtiger Installationsparameter.
Die magnetische Arbeitsfläche sollte so positioniert werden, dass der relevante Materialstrom möglichst wirksam erfasst wird.
Deckt die Platte nur einen begrenzten Bereich einer breiten Übergabeschurre ab, kann ein Teil des Materials außerhalb des wirksamen Magnetfeldbereichs vorbeiströmen.
Bei Bedarf sind zusätzliche Magnetabscheider oder eine andere Separatorausführung zu prüfen.
22. Quellen metallischer Verunreinigungen in Sonnenblumenölwerken
Ferromagnetische Metallverunreinigungen können aus unterschiedlichen Bereichen einer Sonnenblumenölproduktionsanlage stammen.
Mögliche Quellen sind verschlissene Förderanlagen, Becherwerksmechanismen, beschädigte Zerkleinerungsmaschinen, Stahlbefestigungen, Drahtfragmente und Wartungswerkzeuge.
Einige Metallpartikel können außerdem bereits mit der angelieferten Sonnenblumensaat in die Anlage gelangen.
Die Identifizierung möglicher Verunreinigungsquellen hilft dabei, geeignete Einbauorte für Magnetabscheider und entsprechende Prüfintervalle festzulegen.
23. Inspektion und vorbeugende Wartung
Regelmäßige Kontrollen sind wichtig, um die vorgesehene Funktion der Magnetplatte aufrechtzuerhalten.
Die Edelstahloberfläche, die Befestigungspunkte und die umgebende Tragkonstruktion sollten auf Beschädigungen, Verschleiß und Lockerungen geprüft werden.
Abgeschiedene Metallpartikel müssen nach einem dokumentierten Reinigungsverfahren entfernt werden.
Wenn eine Überprüfung der magnetischen Leistung erforderlich ist, sollten Messungen mit einem geeigneten Messgerät und nach einer festgelegten Prüfmethode erfolgen.
24. Maßtoleranz von ±3 mm
Für dieses Modell ist eine Maßtoleranz von ±3 mm angegeben.
Diese Toleranz muss bei der Konstruktion von Montagerahmen, Halterungen und Maschinenfreiräumen berücksichtigt werden.
Die Nennabmessungen der Platte betragen 400x210x42 mm. Zulässige Maßabweichungen können jedoch die endgültige mechanische Schnittstelle beeinflussen.
Bei maßkritischen Installationen sollten vor der Montage die freigegebene technische Zeichnung und die tatsächlichen Produktabmessungen überprüft werden.
25. Grenzen der magnetischen Metallabscheidung
Die magnetische Abscheidung richtet sich hauptsächlich gegen Werkstoffe mit ausreichend ferromagnetischen Eigenschaften.
Eisen, Kohlenstoffstahl und bestimmte magnetische Stahlpartikel können unter geeigneten Bedingungen angezogen werden.
Nichtmagnetische Metalle wie Aluminium, Kupfer und Messing lassen sich mit diesem Verfahren nicht zuverlässig entfernen. Auch einige Edelstahlsorten können nur schwach auf das Magnetfeld reagieren.
Ein Plattenmagnet sollte deshalb als Bestandteil eines umfassenden Konzepts zur Fremdkörperkontrolle betrachtet werden und nicht als System, das die vollständige Entfernung aller Metallarten garantiert.
26. Lebensmittelhygiene und Integration in HACCP-Systeme
Die magnetische Abscheidung kann das Fremdkörpermanagement in Sonnenblumenölproduktionsanlagen unterstützen.
Einbauort, Prüfintervalle, Reinigungsverfahren und Akzeptanzkriterien sollten entsprechend den betrieblichen Anforderungen dokumentiert werden.
Bei entsprechender Eignung kann das Gerät in ein Lebensmittelsicherheitsmanagementsystem auf Grundlage der HACCP-Prinzipien integriert werden.
Seine genaue Funktion innerhalb des Gesamtkonzepts muss durch eine prozessbezogene Risikobewertung und Validierung festgelegt werden. Der Magnet allein gewährleistet keine vollständige Lebensmittelsicherheit.
27. Individuelle Plattenmagnet-Auslegung für die Sonnenblumenölproduktion
Sonnenblumenölproduktionsanlagen unterscheiden sich hinsichtlich Förderbandabmessungen, Materialdurchsatz, Einbauverhältnissen und Betriebstemperaturen.
Deshalb ist eine Standardplatte mit den Abmessungen 400x210x42 mm nicht zwangsläufig für jede Anwendung geeignet.
Für spezielle Projekte können alternative Abmessungen, Befestigungskonstruktionen, Edelstahlvarianten und hochtemperaturbeständige Magnetsysteme geprüft werden.
Für eine geeignete Auslegung werden Informationen über das verarbeitete Material, Kanal- oder Förderbandabmessungen, Schütthöhe, Durchsatz, Betriebstemperatur und die zu erwartenden metallischen Verunreinigungen benötigt.
28. Magneteksan-Magnetlösungen für die Sonnenblumenölproduktion
Magneteksan entwickelt industrielle Magnetabscheider für Anwendungen in der Materialförderung und Verarbeitung.
Der 400x210x42 mm große N35-Neodym-Plattenmagnet, Modell MGK-PL-211, kombiniert ein Permanentmagnetsystem, vier M10-Befestigungspunkte, Edelstahloberflächenoptionen und manuelle Reinigung.
Das Produkt kann für geeignete Sonnenblumensaat-Förderanlagen, Aufgabestellen, Übergabeschurren und Aufbereitungsprozesse vor der Ölextraktion in Betracht gezogen werden.
Die richtige Geräteauswahl erfordert eine Bewertung der tatsächlichen Anlagenbedingungen. Soll flüssiges Sonnenblumenöl innerhalb einer geschlossenen Rohrleitung behandelt werden, ist ein speziell dafür ausgelegter Rohrleitungs-Magnetfilter die geeignetere Gerätekategorie.



