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Ø25×140 mm Neodym-Magnetstab N42 für die Kaffeeverarbeitung
Allgemeine Merkmale
- Entwickelt zur Unterstützung der Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Kaffeeproduktions- und Verarbeitungslinien
- Geeignet für ausgewählte Übergabestellen von Rohkaffeebohnen, gerösteten Kaffeebohnen und gemahlenem Kaffee
- Kompakte Bauform Ø25×140 mm für kleine Trichter und enge Produktdurchgänge
- Permanentmagnetsystem aus Neodym der Güte N42 ohne externe Stromversorgung
- M6-Innengewinde zur Befestigung an geeigneten Maschinenhalterungen und Montagevorrichtungen
- Edelstahlgehäuse mit Materialoptionen AISI 304 und AISI 316L
- Manuelle Reinigung zur regelmäßigen Entfernung abgeschiedener ferromagnetischer Partikel
- Als einzelner Magnetstab oder als Bestandteil einer entsprechend ausgelegten Magnetabscheideeinheit einsetzbar
Technische Merkmale
- Abmessungen: Ø25×140 mm
- Durchmesser: Ø25 mm
- Länge: 140 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Magnetgüte: N42
- Befestigungsanschluss: M6-Innengewinde
- Maximale Betriebstemperatur: 80 °C
- Angegebene minimale Fe-Partikelgröße: 0,03 mm / 30 µm
- Gehäusematerialoptionen: Edelstahl AISI 304 / AISI 316L
- Reinigungsverfahren: Manuell
- Produktkonfiguration: Einzelner Magnetabscheidestab
- Energieversorgung: Keine externe Stromversorgung erforderlich
Der Neodym-Magnetstab N42 mit den Abmessungen Ø25×140 mm wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallpartikel an geeigneten Förder- und Zuführstellen in Kaffeeverarbeitungslinien abzuscheiden. Dank seiner kompakten Edelstahlkonstruktion und des M6-Innengewindes kann er in ausgewählten Anwendungen der Kaffeebohnenförderung, vor dem Mahlprozess, bei der Dosierung und vor der Verpackung integriert werden. Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Strömungsbedingungen, den Partikeleigenschaften, der Einbaugeometrie und der regelmäßigen manuellen Reinigung ab.
| Technische Spezifikation | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Magnetabscheidestab |
| Anwendungsbereich | Kaffeeproduktions- und Verarbeitungslinien |
| Abmessungen | Ø25×140 mm |
| Durchmesser | 25 mm |
| Länge | 140 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetgüte | N42 |
| Befestigungsanschluss | M6-Innengewinde |
| Maximale Betriebstemperatur | 80 °C |
| Angegebene minimale Fe-Partikelgröße | 0,03 mm / 30 µm |
| Gehäusematerial | Edelstahl AISI 304 / AISI 316L als Optionen |
| Produktkonfiguration | Einzelner Magnetstab |
| Reinigungsverfahren | Manuell |
| Energieversorgung | Keine externe Stromversorgung erforderlich |
| Geeignete Produktformen | Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee an geeigneten Übergabestellen |
| Abscheideziel | Ferromagnetische Metallpartikel |

1. Neodym-Magnetstab für Kaffeeproduktionslinien
Der Neodym-Magnetstab N42 mit den Abmessungen Ø25×140 mm ist eine kompakte Magnetabscheidekomponente für geeignete Einbaupositionen in industriellen Kaffeeverarbeitungslinien.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, ferromagnetische Metallpartikel zurückzuhalten, die während der Rohstoffförderung, durch Verschleiß von Maschinen oder bei Wartungsarbeiten in den Produktstrom gelangen können.
Das Magnetsystem besteht aus Neodym-Magneten der Güte N42, die in einem Edelstahlgehäuse untergebracht sind. Eine externe Stromversorgung ist nicht erforderlich.
Für eine wirksame Abscheidung sind eine geeignete Einbauposition, ein ausreichender Kontaktbereich zwischen Produktstrom und Magnetfeld sowie regelmäßige Kontrollen erforderlich.
2. Magnetabscheidung in der Kaffeeproduktion
Die industrielle Kaffeeproduktion umfasst verschiedene Prozessschritte wie Rohstoffannahme, Lagerung, Röstung, Förderung, Mahlung, Dosierung und Verpackung.
Während dieser Abläufe kommen Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee mit unterschiedlichen mechanischen Anlagen und Förderkomponenten in Kontakt.
Ferromagnetische Verunreinigungen können durch mechanischen Verschleiß, beschädigte Maschinenteile, gelöste Befestigungselemente oder metallische Fremdkörper in den Rohstoffen entstehen.
Ein Magnetstab an einer geeigneten Übergabestelle kann dazu beitragen, bestimmte eisenhaltige Verunreinigungen vor nachfolgenden Produktionsschritten abzuscheiden.
3. Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen
Die Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in Kaffeeverarbeitungsbetrieben.
Eisenpartikel, Kohlenstoffstahlfragmente und bestimmte magnetische Stahlpartikel können angezogen werden, wenn sie nahe genug an der Magnetoberfläche vorbeiströmen.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von Partikelgröße, Form, magnetischen Eigenschaften, Fördergeschwindigkeit und Abstand zur Magnetoberfläche ab.
Ein Magnetstab ist kein universeller Metalldetektor und kann die Abscheidung nichtmagnetischer Metalle wie Aluminium, Kupfer oder Messing nicht gewährleisten.
4. Kompakte Magnetstabkonstruktion Ø25×140 mm
Der Magnetstab besitzt einen Nenndurchmesser von 25 mm und eine Länge von 140 mm.
Seine kompakte Bauform ermöglicht den Einsatz an Stellen, an denen für größere Magnetgitter oder vollständige Magnetabscheider nur wenig Platz vorhanden ist.
Mögliche Anwendungen sind kleine Zuführtrichter, schmale Produktkanäle und Maschinen mit begrenztem Einbauraum.
Ein einzelner 140 mm langer Magnetstab gewährleistet jedoch nicht automatisch eine vollständige magnetische Abdeckung breiter Förderkanäle. Die Einbaugeometrie muss entsprechend geprüft werden.
5. Neodym-Magnetsystem der Güte N42
Das interne Magnetsystem verwendet Neodym-Magnete der Güte N42 aus der Werkstoffgruppe NdFeB.
Neodym-Magnete werden häufig in industriellen Magnetabscheidern eingesetzt, da sie bei vergleichsweise kleinen Abmessungen starke Magnetfelder erzeugen können.
Die Bezeichnung N42 beschreibt die Materialgüte des Magneten. Sie legt jedoch nicht allein die magnetische Flussdichte an der Außenfläche des vollständigen Magnetstabs fest.
Deshalb sollte die Eignung anhand der Konstruktion, der vorgesehenen Anwendung und der tatsächlichen Betriebsbedingungen beurteilt werden.
6. Magnetabscheidung ohne elektrische Energie
Der Magnetstab arbeitet mit permanenten Neodym-Magneten und benötigt keine externe elektrische Energie zur Erzeugung seines Magnetfeldes.
Dadurch kann er als passive Magnetabscheidekomponente in geeigneten Produktkanälen eingesetzt werden.
Das Magnetfeld bleibt sowohl während des normalen Betriebs als auch nach der Entnahme des Stabs zur Reinigung vorhanden.
Abgeschiedene Metallpartikel müssen daher vorsichtig entfernt werden. Bei Inspektions- und Wartungsarbeiten sind geeignete Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
7. M6-Innengewinde als Befestigungsanschluss
Der Magnetstab ist mit einem M6-Innengewinde ausgestattet.
Dieser Anschluss ermöglicht die Befestigung über ein passendes Gewindeelement, eine Maschinenhalterung oder eine speziell konstruierte Montagevorrichtung.
Die Ausführung kann besonders hilfreich sein, wenn ein kompakter Magnetabscheider in eine bestehende Kaffeeverarbeitungsmaschine integriert werden soll.
Die Befestigung muss gegen vibrationsbedingtes Lösen gesichert sein und den Zugang für regelmäßige Reinigung und Kontrolle ermöglichen.
8. Edelstahlgehäuse mit Materialoptionen
Für das äußere Gehäuse stehen die Edelstahloptionen AISI 304 und AISI 316L zur Verfügung.
AISI 304 wird in zahlreichen industriellen Anwendungen eingesetzt, darunter auch in vielen Bereichen der trockenen Lebensmittelverarbeitung.
AISI 316L kann in Betracht gezogen werden, wenn Reinigungsmedien, Korrosionsbedingungen oder betriebliche Vorgaben andere Materialeigenschaften erfordern.
Die Materialauswahl muss anhand der Einsatzbedingungen und der geltenden Anforderungen an den Lebensmittelkontakt erfolgen. Die Verwendung von Edelstahl allein stellt keine Zertifizierung der vollständigen Baugruppe dar.
9. Manuelle Reinigung und Entfernung von Metallpartikeln
Der Magnetstab ist für die manuelle Reinigung vorgesehen.
Während des Betriebs können sich abgeschiedene ferromagnetische Partikel an seiner Außenfläche ansammeln.
Diese Partikel müssen in geeigneten Intervallen entfernt werden, um die vorgesehene Abscheidefunktion zu erhalten und übermäßige Ablagerungen zu vermeiden.
Die Reinigungsintervalle sollten anhand der tatsächlichen Verunreinigungsbelastung, der Produktionsmenge und der Zugänglichkeit der Einbaustelle festgelegt werden.
10. Maximale Betriebstemperatur von 80 °C
Die angegebene maximale Betriebstemperatur dieses Modells beträgt 80 °C.
Die Temperatur ist bei der Kaffeeproduktion besonders relevant, da Röstanlagen und angrenzende Fördersysteme unter erhöhten thermischen Bedingungen betrieben werden können.
Entscheidend ist die tatsächliche Temperatur am vorgesehenen Einbauort des Magnetstabs, nicht allein die allgemeine Raumtemperatur.
Wenn die kontinuierlichen Betriebsbedingungen 80 °C überschreiten, sollte ein speziell für höhere Temperaturen ausgelegtes Magnetsystem gewählt werden.
11. Angegebene minimale Fe-Partikelgröße von 30 µm
In den technischen Produktangaben wird eine minimale erfassbare Eisenpartikelgröße von 0,03 mm beziehungsweise 30 µm genannt.
Diese Angabe bezieht sich auf Partikel mit geeigneten ferromagnetischen Eigenschaften.
Sie darf nicht als Garantie verstanden werden, dass sämtliche Partikel mit einer Größe von 30 µm unter allen Betriebsbedingungen abgeschieden werden.
Die tatsächliche Abscheidung hängt von Partikelgeometrie, magnetischer Reaktion, Abstand zum Magnetstab, Produktgeschwindigkeit und Aufbau der Abscheidestelle ab.
12. Magnetabscheidung bei der Zuführung von Rohkaffeebohnen
Rohkaffeebohnen können vor der Röstung durch Annahmetrichter, Lagerausläufe, Förderanlagen und Übergabekanäle transportiert werden.
Ein Magnetstab kann an einer geeigneten Zuführ- oder Übergabestelle eingesetzt werden, um ferromagnetische Verunreinigungen zurückzuhalten.
Die Einbauposition sollte sicherstellen, dass die Bohnen ausreichend nahe an der Magnetoberfläche vorbeigeführt werden.
Bei breiten Trichtern oder größeren Förderkanälen können mehrere Magnetstäbe oder eine speziell ausgelegte Magnetabscheideeinheit geeigneter sein.
13. Magnetische Kontrolle vor der Kaffeeröstung
Die Rohstoffförderung vor dem Rösten kann Förderbänder, Becherwerke, Zuführtrichter und mechanische Übergabesysteme umfassen.
Durch Verschleiß dieser Komponenten oder durch metallische Fremdkörper können ferromagnetische Verunreinigungen entstehen.
Eine Magnetabscheidestelle vor der Röstung kann dazu beitragen, geeignete eisenhaltige Partikel vor dem nächsten Prozessschritt zurückzuhalten.
Der Magnetstab darf nicht an Stellen installiert werden, an denen seine angegebene Temperaturgrenze von 80 °C überschritten wird.
14. Anwendung bei der Förderung gerösteter Kaffeebohnen
Nach dem Rösten und Abkühlen werden Kaffeebohnen häufig zu Lager-, Mahl- oder Verpackungsanlagen transportiert.
Ein kompakter Magnetstab kann an einer geeigneten Übergabestelle vorgesehen werden, an der die Bohnen nahe an seiner Oberfläche vorbeiströmen.
Bei der Auslegung müssen die physikalischen Eigenschaften gerösteter Bohnen und ihr Bewegungsverhalten berücksichtigt werden.
Ein ausreichender Produktdurchgang ist wichtig, um unnötige Materialansammlungen oder Blockierungen am Magnetstab zu vermeiden.
15. Magnetabscheidung vor dem Kaffeemahlen
Kaffeemühlen enthalten mechanische Komponenten, die geröstete Kaffeebohnen auf eine definierte Partikelgröße zerkleinern.
Ferromagnetische Fremdkörper, die in eine Mühle gelangen, können unerwünschte Betriebsbedingungen verursachen und empfindliche Bauteile beschädigen.
Eine magnetische Kontrollstelle vor der Mühle kann dazu beitragen, das Eindringen geeigneter eisenhaltiger Partikel in den Mahlmechanismus zu reduzieren.
Der Magnetstab muss in einem geeigneten Zuführ- oder Übergabebereich installiert werden, ohne bewegliche Teile der Mühle zu beeinträchtigen.
16. Anwendung bei der Verarbeitung von gemahlenem Kaffee
Gemahlener Kaffee weist andere Fließeigenschaften auf als ganze Kaffeebohnen, da er aus wesentlich kleineren Partikeln besteht.
Das Fließverhalten kann durch Feuchtigkeit, Partikelgrößenverteilung, Schüttdichte und Anlagengeometrie beeinflusst werden.
Ein Magnetstab kann an einer geeigneten Austrags- oder Übergabestelle eingesetzt werden, an der gemahlener Kaffee nahe an seiner Oberfläche vorbeiströmt.
Die Konstruktion muss übermäßige Produktablagerungen vermeiden und einen vorgesehenen Materialfluss ermöglichen.
17. Magnetische Kontrolle in Kaffeedosiersystemen
Dosiersysteme dienen dazu, definierte Mengen an Kaffeebohnen oder gemahlenem Kaffee an nachfolgende Anlagen abzugeben.
Wenn die Maschinenkonstruktion es erlaubt, kann ein Magnetstab am Einlauf, Auslauf oder an einer geeigneten Zwischenübergabestelle installiert werden.
Der Produktstrom sollte ausreichend nahe an der Magnetoberfläche geführt werden.
Der Magnetstab darf Dosiermechanismen nicht blockieren und die erforderliche Gleichmäßigkeit der Produktzufuhr nicht beeinträchtigen.
18. Magnetabscheidung vor der Verpackung
Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee können vor der Verpackungsmaschine weitere Förder- und Dosierkomponenten durchlaufen.
Eine Magnetabscheidestelle vor der Verpackung bietet eine zusätzliche Möglichkeit, geeignete ferromagnetische Partikel aus vorherigen Prozessschritten zurückzuhalten.
Die Einbauposition sollte anhand des verfügbaren Platzes, der Produktströmung und der Reinigungszugänglichkeit ausgewählt werden.
Diese Kontrollstelle ist als Bestandteil eines umfassenderen Fremdkörpermanagements zu betrachten und ersetzt nicht alle anderen Prüfverfahren.
19. Unterschiede zwischen Kaffeebohnen und gemahlenem Kaffee
Ganze Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee besitzen unterschiedliche physikalische Fließeigenschaften.
Kaffeebohnen bestehen aus vergleichsweise großen Einzelpartikeln, während gemahlener Kaffee ein feineres Schüttgut bildet.
Bei ganzen Bohnen sollte die Einbaukonstruktion eine geeignete Verteilung des Produkts um die Magnetoberfläche ermöglichen.
Bei gemahlenem Kaffee muss zusätzlich darauf geachtet werden, dicke Produktschichten, Materialablagerungen und eingeschränkte Durchströmung zu vermeiden.
20. Bedeutung der Produktschichtdicke
Die Dicke der Produktschicht beeinflusst den Abstand zwischen möglichen ferromagnetischen Verunreinigungen und der Magnetoberfläche.
Partikel, die nahe am Magnetstab vorbeiströmen, sind anderen magnetischen Bedingungen ausgesetzt als Partikel in weiter entfernten Bereichen einer dicken Kaffeeschicht.
Dieser Zusammenhang ist insbesondere bei der Förderung von gemahlenem Kaffee durch breite Kanäle relevant.
Eine geeignete Strömungsverteilung, eine geringere Schichtdicke oder eine Anordnung mehrerer Magnetstäbe kann erforderlich sein, um die Annäherung an die Magnetoberflächen zu verbessern.
21. Produktdurchsatz und Abscheideleistung
Die Fördergeschwindigkeit kann die Wechselwirkung zwischen ferromagnetischen Partikeln und Magnetstab beeinflussen.
Partikel, die sich schnell durch den Abscheidebereich bewegen, verbringen möglicherweise weniger Zeit im wirksamen Magnetfeld.
Der Durchsatz sollte daher gemeinsam mit Produktverteilung, Partikeleigenschaften und Einbaugeometrie bewertet werden.
Die Auswahl eines geeigneten Magnetabscheiders muss auf den tatsächlichen Prozessbedingungen beruhen und nicht ausschließlich auf Abmessungen oder Magnetgüte.
22. Einbaurichtung und magnetische Abdeckung
Die Ausrichtung des Magnetstabs beeinflusst, wie Kaffeebohnen oder gemahlener Kaffee an seiner Oberfläche vorbeiströmen.
Eine geeignete Installation sollte dafür sorgen, dass ein möglichst großer relevanter Anteil des Produktstroms den wirksamen Magnetbereich passiert.
Ein Magnetstab, der lediglich am Rand eines breiten Kanals montiert ist, kann einen erheblichen Teil des Produkts in zu großem Abstand zur Magnetoberfläche passieren lassen.
Die Halterung muss außerdem eine sichere Entnahme, Inspektion und Reinigung ermöglichen.
23. Einzelner Magnetstab oder mehrere Magnetstäbe?
Das Modell Ø25×140 mm ist ein einzelner Magnetabscheidestab.
Ein einzelner Stab kann für einen kleinen Trichter oder schmalen Produktkanal geeignet sein, wenn der Produktstrom ausreichend nahe an seiner Oberfläche vorbeigeführt wird.
Bei breiteren Kanälen kann ein einzelner Magnetstab möglicherweise keine ausreichende Abdeckung des gesamten Produktstroms gewährleisten.
Alternative Lösungen sind mehrere Magnetstäbe, Magnetgitter, versetzte Stabanordnungen oder Schubladen-Magnetabscheider.
24. Ursachen metallischer Verunreinigungen in der Kaffeeverarbeitung
Ferromagnetische Metallpartikel können aus unterschiedlichen Quellen in den Kaffeeproduktionsprozess gelangen.
Dazu zählen verschlissene Förderkomponenten, Becherwerksmechanismen, Mühlenteile, Schrauben, Befestigungselemente und Werkzeuge aus Wartungsarbeiten.
Einige metallische Fremdkörper können bereits in den angelieferten Rohstoffen enthalten sein.
Die Identifizierung möglicher Verunreinigungsquellen hilft dabei, geeignete Magnetabscheidestellen und sinnvolle Inspektionsintervalle festzulegen.
25. Inspektion und vorbeugende Wartung
Regelmäßige Kontrollen sind erforderlich, um den Magnetstab in einem geeigneten Betriebszustand zu halten.
Das Edelstahlgehäuse und der M6-Innengewindeanschluss sollten auf sichtbare Beschädigungen, Verschleiß oder Lockerungen überprüft werden.
Beschädigte Komponenten, die Produktsicherheit, Hygiene oder mechanische Zuverlässigkeit beeinträchtigen könnten, müssen außer Betrieb genommen und bewertet werden.
Wenn eine Überprüfung der magnetischen Leistung erforderlich ist, sollte diese nach einem dokumentierten Messverfahren mit geeigneten Akzeptanzkriterien erfolgen.
26. Grenzen der magnetischen Metallabscheidung
Die magnetische Abscheidung wirkt hauptsächlich auf Partikel mit ausreichend ferromagnetischen Eigenschaften.
Eisen, Kohlenstoffstahl und bestimmte magnetische Stahlpartikel können unter geeigneten Bedingungen von der Magnetoberfläche angezogen werden.
Nichtmagnetische Metalle wie Aluminium, Kupfer und Messing werden mit diesem Verfahren nicht zuverlässig abgeschieden. Auch manche Edelstahlgüten besitzen nur eine geringe magnetische Reaktion.
Ein Magnetstab darf deshalb nicht als System dargestellt werden, das die vollständige Entfernung aller Metallverunreinigungen aus Kaffeeprodukten garantiert.
27. Lebensmittelhygiene und Integration in HACCP-Systeme
Die Magnetabscheidung kann Bestandteil einer umfassenden Strategie zur Fremdkörperkontrolle in Kaffeeverarbeitungsbetrieben sein.
Einbaupositionen, Reinigungsintervalle, Inspektionsverfahren und Akzeptanzkriterien sollten entsprechend den betrieblichen Anforderungen dokumentiert werden.
Soweit geeignet, kann die Anlage in ein Lebensmittelsicherheitsmanagementsystem auf Grundlage der HACCP-Prinzipien integriert werden.
Die Eignung des Magnetabscheiders und seine Rolle im Gesamtkonzept müssen durch die Risikobewertung und Validierungsmaßnahmen des Betriebs festgelegt werden.
28. Magneteksan-Magnetlösungen für die Kaffeeproduktion
Magneteksan entwickelt industrielle Magnetabscheidelösungen für unterschiedliche Verarbeitungsanwendungen, darunter die Kaffeeproduktion und Kaffeeförderung.
Der Neodym-Magnetstab N42 Ø25×140 mm kombiniert kompakte Abmessungen, einen M6-Innengewindeanschluss, Edelstahlgehäuseoptionen und ein Permanentmagnetsystem ohne externe Stromversorgung.
Das Produkt kann für geeignete Zuführstellen von Kaffeebohnen, Bereiche vor dem Mahlprozess, Übergabestellen von gemahlenem Kaffee, Dosiersysteme und Kontrollpunkte vor der Verpackung geprüft werden.
Für die richtige technische Auswahl sollten Kaffeesorte, stündliche Produktionskapazität, Produktkanalabmessungen, Fließeigenschaften, Betriebstemperatur, Montagekonfiguration, Reinigungszugänglichkeit und mögliche ferromagnetische Verunreinigungen berücksichtigt werden. Wenn ein einzelner Stab nicht ausreicht, kann eine speziell ausgelegte Magnetabscheideeinheit die geeignetere Lösung sein.



