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400x190x22 mm Neodym-Magnetplatte für Kunststoffbrecher
- Für die Materialzuführung von Kunststoffbrechern und Recyclinganlagen entwickelt
- Permanentmagnetisches System aus Neodym (NdFeB)
- Unterstützt die Abscheidung ferromagnetischer Fremdkörper vor dem Eintritt in den Brecher
- Zusätzliche Schutzmaßnahme für Brechermesser und mechanische Komponenten
- Kompakte Magnetplatte für geeignete Zuführschächte, Trichter und Übergabestellen
- Erzeugt das Magnetfeld ohne elektrische Energieversorgung
- Je nach Anwendung für feste oder hängende Montage geeignet
- Manuelle Reinigung der Magnetoberfläche zur Entfernung abgeschiedener Metallteile
Technische Daten
- Produkttyp: Industrielle Neodym-Magnetplatte
- Plattenlänge: 400 mm
- Plattenbreite: 190 mm
- Plattendicke: 22 mm
- Gesamtabmessungen: 400x190x22 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Magnetsystem: Permanentmagnete
- Anwendungsbereich: Kunststoffzerkleinerung und Kunststoffrecycling
- Einbauort: Brecherzuführung oder Rohmaterialeinlauf
- Abscheidefunktion: Erfassung ferromagnetischer Metallverunreinigungen
- Montage: Anwendungsabhängig fest oder hängend
- Reinigungsverfahren: Manuell
Die 400x190x22 mm Neodym-Magnetplatte für Kunststoffbrecher wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallverunreinigungen aus Kunststoffrohstoffen abzuscheiden, bevor diese in Zerkleinerungs- und Recyclingmaschinen gelangen. Das kompakte NdFeB-Permanentmagnetsystem kann an geeigneten Brecherzuführungen, Materialschächten, Trichtern oder Übergabestellen installiert werden und hilft dabei, das Risiko von Metalleinträgen in den Messerbereich zu reduzieren. Die Magnetplatte benötigt zur Erzeugung ihres Magnetfeldes keinen Strom und ermöglicht je nach Anwendung eine feste oder hängende Montage sowie eine manuelle Reinigung.
| Technische Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Industrielle Neodym-Magnetplatte |
| Anwendungsbereich | Kunststoffzerkleinerung und Recycling |
| Plattenabmessungen | 400x190x22 mm |
| Plattenlänge | 400 mm |
| Plattenbreite | 190 mm |
| Plattendicke | 22 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnete |
| Abscheidefunktion | Erfassung ferromagnetischer Metallverunreinigungen |
| Einbaubereich | Brecherzuführung / Rohmaterialeinlauf |
| Weitere Einbauorte | Geeignete Schächte, Trichter und Übergabestellen |
| Montageart | Fest oder hängend, abhängig von der Anwendung |
| Reinigungsverfahren | Manuell |
| Hauptschutzfunktion | Verringerung des Risikos ferromagnetischer Metalleinträge in den Messerbereich |
| Geeigneter Materialstrom | Kunststoffrohstoffe und recycelbare Kunststoffabfälle |
| Stromversorgung der Magnete | Nicht erforderlich |

1. Neodym-Magnetplatte für die Zuführung von Kunststoffbrechern
Die 400x190x22 mm Neodym-Magnetplatte für Kunststoffbrecher ist eine industrielle Komponente zur magnetischen Abscheidung in Kunststoffzerkleinerungs- und Recyclinganlagen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, ferromagnetische Metallverunreinigungen möglichst vor dem Eintritt in die Zerkleinerungskammer zu erfassen.
Kunststoffrecyclinganlagen verarbeiten häufig Materialien aus Produktionsbetrieben, Verpackungsprozessen, Lagerbeständen und gebrauchten Kunststoffprodukten. Diese Materialien können unerwünschte Metallteile enthalten, die zusammen mit dem Kunststoff in die Aufbereitungsmaschinen gelangen.
Das Permanentmagnetsystem aus Neodym erzeugt im Bereich der Platte ein magnetisches Anziehungsfeld. Ferromagnetische Gegenstände, die diesem Bereich ausreichend nahekommen, können zur Magnetoberfläche gezogen und dort festgehalten werden.
Die Magnetplatte dient als zusätzliche Maßnahme zur Verunreinigungskontrolle und gewährleistet keine vollständige Entfernung sämtlicher Metallteile. Die tatsächliche Abscheidewirkung hängt von der Einbaugeometrie, dem Materialfluss und den Eigenschaften der Fremdkörper ab.
2. Magnetische Abscheidung im Kunststoffrecycling
Das Kunststoffrecycling umfasst verschiedene Verfahrensschritte wie Sortieren, Fördern, Zerkleinern, Waschen, Trocknen und Granulieren. Verunreinigungen, die in einer dieser Phasen eingetragen werden, können nachfolgende Prozesse beeinflussen.
Metallische Fremdkörper können bei der Sammlung, Demontage, Handhabung oder beim Transport in den Kunststoff gelangen. Typische Beispiele sind Stahlschrauben, Nägel, Drahtstücke und kleinere eisenhaltige Bauteile.
Eine Neodym-Magnetplatte an einer geeigneten Stelle der Recyclinglinie kann helfen, einen Teil dieser ferromagnetischen Fremdkörper aus dem Materialstrom zu entfernen. Der Magnet zieht geeignete Metallteile an, während der nichtmagnetische Kunststoff seinen Weg durch die Anlage fortsetzt.
Bei Bedarf lässt sich die magnetische Abscheidung mit weiteren Sortiertechnologien kombinieren. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn auch nichtmagnetische Metalle oder andere Fremdstoffe kontrolliert werden müssen.
3. Kompakte Plattenabmessungen von 400x190x22 mm
Die Magnetplatte besitzt eine Länge von 400 mm, eine Breite von 190 mm und eine Dicke von 22 mm. Diese Abmessungen bestimmen den für den Einbau benötigten Bauraum.
Die Länge von 400 mm bietet eine kompakte magnetische Fläche für ausgewählte Brecherzuführungen und Materialübergaben. Die Breite von 190 mm ermöglicht die Abdeckung eines entsprechenden Bereichs eines geeigneten Materialstroms.
Die Dicke von 22 mm kann bei begrenzten Platzverhältnissen von Vorteil sein. Aus den äußeren Abmessungen allein lässt sich jedoch keine verbindliche magnetische Erfassungsreichweite ableiten.
Vor der Montage müssen der verfügbare Einbauraum und die tatsächliche Bewegungsbahn des Materials geprüft werden. Eine geeignete Position führt potenzielle ferromagnetische Fremdkörper ausreichend nahe an die Magnetoberfläche heran.
4. Permanentmagnetsystem aus Neodym NdFeB
Die Platte enthält ein Permanentmagnetsystem auf Basis von Neodym, auch als NdFeB bezeichnet. Dieses Magnetmaterial wird häufig für industrielle Abscheideanwendungen eingesetzt.
Permanentmagnete erzeugen ihr Magnetfeld ohne externe Stromversorgung. Dadurch bleibt die magnetische Anziehung sowohl während des normalen Betriebs als auch bei stillstehender Anlage bestehen.
Die Gesamtleistung hängt nicht ausschließlich vom Magnetmaterial ab. Auch die Konstruktion des Magnetkreises, die Polanordnung, der Arbeitsabstand und die Eigenschaften der Fremdkörper beeinflussen die Anziehungskraft.
Ohne bestätigte Produktdaten darf weder eine bestimmte Magnetgüte noch ein konkreter Oberflächenwert in Gauss angenommen werden. Bei hohen Anforderungen an die Abscheideleistung sollten geeignete Messungen oder anwendungsbezogene Versuche durchgeführt werden.
5. Abscheidung eisenhaltiger Metalle vor der Zerkleinerung
Kunststoffbrecher reduzieren Kunststoffmaterial mithilfe mechanischer Schneid- oder Zerkleinerungselemente. Unerwünschte ferromagnetische Gegenstände können beim Eintritt in die Maschine zusätzliche mechanische Risiken verursachen.
Stahlschrauben, Nägel, Drahtstücke und vergleichbare Verunreinigungen können bereits vor der Zuführung im Kunststoffabfall enthalten sein. Gelangen diese Gegenstände in die Zerkleinerungskammer, können sie mit den Messern in Kontakt kommen.
Eine Magnetplatte an einer geeigneten Zuführstelle kann helfen, einen Teil dieser Gegenstände vor dem Eintritt in die Maschine zurückzuhalten. Damit entsteht eine zusätzliche Abscheidestufe vor dem eigentlichen Zerkleinerungsprozess.
Die Magnetplatte beseitigt nicht sämtliche Risiken durch Fremdkörper. Materialkontrollen, regelmäßige Wartung und weitere Schutzsysteme können weiterhin erforderlich sein.
6. Zusätzlicher Schutz für Brechermesser
Brechermesser sind dafür ausgelegt, Kunststoffmaterial unter definierten Betriebsbedingungen zu schneiden und zu zerkleinern. Harte Metallteile können dabei unerwünschte mechanische Belastungen verursachen.
Die Magnetplatte hilft, die Menge geeigneter ferromagnetischer Fremdkörper zu reduzieren, die den Messerbereich erreicht. Dies kann die allgemeine Strategie zum Schutz der Maschinen unterstützen.
Ein wirksamer Schutz setzt eine korrekte Positionierung der Magnetoberfläche zum einlaufenden Kunststoffstrom voraus. Metallteile außerhalb des wirksamen Magnetfeldes werden möglicherweise nicht erfasst.
Die magnetische Abscheidung ist daher als ergänzende Schutzmaßnahme zu betrachten. Sie ersetzt weder die Messerwartung noch die Sicherheitseinrichtungen der Maschine oder andere Maßnahmen zur Fremdkörperkontrolle.
7. Magnetische Abscheidung am Brechereinlauf
Der Materialeinlauf ist einer der möglichen Montageorte für eine Magnetplatte an einem Kunststoffbrecher. An dieser Stelle gelangt der Rohstoff in die Maschine, bevor er den Zerkleinerungsmechanismus erreicht.
Wird die Platte in einem geeigneten Bereich des Einlaufs angebracht, können ferromagnetische Gegenstände nahe an die Magnetoberfläche gelangen. Die Montage darf den vorgesehenen Materialfluss nicht unzulässig behindern.
Die Einlaufgeometrie unterscheidet sich je nach Brechermodell. Deshalb müssen der verfügbare Platz, die Zuführrichtung und die Verteilung der Kunststoffteile vor der Auswahl der Einbauposition untersucht werden.
Die 400x190x22 mm Platte kann für passende Zuführkonfigurationen geprüft werden. Ihre Eignung muss anhand der tatsächlichen Maschinenabmessungen und Betriebsbedingungen festgestellt werden.
8. Einbau in Kunststoff-Zuführschächten
Zuführschächte leiten Kunststoffrohstoffe von einer Verarbeitungsstufe zur nächsten. Ihre Geometrie kann einen geeigneten Einbauort für eine magnetische Fremdkörperkontrolle bieten.
Eine Neodym-Magnetplatte kann an einer geeigneten Schachtfläche oder in einer anwendungsspezifischen hängenden Konstruktion positioniert werden. Die gewählte Anordnung sollte potenzielle Metallverunreinigungen dem wirksamen Magnetfeld aussetzen.
Schachtneigung, Materialgeschwindigkeit und Bewegungsbahn der Partikel beeinflussen den Abstand der Fremdkörper zum Magneten. Eine ungünstige Position kann die Abscheidewirkung einschränken, selbst wenn das Magnetmaterial für die Anwendung grundsätzlich geeignet ist.
Die Montage muss außerdem einen sicheren Zugang zur regelmäßigen Reinigung ermöglichen. Wartungsanforderungen sollten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
9. Magnetische Kontrolle an Trichterausläufen
Trichter werden häufig zur Zwischenlagerung und dosierten Zuführung von Kunststoffabfällen in Recyclingmaschinen eingesetzt. Ihre Auslaufbereiche können für eine magnetische Abscheidung in Betracht kommen.
Die Magnetplatte kann in der Nähe eines geeigneten Trichterauslaufs angebracht werden, wenn der Materialstrom ausreichend nahe an der Magnetoberfläche vorbeigeführt wird. Dadurch können ferromagnetische Verunreinigungen während des Austrags erfasst werden.
Form und Abmessungen des Trichters beeinflussen die Materialverteilung und das Fließverhalten. Die Position der Platte muss unter Berücksichtigung dieser Eigenschaften ausgewählt werden.
Eine geeignete Installation sollte unerwünschte Materialansammlungen vermeiden und den Zugang zur Reinigung sicherstellen. Die endgültige Konstruktion muss auf den tatsächlichen Trichter abgestimmt werden.
10. Anwendungen mit fester Montage
Das Produkt kann für eine feste Montage vorgesehen werden, sofern eine geeignete Tragkonstruktion und Materialführung vorhanden sind. Dazu gehören ausgewählte Zuführschächte und Maschineneinläufe.
Eine feste Installation muss die Magnetplatte sicher in der vorgesehenen Arbeitsposition halten. Die Halterung muss den Umgebungsbedingungen und den zu erwartenden mechanischen Belastungen entsprechen.
Der Abstand zwischen Platte und Kunststoffstrom ist sorgfältig zu berücksichtigen. Ein zu großer Abstand kann die magnetische Anziehung auf Metallverunreinigungen verringern.
Für dieses Produkt ist kein universelles Bohrbild oder Befestigungssystem angegeben. Diese Angaben sollten vor der Herstellung von Halterungen oder technischen Zeichnungen bestätigt werden.
11. Anwendungen mit hängender Magnetplatte
Abhängig von der Anwendung kann die Platte auch für eine hängende Montage geprüft werden. Solche Konstruktionen werden häufig betrachtet, wenn Material unterhalb einer Magnetoberfläche vorbeigeführt wird.
Für eine wirksame Abscheidung muss die hängende Platte ausreichend nahe an den möglichen ferromagnetischen Fremdkörpern positioniert werden. Materialschichtdicke und Bewegungsverhalten sind dabei wichtige Faktoren.
Die Tragkonstruktion muss für die tatsächlichen Einbaubedingungen ausgelegt sein. Aufhängungselemente und Sicherheitsabstände sind entsprechend der Anlagengeometrie auszuwählen.
Allein aus dem Vorhandensein von Neodym-Magneten lässt sich keine bestimmte Hebe- oder Erfassungskapazität ableiten. Die Leistung muss für den vorgesehenen Einsatz gesondert bewertet werden.
12. Integration an Förderband-Übergabestellen
Kunststoffrecyclinganlagen nutzen häufig Förderbänder, um Material zwischen Sortierung, Zerkleinerung und weiteren Verarbeitungsschritten zu transportieren. Übergabestellen können geeignete Orte für eine magnetische Kontrolle sein.
Wenn das Material eine definierte Übergabezone durchläuft, kann eine Magnetplatte so positioniert werden, dass ferromagnetische Gegenstände im Materialstrom vom Magnetfeld beeinflusst werden.
Bandgeschwindigkeit, Materialschichtdicke und Abstand zwischen Platte und Förderband beeinflussen die mögliche Abscheidewirkung. Diese Größen sollten bei der Einbauplanung geprüft werden.
Die Platte muss so befestigt werden, dass sie den Förderbetrieb und die Betriebssicherheit nicht beeinträchtigt. Für bestimmte Förderbandbreiten und Betriebsbedingungen können andere Magnetabscheiderbauarten geeigneter sein.
13. Abscheidung von Eisen- und Stahlverunreinigungen
Eisen und viele Kohlenstoffstähle besitzen ferromagnetische Eigenschaften. Deshalb können sie auf geeignete Magnetfelder stark reagieren.
Typische Fremdkörper im Kunststoffrecycling sind Schrauben, Muttern, Nägel, Stahlklammern, Drahtstücke und metallische Verschleißpartikel. Diese Gegenstände können bei Sammlung, Handhabung oder Maschinenbetrieb in das Material gelangen.
Wenn solche Fremdkörper ausreichend nahe an der Neodym-Platte vorbeikommen, kann die magnetische Anziehung sie zur Oberfläche ziehen. Erfasste Teile bleiben dort bis zur Reinigung haften.
Die Erfassung hängt von Masse, Form, magnetischen Eigenschaften, Geschwindigkeit und Arbeitsabstand des Gegenstands ab. Es darf nicht angenommen werden, dass die Platte unter allen Bedingungen jeden ferromagnetischen Fremdkörper zurückhält.
14. Grenzen bei nichtmagnetischen Metallen
Eine Neodym-Magnetplatte dient hauptsächlich der Abscheidung ferromagnetischer Materialien. Sie ist kein universeller Metallabscheider.
Aluminium, Kupfer und Messing werden durch die gewöhnliche Anziehung von Permanentmagneten nicht zuverlässig erfasst. Auch bestimmte Edelstahlsorten können nur eine geringe magnetische Reaktion zeigen.
Wenn eine Recyclinganlage ein breiteres Spektrum metallischer Fremdkörper kontrollieren muss, können zusätzliche Erkennungs- oder Abscheidetechnologien erforderlich sein. Metalldetektoren und andere Sortiersysteme können ergänzende Aufgaben übernehmen.
Die geeignete Kombination von Anlagen richtet sich nach dem tatsächlichen Verunreinigungsrisiko. Magnetische Anziehung darf nicht mit einer allgemeinen Metallerkennung gleichgesetzt werden.
15. Bedeutung der magnetischen Abscheidung vor dem Brechen
Vor der Zerkleinerung können Kunststoffabfälle noch relativ große und unbeschädigte Metallgegenstände enthalten. Werden geeignete ferromagnetische Teile in dieser Phase entfernt, kann das Risiko ihres Eintritts in die Schneidkammer reduziert werden.
Nach der Zerkleinerung können Metallverunreinigungen in kleinere Teile zerfallen oder sich zwischen den Kunststoffpartikeln verteilen. Dadurch können in nachfolgenden Prozessschritten andere Anforderungen an die Abscheidung entstehen.
Eine vorgeschaltete Magnetplatte kann daher als erste Kontrollstelle für ferromagnetische Verunreinigungen dienen. Bei Bedarf lässt sie sich durch zusätzliche Magnetabscheider nach dem Brechprozess ergänzen.
Die geeignete Prozessanordnung hängt von der jeweiligen Recyclinglinie ab. Materialzuführung, Verunreinigungsgrad und Maschinenanforderungen sollten die Positionierung der Abscheider bestimmen.
16. Magnetische Abscheidung nach der Kunststoffzerkleinerung
Obwohl diese Platte hauptsächlich für die Brecherzuführung vorgesehen ist, kann eine magnetische Abscheidung auch nach dem Zerkleinerungsschritt sinnvoll sein. Dort besteht das Ziel darin, verbleibende ferromagnetische Verunreinigungen im aufbereiteten Kunststoff zu reduzieren.
Kleine Metallpartikel können zusammen mit dem zerkleinerten Kunststoff in Wasch-, Trocknungs-, Extrusions- oder Granulierprozesse gelangen. Zusätzliche Abscheidestufen können helfen, ihren weiteren Transport zu begrenzen.
Nachgeschaltete Magnetabscheider müssen entsprechend der kleineren Partikelgrößen und des weiteren Materialflusses ausgewählt werden. Eine für den Brechereinlauf geeignete Bauform ist nicht automatisch für jede spätere Prozessstufe optimal.
Ein mehrstufiges Konzept kann deshalb unterschiedliche Magnettechnologien an verschiedenen Anlagenpositionen umfassen. Jeder Abscheider sollte auf seine spezifischen Betriebsbedingungen abgestimmt sein.
17. Magnetische Abscheidung bei Kunststoffabfällen und Mahlgut
Kunststoffrecyclingbetriebe verarbeiten verschiedene Materialformen, darunter Formteile, Produktionsreste, Angüsse, Ausschussteile und gesammelte Kunststoffabfälle.
Diese Materialien können sich hinsichtlich Form, Schüttdichte und Verunreinigungsgrad deutlich unterscheiden. Ihr Fließverhalten beeinflusst die Wechselwirkung mit einer Magnetplatte.
Große Kunststoffteile können in unterschiedlichen Abständen an der Magnetoberfläche vorbeilaufen. Kleinere oder gleichmäßigere Materialien können innerhalb der Zuführung eine andere Bewegungsbahn aufweisen.
Die Magnetplatte sollte anhand des tatsächlichen Materialstroms bewertet werden. Aus der Kunststoffart allein lässt sich die Abscheideleistung nicht bestimmen.
18. Bedeutung des magnetischen Arbeitsabstands
Der Abstand zwischen einem ferromagnetischen Gegenstand und der Magnetplatte ist ein entscheidender Faktor für die Erfassungsleistung. Mit zunehmendem Arbeitsabstand nimmt die magnetische Anziehung im Allgemeinen ab.
Ein Metallteil, das nahe an der Platte vorbeiläuft, kann einer höheren magnetischen Kraft ausgesetzt sein als ein vergleichbares Teil in größerer Entfernung.
Die Geometrie des Zuführschachts, die Materialschichtdicke und die Einbauposition beeinflussen diesen Abstand. Diese Faktoren sollten bei der Planung der magnetischen Abscheidestelle gemeinsam berücksichtigt werden.
Aus der Plattendicke von 22 mm ergibt sich keine allgemeingültige Erfassungsreichweite. Wenn eine definierte Abscheideleistung erforderlich ist, muss eine anwendungsbezogene Bewertung erfolgen.
19. Materialdurchsatz und Zuführgeschwindigkeit
Die Menge und Geschwindigkeit des Materials, das an der Platte vorbeiläuft, beeinflussen den Abscheideprozess. Höhere Zuführmengen können die Verteilung und Bewegung der Fremdkörper verändern.
Schnell bewegte Gegenstände verbringen möglicherweise weniger Zeit im wirksamen Magnetfeld. Ihre Bewegungsenergie kann außerdem beeinflussen, ob die magnetische Anziehung ihre Flugbahn ausreichend verändert.
Die Platte sollte deshalb unter Berücksichtigung des erwarteten Durchsatzes und der Materialbewegung installiert werden. Gegebenenfalls ist eine andere Position oder Abscheiderbauform erforderlich.
Für dieses Produkt ist keine feste Durchsatzleistung angegeben. Jede Kapazitätsabschätzung sollte auf den tatsächlichen Betriebsbedingungen und nicht allein auf den Plattenabmessungen beruhen.
20. Schichtdicke des Kunststoffmaterials
Die Dicke der Kunststoffschicht, die unter oder neben der Platte vorbeiläuft, kann die magnetische Abscheidung beeinflussen. Fremdkörper in größerer Entfernung zur Magnetoberfläche sind möglicherweise schwieriger zu erfassen.
Eine tiefe oder ungleichmäßige Materialschicht kann dazu führen, dass einige Metallteile außerhalb des wirksamsten Magnetfeldbereichs transportiert werden. Die Materialverteilung spielt daher eine wichtige Rolle.
Abhängig vom Zuführsystem kann ein gleichmäßigerer Materialstrom die Abscheidung unterstützen. Solche Anpassungen müssen mit den Anforderungen an die Beschickung des Brechers vereinbar sein.
Die Magnetplatte darf nicht als garantierte Lösung für jede Materialschichtdicke betrachtet werden. Ihre Eignung hängt vom tatsächlichen Arbeitsabstand und den Eigenschaften der Fremdkörper ab.
21. Manuelle Reinigung der Magnetoberfläche
Das Produkt verfügt über eine manuell zu reinigende Magnetoberfläche. Während des Betriebs erfasste ferromagnetische Fremdkörper können sich auf der Platte ansammeln.
Vor der Reinigung müssen die betroffenen Maschinen sicher stillgesetzt und gegen unbeabsichtigtes Wiederanlaufen gesichert werden. Die Reinigung hat gemäß den freigegebenen Abschalt- und Wartungsverfahren des Betriebs zu erfolgen.
Erfasste Schrauben, Nägel, Drahtstücke und andere Metallteile sollten vorsichtig mit geeigneten Werkzeugen und persönlicher Schutzausrüstung entfernt werden. Das permanente Magnetfeld bleibt auch während der Wartung aktiv.
Nach der Reinigung sollten die Platte und ihre Befestigung geprüft werden, bevor die Produktion wieder aufgenommen wird. Die regelmäßige Entfernung angesammelter Metallteile trägt dazu bei, die verfügbare Erfassungsfläche zu erhalten.
22. Festlegung der Reinigungsintervalle
Ein allgemeingültiges Reinigungsintervall für sämtliche Kunststoffrecyclinganlagen existiert nicht. Die erforderliche Häufigkeit hängt von der Menge ferromagnetischer Fremdkörper im Materialstrom ab.
Anlagen, die stark verunreinigte Kunststoffabfälle verarbeiten, benötigen möglicherweise häufigere Kontrollen als Betriebe mit vergleichsweise sauberen Produktionsresten. Auch Durchsatz und Betriebsdauer beeinflussen die Ansammlung.
Während der ersten Betriebsphase können regelmäßige Kontrollen zeigen, wie schnell sich Metallteile auf der Platte sammeln. Auf Grundlage dieser Beobachtungen lässt sich ein praktikabler Reinigungsplan festlegen.
Reinigungsprotokolle können außerdem Veränderungen der Rohmaterialqualität oder des Zustands vorgeschalteter Maschinen sichtbar machen. Ein plötzlicher Anstieg der erfassten Metallmenge kann weitere Untersuchungen erforderlich machen.
23. Inspektion und vorbeugende Wartung
Regelmäßige Inspektionen helfen sicherzustellen, dass die Platte korrekt positioniert und zugänglich bleibt. Die Befestigung sollte auf Beschädigungen oder Lockerungen überprüft werden.
Die Magnetoberfläche ist auf angesammelte Fremdkörper und sichtbare mechanische Schäden zu untersuchen. Zustände, die den sicheren Betrieb beeinträchtigen, müssen vor dem Weiterbetrieb behoben werden.
Bei der Inspektion sollte außerdem geprüft werden, ob Änderungen an der Zuführung den Abstand zwischen Magnetplatte und Materialstrom verändert haben. Solche Änderungen können die Abscheidewirkung beeinflussen.
Wenn die magnetische Leistung für den Prozess besonders wichtig ist, können regelmäßige Messungen oder Funktionsprüfungen sinnvoll sein. Wartungsintervalle sind entsprechend Anwendung und Betriebsumgebung festzulegen.
24. Vergleich mit mechanischen Sieben
Mechanische Siebe trennen Materialien hauptsächlich anhand der Partikelgröße und der Abmessungen ihrer Öffnungen. Sie arbeiten nicht nach dem Prinzip magnetischer Anziehung.
Eine Neodym-Magnetplatte funktioniert anders, indem sie geeignete ferromagnetische Fremdkörper anzieht. Ein Metallteil kann magnetisch erfasst werden, obwohl seine Abmessungen den Durchgang durch ein mechanisches Sieb erlauben würden.
Umgekehrt können nichtmagnetische Fremdkörper die Magnetplatte passieren, ohne zurückgehalten zu werden. Ein Sieb kann bestimmte größere Gegenstände entfernen, die von einem Magneten nicht erfasst werden.
Beide Technologien können sich deshalb ergänzen. Ihre Auswahl richtet sich nach Art und Größe der zu kontrollierenden Verunreinigungen.
25. Vergleich mit Metalldetektoren
Eine Magnetplatte zieht geeignete ferromagnetische Fremdkörper physisch an und hält sie auf der Magnetoberfläche fest. Die Abscheidung erfolgt direkt an der Stelle, an der das Material am Magneten vorbeigeführt wird.
Ein Metalldetektor nutzt ein elektronisches Erkennungsprinzip, um bestimmte metallische Gegenstände zu identifizieren. Je nach Bauart und Betriebsbedingungen kann er auch einige nichtmagnetische Metalle erkennen.
Die Erkennung eines Fremdkörpers bedeutet nicht automatisch, dass dieser physisch entfernt wurde. Ein Metalldetektionssystem kann eine separate Ausschleusung oder Maschinenabschaltung benötigen.
Im Kunststoffrecycling erfüllen magnetische Abscheidung und Metallerkennung unterschiedliche Aufgaben. Eine Kombination kann bei entsprechender Prozessanforderung eine umfassendere Fremdkörperkontrolle ermöglichen.
26. Kompakte Magnetplatte im Vergleich zu größeren Abscheidern
Die 400x190x22 mm Platte bietet eine relativ kompakte Bauform für ausgewählte Zuführ- und Übergabeanwendungen. Sie kann dort berücksichtigt werden, wo der verfügbare Einbauraum begrenzt ist.
Größere Magnetplatten können eine andere Flächenabdeckung oder zusätzliche Einbaumöglichkeiten bieten. Die äußere Größe allein bestimmt jedoch nicht die Abscheideleistung.
Die geeignete Bauform hängt von Breite und Tiefe des Materialstroms, den erwarteten Fremdkörpern und dem verfügbaren Arbeitsabstand ab. Eine kompakte Platte kann für eine Brecherzuführung geeignet, für eine andere jedoch unzureichend sein.
Die Auswahl sollte deshalb mit der tatsächlichen Einbaugeometrie beginnen. Bei größerem Abdeckungsbedarf kann ein größerer oder anders konstruierter Magnetabscheider die bessere Lösung sein.
27. Kundenspezifische Magnetplatten für Kunststoffbrecher
Kunststoffbrecher unterscheiden sich hinsichtlich der Einlaufabmessungen, Materialzuführung und Produktionskapazität. Eine einzige Plattengröße kann daher nicht für jede Installation geeignet sein.
Magneteksan kann anwendungsbezogene Magnetplatten mit unterschiedlichen Abmessungen und Montagekonfigurationen prüfen. Solche Ausführungen können für besondere Zuführschächte oder Übergabestellen erforderlich sein.
Bei der Auswahl sind die Art des Kunststoffabfalls, die erwartete Metallverunreinigung, der Materialdurchsatz, der Arbeitsabstand und der verfügbare Einbauraum zu berücksichtigen.
Falls erforderlich, kann eine kundenspezifische Abscheidelösung passend zur vorhandenen Maschine entwickelt werden, anstatt eine Standardplatte an einer ungeeigneten Stelle einzubauen. Ziel ist eine zweckmäßige Kontrolle ferromagnetischer Fremdkörper.
28. Magneteksan-Magnetabscheidelösungen für das Kunststoffrecycling
Magneteksan entwickelt industrielle magnetische Abscheidesysteme für das Kunststoffrecycling und weitere Anwendungen der Materialförderung. Magnetplatten gehören zu den Lösungen zur Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen.
Die 400x190x22 mm Neodym-Magnetplatte für Kunststoffbrecher ist für geeignete Brecherzuführungen, Schächte, Trichter und Übergabestellen vorgesehen. Ihr NdFeB-Permanentmagnetsystem benötigt keinen Strom zur Erzeugung des Magnetfeldes.
Die Platte hilft, geeignete Eisen- und Stahlverunreinigungen zu erfassen, bevor sie den Zerkleinerungsmechanismus erreichen. Je nach Anwendung kann eine feste oder hängende Montage gewählt werden; abgeschiedene Metallteile werden manuell entfernt.
Eine sachgerechte Auswahl erfordert die Bewertung der Zuführgeometrie, Materialeigenschaften, Fremdkörpermerkmale und Betriebsbedingungen. Diese Faktoren bestimmen, wie die Magnetplatte in eine Kunststoffrecyclinglinie integriert werden sollte.




