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260×300 mm Neodym-Gittermagnet für industrielle Förderanlagen – 10.000 Gauss
Allgemeine Eigenschaften
- Zur Unterstützung der Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen aus geeigneten Flüssigkeiten und frei fließenden Feststoffen
- Für ausgewählte Übergabe-, Austrags- und Förderstellen in industriellen Produktionsanlagen
- Kompakte rechteckige Gitterkonstruktion mit Abmessungen von 260×300 mm
- Vier Neodym-Magnetstäbe mit jeweils Ø25 mm im Produktdurchgang
- Angegebene magnetische Flussdichte: 10.000 Gauss
- Abgedichtete Bauweise für Anwendungen mit geeigneten Betriebsbedingungen
- Permanentmagnetsystem ohne erforderliche externe Stromversorgung
- Manuelle Reinigung und Integration in geeignete Produktionsanlagen
Technische Daten
- Gitterabmessungen: 260×300 mm
- Gitterbreite: 260 mm
- Gitterlänge: 300 mm
- Gitterform: rechteckig
- Anzahl der Magnetstäbe: 4
- Magnetstabdurchmesser: Ø25 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Angegebene magnetische Flussdichte: 10.000 Gauss
- Maximale Betriebstemperatur: 80 °C
- Bauweise: abgedichtet
- Anwendungen: geeignete Flüssigkeiten und frei fließende Feststoffe
- Reinigung: manuell; Stromversorgung: nicht erforderlich
Der 260×300 mm Neodym-Gittermagnet wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallverunreinigungen in geeigneten Flüssigkeits- und Schüttgutprozessen abzuscheiden. Die rechteckige Konstruktion enthält vier Neodym-Magnetstäbe mit jeweils Ø25 mm Durchmesser und einer angegebenen magnetischen Flussdichte von 10.000 Gauss. Das abgedichtete Permanentmagnetsystem benötigt keine elektrische Stromversorgung und wird manuell gereinigt, wobei die tatsächliche Abscheideleistung von den Produkteigenschaften, den Strömungsbedingungen und der Einbaugeometrie abhängt.
| Technische Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Rechteckiger Neodym-Gittermagnet |
| Anwendungsbereich | Industrielle Förder- und Übergabestellen |
| Gitterabmessungen | 260×300 mm |
| Gitterbreite | 260 mm |
| Gitterlänge | 300 mm |
| Gitterform | Rechteckig |
| Anzahl der Magnetstäbe | 4 |
| Magnetstabdurchmesser | Ø25 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetische Flussdichte | 10.000 Gauss |
| Maximale Betriebstemperatur | 80 °C |
| Bauweise | Abgedichtet |
| Geeignete Produktformen | Geeignete Flüssigkeiten und frei fließende Feststoffe |
| Reinigungsmethode | Manuell |
| Elektrische Stromversorgung | Nicht erforderlich |
| Abscheidezweck | Entfernung ferromagnetischer Metallverunreinigungen |

1. Neodym-Gittermagnet für industrielle Förderanlagen
Der 260×300 mm Neodym-Gittermagnet dient zur Unterstützung der Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen aus geeigneten Flüssigkeiten und frei fließenden Feststoffen in industriellen Produktionsprozessen.
Durch seine kompakte rechteckige Konstruktion kann er an geeigneten Materialübergängen, Austragsöffnungen, Maschineneinläufen und anderen Übergabestellen eingesetzt werden.
Das Magnetsystem besteht aus vier Neodym-Magnetstäben mit einem Durchmesser von jeweils Ø25 mm, die mehrere magnetische Auffangflächen im Produktdurchgang bilden.
Der Abscheider soll dazu beitragen, die Weitergabe geeigneter ferromagnetischer Verunreinigungen an nachfolgende Produktionsstufen zu reduzieren. Die tatsächliche Wirksamkeit hängt von den Materialeigenschaften, den Förderbedingungen und der Einbausituation ab.
2. Magnetabscheidung in Materialfördersystemen
In industriellen Produktionsanlagen werden Rohstoffe und Zwischenprodukte häufig durch mehrere Maschinen transportiert, bevor sie weiterverarbeitet oder verpackt werden.
Während dieser Vorgänge können Metallverunreinigungen durch Anlagenverschleiß, Wartungsarbeiten oder mit dem Rohmaterial eingetragene Fremdkörper in den Produktstrom gelangen.
Ein Magnetgitter schafft eine zusätzliche Abscheidestelle, an der ferromagnetische Partikel von den Oberflächen der Magnetstäbe angezogen werden können.
Die geeignete Einbauposition wird üblicherweise anhand möglicher Verunreinigungsquellen und der Möglichkeit einer wirksamen Durchströmung des Magnetfeldes bestimmt.
3. Rechteckige Gitterkonstruktion mit 260×300 mm
Das Magnetgitter besitzt nominelle Außenabmessungen von 260×300 mm.
Seine rechteckige Geometrie ermöglicht die Prüfung eines Einsatzes in geeigneten quadratischen oder rechteckigen Durchlässen, Trichtern, Austragsstellen und speziell konstruierten Maschinen.
Innerhalb des Gitters sind vier Magnetstäbe angeordnet, die magnetisch wirksame Auffangflächen im Materialdurchgang bilden.
Vor dem Einbau müssen die tatsächlichen Öffnungsmaße, die Befestigungskonstruktion, die Ausrichtung der Magnetstäbe und der verfügbare Wartungsraum überprüft werden.
4. Vier Neodym-Magnetstäbe mit Ø25 mm
Der Magnetabscheider enthält vier Neodym-Magnetstäbe mit einem Durchmesser von jeweils Ø25 mm.
Diese Stäbe stellen magnetische Oberflächen bereit, an denen geeignete ferromagnetische Partikel beim Durchströmen des Gitters haften bleiben können.
Die Anzahl und Anordnung der Stäbe beeinflussen, wie nahe Metallpartikel an die aktiven magnetischen Oberflächen gelangen.
Deshalb muss die Abscheideleistung anhand der gesamten Stabanordnung und der tatsächlichen Prozessgeometrie bewertet werden, nicht allein anhand der Stabanzahl.
5. Angegebene magnetische Flussdichte von 10.000 Gauss
Für dieses Modell wird eine magnetische Flussdichte von 10.000 Gauss angegeben.
Gauss ist eine Maßeinheit für die magnetische Flussdichte an einem bestimmten Messpunkt.
Ein angegebener Wert von 10.000 Gauss bedeutet nicht, dass sämtliche Metallpartikel, die durch den Abscheider gelangen, zwangsläufig aufgefangen werden.
Für die Bewertung der Abscheideleistung sind Materialzusammensetzung, Größe, Form, Abstand zu den Magnetstäben und die Strömungsbedingungen zu berücksichtigen.
6. Permanentmagnetsystem aus Neodym
Der Abscheider verwendet Permanentmagnete aus Neodym, die auch als NdFeB-Magnete bezeichnet werden.
Diese Materialien werden häufig in industriellen Magnetabscheidern eingesetzt, weil sie starke Magnetfelder in vergleichsweise kompakten Konstruktionen ermöglichen.
Anders als elektromagnetische Abscheider benötigen Permanentmagnetgitter keine kontinuierliche elektrische Energie zur Aufrechterhaltung ihres Magnetfeldes.
Die magnetische Anziehung bleibt während des Betriebs, bei Anlagenstillstand und bei der Reinigung bestehen. Deshalb sind geeignete Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.
7. Magnetabscheidung ohne elektrische Stromversorgung
Das Permanentmagnetsystem arbeitet ohne externe elektrische Stromversorgung.
Dadurch kann das Magnetgitter als passives Abscheideelement in geeignete Produktionsanlagen integriert werden.
Der Wegfall einer elektrischen Versorgung kann die Einbindung an festgelegten magnetischen Kontrollpunkten vereinfachen.
Förderbänder, Pumpen und andere Komponenten der Produktionsanlage können jedoch weiterhin elektrische Energie benötigen.
8. Abgedichtete Magnetgitterkonstruktion
Das Modell wird mit einer abgedichteten Bauweise angegeben.
Diese Eigenschaft ist bei Anwendungen relevant, in denen die Magnetbaugruppe mit geeigneten Flüssigkeiten, Feuchtigkeit oder bestimmten Reinigungsbedingungen in Kontakt kommen kann.
Die Abdichtung trägt dazu bei, die innenliegenden Magnetkomponenten von der umgebenden Prozessumgebung zu trennen.
Eine abgedichtete Konstruktion darf jedoch nicht automatisch als druckbeständige Rohrleitungskomponente verstanden werden. Die Druckfestigkeit muss für den vorgesehenen Einsatz gesondert bestätigt werden.
9. Magnetabscheidung in geeigneten Flüssigkeitsprozessen
Das Magnetgitter kann für bestimmte Flüssigkeitsprozesse in Betracht gezogen werden, wenn die Einbau- und Betriebsbedingungen dafür geeignet sind.
Während die Flüssigkeit die Magnetstäbe umströmt, können ferromagnetische Partikel im wirksamen Magnetfeld zu den Staboberflächen gezogen werden.
Die Viskosität, Durchflussmenge, Betriebstemperatur und chemische Verträglichkeit des Mediums beeinflussen die Eignung des Gerätes.
Vor der Auswahl für eine Flüssigkeitsanwendung müssen die Prozessausführung und Betriebsanforderungen überprüft werden. Für dieses Modell ist kein bestimmter zulässiger Betriebsdruck angegeben.
10. Magnetabscheidung bei trockenen und körnigen Materialien
Das Magnetgitter kann auch bei geeigneten frei fließenden Feststoffen verwendet werden.
Mögliche Produktformen sind Granulate, Pulver, Körner und andere trockene Materialien, die durch die vorhandenen Zwischenräume der Magnetstäbe fließen können.
Während das Material an den Stäben vorbeiströmt, können geeignete ferromagnetische Verunreinigungen angezogen und festgehalten werden.
Korngröße, Schüttdichte, Feuchtigkeit und Fließverhalten müssen berücksichtigt werden, um Materialansammlungen oder Durchflussbehinderungen zu vermeiden.
11. Unterschiede zwischen Flüssigkeits- und Schüttgutanwendungen
Das Prinzip der Magnetabscheidung basiert auf den magnetischen Eigenschaften der Verunreinigungen und nicht darauf, ob das Hauptprodukt flüssig oder fest ist.
Bei Flüssigkeitsanwendungen umströmt das Medium die Magnetstäbe und kann ferromagnetische Partikel in den magnetischen Auffangbereich transportieren.
Bei trockenen Materialien erfolgt die Bewegung durch die Stabzwischenräume beispielsweise durch Schwerkraft oder mechanische Förderung.
Obwohl das magnetische Wirkprinzip ähnlich ist, können sich Einbauweise, Strömungsverhalten, Reinigungsanforderungen und Betriebsgrenzen deutlich unterscheiden.
12. Einbau an Trichterausläufen
Trichterausläufe können geeignete Stellen für die Magnetabscheidung sein, wenn das Material durch eine definierte Öffnung strömt.
Ein rechteckiges Magnetgitter kann in einen entsprechend konstruierten Trichterauslauf integriert werden, um einen Kontrollpunkt für ferromagnetische Verunreinigungen zu schaffen.
Der Einbau muss einen Materialdurchfluss ohne übermäßige Brückenbildung, Ansammlung oder Verstopfung ermöglichen.
Außerdem muss das Magnetgitter für Inspektionen und die manuelle Entfernung aufgefangener Metallpartikel zugänglich bleiben.
13. Magnetische Kontrolle an Materialübergaben
Übergabeschächte führen Materialien zwischen Förderanlagen, Verarbeitungsmaschinen sowie Lager- oder Dosiersystemen.
An diesen Übergabestellen können ferromagnetische Verunreinigungen eingetragen oder weitertransportiert werden.
Ein Neodym-Gittermagnet kann dort eingebaut werden, wo das Produkt durch einen wirksamen magnetischen Erfassungsbereich geführt wird.
Die Gestaltung des Übergabeschachtes muss eine geeignete Materialverteilung, mechanische Stabilität und ausreichende Zugänglichkeit für die Reinigung gewährleisten.
14. Schutz nachgeschalteter Produktionsmaschinen
Metallverunreinigungen können unerwünschte Betriebsbedingungen verursachen, wenn sie in Mischer, Mühlen, Pumpen oder andere Verarbeitungsmaschinen gelangen.
Ein vor empfindlichen Maschinen eingebauter Magnetabscheider kann die Weitergabe geeigneter ferromagnetischer Partikel reduzieren.
Die Wirksamkeit dieses Schutzes hängt von den magnetischen Eigenschaften der Verunreinigungen und ihrer Exposition gegenüber dem Magnetfeld ab.
Die Magnetabscheidung sollte als Bestandteil eines umfassenderen Konzeptes zum Maschinenschutz und zur Fremdkörperkontrolle betrachtet werden.
15. Ferromagnetische Metallverunreinigungen
Das Magnetgitter ist hauptsächlich für die Abscheidung von Materialien vorgesehen, die ausreichend stark auf ein Magnetfeld reagieren.
Dazu gehören Eisenpartikel, Kohlenstoffstahlfragmente, ferromagnetische Drahtstücke und bestimmte metallische Verschleißpartikel.
Wenn diese Verunreinigungen ausreichend nahe an den Magnetstäben vorbeiströmen, können sie von deren Oberflächen angezogen werden.
Ob ein bestimmtes Partikel erfasst wird, hängt von seiner magnetischen Reaktion, Geometrie, Masse und Bewegung im Produktstrom ab.
16. Grenzen der magnetischen Metallabscheidung
Ein Neodym-Gittermagnet kann nicht alle Metallarten zuverlässig entfernen.
Nichtmagnetische Werkstoffe wie Aluminium, Kupfer und Messing lassen sich mit diesem magnetischen Anziehungsprinzip im Allgemeinen nicht abscheiden.
Auch bestimmte Edelstahlsorten können je nach Zusammensetzung und Bearbeitung nur eine geringe magnetische Reaktion zeigen.
Wenn eine umfassendere Metallkontrolle erforderlich ist, kann ein geeigneter Metalldetektor oder eine zusätzliche Abscheidetechnologie notwendig sein.
17. Bedeutung des Produktdurchsatzes
Der Durchsatz beschreibt die Materialmenge, die innerhalb einer bestimmten Zeit durch das Magnetgitter strömt.
Hohe Durchflussgeschwindigkeiten können die Zeit verringern, in der ferromagnetische Partikel auf das Magnetfeld reagieren können.
Bei Flüssigkeiten beeinflussen Strömungsgeschwindigkeit und Viskosität die Bewegung der Partikel um die Magnetstäbe.
Bei Schüttgütern bestimmen der Materialfluss und die Verteilung des Produktes, wie nahe Verunreinigungen an die magnetischen Oberflächen gelangen.
18. Magnetstababstände und Materialdurchgang
Die Zwischenräume der vier Magnetstäbe ermöglichen den Durchgang des Hauptproduktes.
Diese Öffnungen müssen für die physikalischen Eigenschaften des verarbeiteten Materials geeignet sein.
Bei grobkörnigen Schüttgütern kann ein unzureichender Freiraum den Materialfluss behindern oder Brückenbildung verursachen.
Auch bei feinkörnigen Produkten bleibt das Verhältnis zwischen Stababstand und magnetischer Abdeckung für die angestrebte Abscheideleistung wichtig.
19. Arbeitsabstand und magnetische Anziehungskraft
Der Abstand zwischen einem ferromagnetischen Partikel und der Oberfläche eines Magnetstabes beeinflusst die auf das Partikel wirkende Kraft.
Die magnetische Anziehung nimmt im Allgemeinen mit zunehmender Entfernung von der aktiven Oberfläche ab.
Ein Partikel, das nahe an einem Stab vorbeiströmt, kann einer anderen Anziehungskraft ausgesetzt sein als ein identisches Partikel in größerer Entfernung.
Deshalb sollte die Einbausituation eine geeignete Annäherung des Produktstroms an die Magnetstäbe ermöglichen.
20. Maximale Betriebstemperatur von 80 °C
Für dieses Modell wird eine maximale Betriebstemperatur von 80 °C angegeben.
Temperaturgrenzen sind wichtig, weil Neodym-Magnetwerkstoffe bei ungeeigneter thermischer Belastung einen Teil ihrer magnetischen Eigenschaften verlieren können.
Sowohl die Produkttemperatur als auch die tatsächliche Temperatur im Bereich der Magnetbaugruppe müssen berücksichtigt werden.
Für Anwendungen oberhalb von 80 °C ist ein alternatives Magnetsystem zu prüfen, das ausdrücklich für höhere Temperaturen ausgelegt ist.
21. Manuelle Reinigung und Entfernung von Metallpartikeln
Das Magnetgitter ist für manuelle Inspektion und Reinigung ausgelegt.
Während des Betriebs können sich aufgefangene ferromagnetische Partikel auf den Oberflächen der Magnetstäbe ansammeln.
Diese Partikel müssen regelmäßig entfernt werden, um geeignete Betriebsbedingungen aufrechtzuerhalten und übermäßige Ablagerungen zu verhindern.
Die Reinigung muss nach einem sicheren Verfahren erfolgen, das das dauerhaft aktive Magnetfeld und die umliegenden Maschinen berücksichtigt.
22. Festlegung der Reinigungsintervalle
Die erforderliche Reinigungshäufigkeit hängt von der Menge ferromagnetischer Verunreinigungen im Produktionsprozess ab.
Ein stark verunreinigter Materialstrom kann häufigere Kontrollen erfordern als ein Prozess mit vergleichsweise geringem Fremdkörperanteil.
Regelmäßige Inspektionen während der ersten Betriebsphase helfen festzustellen, wie schnell sich Metallpartikel auf den Magnetstäben ansammeln.
Auf Grundlage dieser Beobachtungen sollten geeignete Prüf- und Reinigungsintervalle in die Wartungsabläufe des Betriebes aufgenommen werden.
23. Magnetgitter im Vergleich zu einem mechanischen Sieb
Ein Magnetgitter und ein herkömmliches mechanisches Sieb arbeiten nach unterschiedlichen Trennprinzipien.
Ein mechanisches Sieb trennt Materialien hauptsächlich anhand ihrer Partikelgröße im Verhältnis zu den Sieböffnungen.
Ein Magnetgitter zieht dagegen geeignete ferromagnetische Partikel mithilfe des von seinen Magnetstäben erzeugten Magnetfeldes an.
Wenn eine Klassierung nach Partikelgröße erforderlich ist, darf ein Magnetgitter deshalb nicht als direkter Ersatz für ein mechanisches Sieb betrachtet werden.
24. Magnetgitter im Vergleich zu einem Metalldetektor
Ein Magnetgitter zieht geeignete ferromagnetische Verunreinigungen physikalisch an und hält sie fest.
Ein Metalldetektor ist dagegen ein elektronisches Prüfgerät, das bestimmte Metallverunreinigungen entsprechend seiner Detektionstechnologie und Betriebsbedingungen erkennen kann.
Das Magnetgitter kann nichtmagnetische Metalle wie Aluminium, Kupfer oder Messing nicht zuverlässig auffangen.
Je nach Verunreinigungsrisiko können beide Technologien in einem mehrstufigen Kontrollsystem innerhalb der Produktionslinie eingesetzt werden.
25. Lebensmittelverarbeitung und Fremdkörperkontrolle
Die Magnetabscheidung kann in geeigneten Anwendungen der Lebensmittelverarbeitung zur Kontrolle metallischer Fremdkörper beitragen.
Das Gerät kann an geeigneten Stellen der Rohstoffübergabe, Mischung, Dosierung oder vor der Verpackung in Betracht gezogen werden.
Die konkrete Installation muss anhand der betrieblichen Hygieneanforderungen, Produkteigenschaften und geltenden Vorschriften für Lebensmittelkontaktmaterialien bewertet werden.
Der Einsatz eines Magnetabscheiders bedeutet für sich genommen weder eine bestätigte Lebensmittelkontakt-Zertifizierung noch eine Garantie für die vollständige Entfernung metallischer Verunreinigungen.
26. Inspektion und vorbeugende Wartung
Regelmäßige Inspektionen tragen dazu bei, die vorgesehene Funktion des Magnetgitters zu erhalten.
Magnetstäbe, Rahmen, Abdichtungszustand und Befestigungselemente sollten auf sichtbare Beschädigungen, Verschleiß und gelockerte Verbindungen überprüft werden.
Aufgefangene Metallpartikel müssen entsprechend dokumentierter Reinigungsverfahren entfernt werden.
Wenn eine Überprüfung der magnetischen Leistung erforderlich ist, sollten Messungen mit einem geeigneten Messgerät und einer einheitlichen Prüfmethode durchgeführt werden.
27. Kundenspezifische Magnetgitter für industrielle Anwendungen
Industrielle Produktionslinien unterscheiden sich hinsichtlich Durchlassabmessungen, Materialdurchsatz, Produkteigenschaften und Einbauanforderungen.
Deshalb ist ein Standard-Magnetgitter mit 260×300 mm nicht zwangsläufig für jede Produktionsanlage geeignet.
Für besondere Anwendungen können alternative Abmessungen, andere Magnetstabanzahlen, unterschiedliche Stabdurchmesser und angepasste Magnetkonfigurationen geprüft werden.
Bei der Auswahl müssen Produktart, Betriebstemperatur, verfügbarer Einbauraum, Materialdurchsatz und erwartete ferromagnetische Verunreinigungen berücksichtigt werden.
28. Neodym-Gittermagnetlösungen von Magneteksan
Magneteksan entwickelt industrielle Magnetabscheider für Anwendungen in der Materialförderung und -verarbeitung.
Der 260×300 mm Neodym-Gittermagnet kombiniert vier Magnetstäbe mit Ø25 mm, eine angegebene magnetische Flussdichte von 10.000 Gauss und eine abgedichtete Konstruktion.
Sein Permanentmagnetsystem kann an geeigneten Übergabestellen für Flüssigkeiten und frei fließende Feststoffe eingesetzt werden. Das Gerät wird manuell gereinigt und benötigt keine externe elektrische Stromversorgung.
Die richtige Geräteauswahl erfordert eine Bewertung der tatsächlichen Betriebsbedingungen, insbesondere Temperatur, Produkteigenschaften, Strömungsverhalten, Einbaugeometrie und gegebenenfalls vorhandener Druckanforderungen.


