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DN65 – 10.000 Gauss Neodym-Magnetfilter – Phosphatier- und chemische Beschichtungsanlagen
Allgemeine Merkmale
- Zur Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Partikel und grober Feststoffverunreinigungen aus kompatiblen Prozessflüssigkeiten in Phosphatier- und Metalloberflächenbehandlungsanlagen konzipiert.
- Kombiniert permanente Magnetabscheidung und mechanische Siebfiltration in einem DN65-Filtergehäuse.
- Ausgestattet mit 4 Neodym-Magnetstäben mit jeweils Ø32×190 mm Abmessungen.
- Das Magnetsystem mit 10.000 Gauss unterstützt die Abscheidung geeigneter Eisen- und Stahlpartikel aus zirkulierenden Prozessflüssigkeiten.
- Filtergehäuse aus Edelstahl AISI 304 mit einem perforierten mechanischen Edelstahlsieb.
- Für eine maximale Betriebstemperatur von 80 °C ausgelegt, vorbehaltlich der chemischen und verfahrenstechnischen Eignung.
- DN65-Flanschanschlüsse am Ein- und Auslass ermöglichen die Integration in kompatible industrielle Flüssigkeitskreisläufe.
- Entnehmbare Magnetstabbaugruppe und mechanisches Sieb erleichtern die manuelle Reinigung; für die Erzeugung des Magnetfelds wird kein Strom benötigt.
Technische Daten
- Einlass / Auslass: DN65
- Anzahl der Magnetstäbe: 4 Stück
- Abmessungen der Magnetstäbe: Ø32×190 mm
- Magnetsystem: Permanente Neodym-Magnete
- Magnetfeldstärke: 10.000 Gauss
- Gehäusematerial: Edelstahl AISI 304
- Maximale Betriebstemperatur: 80 °C
- Mechanischer Filter: Perforiertes Edelstahlsieb
- Filtrationsverfahren: Magnetabscheidung + mechanische Siebfiltration
- Reinigungsverfahren: Manuell / entnehmbare Baugruppe
- Anschlussart: Flanschanschluss
- Strombedarf: Keiner für die Magnetabscheidung
DN65 Phosphatier Magnetfilter mit einem permanenten Neodym-Magnetsystem von 10.000 Gauss kombiniert vier Magnetstäbe mit Ø32×190 mm und ein perforiertes Edelstahlsieb, um geeignete ferromagnetische Partikel und grobe Feststoffverunreinigungen aus kompatiblen Phosphatier- und Metalloberflächenbehandlungsflüssigkeiten abzuscheiden. Das Filtergehäuse aus Edelstahl AISI 304 verfügt über DN65-Flanschanschlüsse und eine manuell reinigbare, entnehmbare Baugruppe; die maximale Betriebstemperatur beträgt 80 °C und zur Erzeugung des Magnetfelds ist keine elektrische Energie erforderlich.
| Technische Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Magnetfilter |
| Hauptanwendung | Phosphatier- und Metalloberflächenbehandlungsanlagen |
| Einlassgröße | DN65 |
| Auslassgröße | DN65 |
| Anschlussart | Flanschanschluss |
| Anzahl der Magnetstäbe | 4 Stück |
| Abmessungen der Magnetstäbe | Ø32×190 mm |
| Magnetsystem | Permanente Neodym-Magnete |
| Magnetfeldstärke | 10.000 Gauss |
| Gehäusematerial | Edelstahl AISI 304 |
| Maximale Betriebstemperatur | 80 °C |
| Mechanischer Filter | Perforiertes Edelstahlsieb |
| Filtrationsverfahren | Magnetisch + mechanisch |
| Reinigungssystem | Manuell / entnehmbar |
| Strombedarf | Keiner für die Magnetabscheidung |
| Hauptfunktion | Abscheidung ferromagnetischer Partikel und grober Feststoffe |

1. Was ist ein DN65-Magnetfilter für Phosphatieranlagen?
Der DN65 Phosphatier Magnetfilter ist ein industrielles Filtrationsgerät zur Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Metallpartikel und grober Feststoffverunreinigungen aus kompatiblen Prozessflüssigkeiten in Phosphatier- und Metalloberflächenbehandlungsanlagen.
Das Gerät kombiniert zwei unterschiedliche Trennverfahren in einem Filtergehäuse:
- Magnetabscheidung: Permanente Neodym-Magnetstäbe ziehen geeignete Eisen- und Stahlpartikel an.
- Mechanische Siebfiltration: Ein perforiertes Edelstahlsieb hält Feststoffe zurück, die größer als seine Öffnungen sind.
Technische Hauptmerkmale:
- Einlass und Auslass: DN65
- Magnetstäbe: 4 Stück
- Magnetstababmessungen: Ø32×190 mm
- Magnetfeldstärke: 10.000 Gauss
- Gehäusematerial: Edelstahl AISI 304
- Maximale Betriebstemperatur: 80 °C
- Anschlussart: Flanschanschluss
- Reinigung: Manuell
Das permanente Magnetsystem benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfelds.
2. Warum werden Magnetfilter in Phosphatieranlagen eingesetzt?
Die Phosphatierung ist ein Verfahren der chemischen Oberflächenbehandlung, das unter anderem zur Vorbereitung metallischer Werkstücke auf nachfolgende Beschichtungsprozesse eingesetzt wird.
Je nach Produktionsanlage können verschiedene Prozessschritte vorgesehen sein:
- Entfettung
- Reinigung
- Spülung
- Oberflächenvorbereitung
- Aktivierung
- Phosphatierung
- Abschließende Spülung
Während des Betriebs können Eisenpartikel, Stahlabrieb, Korrosionsrückstände und andere Feststoffe in die zirkulierenden Prozessflüssigkeiten gelangen.
Diese Verunreinigungen können von Werkstücken, Pumpen, Rohrleitungen oder anderen Anlagenkomponenten stammen.
Ein Magnetfilter unterstützt die Entfernung geeigneter ferromagnetischer Partikel aus dem Flüssigkeitskreislauf und ergänzt vorhandene Filtrationsstufen.
3. Wie funktioniert der DN65-Magnetfilter?
Die Funktionsweise beruht auf einer Kombination aus permanenter Magnetabscheidung und mechanischer Siebfiltration.
Die Prozessflüssigkeit gelangt über den DN65-Flanscheinlass in das Filtergehäuse.
Im Inneren befinden sich vier Neodym-Magnetstäbe und ein perforiertes Edelstahlsieb.
Geeignete ferromagnetische Partikel werden durch das Magnetfeld angezogen und können sich auf den Oberflächen der Magnetstäbe ansammeln.
Gleichzeitig hält das mechanische Sieb Feststoffe zurück, deren Abmessungen die Sieböffnungen überschreiten.
Anschließend verlässt die Flüssigkeit das Gehäuse über den DN65-Auslass.
Beispiel eines Flüssigkeitskreislaufs:
Phosphatierbad → Umwälzpumpe → DN65-Magnetfilter → Rückführung zum Phosphatierbad
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von der Konstruktion des Filters, den Flüssigkeitseigenschaften und den Betriebsbedingungen ab.
4. Welche Funktion hat das Magnetsystem mit 10.000 Gauss?
Das permanente Neodym-Magnetsystem besitzt eine angegebene Magnetfeldstärke von 10.000 Gauss.
Es dient dazu, geeignete ferromagnetische Verunreinigungen aus der vorbeiströmenden Flüssigkeit anzuziehen.
Mögliche Zielpartikel:
- Eisenpartikel
- Partikel aus Kohlenstoffstahl
- Ferromagnetischer Metallstaub
- Geeignete magnetische Korrosionsrückstände
- Ferromagnetische Verschleißpartikel
Die Magnetstäbe bilden Sammelflächen für angezogene Partikel.
Allerdings lässt sich aus dem Gauss-Wert allein keine garantierte Abscheideleistung ableiten.
Weitere Einflussgrößen sind Partikelgröße, magnetische Eigenschaften, Strömungsgeschwindigkeit, Viskosität und Abstand zur Magnetoberfläche.
Der Wert von 10.000 Gauss ist daher nicht mit einer garantierten Filtrationseffizienz gleichzusetzen.
5. Warum besitzt der Filter vier Magnetstäbe mit Ø32×190 mm?
Im Filtergehäuse befinden sich vier Neodym-Magnetstäbe, die jeweils einen Durchmesser von 32 mm und eine Länge von 190 mm aufweisen.
Mehrere Magnetstäbe stellen zusätzliche magnetische Sammelflächen innerhalb des Flüssigkeitsstroms bereit.
Dadurch können geeignete ferromagnetische Partikel an unterschiedlichen Stellen des Magnetstabsystems angezogen werden.
Die tatsächliche Abscheidung wird unter anderem durch folgende Faktoren beeinflusst:
- Volumenstrom
- Partikelkonzentration
- Magnetische Eigenschaften der Verunreinigungen
- Strömungsverteilung im Filtergehäuse
- Reinigungsintervalle
- Menge bereits angesammelter Partikel
Die Ausführung mit vier Magnetstäben ist eine spezifische Eigenschaft dieses DN65-Modells.
6. Warum werden Magnetabscheidung und mechanische Filtration kombiniert?
Nicht alle Verunreinigungen in Phosphatierflüssigkeiten besitzen ferromagnetische Eigenschaften.
Neben Eisen- und Stahlpartikeln können auch nichtmagnetische Feststoffe, Prozessrückstände und andere Fremdstoffe vorhanden sein.
Das perforierte Edelstahlsieb hält Feststoffe zurück, die nicht durch seine Öffnungen passen.
Die Magnetstäbe wirken dagegen auf geeignete ferromagnetische Partikel.
Kombiniertes Filtrationsprinzip:
Magnetabscheidung + mechanische Siebfiltration
Durch diese Kombination können unterschiedliche Arten von Verunreinigungen innerhalb eines Filtergehäuses erfasst werden.
Die genaue Öffnungsweite des mechanischen Siebs ist für dieses Produkt nicht angegeben.
Deshalb darf ohne zusätzliche technische Angaben keine bestimmte Filtrationsfeinheit in Mikrometern zugesichert werden.
7. Welche Vorteile bietet ein Gehäuse aus Edelstahl AISI 304?
Das Filtergehäuse besteht aus Edelstahl AISI 304.
Dieser Werkstoff wird aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit in zahlreichen geeigneten industriellen Anwendungen eingesetzt.
Außerdem lässt er sich für Anlagenkomponenten verwenden, die regelmäßig gereinigt und gewartet werden müssen.
Bei Phosphatier- und chemischen Oberflächenbehandlungsanlagen ist jedoch die chemische Beständigkeit gegenüber der tatsächlichen Prozessflüssigkeit entscheidend.
Wichtige Prüfkriterien:
- Chemische Zusammensetzung
- pH-Wert
- Betriebstemperatur
- Konzentration der Prozesschemikalien
- Zusatzstoffe
- Chloridgehalt
- Verwendete Reinigungsmittel
Ein Gehäuse aus AISI 304 bedeutet nicht automatisch, dass der Filter für sämtliche sauren, alkalischen oder chemisch aggressiven Medien geeignet ist.
Die Werkstoffverträglichkeit muss für den jeweiligen Prozess geprüft werden.
8. Was bedeutet die maximale Betriebstemperatur von 80 °C?
Die angegebene maximale Betriebstemperatur beträgt 80 °C.
Dieser Grenzwert darf während des bestimmungsgemäßen Betriebs nicht überschritten werden.
Neben der normalen Prozesstemperatur müssen mögliche kurzfristige Temperaturerhöhungen berücksichtigt werden.
Diese können beispielsweise auftreten bei:
- Anlagenstart
- Aufheizvorgängen
- Reinigungsprozessen
- Änderungen der chemischen Behandlung
- Unterbrechungen der Flüssigkeitszirkulation
Die Temperatur beeinflusst außerdem die Eigenschaften der Prozessflüssigkeit und die Eignung der verwendeten Komponenten.
Bei Anwendungen nahe 80 °C sollten die tatsächlichen Betriebsbedingungen vor der Inbetriebnahme bestätigt werden.
9. Warum ist der pH-Wert der Phosphatierflüssigkeit wichtig?
Phosphatier- und Oberflächenbehandlungsflüssigkeiten können unterschiedliche chemische Zusammensetzungen und pH-Werte besitzen.
Die Eignung des Magnetfilters hängt daher nicht ausschließlich von seiner magnetischen Leistung ab.
Alle flüssigkeitsberührten Bauteile müssen für die verwendeten Chemikalien geeignet sein.
Erforderliche Informationen für die technische Prüfung:
- Bezeichnung der Prozessflüssigkeit
- Chemische Zusammensetzung
- pH-Bereich
- Chemikalienkonzentration
- Normale Betriebstemperatur
- Maximale Betriebstemperatur
- Zusatzstoffe und Reinigungschemikalien
Die Kombination aus AISI-304-Gehäuse und einer Temperaturgrenze von 80 °C stellt keine allgemeine Freigabe für sämtliche Phosphatierchemikalien dar.
10. Welche Metallpartikel kann der Magnetfilter abscheiden?
Das Neodym-Magnetsystem ist hauptsächlich für Partikel mit geeigneten ferromagnetischen Eigenschaften vorgesehen.
Typische Zielverunreinigungen:
- Eisenpartikel
- Partikel aus Kohlenstoffstahl
- Ferromagnetischer Metallstaub
- Kleine Stahlfragmente
- Geeignete magnetische Korrosionsrückstände
- Ferromagnetische Abriebpartikel
Nicht alle Metalle lassen sich mit einem permanenten Magnetfilter zuverlässig abscheiden.
Aluminium, Kupfer und Messing werden durch einen solchen Magnetabscheider beispielsweise nicht zuverlässig magnetisch zurückgehalten.
Auch bestimmte Edelstahlsorten weisen nur eine geringe magnetische Reaktion auf.
Die tatsächliche Abscheidung hängt von den Materialeigenschaften, der Partikelgröße und den Strömungsbedingungen ab.
11. Kann der Magnetfilter Rostpartikel entfernen?
Der Filter kann zur Abscheidung von Korrosionspartikeln beitragen, sofern diese ausreichend magnetisch reagieren.
Allerdings besitzen nicht alle Rost- und Korrosionsprodukte dieselben magnetischen Eigenschaften.
Ihre Reaktion hängt unter anderem von ihrer chemischen Zusammensetzung und Struktur ab.
Einige Korrosionsrückstände können durch das Neodym-Magnetfeld angezogen werden, während andere nicht ausreichend magnetisch sind.
Größere nichtmagnetische Rückstände können gegebenenfalls durch das mechanische Sieb zurückgehalten werden.
Eine vollständige Entfernung sämtlicher Rostpartikel darf deshalb nicht pauschal zugesichert werden.
12. Wo kann der Magnetfilter in einer Phosphatieranlage installiert werden?
Der geeignete Einbauort hängt vom Aufbau des Flüssigkeitskreislaufs ab.
Mögliche Installationsvarianten:
Badumwälzung
Phosphatierbad → Pumpe → Magnetfilter → Phosphatierbad
Hierbei wird die Flüssigkeit durch den Filter geführt und anschließend in das Behandlungsbad zurückgeleitet.
Rücklaufleitung
Die Flüssigkeit kann vor ihrer Rückführung in den Tank durch den Filter geleitet werden.
Bypass-Filtration
Ein separater Filtrationskreislauf kann unabhängig vom Hauptprozess betrieben werden.
Bei der Auswahl des Einbauorts müssen Rohrleitungsführung, Volumenstrom, Betriebsdruck, Temperatur und chemische Eigenschaften berücksichtigt werden.
13. Kann der DN65-Magnetfilter in einer Bypass-Leitung eingesetzt werden?
Ja, sofern die Konstruktion und die Betriebsbedingungen des Systems dafür geeignet sind.
Bei einer Bypass-Anordnung wird ein Teil der Prozessflüssigkeit durch einen separaten Filtrationskreislauf geführt.
Beispiel:
Prozessbehälter → Bypass-Pumpe → DN65-Magnetfilter → Prozessbehälter
Ein solcher Aufbau kann eine zusätzliche Filtrationsmöglichkeit schaffen.
Die Eignung hängt jedoch vom Bypass-Volumenstrom, den Pumpeneigenschaften und der erforderlichen Aufbereitungskapazität ab.
Eine Bypass-Installation garantiert nicht automatisch, dass das gesamte Tankvolumen innerhalb einer bestimmten Zeit vollständig filtriert wird.
Hierfür ist eine gesonderte verfahrenstechnische Bewertung erforderlich.
14. Welche Vorteile bieten DN65-Flanschanschlüsse?
Der Filter verfügt über DN65-Flanschanschlüsse am Einlass und Auslass.
Diese ermöglichen den Anschluss an kompatible industrielle Rohrleitungssysteme mit entsprechender Nennweite.
Bei geeigneter Anlagenplanung können Flanschverbindungen die Montage und spätere Wartung erleichtern.
Die Nennweite DN65 allein legt jedoch folgende Parameter nicht fest:
- Maximaler Volumenstrom
- Maximaler Betriebsdruck
- Druckverlust
- Flanschbohrbild
- Druckstufe
Diese Werte müssen im Rahmen der technischen Auslegung bestätigt werden.
Vor der Installation sind insbesondere die Flanschnorm, die Dichtungsausführung und die Betriebsbedingungen zu prüfen.
15. Benötigt der DN65-Magnetfilter elektrische Energie?
Für die Erzeugung des Magnetfelds wird keine elektrische Energie benötigt.
Das Gerät verwendet permanente Neodym-Magnete.
Daher sind für die Magnetabscheidung keine elektrischen Magnetspulen, Magnetstromversorgungen oder elektrischen Erregungssysteme erforderlich.
Das Magnetfeld bleibt auch dann vorhanden, wenn die Flüssigkeitszirkulation gestoppt wird.
Andere Komponenten der Anlage, beispielsweise Umwälzpumpen oder automatische Ventile, können weiterhin elektrische Energie benötigen.
Die Angabe „kein Strombedarf“ bezieht sich ausschließlich auf die Erzeugung des permanenten Magnetfelds.
16. Kann der Magnetfilter zum Schutz von Prozessanlagen beitragen?
Der Filter kann die Menge geeigneter ferromagnetischer Partikel im Flüssigkeitskreislauf reduzieren.
Abhängig vom Einbauort kann dadurch die Belastung nachgeschalteter Komponenten durch bestimmte Metallverunreinigungen verringert werden.
Mögliche betroffene Anlagenkomponenten:
- Umwälzpumpen
- Ventile
- Rohrleitungen
- Sprühsysteme
- Prozessbehälter
- Weitere flüssigkeitsführende Bauteile
Das mechanische Sieb ergänzt diese Funktion durch die Rückhaltung größerer Feststoffe.
Der Filter stellt jedoch keinen vollständigen Schutz vor Verschleiß oder Beschädigungen dar.
Sein tatsächlicher Beitrag hängt von den Verunreinigungen, den Betriebsbedingungen und dem Einbauort ab.
17. Wie unterscheidet sich dieser Magnetfilter von anderen Filtrationssystemen?
In industriellen Flüssigkeitskreisläufen werden verschiedene Filtrationstechnologien eingesetzt.
| Filtrationssystem | Funktionsprinzip | Typische Aufgabe |
|---|---|---|
| DN65-Neodym-Magnetfilter | Magnetabscheidung und mechanische Siebfiltration | Ferromagnetische Partikel und grobe Feststoffe |
| Konventioneller Magnetfilter | Permanente magnetische Anziehung | Geeignete ferromagnetische Partikel |
| Korbsiebfilter | Mechanische Siebung | Feststoffe oberhalb der Sieböffnungsweite |
| Patronenfilter | Filtration durch ein Filtermedium | Partikel gemäß der angegebenen Filterfeinheit |
| Beutelfilter | Filtration durch einen Filterbeutel | Feststoffe gemäß der gewählten Filterfeinheit |
Der DN65-Magnetfilter kombiniert magnetische und mechanische Abscheidung in einem Gehäuse.
Er ersetzt jedoch nicht grundsätzlich andere Filtrationsverfahren.
Ein perforiertes Edelstahlsieb darf beispielsweise nicht mit einem Feinfilter gleichgesetzt werden, dessen Abscheidegrad durch eine definierte Mikrometerangabe spezifiziert ist.
Je nach Prozess können mehrere Filtrationstechnologien miteinander kombiniert werden.
18. Kann der Filter in chemischen Beschichtungsanlagen eingesetzt werden?
Der Filter ist für geeignete Phosphatier-, chemische Beschichtungs- und Metalloberflächenbehandlungsflüssigkeiten vorgesehen.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, geeignete ferromagnetische Partikel und grobe Feststoffe aus der Flüssigkeit abzuscheiden.
Mögliche Anwendungen:
- Metalloberflächenvorbereitung
- Lackiervorbehandlung
- Phosphatierbadumwälzung
- Kompatible chemische Behandlungsanlagen
- Ausgewählte industrielle Wasch- und Konditionierungskreisläufe
Für jede Anwendung muss die chemische Verträglichkeit geprüft werden.
Insbesondere pH-Wert, Temperatur, Volumenstrom und Betriebsdruck sind für die Auswahl entscheidend.
Eine uneingeschränkte Eignung für sämtliche chemischen Beschichtungsverfahren kann nicht angenommen werden.
19. Ist der Filter für Vorbehandlungsanlagen vor der Pulverbeschichtung geeignet?
Vor der Pulverbeschichtung werden Metalloberflächen häufig in mehreren Stufen vorbereitet.
Je nach Anlage können Entfettung, Spülung und chemische Oberflächenbehandlung vorgesehen sein.
Ein Magnetfilter kann in einem geeigneten Flüssigkeitskreislauf eingesetzt werden, wenn ferromagnetische Verunreinigungen auftreten.
Beispielhafter Prozessablauf:
Entfettung → Spülung → Phosphatierung → Spülung → Trocknung → Pulverbeschichtung
Der DN65-Magnetfilter wird dabei in einem geeigneten Flüssigkeitskreislauf installiert, nicht in der trockenen Pulverapplikation.
Die Prozessflüssigkeit und die Einbaubedingungen müssen vor der Verwendung geprüft werden.
20. Worin unterscheidet sich dieser Filter von einem Magnetfilter für Kälteanlagen?
Der wesentliche Unterschied liegt im vorgesehenen Einsatzbereich.
Magnetfilter für Kälteanlagen werden häufig für geeignete Kühlwasserkreisläufe ausgewählt.
Der DN65-Phosphatiermagnetfilter ist dagegen für kompatible Flüssigkeiten in der Metalloberflächenbehandlung und Phosphatierung vorgesehen.
Mögliche Unterschiede:
- Chemische Zusammensetzung
- pH-Wert
- Betriebstemperatur
- Korrosionsbedingungen
- Art der Verunreinigungen
- Wartungsanforderungen
Ein für Kühlwasser ausgewählter Magnetfilter ist nicht automatisch für Phosphatierchemikalien geeignet.
Ebenso muss die Eignung dieses Phosphatierfilters für andere Flüssigkeiten gesondert bewertet werden.
21. Worin unterscheidet sich der Filter von einem Magnetfilter für Kühlschmierstoffe?
Magnetfilter für Kühlschmierstoffe werden häufig in der spanenden Metallbearbeitung eingesetzt.
Sie dienen unter anderem dazu, ferromagnetische Späne, Metallabrieb und andere geeignete magnetische Verunreinigungen aus Bearbeitungsflüssigkeiten abzuscheiden.
Der DN65-Phosphatiermagnetfilter ist hingegen für die Oberflächenbehandlung und chemische Prozessflüssigkeiten vorgesehen.
Obwohl die magnetischen Abscheideprinzipien vergleichbar sein können, unterscheiden sich die Betriebsbedingungen.
Bei Phosphatieranwendungen stehen insbesondere chemische Verträglichkeit und Temperatur im Vordergrund.
Bei Bearbeitungsflüssigkeiten können dagegen Spanbelastung, Flüssigkeitseigenschaften und Menge der Metallpartikel entscheidend sein.
22. Worin unterscheidet sich dieser Filter von einem Magnetfilter für Teilewaschanlagen?
Magnetfilter für Teilewaschanlagen werden in geeigneten industriellen Reinigungskreisläufen verwendet.
Dort können Metallpartikel von Werkstücken abgelöst und in die Waschflüssigkeit eingetragen werden.
Der DN65-Phosphatiermagnetfilter ist dagegen für geeignete Phosphatier- und Oberflächenbehandlungsflüssigkeiten ausgelegt.
Der wesentliche Unterschied betrifft somit die Anwendung und die Eigenschaften des Prozessmediums.
In beiden Fällen muss der Filter anhand der tatsächlichen Verunreinigungen und Betriebsbedingungen ausgewählt werden.
23. Wie wird der DN65-Magnetfilter gereinigt?
Der Filter besitzt eine entnehmbare Magnetstabbaugruppe und ein mechanisches Sieb, die für Wartungsarbeiten zugänglich sind.
Vor Beginn der Reinigung muss der Flüssigkeitskreislauf sicher gestoppt, abgesperrt und vollständig drucklos gemacht werden.
Auch die Temperatur und mögliche chemische Gefährdungen der Prozessflüssigkeit müssen berücksichtigt werden.
Typischer Reinigungsablauf:
- Flüssigkeitszirkulation sicher stoppen.
- Filter vom Prozesskreislauf absperren.
- Vollständige Druckentlastung sicherstellen.
- Gegebenenfalls auf eine sichere Temperatur abkühlen lassen.
- Vorgeschriebene Schutzmaßnahmen für die Prozesschemikalien einhalten.
- Oberen Deckel nach dem vorgesehenen Verfahren öffnen.
- Magnetstabbaugruppe und mechanisches Sieb entnehmen.
- Angesammelte ferromagnetische Partikel von den Magnetstäben entfernen.
- Grobe Feststoffe aus dem mechanischen Sieb entfernen.
- Zugängliche Bauteile und Dichtflächen prüfen.
- Filter ordnungsgemäß wieder zusammenbauen.
- Sicherheitskontrollen vor der Wiederinbetriebnahme durchführen.
Die permanenten Neodym-Magnete bleiben während der Reinigung magnetisch aktiv.
Beim Umgang mit Stahlwerkzeugen in ihrer Nähe ist besondere Vorsicht erforderlich.
24. Wie häufig muss der Magnetfilter gereinigt werden?
Ein einheitliches Reinigungsintervall für sämtliche Phosphatieranlagen gibt es nicht.
Die erforderliche Häufigkeit hängt von den Betriebsbedingungen und der Verunreinigungsbelastung ab.
Wichtige Einflussgrößen:
- Konzentration ferromagnetischer Partikel
- Menge grober Feststoffe
- Flüssigkeitsvolumenstrom
- Betriebsstunden
- Produktionsmenge
- Belastung des mechanischen Siebs
- Ansammlung auf den Magnetstäben
Während der ersten Betriebsphase können häufigere Kontrollen sinnvoll sein, um die Geschwindigkeit der Partikelansammlung festzustellen.
Anschließend kann anhand der tatsächlichen Betriebsdaten ein geeigneter Wartungsplan festgelegt werden.
Eine übermäßige Ansammlung von Verunreinigungen sollte vermieden werden.
25. Welche Angaben werden zur Bestimmung des geeigneten Volumenstroms benötigt?
Die Nennweite DN65 definiert nicht automatisch die hydraulische Leistungsfähigkeit des Filters.
Für die technische Auslegung müssen mehrere Parameter berücksichtigt werden.
Erforderliche Angaben:
- Gewünschter Volumenstrom
- Normaler Betriebsdruck
- Maximaler Betriebsdruck
- Flüssigkeitsdichte
- Viskosität
- Betriebstemperatur
- Eigenschaften des mechanischen Siebs
- Zulässiger Druckverlust
- Rohrleitungsanordnung
Diese Faktoren beeinflussen das Strömungsverhalten im Filter.
Da für dieses Produkt kein garantierter maximaler Volumenstrom und keine maximale Druckstufe angegeben sind, müssen diese Werte vor der endgültigen Auswahl bestätigt werden.
26. Können Magnetfilter für Oberflächenbehandlungsanlagen kundenspezifisch gefertigt werden?
Industrielle Magnetfiltersysteme können entsprechend den jeweiligen Prozessanforderungen mit unterschiedlichen Abmessungen und Ausführungen konzipiert werden.
Mögliche Auslegungsparameter:
- Einlass- und Auslassnennweite
- Anschlussart
- Flüssigkeitsvolumenstrom
- Betriebsdruck
- Betriebstemperatur
- Chemische Verträglichkeit
- Anforderungen an das Magnetsystem
- Anzahl und Abmessungen der Magnetstäbe
- Ausführung des mechanischen Siebs
- Reinigungs- und Wartungszugang
Das hier beschriebene DN65-Modell besitzt vier Neodym-Magnetstäbe mit Ø32×190 mm und ein Magnetsystem mit 10.000 Gauss.
Abweichende Ausführungen müssen technisch gesondert bewertet werden.
27. Welche Informationen werden für ein technisches Angebot benötigt?
Für die Auswahl eines geeigneten Magnetfilters für eine Phosphatieranlage sollten folgende Angaben bereitgestellt werden:
- Anwendungsbereich: Phosphatierung, chemische Beschichtung, Lackiervorbehandlung oder anderes Oberflächenbehandlungsverfahren.
- Prozessflüssigkeit: Bezeichnung und Beschreibung der zirkulierenden Flüssigkeit.
- Chemische Zusammensetzung: Relevante Chemikalien und Zusatzstoffe.
- pH-Bereich: Normaler sowie erwarteter minimaler und maximaler pH-Wert.
- Betriebstemperatur: Normale und maximale Flüssigkeitstemperatur.
- Volumenstrom: Erforderliche Umwälzleistung, vorzugsweise in m³/h.
- Betriebsdruck: Normaler und maximaler Systemdruck.
- Rohranschlüsse: Erforderliche Nennweiten am Einlass und Auslass.
- Flanschnorm: Gewünschte Anschlussnorm und Druckstufe.
- Verunreinigungsart: Eisen, Stahlpartikel, Korrosionsrückstände oder andere Feststoffe.
- Partikelgröße: Ungefähre Abmessungen der abzuscheidenden Verunreinigungen.
- Verunreinigungsbelastung: Erwartete Konzentration oder Menge der Feststoffe.
- Mechanische Filtration: Gewünschte Siebeigenschaften oder Anforderungen an die Partikelrückhaltung.
- Wartungsanforderungen: Reinigungszugang, Betriebszeiten und verfügbare Stillstandsintervalle.
- Technische Unterlagen: Rohrleitungszeichnungen, Installationsfotos und relevante Prozessdaten.
Anhand dieser Informationen kann geprüft werden, ob der standardmäßige DN65-Magnetfilter mit 10.000 Gauss für Phosphatieranlagen geeignet ist oder eine andere Ausführung erforderlich wird.
28. Magneteksan – Magnetische Filtrationslösungen für Phosphatier- und Metalloberflächenbehandlungsanlagen
Magneteksan entwickelt und fertigt industrielle Magnetabscheidesysteme für die Flüssigkeitsaufbereitung, Fertigungsprozesse und Metalloberflächenbehandlung.
Der DN65 Phosphatier Magnetfilter mit 10.000 Gauss kombiniert vier permanente Neodym-Magnetstäbe mit einem perforierten mechanischen Edelstahlsieb.
Der Filter ist zur Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Partikel und grober Feststoffverunreinigungen aus kompatiblen Prozessflüssigkeiten vorgesehen.
Wesentliche technische Eigenschaften:
- DN65-Flanschanschlüsse am Einlass und Auslass
- 4 Neodym-Magnetstäbe mit Ø32×190 mm
- Magnetfeldstärke von 10.000 Gauss
- Filtergehäuse aus Edelstahl AISI 304
- Perforiertes mechanisches Edelstahlsieb
- Maximale Betriebstemperatur von 80 °C
- Manuelle Reinigung mit entnehmbaren Komponenten
- Keine elektrische Energie zur Magnetfelderzeugung erforderlich
Das Gerät kann für geeignete Phosphatierbadkreisläufe, Metalloberflächenvorbehandlungsanlagen und chemische Beschichtungsprozesse geprüft werden.
Für eine sachgerechte Auswahl müssen insbesondere Prozesschemie, Temperatur, Druck, Volumenstrom und Eigenschaften der Verunreinigungen berücksichtigt werden.
Magneteksan – Industrielle Magnetfiltrationslösungen für Phosphatierung, chemische Beschichtung und Metalloberflächenbehandlung.


