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Ø150 mm Neodym-Geschossmagnet für Mühlen vor der Verpackung
- Für die magnetische Fremdkörperkontrolle vor der Mehlverpackung konzipiert
- Hilft, ferromagnetische Metallverunreinigungen aus trockenen Produktströmen abzuscheiden
- Dauermagnetsystem mit geschossförmigem Neodym-Magnetkern (NdFeB)
- Für geeignete vertikale, schwerkraftbetriebene Mehlleitungen
- Als zusätzliche magnetische Kontrollstufe vor der Verpackung einsetzbar
- Der zentrale Magnetkern führt das Produkt durch den magnetischen Abscheidebereich
- Industrieausführung für manuelle Inspektion und Reinigung
- Erzeugt sein Magnetfeld ohne elektrische Energieversorgung
Technische Eigenschaften
- Produkttyp: Neodym-Geschossmagnetabscheider
- Einlassdurchmesser: Ø150 mm
- Auslassdurchmesser: Ø150 mm
- Abmessungen des Magnetkerns: Ø150×205 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Magnetsystem: Permanentmagnet
- Produktflussrichtung: Vertikal, von oben nach unten
- Förderprinzip: Schwerkraftförderung
- Anwendung: Mehlmühlen und geeignete Trockenproduktlinien
- Hauptinstallationspunkt: Vor der Mehlverpackung
- Abscheidefunktion: Rückhaltung ferromagnetischer Metallverunreinigungen
- Reinigungsmethode: Manuell
Der Ø150 mm Neodym-Geschossmagnet wurde zur Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Mehlmühlen entwickelt, insbesondere an geeigneten kritischen Kontrollpunkten (CCP) vor der Verpackung. Sein Neodym-Magnetkern mit den Abmessungen Ø150×205 mm führt das schwerkraftgeförderte Mehl durch den magnetischen Abscheidebereich und hilft dabei, Eisen- und Stahlpartikel zurückzuhalten, bevor sie die Verpackungsanlagen erreichen. Mit einem Einlass und Auslass von jeweils Ø150 mm lässt sich der Abscheider in geeignete vertikale Trockenproduktleitungen integrieren und ist für die manuelle Inspektion und Reinigung vorgesehen.
| Technische Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Industrieller Geschossmagnetabscheider |
| Hauptanwendung | Produktionslinien in Mehlmühlen |
| Einlassdurchmesser | Ø150 mm |
| Auslassdurchmesser | Ø150 mm |
| Abmessungen des Magnetkerns | Ø150×205 mm |
| Form des Magnetkerns | Geschossförmig |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Produktflussrichtung | Vertikal, von oben nach unten |
| Förderprinzip | Schwerkraftförderung |
| Vorgesehenes Produkt | Mehl und geeignete trockene Schüttgüter |
| Hauptinstallationspunkt | Vor der Verpackung |
| Qualitätskontrollanwendung | Magnetische Kontrolle vor der Verpackung; CCP bei entsprechender Festlegung durch den Betrieb |
| Abscheideziel | Ferromagnetische Eisen- und Stahlverunreinigungen |
| Reinigungsmethode | Manuelle Reinigung |
| Elektrische Versorgung des Magneten | Nicht erforderlich |

1. Neodym-Geschossmagnet für Mehlmühlen
Der Ø150 mm Neodym-Geschossmagnet ist ein industrieller Magnetabscheider für Produktionslinien in Mehlmühlen. Er unterstützt die Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen, bevor das Mehl nachgelagerte Verarbeitungs- oder Verpackungsanlagen erreicht.
In Mehlmühlen werden unterschiedliche mechanische Systeme zum Transport, zur Verarbeitung und zur Verpackung eingesetzt. Während dieser Prozesse können kleine Eisen- oder Stahlpartikel durch Anlagenverschleiß, Wartungsarbeiten oder bereits verunreinigte Rohstoffe in den Produktstrom gelangen.
Der Abscheider verwendet einen permanentmagnetischen Neodym-Kern, der im Strömungsweg des Produkts angeordnet ist. Während das Mehl den Kern umströmt, können geeignete ferromagnetische Partikel von dessen Oberfläche angezogen werden.
Das Gerät stellt eine zusätzliche Maßnahme zur Fremdkörperkontrolle dar und garantiert keine vollständige Entfernung sämtlicher Metallverunreinigungen. Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Materialeigenschaften, den Partikeln und den Betriebsbedingungen ab.
2. Magnetabscheidung vor der Mehlverpackung
Die letzten Produktionsstufen einer Mehlmühle sind besonders wichtig, da das Produkt unmittelbar vor der Verpackung steht. Verunreinigungen, die im Materialstrom verbleiben, können in das fertige Produkt gelangen.
Die Installation eines Geschossmagneten vor der Verpackung schafft eine zusätzliche Möglichkeit zur Rückhaltung ferromagnetischer Fremdkörper. Der Abscheider kann in einer geeigneten vertikalen Förderleitung angeordnet werden.
Das Mehl tritt über den oberen Anschluss ein, strömt um den geschossförmigen Magnetkern und bewegt sich zum unteren Auslass. Ferromagnetische Partikel, auf die eine ausreichende magnetische Anziehung wirkt, können an der Kernoberfläche zurückgehalten werden.
Die genaue Einbaustelle sollte anhand des Prozesslayouts und der betrieblichen Risikoanalyse festgelegt werden. Die Magnetabscheidung kann andere Prüf- und Qualitätskontrollsysteme ergänzen.
3. Einlass und Auslass mit Ø150 mm
Der Abscheider besitzt einen Einlassdurchmesser von Ø150 mm und einen Auslassdurchmesser von Ø150 mm. Diese Maße sind bei der Bewertung der Integration in eine vorhandene Mehlförderanlage wesentlich.
Übereinstimmende Nenndurchmesser können die Vorauswahl geeigneter Komponenten erleichtern. Allein die Durchmesser bestätigen jedoch weder die mechanische Anschlusskompatibilität noch eine ausreichende Förderleistung.
Bei der Installation müssen Anschlussgeometrie, verfügbarer Bauraum, Produktdurchsatz und Wartungszugang berücksichtigt werden. Die tatsächlichen Anschlussdetails sind vor der Erstellung von Fertigungszeichnungen zu prüfen.
Der Einlass und Auslass mit jeweils Ø150 mm sind für eine vertikale Anordnung mit Produkteintritt von oben und Austritt nach unten vorgesehen. Diese Konfiguration unterstützt die Schwerkraftförderung geeigneter trockener Produkte.
4. Neodym-Magnetkern Ø150×205 mm
Der Abscheider enthält einen geschossförmigen Neodym-Magnetkern mit den Abmessungen Ø150×205 mm. Dieser Kern bildet die zentrale magnetische Abscheidekomponente.
Seine Form unterstützt die Führung des Produkts um den magnetischen Abscheidebereich. Ziel ist es, den fließenden Materialstrom möglichst nahe an die wirksame Magnetoberfläche zu bringen.
Ferromagnetische Partikel, die einer ausreichenden magnetischen Kraft ausgesetzt sind, können zum Kern hingezogen und dort festgehalten werden. Das übrige Mehl fließt weiter zum Auslass.
Die Kernabmessungen definieren weder einen garantierten Abscheideabstand noch eine bestimmte magnetische Flussdichte oder einen festen Abscheidegrad. Solche Angaben erfordern technische Prüfungen oder anwendungsspezifische Versuche.
5. Permanentmagnetisches Neodym-System
Der Abscheider verwendet Permanentmagnete auf Neodymbasis, die üblicherweise als NdFeB bezeichnet werden. Diese Magnete erzeugen ein Magnetfeld ohne externe elektrische Energieversorgung.
Das magnetische Wirkprinzip steht somit während des normalen Betriebs kontinuierlich zur Verfügung. Auch wenn die umgebenden Produktionsmaschinen stillstehen, bleibt der Magnetkern aktiv.
Die magnetische Leistung hängt vom Magnetkreis, dem Aufbau des Kerns, dem Arbeitsabstand und den Eigenschaften der Metallpartikel ab. Das Magnetmaterial allein bestimmt nicht die Gesamtleistung des Abscheiders.
Ohne verifizierte technische Angaben dürfen weder eine bestimmte Magnetgüte noch ein Oberflächenwert in Gauss oder eine maximale Betriebstemperatur angenommen werden. Diese Parameter müssen bei Bedarf gesondert bestätigt werden.
6. Schwerkraftbetriebene Mehlleitungen
Das Produkt ist für geeignete vertikale Trockenproduktleitungen vorgesehen, in denen das Material durch die Schwerkraft nach unten fließt. Solche Anordnungen werden zwischen Prozessmaschinen, Lagerbehältern und Verpackungssystemen eingesetzt.
Das Mehl gelangt durch den oberen Anschluss mit Ø150 mm in den Abscheider und durchläuft den internen magnetischen Trennbereich. Der geschossförmige Kern beeinflusst dabei den Strömungsweg.
Die Magnetoberfläche kann geeignete ferromagnetische Partikel anziehen, während das Mehl weiter nach unten fließt. Anschließend verlässt das Produkt den Abscheider über den unteren Anschluss mit Ø150 mm.
Das tatsächliche Strömungsverhalten hängt von den Eigenschaften des Mehls, der Geometrie und der Betriebsleistung ab. Der Abscheider muss für die konkrete Anlage bewertet werden und darf nicht allein anhand des Anschlussdurchmessers ausgewählt werden.
7. Kritische Kontrollpunkte vor der Verpackung
Ein kritischer Kontrollpunkt, auch Critical Control Point oder CCP genannt, ist eine Prozessstufe, die im Rahmen der betrieblichen Lebensmittelsicherheitsanalyse als besonders überwachungsbedürftig eingestuft wird. Ob ein Magnetabscheider als CCP gilt, hängt von der dokumentierten Gefahrenanalyse des Betriebs ab.
Eine Mehlmühle kann einen Geschossmagneten unmittelbar vor der Verpackung als Teil ihres Fremdkörperkontrollprogramms einsetzen. Dadurch entsteht eine zusätzliche magnetische Kontrollmöglichkeit vor dem Befüllen der endgültigen Verpackung.
Das Vorhandensein eines Magnetabscheiders bedeutet nicht automatisch die Einhaltung eines bestimmten Lebensmittelsicherheitsstandards. Überwachung, Verifizierung, Korrekturmaßnahmen und Dokumentation müssen durch den Betreiber festgelegt werden.
Wenn der Abscheider Bestandteil eines CCP ist, sollten Inspektions- und Reinigungsanforderungen dokumentiert sein. Die Leistungsüberprüfung hat nach den freigegebenen Verfahren des Betriebs zu erfolgen.
8. Ferromagnetische Verunreinigungen in der Mehlproduktion
In Mehlmühlen werden unter anderem Elevatoren, Schneckenförderer, Mahlwerke, Siebe, Silos und Verpackungsmaschinen eingesetzt. Diese Anlagen enthalten mechanische Komponenten, die Verschleiß unterliegen können.
Kleine Eisen- und Stahlfragmente können durch beschädigte Bauteile, Wartungsarbeiten oder bereits verunreinigte Rohstoffe in den Produktstrom gelangen. Größe und Form dieser Partikel können erheblich variieren.
Ein Neodym-Geschossmagnet bietet die Möglichkeit, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen innerhalb des Produktstroms anzuziehen. Dadurch kann deren Weitertransport zu nachfolgenden Anlagen reduziert werden.
Es darf jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass die Magnetabscheidung jeden Fremdkörper zurückhält. Ihre Wirksamkeit hängt von den Eigenschaften und der Bewegung der Partikel ab.
9. Magnetabscheidung nach der Mehlsiebung
Mechanische Siebe trennen Materialien hauptsächlich nach der Partikelgröße im Verhältnis zu den Sieböffnungen. In der Mehlverarbeitung werden sie zur Kontrolle von Produkteigenschaften und zur Entfernung bestimmter Grobanteile eingesetzt.
Kleine Metallpartikel können fein genug sein, um durch eine Sieböffnung hindurchzugelangen. Ein Magnetabscheider arbeitet nach einem anderen physikalischen Prinzip und kann geeignete ferromagnetische Partikel zurückhalten.
Die Anordnung einer Magnetabscheidung nach einer Siebstufe kann deshalb eine ergänzende Fremdkörperkontrolle ermöglichen. Der tatsächliche Installationsort muss anhand des Prozessaufbaus festgelegt werden.
Ein Geschossmagnet ersetzt kein mechanisches Sieb, und ein Sieb ersetzt keine Magnetabscheidung. Beide Technologien können unterschiedliche Funktionen innerhalb derselben Produktionslinie übernehmen.
10. Installation nach Mehlsilos
Mehlsilos dienen in einer Mühle der Zwischen- oder Endlagerung. Das aus einem Silo ausgetragene Produkt kann zu Misch-, Wiege- oder Verpackungsanlagen weitergeleitet werden.
Eine vertikale Förderleitung hinter einem Silo kann als möglicher Installationsort für einen Geschossmagnetabscheider betrachtet werden. Die Eignung hängt von der vorhandenen Rohrleitung und der Strömungsführung ab.
Der Abscheider kann helfen, ferromagnetische Verunreinigungen zurückzuhalten, bevor das Mehl die nächste Prozessstufe erreicht. Seine Installation darf keine unzulässigen Strömungsbehinderungen oder Materialansammlungen verursachen.
Die endgültige Position sollte einen geeigneten Zugang für Inspektion und manuelle Reinigung bieten. Außerdem muss sie mit den Hygiene- und Wartungsverfahren des Betriebs vereinbar sein.
11. Installation vor Verpackungswaagen
Verpackungswaagen bestimmen die Mehlmenge, die in einzelne Säcke oder Behälter abgefüllt wird. Sie befinden sich häufig in der Nähe der letzten Austragsstufe einer Produktionslinie.
Ein Geschossmagnet kann vor einer Verpackungswaage eingesetzt werden, wenn das Produkt durch eine geeignete vertikale Leitung fließt. Dadurch entsteht eine magnetische Kontrollstufe vor dem Wiegen und Befüllen.
Die Anordnung muss hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf den Materialfluss und die Funktion des Wägesystems geprüft werden. Eine gleichmäßige Produktzufuhr bleibt eine wichtige betriebliche Voraussetzung.
Die Position des Abscheiders sollte sich nach dem tatsächlichen Anlagenlayout richten. Der Einbau vor einer Verpackungswaage ist eine mögliche Konfiguration, jedoch keine allgemeingültige Anforderung.
12. Installation vor Mehlabfüllanlagen
Mehlabfüllmaschinen erhalten das Produkt aus Lager- oder Fördereinrichtungen und leiten es in die vorgesehenen Verpackungen. Ihre Einlassanordnungen unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb.
Ein Geschossmagnetabscheider kann vor einer geeigneten Abfüllanlage installiert werden, um eine zusätzliche Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen zu ermöglichen. Die Anschlussdurchmesser von Ø150 mm sind für diese Integration relevant.
Der Abscheider muss so angeordnet sein, dass das Produkt den vorgesehenen magnetischen Abscheidebereich durchläuft. Die umgebende Anlage sollte außerdem einen sicheren Wartungszugang gewährleisten.
Die Eignung ist anhand der tatsächlichen Anschlussgeometrie, der Prozessleistung und der Produkteigenschaften zu bestätigen. Der Magnetabscheider darf den erforderlichen Abfüllvorgang nicht beeinträchtigen.
13. Rückhaltung von Eisen- und Stahlpartikeln
Eisen und viele Kohlenstoffstähle sind ferromagnetische Werkstoffe. Sie können auf ein geeignetes Magnetfeld stark reagieren.
Mögliche Verunreinigungen sind kleine Stahlfragmente, Eisenpartikel, Drahtstücke, Schrauben und metallischer Abrieb. Solche Materialien können aus verschiedenen Bereichen einer Mehlproduktionsanlage stammen.
Während das Mehl den Neodym-Magnetkern umströmt, können geeignete ferromagnetische Partikel von seiner Oberfläche angezogen werden. Dort bleiben sie bis zur Reinigung des Abscheiders haften.
Die Rückhaltung hängt von Masse, Form, magnetischen Eigenschaften, Strömungsgeschwindigkeit und Abstand zum Kern ab. Ohne entsprechende Prüfungen darf keine allgemeingültige minimale abscheidbare Partikelgröße angegeben werden.
14. Feine Metallpartikel im Mehl
Mehl ist ein feinkörniges Produkt, in dem sehr kleine Fremdpartikel durch eine Sichtkontrolle nur schwer erkennbar sein können. Deshalb können besondere Kontrollverfahren für Metallverunreinigungen erforderlich sein.
Durch den Verschleiß industrieller Maschinen können feine Eisen- oder Stahlpartikel entstehen. Abhängig von ihren Eigenschaften können einige dieser Partikel durch ein Neodym-Magnetsystem angezogen werden.
Der Geschossmagnet bietet eine Möglichkeit, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen im fließenden Mehl zu reduzieren. Die feinkörnige Produktstruktur macht die Strömungsbedingungen zu einem wichtigen Faktor.
Eine garantierte Partikelgrößengrenze für die Abscheidung darf ohne unterstützende Messungen nicht angegeben werden. Die Bewertung muss auf den tatsächlichen Eigenschaften der Verunreinigungen beruhen.
15. Grenzen bei nichtmagnetischen Metallen
Der Neodym-Geschossmagnet ist hauptsächlich für die Anziehung ferromagnetischer Werkstoffe vorgesehen. Er ist kein universeller Abscheider für sämtliche Metallarten.
Aluminium, Kupfer und Messing werden durch die gewöhnliche Anziehung von Permanentmagneten nicht zuverlässig entfernt. Bestimmte Edelstahlsorten können ebenfalls nur schwach magnetisch reagieren.
Wenn nichtmagnetische Metallverunreinigungen ein relevantes Risiko darstellen, können zusätzliche Detektions- oder Abscheidesysteme erforderlich sein. Die Auswahl sollte auf der betrieblichen Gefahrenanalyse beruhen.
Magnetabscheidung und allgemeine Metalldetektion dürfen nicht als identische Funktionen betrachtet werden. Beide Technologien erfüllen unterschiedliche Aufgaben bei der Fremdkörperkontrolle.
16. Produktströmung um den Geschosskern
Der geschossförmige Kern ist im Abscheidergehäuse so angeordnet, dass er den Weg des nach unten strömenden Materials beeinflusst. Das Mehl strömt um den Kern und nicht durch eine uneingeschränkte zentrale Öffnung.
Diese Anordnung soll den Produktstrom näher an die magnetisch wirksame Oberfläche führen. Die Nähe ist wichtig, weil die magnetische Anziehung mit zunehmendem Abstand im Allgemeinen abnimmt.
Das interne Strömungsbild hängt von der Geometrie des Abscheiders und den Eigenschaften des Mehls ab. Durchsatz und Materialverteilung können beeinflussen, wie Verunreinigungen mit dem Magnetfeld in Kontakt kommen.
Die Geschossform unterstützt das Abscheideprinzip, garantiert jedoch keine vollständige Rückhaltung. Die tatsächliche Leistung muss unter repräsentativen Betriebsbedingungen bewertet werden.
17. Bedeutung des magnetischen Arbeitsabstands
Der magnetische Arbeitsabstand bezeichnet den Abstand zwischen einem ferromagnetischen Partikel und der aktiven Magnetoberfläche. Er ist ein wesentlicher Faktor dafür, ob ein Partikel zurückgehalten werden kann.
Ein Partikel, das nahe am Geschosskern vorbeiströmt, kann einer stärkeren magnetischen Anziehung ausgesetzt sein als ein vergleichbares Partikel in größerem Abstand. Auch seine Bewegung und seine magnetischen Eigenschaften beeinflussen das Ergebnis.
Die innere Geometrie des Abscheiders soll das Produkt durch den magnetischen Abscheidebereich führen. Der tatsächliche Arbeitsabstand variiert jedoch mit dem Bewegungsweg der einzelnen Partikel.
Die Kernabmessungen von Ø150×205 mm dürfen nicht als festgelegte Abscheidereichweite interpretiert werden. Wenn ein bestimmtes Abscheideergebnis gefordert wird, sind anwendungsspezifische Prüfungen erforderlich.
18. Mehldurchsatz und Abscheideleistung
Die Mehlmenge, die durch den Abscheider strömt, beeinflusst die Betriebsbedingungen im magnetischen Abscheidebereich. Verschiedene Produktionslinien können sehr unterschiedliche Durchsätze aufweisen.
Bei höheren Strömungsgeschwindigkeiten können Partikel weniger Zeit in der Nähe des Magnetkerns verbringen. Ihre Bewegungsenergie kann ebenfalls beeinflussen, ob die magnetische Kraft ihre Bahn ausreichend verändert.
Der Abscheider sollte deshalb unter Berücksichtigung des erwarteten Durchsatzes und der Strömungseigenschaften ausgewählt werden. Der Anschlussdurchmesser von Ø150 mm allein legt keine Nennkapazität fest.
Für dieses Produkt ist keine bestimmte stündliche Mehlförderleistung bestätigt. Angaben zur Kapazität müssen auf verifizierten technischen Daten oder einer anwendungsspezifischen Bewertung beruhen.
19. Eigenschaften trockener Produkte
Die Eigenschaften von Mehl können je nach Rohstoff, Mahlverfahren und Umgebungsbedingungen variieren. Partikelgrößenverteilung, Feuchtigkeit und Fließverhalten können den Anlagenbetrieb beeinflussen.
Der Abscheider ist für geeignete trockene Produktanwendungen vorgesehen. Seine Eignung für ein bestimmtes Material muss im Zusammenhang mit der gesamten Prozessanlage beurteilt werden.
Ungünstige Fließeigenschaften oder Materialansammlungen können die Bewegung der Partikel durch den magnetischen Bereich beeinträchtigen. Eine geeignete Einbaugeometrie und ein ausreichender Wartungszugang sind daher wichtig.
Es darf nicht automatisch angenommen werden, dass das Produkt für Flüssigkeiten, klebrige Materialien oder sämtliche Schüttgüter geeignet ist. Solche Anwendungen erfordern eine gesonderte technische Prüfung.
20. Manuelle Reinigung des Magnetkerns
Während des Betriebs können sich abgeschiedene ferromagnetische Partikel auf dem Geschosskern ansammeln. Diese Partikel müssen durch regelmäßige manuelle Reinigung entfernt werden.
Vor dem Öffnen oder Warten des Abscheiders sind die angeschlossenen Produktionsanlagen sicher stillzusetzen und gegen unbeabsichtigtes Wiederanlaufen zu sichern. Die freigegebenen Verfahren zur Energieisolierung und Wartung müssen eingehalten werden.
Der Zugang zum Magnetkern sollte über die dafür vorgesehene Wartungsanordnung erfolgen. Abgeschiedene Metallfragmente sind mit geeigneten Werkzeugen und persönlicher Schutzausrüstung vorsichtig zu entfernen.
Nach der Reinigung sollten Kern, zugängliche produktberührende Oberflächen und Verschlusselemente vor der Wiederaufnahme der Produktion geprüft werden. Das permanente Magnetfeld bleibt auch während der Wartung aktiv.
21. Festlegung der Reinigungsintervalle
Es gibt kein einheitliches Reinigungsintervall, das für alle Mehlmühlen geeignet ist. Die erforderliche Häufigkeit hängt von der Menge ferromagnetischer Verunreinigungen im Produktstrom ab.
Während der ersten Betriebsphase können häufigere Inspektionen helfen, die Ansammlungsrate von Metallpartikeln zu bestimmen. Diese Beobachtungen unterstützen die Erstellung eines betriebsspezifischen Reinigungsplans.
Produktionsvolumen, Rohstoffqualität und Anlagenzustand können das Verunreinigungsniveau beeinflussen. Veränderungen dieser Faktoren können auch die Reinigungsanforderungen verändern.
Reinigungs- und Inspektionsprotokolle liefern nützliche Informationen für die Prozessüberwachung. Eine unerwartete Zunahme abgeschiedener Metallpartikel kann auf einen Untersuchungsbedarf an vorgelagerten Anlagen hinweisen.
22. Inspektion und vorbeugende Wartung
Regelmäßige Inspektionen helfen sicherzustellen, dass der Geschossmagnet korrekt installiert und für Wartungsarbeiten zugänglich bleibt. Gehäuse, Anschlüsse und Wartungskomponenten sollten auf sichtbare Schäden geprüft werden.
Der Magnetkern sollte auf angesammelte Verunreinigungen und Beschädigungen untersucht werden. Zustände, die Hygiene, Sicherheit oder Abscheideleistung beeinträchtigen können, müssen behoben werden.
Bei Wartungsarbeiten sollte außerdem überprüft werden, ob sich Produktströmung oder Einbaubedingungen wesentlich verändert haben. Umbauten an benachbarten Anlagen können die Wirksamkeit des Abscheiders beeinflussen.
Wenn eine Überprüfung der magnetischen Leistung erforderlich ist, sollte ein geeignetes Mess- oder Funktionsprüfprogramm festgelegt werden. Die Akzeptanzkriterien müssen in den Qualitätsverfahren des Betriebs definiert sein.
23. Überwachung des Magnetabscheiders an CCP-Stellen
Wenn eine Mehlmühle den Standort des Abscheiders als CCP festlegt, wird die Überwachung Bestandteil ihres dokumentierten Lebensmittelsicherheitssystems. Die konkreten Anforderungen hängen von der betrieblichen Gefahrenanalyse ab.
Zu den Überwachungsmaßnahmen können Inspektionen des Magnetkerns, Reinigungsprotokolle und Kontrollen des Anlagenzustands gehören. Bei entsprechender Begründung kann auch eine Überprüfung der magnetischen Leistung vorgesehen werden.
Der Betrieb muss eigene Grenzwerte, Prüfhäufigkeiten, Verantwortlichkeiten und Korrekturmaßnahmen festlegen. Die Installation eines Magneten allein beweist keine ausreichende Beherrschung eines CCP.
Nachvollziehbare Aufzeichnungen unterstützen die Rückverfolgbarkeit und Prozessbewertung. Sie können außerdem helfen, wiederkehrende Verunreinigungsquellen und Wartungsbedarf zu erkennen.
24. Vergleich mit mechanischen Sieben
Mechanische Siebe trennen Materialien nach der Partikelgröße im Verhältnis zu den Sieböffnungen. Ihre Funktion unterscheidet sich grundsätzlich von der Magnetabscheidung.
Ein kleines Eisenpartikel kann ein Sieb passieren, wenn es kleiner als die Öffnung ist. Ein Geschossmagnet kann dieses Partikel zurückhalten, sofern es nahe genug am Magnetkern vorbeiströmt.
Umgekehrt kann ein Sieb größere nichtmagnetische Fremdkörper zurückhalten, die von einem Magneten nicht angezogen werden. Beide Systeme besitzen daher unterschiedliche Stärken und Grenzen.
Die Kombination beider Technologien kann eine ergänzende Fremdkörperkontrolle in der Mehlverarbeitung ermöglichen. Ihre Anordnung sollte sich nach den tatsächlichen Verunreinigungen und Prozessanforderungen richten.
25. Vergleich mit Metalldetektoren
Ein Geschossmagnet zieht geeignete ferromagnetische Verunreinigungen physikalisch an und hält sie fest. Die Abscheidung erfolgt direkt innerhalb des Produktstroms.
Ein Metalldetektor verwendet elektronische Sensorik zur Erkennung bestimmter metallischer Objekte. Abhängig von Bauart und Betriebsbedingungen kann er auch nichtmagnetische Metalle erkennen.
Die Erkennung eines Fremdkörpers bedeutet nicht zwangsläufig dessen physische Entfernung. Ein Metalldetektionssystem kann eine separate Ausschleusvorrichtung, einen Alarm oder einen kontrollierten Produktionsstopp benötigen.
Eine Mehlmühle kann Magnetabscheidung und Metalldetektion in verschiedenen Prozessstufen einsetzen. Die geeignete Kombination hängt von der Risikoanalyse und den Qualitätszielen ab.
26. Vorteile der magnetischen Kontrolle vor der Verpackung
Eine magnetische Kontrollstelle vor der Verpackung schafft eine zusätzliche Möglichkeit, ferromagnetische Verunreinigungen nahe der Fertigproduktstufe zu reduzieren. Sie kann frühere Kontrollmaßnahmen im Produktionsprozess ergänzen.
Das Permanentmagnetsystem des Abscheiders benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung seines Magnetfelds. Seine Wirkung beruht auf der Anziehung geeigneter Metallpartikel durch den Magnetkern.
Einlass und Auslass mit jeweils Ø150 mm ermöglichen die Prüfung einer Integration in geeignete vertikale Mehlförderleitungen. Der geschossförmige Kern führt den Produktstrom durch den magnetischen Abscheidebereich.
Diese Eigenschaften ersetzen nicht die erforderlichen Inspektions-, Reinigungs- und Verifizierungsmaßnahmen. Der Abscheider sollte Bestandteil eines umfassenden Fremdkörperkontrollprogramms sein.
27. Kundenspezifische Geschossmagnete für Mehlmühlen
Mehlmühlen unterscheiden sich hinsichtlich Produktionsleistung, Rohrleitungsabmessungen, Anlagenanordnung und Verpackungstechnik. Eine einzige Standardausführung ist daher nicht für jede Installation geeignet.
Magneteksan kann anwendungsspezifische Geschossmagnetsysteme mit anderen Anschlussdurchmessern, Kernabmessungen und Gehäusekonfigurationen prüfen. Die Konstruktion kann auf die jeweiligen Prozessanforderungen abgestimmt werden.
Wichtige Auswahlparameter sind der stündliche Mehldurchsatz, die Abmessungen der Förderleitung, der verfügbare Einbauraum und die vorgesehene Kontrollstelle. Auch die erforderliche magnetische Leistung muss festgelegt werden.
Eine geeignete Lösung berücksichtigt den Materialfluss, den Inspektionszugang und die betrieblichen Verfahren. Kundenspezifische Anpassungen sollten auf den tatsächlichen technischen Anforderungen beruhen.
28. Magneteksan-Magnetabscheidelösungen für die Mehlverarbeitung
Magneteksan entwickelt magnetische Abscheideanlagen für die industrielle Materialverarbeitung, darunter Anwendungen mit Mehl und anderen geeigneten trockenen Produkten. Geschossmagnete sind eine Möglichkeit zur Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen.
Der Ø150 mm Neodym-Geschossmagnet ist für geeignete schwerkraftbetriebene Mehlleitungen vorgesehen, insbesondere vor der Verpackung. Er verfügt über einen Einlass und Auslass mit Ø150 mm sowie einen geschossförmigen Neodym-Magnetkern mit den Abmessungen Ø150×205 mm.
Während das Mehl den Kern umströmt, können geeignete Eisen- und Stahlpartikel angezogen und auf seiner Oberfläche zurückgehalten werden. Das System arbeitet mit Permanentmagneten und erfordert eine manuelle Reinigung.
Die richtige Auswahl hängt vom Produktionslayout, den Materialeigenschaften, den zu erwartenden Verunreinigungen und den Betriebsbedingungen ab. Diese Faktoren sollten die Integration in das Qualitätskontrollsystem der Mehlmühle bestimmen.

