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Ø32×360 mm – Versetztes Neodym-Magnetgitter – Katzenstreuherstellung
Allgemeine Eigenschaften
- Entwickelt zur Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Produktionslinien für bentonitbasiertes Katzenstreu und geeignete Mineralgranulate.
- Für die Integration in geeignete Produktionslinien nach der Granulierung und Siebung sowie vor der Endverpackung vorgesehen.
- Verfügt über eine zweireihige, gegeneinander versetzte Anordnung der Magnetstäbe.
- Die Hauptreihe ist mit sechs Magnetstäben ausgestattet.
- Verwendet Neodym-Magnetstäbe mit einem Durchmesser von Ø32 mm.
- Die Magnetstäbe besitzen eine Länge von 360 mm.
- Ermöglicht die manuelle Reinigung und regelmäßige Kontrolle angesammelter ferromagnetischer Partikel.
- Das Permanentmagnetsystem aus Neodym benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfeldes.
Technische Eigenschaften
- Produkttyp: Versetztes Neodym-Magnetgitter.
- Magnetstabdurchmesser: Ø32 mm.
- Magnetstablänge: 360 mm.
- Stabanordnung: Zweireihig / versetzt.
- Hauptreihe: 6 Magnetstäbe.
- Zweite Reihe: Gegenüber den Zwischenräumen der ersten Reihe versetzt angeordnet.
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB).
- Magnetsystem: Permanentmagnet.
- Reinigungsverfahren: Manuell.
- Hauptanwendung: Bentonit- und Katzenstreuherstellung.
- Typischer Einbaupunkt: Nach Granulierung und Siebung / vor der Verpackung.
- Abscheideziel: Geeignete ferromagnetische Metallpartikel.
Das versetzte Neodym-Magnetgitter Ø32×360 mm wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallverunreinigungen in Produktionslinien für bentonitbasiertes Katzenstreu und geeignete Mineralgranulate abzuscheiden. Seine zweireihige, versetzte Anordnung mit sechs Magnetstäben Ø32 mm in der Hauptreihe und einer Stablänge von 360 mm schafft aufeinanderfolgende magnetische Kontaktzonen für das durchströmende Material. Das Permanentmagnetsystem wird manuell gereinigt und kann an einer geeigneten Prozessstelle installiert werden, typischerweise nach der Granulierung und Siebung sowie vor der Verpackung.
| Technische Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Versetztes Neodym-Magnetgitter |
| Hauptanwendung | Bentonit- / Katzenstreuherstellung |
| Magnetstabdurchmesser | Ø32 mm |
| Magnetstablänge | 360 mm |
| Magnetstabanordnung | Zweireihig / versetzt |
| Anzahl der Stäbe in der Hauptreihe | 6 |
| Position der zweiten Reihe | Gegenüber den Lücken der ersten Reihe versetzt |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Reinigungsverfahren | Manuell |
| Materialfluss | Geeignete trockene Granulate und Mineralpulver |
| Typischer Einbaupunkt | Nach Granulierung und Siebung / vor der Verpackung |
| Hauptfunktion | Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen |
| Zielverunreinigungen | Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel |
| Magnetische Kontaktanordnung | Zwei versetzte magnetische Ebenen |
| Elektrischer Energiebedarf | Für die Erzeugung des Magnetfeldes nicht erforderlich |

1. Warum ist die Magnetabscheidung bei der Katzenstreuherstellung wichtig?
Bei der Herstellung von bentonitbasiertem Katzenstreu durchläuft das mineralische Ausgangsmaterial verschiedene mechanische Verarbeitungsschritte. Dazu können Zerkleinerung, Mahlung, Granulierung, Trocknung, Siebung, Förderung und Verpackung gehören.
Während dieser Prozesse kommt das Material mit Brechern, Mühlen, Elevatoren, Förderanlagen und weiteren metallischen Maschinenkomponenten in Kontakt.
Ferromagnetische Fremdpartikel können durch Rohstoffe, Maschinenverschleiß oder Wartungsarbeiten in das Produkt gelangen.
Ein versetztes Magnetgitter bietet eine zusätzliche Kontrollstufe, um geeignete Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel vor der Verpackung des fertigen Katzenstreus zurückzuhalten.
2. Was ist das versetzte Neodym-Magnetgitter Ø32×360 mm?
Das versetzte Neodym-Magnetgitter Ø32×360 mm ist ein industrieller Magnetabscheider für geeignete trockene Mineralien und Granulate.
Das Produkt besitzt Magnetstäbe mit Ø32 mm Durchmesser und 360 mm Länge.
Die Magnetstäbe sind in zwei gegeneinander versetzten Reihen angeordnet. Für die Hauptreihe sind sechs Magnetstäbe angegeben.
Das Magnetsystem verwendet Permanentmagnete aus Neodym (NdFeB) und wird manuell gereinigt.
Sein Hauptanwendungsgebiet ist die Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen bei der Bentonit- und Katzenstreuherstellung.
3. Wie funktioniert ein versetztes Magnetgitter?
Das Material gelangt zunächst zur ersten Reihe der Magnetstäbe und bewegt sich durch die Zwischenräume.
Geeignete ferromagnetische Partikel, die den magnetischen Oberflächen ausreichend nahekommen, können angezogen und festgehalten werden.
Die zweite Reihe ist gegenüber den Zwischenräumen der ersten Reihe versetzt angeordnet und bietet eine weitere Gelegenheit für magnetischen Kontakt.
Der grundsätzliche Ablauf lautet:
Granulatstrom → Erste Magnetstabreihe → Versetzte zweite Magnetstabreihe → Nachfolgender Prozess
Diese Anordnung soll das vorbeiströmende Material auf zwei unterschiedlichen Ebenen an magnetische Oberflächen heranführen.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Eigenschaften der Metallpartikel, den Materialflussbedingungen und der Konstruktion des Magnetsystems ab.
4. Welche Vorteile bietet die zweireihige, versetzte Anordnung?
Bei einem einreihigen Magnetgitter kann ein Teil des Materials direkt durch die Zwischenräume benachbarter Magnetstäbe strömen.
Bei einer zweireihigen, versetzten Konstruktion befindet sich die zweite Magnetstabreihe gegenüber diesen Zwischenräumen.
Dadurch passiert das Material nach der ersten Reihe eine weitere Ebene mit magnetischen Oberflächen.
Diese Konstruktion soll die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass geeignete ferromagnetische Partikel in die Nähe der Magnetstäbe gelangen.
Die versetzte Anordnung allein garantiert jedoch weder einen bestimmten Abscheidegrad noch die vollständige Entfernung aller Metallverunreinigungen.
5. Warum besitzt die Hauptreihe sechs Magnetstäbe?
Die bestätigte Produktspezifikation nennt sechs Magnetstäbe in der Hauptreihe.
Mehrere Magnetstäbe verteilen die magnetisch wirksamen Oberflächen über den Materialdurchgang.
Dadurch können geeignete ferromagnetische Partikel während der Bewegung des Granulats unterschiedlichen magnetischen Kontaktbereichen ausgesetzt werden.
Die zweite Reihe ist gegenüber der Hauptreihe versetzt angeordnet.
Die genaue Anzahl der Magnetstäbe in der zweiten Reihe ist nicht gesondert bestätigt. Deshalb sollte die Gesamtzahl der Magnetstäbe erst nach Prüfung der technischen Zeichnung angegeben werden.
6. Welche Bedeutung hat der Magnetstabdurchmesser Ø32 mm?
Die Magnetstäbe besitzen einen bestätigten Durchmesser von Ø32 mm.
Ihre Oberflächen bilden die Kontaktbereiche für die magnetische Wechselwirkung mit ferromagnetischen Partikeln im Materialstrom.
Wenn sich ein geeigneter Metallpartikel der Magnetoberfläche ausreichend nähert, kann er durch die magnetische Anziehung festgehalten werden.
Der Stabdurchmesser ist jedoch nur einer von mehreren Einflussfaktoren.
Weitere wichtige Parameter sind:
- Größe und magnetische Eigenschaften des Metallpartikels
- Abstand zwischen Partikel und Magnetstab
- Materialgeschwindigkeit
- Dicke der durchströmenden Materialschicht
- Abstände zwischen den Magnetstäben
- Menge der bereits angesammelten Metallpartikel
7. Warum ist die Magnetstablänge von 360 mm wichtig?
Die bestätigte Magnetstablänge beträgt 360 mm.
Dieses Maß ist wichtig, wenn das Magnetgitter für geeignete Förderschächte, Trichterausläufe, Übergabekanäle oder Zuführungen von Verpackungsanlagen ausgewählt wird.
Die Einbausituation muss mit den tatsächlichen Abmessungen der vorhandenen Produktionsanlage abgeglichen werden.
Die Stablänge von 360 mm darf nicht mit den gesamten Außenabmessungen der Magnetgitterkonstruktion gleichgesetzt werden.
Befestigungspunkte, Einbauspielräume und der Platzbedarf für Wartungsarbeiten müssen separat berücksichtigt werden.
8. Warum wird Neodym als Magnetmaterial verwendet?
Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) ist ein Permanentmagnetwerkstoff, der in verschiedenen industriellen Magnetabscheidern eingesetzt wird.
Die Magnetstäbe verwenden Neodym-Magnete, um geeignete ferromagnetische Metallpartikel anzuziehen.
Im Gegensatz zu Elektromagneten benötigt das Permanentmagnetsystem keine elektrische Erregung zur Erzeugung seines Magnetfeldes.
Die tatsächlichen magnetischen Eigenschaften hängen unter anderem von der inneren Magnetanordnung, der Konstruktion des Magnetkreises und den Betriebsbedingungen ab.
Eine bestimmte Gauss-Zahl oder Neodym-Güteklasse sollte ohne bestätigte technische Angaben nicht angenommen werden.
9. Warum kann das Magnetgitter nach der Granulierung eingesetzt werden?
Die Granulierung kann ein wesentlicher Prozessschritt bei der Herstellung von bentonitbasiertem Katzenstreu sein.
Nachdem die gewünschten Granulateigenschaften erreicht wurden, kann das Produkt weitere Trocknungs- und Siebprozesse durchlaufen.
Ein Magnetgitter im nachgelagerten Prozess kann geeignete ferromagnetische Partikel zurückhalten, bevor das Granulat die Verpackung erreicht.
Diese Einbausituation kann besonders dann sinnvoll sein, wenn das Material durch einen geeigneten Schacht oder Trichter unter Schwerkrafteinfluss gefördert wird.
Die endgültige Position muss anhand des Prozesslayouts und der Fließeigenschaften des Materials bestimmt werden.
10. Warum ist die Magnetabscheidung nach Trocknung und Siebung sinnvoll?
In einer typischen Katzenstreuproduktion können Trocknung und Siebung stattfinden, bevor das fertige Granulat zur Verpackung gelangt.
Ein Magnetgitter nach diesen Prozessschritten kann eine zusätzliche Kontrollstufe für ferromagnetische Verunreinigungen bilden, die aus vorgeschalteten Anlagenkomponenten stammen.
Mögliche Quellen sind Siebanlagen, Elevatoren, Förderer und andere Maschinen.
Der Einbau nach der letzten Siebstufe kann geprüft werden, wenn das Material an einer geeigneten Übergabestelle vorbeiströmt.
Dabei müssen der erforderliche Materialdurchsatz und das Risiko von Materialansammlungen zwischen den Magnetstäben berücksichtigt werden.
11. Warum wird ein Magnetabscheider vor der Verpackung eingesetzt?
Die Verpackung gehört zu den letzten Schritten der Katzenstreuherstellung.
Ein Magnetabscheider vor dieser Stufe kann geeignete ferromagnetische Fremdpartikel zurückhalten, bevor das Produkt die Wiege- und Abfüllanlage erreicht.
Eine mögliche Anordnung lautet:
Fertigproduktbehälter → Versetztes Magnetgitter → Wiegesystem → Sackabfüllmaschine
Damit entsteht an einer geeigneten Stelle im Materialfluss eine zusätzliche magnetische Kontrollmöglichkeit.
Das Magnetgitter ersetzt jedoch weder die ordnungsgemäße Maschinenwartung noch Rohstoffkontrollen oder weitere Qualitätssicherungsmaßnahmen.
12. Wie kann eine Produktionslinie für Katzenstreu aufgebaut sein?
Ein mögliches Verfahrensschema für bentonitbasiertes Katzenstreu lautet:
Bentonit-Rohmaterial → Brechen / Mahlen → Granulieren → Trocknen → Sieben → Versetztes Magnetgitter → Verpacken
Die tatsächliche Prozessführung kann je nach Mineralvorkommen, Rezeptur und eingesetzter Produktionstechnologie abweichen.
Manche Anlagen verfügen zusätzlich über Klassierung, Dosierung von Zusatzstoffen, Zwischenlagerung und weitere Förderstufen.
Das Magnetgitter kann an einem geeigneten Punkt installiert werden, an dem trockenes Material durch die Magnetstabanordnung strömt.
Ziel ist eine zusätzliche Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen, ohne den Materialfluss unnötig zu beeinträchtigen.
13. Ist das Magnetgitter für Bentonitgranulat geeignet?
Das Hauptanwendungsgebiet des Produkts ist die Herstellung von bentonitbasiertem Katzenstreu und geeigneten Mineralgranulaten.
Bentonitgranulat kann durch die Magnetstabanordnung strömen, während geeignete ferromagnetische Fremdpartikel an den magnetischen Oberflächen zurückgehalten werden.
Die Fließeigenschaften des Materials müssen mit der zweireihigen, versetzten Konstruktion vereinbar sein.
Wichtige Auswahlkriterien sind:
- Granulatgröße
- Feuchtigkeitsgehalt
- Schüttdichte
- Fließverhalten
- Erforderlicher Materialdurchsatz
Die Eignung muss für das tatsächliche Produkt geprüft werden und darf nicht allein aus der Bezeichnung „Bentonit“ abgeleitet werden.
14. Kann das Magnetgitter auch für feines Bentonitpulver verwendet werden?
Bei geeigneten Prozessbedingungen kann das Magnetgitter auch für bestimmte feine Mineralpulver in Betracht gezogen werden.
Feine Pulver verhalten sich jedoch häufig anders als frei fließendes Granulat.
Wichtige Faktoren sind:
- Fließfähigkeit des Pulvers
- Feuchtigkeitsgehalt
- Neigung zur Anhaftung an Oberflächen
- Gefahr der Brückenbildung zwischen den Stäben
- Schüttdichte
- Erforderlicher Durchsatz
Sehr feine oder feuchtigkeitsempfindliche Pulver können eine zusätzliche Bewertung der Gittergeometrie und Einbausituation erfordern.
Das Produkt sollte nicht ohne Prüfung als uneingeschränkt geeignet für sämtliche Pulvermaterialien beschrieben werden.
15. Woher stammen ferromagnetische Metallverunreinigungen?
Ferromagnetische Fremdpartikel können an verschiedenen Stellen einer Katzenstreuproduktionslinie entstehen.
Mögliche Quellen sind:
- Verschleißpartikel aus Brechern
- Metallfragmente aus Mahlwerken
- Stücke von Stahldraht
- Beschädigte Schrauben und Befestigungselemente
- Abrieb von Förderanlagen und Elevatoren
- Bei Wartungsarbeiten eingetragene Metallteile
- Bereits im Rohmaterial vorhandene ferromagnetische Bestandteile
Das Magnetgitter soll geeignete Partikel aus solchen Quellen während des Materialdurchgangs zurückhalten.
16. Welche Metalle kann das Neodym-Magnetgitter abscheiden?
Das Magnetsystem ist für Partikel mit ausreichend ausgeprägten ferromagnetischen Eigenschaften vorgesehen.
Dazu können gehören:
- Eisenpartikel
- Fragmente aus Kohlenstoffstahl
- Ferromagnetische Stahlspäne
- Ferromagnetische Drahtstücke
- Geeignete eisenhaltige Verschleißpartikel
Die Abscheidung hängt von Größe, Form, Masse und magnetischen Eigenschaften des jeweiligen Partikels ab.
Auch der Abstand zur Magnetoberfläche sowie die Geschwindigkeit und Verteilung des Materialstroms beeinflussen das Ergebnis.
17. Können Aluminium, Kupfer und Messing abgeschieden werden?
Aluminium, Kupfer und Messing sind unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen nicht ferromagnetisch.
Diese Werkstoffe werden von herkömmlichen Permanentmagneten nicht in derselben Weise angezogen wie Eisen und ferromagnetischer Stahl.
Deshalb darf das versetzte Magnetgitter nicht als Abscheider für sämtliche Metallarten dargestellt werden.
Auch die magnetischen Eigenschaften von Edelstahl unterscheiden sich je nach Legierungszusammensetzung und metallurgischem Gefüge.
Wenn nicht ferromagnetische Metalle erkannt oder entfernt werden müssen, können ergänzende Technologien erforderlich sein.
18. Werden Bentonitgranulate selbst von den Magnetstäben angezogen?
Das Ziel des Magnetgitters ist nicht, das Bentonitgranulat selbst zu sammeln.
Das System dient dazu, geeignete ferromagnetische Fremdpartikel im mineralischen Materialstrom zurückzuhalten.
Der Ablauf lässt sich wie folgt darstellen:
Bentonitgranulat → Magnetgitter → Rückhaltung ferromagnetischer Partikel → Weiterfluss des Hauptmaterials
Einige Mineralpulver oder Granulate können allerdings aufgrund von Feuchtigkeit, Materialeigenschaften oder mechanischer Ansammlung an Anlagenoberflächen haften bleiben.
Dieses Verhalten ist von der magnetischen Anziehung ferromagnetischer Verunreinigungen zu unterscheiden.
19. Wie wird das Magnetgitter in einer Schwerkraftförderung eingesetzt?
Katzenstreugranulat kann aus einem Trichter oder Übergabeschacht unter dem Einfluss der Schwerkraft nach unten strömen.
Ein Magnetgitter kann an einer geeigneten Stelle dieses Materialwegs angeordnet werden.
Während das Granulat zwischen den Magnetstäben hindurchströmt, können geeignete ferromagnetische Partikel an den magnetischen Oberflächen zurückgehalten werden.
Die Konstruktion muss zum verfügbaren Durchgangsquerschnitt und zum erforderlichen Materialdurchsatz passen.
Insbesondere die versetzte Stabanordnung muss so bewertet werden, dass der Materialfluss nicht übermäßig eingeschränkt wird.
20. Beeinflusst die Fördermenge die Magnetabscheidung?
Ja. Die Fördermenge ist ein wichtiger Einflussfaktor bei der Magnetabscheidung.
Mit zunehmendem Materialdurchsatz kann die Dicke der durchströmenden Materialschicht steigen.
Dadurch können sich einige Metallpartikel in größerem Abstand von den Magnetstaboberflächen bewegen.
Eine höhere Materialgeschwindigkeit kann außerdem die Zeit verringern, in der ein Partikel dem Magnetfeld ausgesetzt ist.
Das Magnetgitter sollte deshalb anhand des tatsächlichen Durchsatzes und der Materialverteilung im Förderschacht beurteilt werden.
Für dieses Produkt liegt keine bestätigte Stundenleistung vor.
21. Kann es zu Materialbrücken oder Verstopfungen kommen?
Ja. Bei bestimmten trockenen Granulaten und Pulvern können Materialbrücken oder Ansammlungen entstehen.
Das Risiko hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:
- Granulatgröße und Korngrößenverteilung
- Feuchtigkeitsgehalt
- Schüttdichte
- Zuführgeschwindigkeit
- Abstand zwischen den Magnetstäben
- Geometrie der zweireihigen, versetzten Anordnung
Die zweite Reihe bringt zusätzliche magnetische Oberflächen in den Materialstrom ein.
Obwohl dadurch weitere Möglichkeiten für magnetischen Kontakt entstehen, muss die Konstruktion mit dem Fließverhalten des Materials vereinbar sein.
Die Behauptung, dass das Magnetgitter niemals verstopfen könne, wäre technisch nicht begründet.
22. Was ist bei Produktionslinien mit hoher Kapazität zu beachten?
Produktionslinien mit hohem Durchsatz erfordern eine sorgfältige Bewertung des Materialflusses durch das Magnetgitter.
Mit steigender Fördermenge können sich die Schichtdicke und die Verteilung des Materials verändern.
Wichtige Parameter sind:
- Verfügbare Durchgangsbreite
- Anordnung der Magnetstäbe
- Abstände zwischen den Stäben
- Dicke der Materialschicht
- Gleichmäßigkeit der Materialzuführung
- Granulateigenschaften
- Reinigungsintervalle
Vor der endgültigen Auswahl muss die erforderliche Produktionskapazität bestätigt werden.
Allein aus den Stabmaßen Ø32×360 mm lässt sich keine verlässliche Stundenleistung ableiten.
23. Kann das Magnetgitter unter einem Trichter eingebaut werden?
Ja, sofern Trichterkonstruktion, Einbauraum und Materialflussbedingungen geeignet sind.
Eine mögliche Anordnung lautet:
Fertigprodukttrichter → Versetztes Magnetgitter → Verpackungsmaschine
In dieser Konfiguration strömt das Material von oben nach unten durch die versetzte Magnetstabanordnung.
Das Magnetgitter kann dabei eine zusätzliche Kontrollstufe für geeignete ferromagnetische Fremdpartikel bilden.
Die Installation muss ausreichend Platz für die sichere Entnahme, Inspektion und manuelle Reinigung der Magnetbaugruppe bieten.
24. Kann das Magnetgitter hinter einem Brecher eingesetzt werden?
Brech- und Mahlanlagen können Quellen ferromagnetischer Verschleißpartikel sein.
Daher kann eine magnetische Kontrollstufe hinter einem Brecher sinnvoll sein, wenn Materialeigenschaften und Prozessanordnung dafür geeignet sind.
Ein mögliches Verfahrensschema lautet:
Brecher → Magnetabscheidung → Nächster Verarbeitungsschritt
Das Hauptanwendungsgebiet dieses Produkts liegt jedoch bei der Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen in der Bentonit- und Katzenstreuherstellung, insbesondere nach Granulierung und Siebung sowie vor der Verpackung.
Ein Einbau unmittelbar nach dem Brecher erfordert eine gesonderte Prüfung von Korngröße, Materialfluss und mechanischer Eignung.
25. Wie wird das versetzte Magnetgitter gereinigt?
Das Magnetgitter ist für die manuelle Reinigung vorgesehen.
Vor Beginn der Reinigung muss die Produktionslinie sicher stillgesetzt, die betreffende Anlage von Energiequellen getrennt und gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten gesichert werden.
Anschließend kann die Magnetbaugruppe gemäß einem geeigneten sicheren Handhabungsverfahren entnommen werden.
Angesammelte ferromagnetische Partikel, darunter Eisenfragmente und Stahlabrieb, werden mit einer geeigneten Reinigungsmethode von den Staboberflächen entfernt.
Nach der Kontrolle und Reinigung muss die Baugruppe korrekt eingesetzt werden, bevor die Produktion wieder aufgenommen wird.
Permanentmagnete bleiben auch bei ausgeschalteter Produktionsanlage magnetisch aktiv.
26. Wie häufig sollte das Magnetgitter kontrolliert und gereinigt werden?
Es gibt kein einheitliches Reinigungsintervall, das für alle Katzenstreuproduktionsanlagen geeignet ist.
Die erforderliche Häufigkeit hängt von der Verunreinigungsmenge, dem Produktionsdurchsatz, den Betriebsstunden und der Ansammlungsgeschwindigkeit der Metallpartikel ab.
Während der ersten Betriebsphase können häufigere Kontrollen helfen, die tatsächliche Belastung zu ermitteln.
Bei regelmäßigen Inspektionen sollten folgende Punkte geprüft werden:
- Menge der angesammelten ferromagnetischen Partikel
- Zustand der Magnetstaboberflächen
- Mechanischer Zustand des Gitters
- Anzeichen für Materialbrücken
- Möglichkeit der sicheren Entnahme und Wiedermontage
- Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten
Der Reinigungsplan sollte auf den tatsächlichen Betriebsbedingungen beruhen.
27. Benötigt das Magnetgitter Strom und ersetzt es einen Metalldetektor?
Das Neodym-Magnetsystem (NdFeB) verwendet Permanentmagnete.
Zur Erzeugung des Magnetfeldes wird keine elektrische Energie benötigt.
Das Produkt wird manuell gereinigt und darf nicht als automatisch selbstreinigender Magnetabscheider beschrieben werden.
Ein Magnetgitter und ein Metalldetektor erfüllen außerdem unterschiedliche Aufgaben.
Das Magnetgitter hält geeignete ferromagnetische Partikel physisch an magnetischen Oberflächen fest. Ein Metalldetektor arbeitet dagegen mit einem elektronischen Erkennungssystem und kann abhängig von seiner Konstruktion unterschiedliche Metallarten erkennen.
Wenn die Anforderungen an die Fremdkörperkontrolle dies erfordern, können beide Technologien an verschiedenen Stellen derselben Produktionslinie eingesetzt werden.
28. Wie wählt man das richtige versetzte Magnetgitter für die Katzenstreuherstellung aus?
Bei der Auswahl eines Magnetabscheiders reicht es nicht aus, lediglich den Stabdurchmesser und die Stablänge zu berücksichtigen.
Folgende Faktoren sollten bewertet werden:
- Korngröße des Katzenstreugranulats
- Erforderliche Stundenleistung
- Verfügbare Breite des Materialdurchgangs
- Feuchtigkeitsgehalt
- Schüttdichte
- Fließfähigkeit und Neigung zur Brückenbildung
- Art und Größe ferromagnetischer Verunreinigungen
- Durchmesser der Magnetstäbe
- Länge und Anordnung der Magnetstäbe
- Verfügbarer Einbauraum
- Sicherer Zugang für die Reinigung
- Erforderliche Kontroll- und Wartungsintervalle
Für dieses Produkt sind folgende technische Angaben bestätigt: Ø32 mm Magnetstabdurchmesser, 360 mm Magnetstablänge, zweireihige versetzte Anordnung, sechs Magnetstäbe in der Hauptreihe, Neodym (NdFeB) und manuelle Reinigung.
Die Gesamtzahl der Magnetstäbe, die magnetische Feldstärke in Gauss, die Neodym-Güteklasse, das Gehäusematerial, die maximale Betriebstemperatur und der Nenndurchsatz sind anhand der verfügbaren technischen Angaben nicht gesondert bestätigt.
Magneteksan – Magnetabscheidelösungen für Bentonit und Katzenstreu
Das versetzte Neodym-Magnetgitter Ø32×360 mm kann zur Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen in geeigneten Produktionslinien für Bentonit und Mineralgranulate eingesetzt werden.
Die zweireihige, versetzte Anordnung schafft zwei aufeinanderfolgende magnetische Kontaktbereiche und erhöht damit die Möglichkeiten, geeignete ferromagnetische Partikel in die Nähe der Magnetoberflächen zu führen.
Für eine technische Bewertung oder ein Angebot können Kunden die Materialeigenschaften, die gewünschte Produktionsleistung, Einbauzeichnungen, verfügbare Durchgangsmaße und Angaben zu den abzuscheidenden Metallverunreinigungen an Magneteksan übermitteln.
Magneteksan – Industrielle Magnetabscheidelösungen für Mineralgranulate und Katzenstreuproduktion.


