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600x200x23 mm – Neodym-Plattenmagnet – Papier- und Kartonrecycling
Allgemeine Eigenschaften
- Entwickelt zur Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Recyclinganlagen für Papier, Karton und Wellpappe.
- Unterstützt die Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Heftklammern, Büroklammern, Stahldrähte und Eisenfragmente aus zerkleinertem Material.
- Kann an geeigneten Förderband-, Schacht- und Materialübergabestellen eingesetzt werden.
- Eine Installation nach der Zerkleinerung und vor der Ballenpressung oder weiteren Verarbeitung kann geprüft werden.
- Plattenabmessungen von 600 mm Länge und 200 mm Breite.
- Kompakte Plattenkonstruktion mit einer Dicke von 23 mm.
- Permanentmagnete aus Neodym benötigen keine elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfeldes.
- Ermöglicht die regelmäßige Kontrolle und Entfernung angesammelter ferromagnetischer Verunreinigungen.
Technische Eigenschaften
- Produkttyp: Neodym-Plattenmagnet.
- Länge: 600 mm.
- Breite: 200 mm.
- Dicke: 23 mm.
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB).
- Magnetsystem: Permanentmagnet.
- Nennabmessungen der Plattenfläche: 600×200 mm.
- Hauptanwendung: Papier- und Kartonrecycling.
- Mögliche Einbauposition: Förderband, Materialschacht oder Übergabestelle.
- Typische Prozessposition: Nach der Zerkleinerung / vor der Ballenpressung.
- Zielverunreinigungen: Ferromagnetische Heftklammern, Büroklammern, Stahldrähte und Eisenfragmente.
- Elektrischer Energiebedarf: Für die Erzeugung des Magnetfeldes nicht erforderlich.
Der 600x200x23 mm Neodym-Plattenmagnet wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallverunreinigungen in Recyclinganlagen für Papier, Karton und Wellpappe zurückzuhalten. Mit seinen Plattenabmessungen von 600×200 mm und einer kompakten Dicke von 23 mm kann er für geeignete Förderband-, Schacht- und Materialübergabestellen geprüft werden, insbesondere nach der Zerkleinerung und vor der Ballenpressung. Das Permanentmagnetsystem aus Neodym (NdFeB) unterstützt die Abscheidung geeigneter Heftklammern, Büroklammern, Stahldrähte und Eisenfragmente, ohne elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfeldes zu benötigen.
| Technische Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Plattenmagnet |
| Gesamtabmessungen | 600x200x23 mm |
| Länge | 600 mm |
| Breite | 200 mm |
| Dicke | 23 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Hauptanwendung | Papier- und Kartonrecycling |
| Geeignete Materialarten | Altpapier, Karton und Wellpappe |
| Typische Prozessstufe | Nach der Zerkleinerung / vor der Ballenpressung |
| Möglicher Einbaubereich | Förderband, Materialschacht oder Übergabestelle |
| Plattenfläche | 600×200 mm |
| Hauptfunktion | Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen |
| Zielverunreinigungen | Ferromagnetische Heftklammern, Büroklammern, Stahldrähte und Eisenfragmente |
| Inspektion und Reinigung | Regelmäßige Oberflächenkontrolle und Reinigung |
| Elektrischer Energiebedarf | Für die Erzeugung des Magnetfeldes nicht erforderlich |

1. Warum ist die Magnetabscheidung beim Papier- und Kartonrecycling wichtig?
Das Recycling von Papier und Karton umfasst verschiedene Prozessschritte wie Sammlung, Sortierung, Zerkleinerung, Förderung und Weiterverarbeitung.
Obwohl die Hauptbestandteile dieser Recyclingmaterialien auf Zellulose basieren, können sich darin Fremdkörper wie Heftklammern, Büroklammern, Stahldrähte und Eisenfragmente befinden.
Ein Teil dieser Metallverunreinigungen stammt aus der ursprünglichen Verwendung der Materialien. Andere Partikel können durch Maschinenverschleiß oder Wartungsarbeiten in den Materialstrom gelangen.
Der 600x200x23 mm Neodym-Plattenmagnet bietet eine zusätzliche Kontrollmöglichkeit zur Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Fremdkörper in Papier- und Kartonrecyclinganlagen.
2. Was ist ein 600x200x23 mm Neodym-Plattenmagnet?
Der 600x200x23 mm Neodym-Plattenmagnet ist ein industrieller Permanentmagnetabscheider zur Kontrolle ferromagnetischer Metallverunreinigungen.
Die Platte besitzt eine Länge von 600 mm, eine Breite von 200 mm und eine Dicke von 23 mm.
Das Magnetsystem basiert auf Permanentmagneten aus Neodym (NdFeB) und benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfeldes.
Die Magnetplatte kann für geeignete Materialübergabestellen, Förderbänder und Schächte in Recyclinganlagen für Papier, Karton und Wellpappe geprüft werden.
3. Wie funktioniert ein Neodym-Plattenmagnet?
Der Plattenmagnet erzeugt ein permanentes Magnetfeld, das geeignete ferromagnetische Partikel anziehen kann, wenn diese ausreichend nahe an der magnetisch wirksamen Oberfläche vorbeigeführt werden.
Wenn zerkleinertes Papier oder Karton einen geeigneten Förderbereich durchläuft, können ferromagnetische Fremdkörper zur Magnetplatte hingezogen werden.
Das eigentliche Recyclingmaterial setzt seinen Weg durch den Prozess fort, während geeignete magnetische Verunreinigungen an der Platte haften bleiben können.
Ein vereinfachter Ablauf lautet:
Zerkleinertes Papier und Karton → Neodym-Plattenmagnet → Rückhaltung ferromagnetischer Metalle → Nächster Prozessschritt
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Eigenschaften der Metallpartikel, dem Abstand zur Magnetoberfläche und den Materialflussbedingungen ab.
4. Welche Vorteile bietet eine Magnetplatte beim Papier- und Kartonrecycling?
Altpapier und Karton können kleine Metallteile enthalten, die aus ihrer vorherigen Nutzung stammen.
Dazu zählen beispielsweise Heftklammern aus Dokumenten, Büroklammern, Verpackungsdrähte und Metallfragmente aus Verarbeitungsmaschinen.
Eine Magnetplatte an einer geeigneten Übergabestelle kann ferromagnetische Fremdkörper zurückhalten, bevor das Material nachfolgende Anlagenbereiche erreicht.
Dadurch kann sie zur Kontrolle metallischer Verunreinigungen beitragen und andere Inspektions- und Wartungsmaßnahmen im Recyclingbetrieb ergänzen.
5. Warum wird die Magnetabscheidung nach der Zerkleinerung eingesetzt?
Bei der Zerkleinerung werden große Papier- und Kartonstücke in kleinere Bestandteile aufgeteilt.
Dabei können Fremdkörper freigelegt werden, die zuvor innerhalb größerer Materialstücke eingeschlossen waren.
Kleinere ferromagnetische Partikel erhalten dadurch unter geeigneten Bedingungen zusätzliche Möglichkeiten, sich einer Magnetoberfläche zu nähern.
Aus diesem Grund kann eine Magnetplatte nach der Zerkleinerungsanlage sinnvoll sein.
Ein mögliches Prozessschema lautet:
Altpapier und Karton → Sortierung → Zerkleinerung → Neodym-Plattenmagnet → Ballenpressung oder Weiterverarbeitung
Die endgültige Einbauposition muss entsprechend dem tatsächlichen Anlagenlayout bestimmt werden.
6. Kann der Plattenmagnet Heftklammern aus Stahl abscheiden?
Ja. Heftklammern aus Stahl mit ausreichenden ferromagnetischen Eigenschaften können durch das Neodym-Magnetsystem angezogen werden.
Heftklammern gehören zu den möglichen Fremdkörpern in Büropapier, Dokumentensammlungen, Verpackungen und bestimmten Kartonprodukten.
Wenn das zerkleinerte Material nahe genug an der Magnetoberfläche vorbeigeführt wird, können geeignete Stahlheftklammern zurückgehalten werden.
Allerdings besitzen nicht alle Heftklammern dieselben Werkstoffeigenschaften.
Daher kann nicht garantiert werden, dass unter sämtlichen Betriebsbedingungen jede einzelne Heftklammer abgeschieden wird.
7. Können Büroklammern magnetisch entfernt werden?
Büroklammern aus ferromagnetischem Stahl können von der Magnetplatte angezogen werden.
Dies ist insbesondere bei Recyclingströmen mit Büropapier, gemischtem Altpapier und anderen Materialien mit metallischen Befestigungselementen relevant.
Das Abscheideergebnis hängt vom Werkstoff, der Größe, der Ausrichtung und dem Abstand der Büroklammer zur Magnetplatte ab.
Büroklammern aus nicht ferromagnetischen Werkstoffen verhalten sich nicht wie herkömmliche magnetische Stahlklammern.
8. Kann die Magnetplatte dünne Stahldrähte zurückhalten?
Dünne Drähte aus ferromagnetischem Stahl können durch einen Neodym-Permanentmagneten angezogen werden, wenn sie sich innerhalb eines geeigneten Bereichs des Magnetfeldes befinden.
Solche Drähte können beispielsweise aus Verpackungen, Bindematerialien oder mechanischen Anlagenkomponenten stammen.
Die Wahrscheinlichkeit einer Rückhaltung hängt von den Drahtabmessungen, den magnetischen Eigenschaften, der Ausrichtung und den Materialflussbedingungen ab.
Die Platte darf nicht als universelle Lösung für sämtliche Drahtarten beschrieben werden, insbesondere nicht für Drähte aus nicht ferromagnetischen Metallen.
9. Werden Papier und Karton selbst vom Magneten angezogen?
Papier und Karton sind unter normalen Bedingungen keine ferromagnetischen Werkstoffe.
Die Hauptaufgabe des Plattenmagneten besteht daher nicht darin, das Recyclingmaterial selbst anzuziehen.
Stattdessen richtet sich die magnetische Wirkung auf geeignete ferromagnetische Fremdkörper im Materialstrom.
Das Trennprinzip lässt sich folgendermaßen darstellen:
Papier- und Kartonstrom → Magnetische Anziehung ferromagnetischer Fremdkörper → Weitertransport des Recyclingmaterials
Je nach Einbau- und Betriebsbedingungen können sich dennoch Papierstaub oder Materialreste mechanisch an Oberflächen ansammeln.
10. Wo sollte der Magnet nach einem Schredder installiert werden?
Eine geeignete Position kann sich am Auslauf des Schredders, entlang eines Förderbandes oder an einem nachgeschalteten Materialschacht befinden.
Ziel ist es, die magnetisch wirksame Oberfläche so zum Materialstrom auszurichten, dass geeignete ferromagnetische Partikel ausreichend nahe an ihr vorbeigeführt werden.
Ein mögliches Anlagenkonzept ist:
Schredder → Förderband oder Schacht → 600x200x23 mm Neodym-Plattenmagnet → Ballenpresse oder weiterer Prozess
Die optimale Einbauposition hängt von der Materialverteilung, dem verfügbaren Platz, dem Arbeitsabstand und der mechanischen Anlagenkonstruktion ab.
11. Kann der Plattenmagnet vor einer Ballenpresse eingesetzt werden?
Ja. Der Einsatz eines Plattenmagneten vor einer Ballenpresse kann zur Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen geprüft werden.
Beispiel:
Zerkleinerter Karton → Förderband → Magnetische Kontrollstelle → Ballenpresse
Der Magnet kann dabei helfen, geeignete Stahlheftklammern, Büroklammern und Eisenfragmente aus dem bewegten Materialstrom zurückzuhalten.
Seine Aufgabe besteht darin, einen zusätzlichen magnetischen Kontrollpunkt bereitzustellen.
Er garantiert jedoch nicht, dass das anschließend gepresste Material vollständig frei von Metallen ist.
12. Wie wird ein Neodym-Plattenmagnet an einem Förderband eingesetzt?
Eine Magnetplatte kann in der Nähe eines geeigneten Förderbandabschnitts positioniert werden.
Während zerkleinertes Papier oder Karton an der magnetischen Oberfläche vorbeitransportiert wird, können ausreichend nahe vorbeikommende ferromagnetische Fremdkörper angezogen werden.
Bei der Planung müssen folgende Parameter berücksichtigt werden:
- Förderbandbreite
- Dicke der Materialschicht
- Fördergeschwindigkeit
- Verfügbarer Einbauraum
- Abstand zwischen Magnetplatte und Material
Die Plattenabmessungen von 600×200 mm müssen mit dem tatsächlichen Materialstrom verglichen werden.
Die Befestigungsart ist anhand der Einbauzeichnung festzulegen und darf nicht allein aus den Außenabmessungen der Platte abgeleitet werden.
13. Kann die Magnetplatte in einem Materialschacht installiert werden?
Eine Installation in einem Materialschacht kann geprüft werden, wenn die mechanische Konstruktion einen geeigneten Abstand zwischen dem Materialstrom und der Magnetoberfläche ermöglicht.
Bei manchen Anwendungen bietet die Schachtgeometrie einen besser kontrollierbaren Materialfluss als eine dicke Schicht auf einem Förderband.
Dies kann für einen kompakten Plattenmagneten mit einer Dicke von 23 mm relevant sein.
Vor der Installation müssen jedoch der tatsächliche Arbeitsabstand, mögliche Materialansammlungen und die Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten beurteilt werden.
14. Warum eignen sich Materialübergabestellen für die Magnetabscheidung?
Materialübergabestellen sind Bereiche, in denen Recyclingmaterial von einer Maschine zur nächsten transportiert wird.
Beispiele sind der Auslauf eines Schredders, der Übergang zwischen Förderbändern und ein Materialschacht vor einer nachfolgenden Bearbeitungsstufe.
Eine Magnetplatte an einer geeigneten Übergabestelle kann eine zusätzliche Möglichkeit zur Rückhaltung ferromagnetischer Fremdkörper schaffen.
Die Wirksamkeit hängt davon ab, wie das Material verteilt wird und wie nahe die Metallpartikel an der Magnetoberfläche vorbeikommen.
15. Warum ist der Abstand zwischen Magnet und Material wichtig?
Die magnetische Anziehung nimmt mit zunehmendem Abstand von der Magnetoberfläche im Allgemeinen ab.
Ein ferromagnetisches Metallfragment, das nahe an der Platte vorbeikommt, kann bei ansonsten vergleichbaren Bedingungen stärker angezogen werden als ein weiter entferntes Fragment.
Daher muss die Platte in einem sicheren und für die Anwendung geeigneten Arbeitsabstand zum Materialstrom positioniert werden.
Wichtige Einflussfaktoren sind:
- Abstand zwischen Magnet und Material
- Dicke der transportierten Materialschicht
- Größe und magnetische Eigenschaften der Fremdkörper
- Förderband- oder Materialgeschwindigkeit
- Ausrichtung der Platte zum Materialstrom
Für dieses Modell wurde kein bestimmter maximaler Arbeitsabstand bestätigt.
16. Wie beeinflusst die Materialschichtdicke die Abscheidung?
Zerkleinertes Papier und Karton können beim Transport ungleichmäßige oder relativ dicke Materialschichten bilden.
Metallfragmente innerhalb einer dicken Schicht können in größerem Abstand zur Magnetplatte vorbeigeführt werden.
Dadurch kann sich die Möglichkeit einer magnetischen Anziehung und Rückhaltung verringern.
Ein kontrollierter und möglichst gleichmäßig verteilter Materialstrom kann die Voraussetzungen für die magnetische Wechselwirkung verbessern.
Die geeignete Schichtdicke muss unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen beurteilt werden.
17. Beeinflusst die Förderbandgeschwindigkeit die Magnetabscheidung?
Ja. Die Fördergeschwindigkeit kann beeinflussen, wie lange sich ein ferromagnetischer Fremdkörper im wirksamen Bereich des Magnetfeldes befindet.
Bei höheren Geschwindigkeiten kann die verfügbare Einwirkzeit abnehmen.
Die tatsächlichen Auswirkungen hängen außerdem von der Partikelgröße, den magnetischen Eigenschaften, der Position der Platte und der Materialschichtdicke ab.
Daher sollte die Fördergeschwindigkeit zusammen mit dem Arbeitsabstand und der Art der Metallverunreinigungen betrachtet werden.
Eine garantierte zulässige Fördergeschwindigkeit wurde für dieses Produkt nicht angegeben.
18. Welche Bedeutung hat die Plattenlänge von 600 mm?
Die bestätigte Länge der Magnetplatte beträgt 600 mm.
Diese Abmessung bietet eine vergleichsweise längliche Plattenfläche, die für geeignete Förderband-, Schacht- und Übergabestellen geprüft werden kann.
Die tatsächlich nutzbare Anordnung hängt davon ab, wie die Platte zur Bewegungsrichtung und zur Breite des Materialstroms ausgerichtet wird.
Eine Plattenlänge von 600 mm bedeutet nicht automatisch, dass das Produkt für jedes Förderband mit einer Nennbreite von 600 mm geeignet ist.
Die tatsächliche Abdeckung und die Montagegeometrie müssen vor der Installation überprüft werden.
19. Warum ist die Plattenbreite von 200 mm wichtig?
Die bestätigte Breite der Platte beträgt 200 mm.
Zusammen mit der Länge von 600 mm ergibt sich eine Plattenfläche mit den Abmessungen 600×200 mm.
Ob diese Abmessungen für eine Anwendung geeignet sind, hängt vom Verlauf des Materialstroms und der Ausrichtung der Platte ab.
Vor der Montage sollten der verfügbare Einbauraum und die gewünschte Abdeckung des Materialstroms mit den Plattenabmessungen verglichen werden.
20. Was bedeutet die Plattendicke von 23 mm?
Dieses Modell besitzt eine bestätigte Dicke von 23 mm.
Die relativ kompakte Plattengeometrie kann bei begrenztem Einbauraum von Vorteil sein, sofern das Material ausreichend nahe an der Magnetoberfläche vorbeigeführt werden kann.
Es darf jedoch nicht angenommen werden, dass dieses Produkt dieselben Arbeitsabstände oder Abscheideeigenschaften wie deutlich dickere Überbandmagnete zur Abscheidung großer Eisenstücke bietet.
Die geeignete Anwendung liegt in der Kontrolle passender ferromagnetischer Fremdkörper bei einem kompatiblen Arbeitsabstand.
Eine garantierte magnetische Reichweite oder Tragfähigkeit wurde nicht bestätigt.
21. Warum wird Neodym im Magnetsystem verwendet?
Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) ist ein Permanentmagnetwerkstoff, der in zahlreichen industriellen Magnetabscheidern eingesetzt wird.
Das Neodym-Magnetsystem dieser Platte erzeugt eine magnetische Anziehung ohne kontinuierliche elektrische Erregung.
Dadurch kann es sich für passive magnetische Kontrollpunkte in Recyclingprozessen eignen.
Die tatsächlichen magnetischen Eigenschaften hängen jedoch von der internen Magnetanordnung und dem gesamten magnetischen Kreis ab.
Für dieses Produkt wurden weder die genaue Magnetgüte noch die magnetische Flussdichte in Gauss bestätigt.
22. Benötigt der Neodym-Plattenmagnet elektrische Energie?
Nein. Zur Erzeugung des Magnetfeldes wird keine elektrische Energie benötigt, da das Produkt Permanentmagnete aus Neodym verwendet.
Im Gegensatz zu einem Elektromagneten benötigt die Platte keine kontinuierliche Stromversorgung, um magnetisch zu bleiben.
Diese Aussage bezieht sich ausschließlich auf die Erzeugung des Magnetfeldes.
Förderbänder, Schredder, Ballenpressen und andere Anlagenkomponenten können weiterhin elektrische Energie benötigen.
Ohne entsprechende technische Nachweise darf die Platte nicht als automatisch gesteuerter oder selbstreinigender Magnetabscheider beschrieben werden.
23. Welche ferromagnetischen Metalle können abgeschieden werden?
Die Magnetplatte ist für die Anziehung von Partikeln mit geeigneten ferromagnetischen Eigenschaften vorgesehen.
Dazu gehören beispielsweise:
- Eisenfragmente
- Teile aus Kohlenstoffstahl
- Ferromagnetische Stahlheftklammern
- Ferromagnetische Büroklammern
- Stahldrahtfragmente
- Geeignete eisenhaltige Verschleißpartikel
Die Rückhaltung hängt von den Abmessungen, der Form, der Masse und den magnetischen Eigenschaften des jeweiligen Fremdkörpers ab.
Eine bestimmte minimale Partikelgröße oder garantierte Abscheideleistung wurde nicht bestätigt.
24. Kann der Plattenmagnet Aluminium, Kupfer oder Messing entfernen?
Aluminium, Kupfer und Messing sind unter normalen Betriebsbedingungen keine ferromagnetischen Werkstoffe.
Sie werden von gewöhnlichen Permanentmagnetabscheidern nicht in derselben Weise angezogen wie Eisen und ferromagnetischer Stahl.
Die Magnetplatte darf daher nicht als universeller Abscheider für sämtliche Metallarten beworben werden.
Auch das magnetische Verhalten verschiedener Edelstahlsorten unterscheidet sich je nach Legierungszusammensetzung und metallurgischem Gefüge.
Wenn im Recyclingprozess auch nicht ferromagnetische Metalle erkannt oder entfernt werden müssen, können ergänzende Trenntechnologien erforderlich sein.
25. Warum ist eine regelmäßige Reinigung der Magnetplatte wichtig?
Während des Betriebs können sich ferromagnetische Verunreinigungen auf der magnetisch wirksamen Oberfläche ansammeln.
Mit zunehmender Menge zurückgehaltener Metallteile kann es für neu ankommende Partikel schwieriger werden, eine freie Magnetoberfläche zu erreichen.
Deshalb sollte die Platte in Intervallen kontrolliert und gereinigt werden, die zur tatsächlichen Verunreinigungsbelastung passen.
Vor Reinigungsarbeiten müssen die zugehörigen Maschinen sicher stillgesetzt, von gefährlichen Energiequellen getrennt und gegen unbeabsichtigtes Wiederanlaufen gesichert werden.
Permanentmagnete bleiben auch dann magnetisch aktiv, wenn die umgebenden Maschinen ausgeschaltet sind.
Die Reinigungsverfahren müssen die Anziehung zwischen dem Magneten und ferromagnetischen Werkzeugen oder Bauteilen berücksichtigen.
26. Wie häufig sollte der Plattenmagnet kontrolliert werden?
Es gibt kein einheitliches Reinigungsintervall, das für sämtliche Papier- und Kartonrecyclinganlagen geeignet ist.
Die erforderliche Häufigkeit hängt vom Metallanteil des angelieferten Materials, den Betriebsstunden, dem Materialdurchsatz und der Geschwindigkeit der Partikelansammlung ab.
Während der ersten Betriebsphase können häufigere Inspektionen helfen, einen geeigneten Wartungsplan festzulegen.
Bei regelmäßigen Kontrollen sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Menge der angesammelten ferromagnetischen Metallteile
- Zustand der Magnetoberfläche
- Mechanische Unversehrtheit der Platte
- Stabilität der Befestigung
- Sichere Zugänglichkeit für Reinigungsarbeiten
- Veränderungen des Materialflusses und der Verunreinigungsbelastung
Der Inspektionsplan sollte an die tatsächlichen Betriebsbedingungen angepasst werden.
27. Kann ein Plattenmagnet einen Magnettrommelabscheider ersetzen?
Nicht unbedingt. Plattenmagnete und Magnettrommelabscheider sind unterschiedliche Anlagentypen.
Ein Plattenmagnet kann einen lokalen magnetischen Kontrollpunkt an einem Förderband, einem Materialschacht oder einer Übergabestelle bilden.
Ein Magnettrommelabscheider verwendet dagegen eine rotierende Trommelkonstruktion und kann für andere Anforderungen an die kontinuierliche Materialförderung und Metallabscheidung ausgewählt werden.
Die geeignete Lösung hängt von den Materialeigenschaften, dem Durchsatz, der Größe der Fremdkörper, dem Arbeitsabstand und der gewünschten Prozessgestaltung ab.
In manchen Recyclinganlagen kann auch eine Kombination verschiedener magnetischer Trenntechnologien sinnvoll sein.
28. Wie wählt man den richtigen Plattenmagneten für das Papierrecycling aus?
Die Auswahl eines Magnetabscheiders sollte nicht ausschließlich anhand der Plattenabmessungen erfolgen.
Folgende Faktoren sollten bewertet werden:
- Art des Recyclingmaterials
- Abmessungen des Förderbandes oder Materialschachtes
- Dicke der Materialschicht
- Erforderlicher stündlicher Durchsatz
- Geschwindigkeit des Materialtransports
- Art der ferromagnetischen Fremdkörper
- Ungefähre Größe und Masse der Metallfragmente
- Abstand zwischen Magnetplatte und Material
- Verfügbarer Einbauraum
- Anforderungen an die mechanische Befestigung
- Sicherer Zugang für Inspektion und Reinigung
- Position innerhalb des Recyclingprozesses
Die bestätigten technischen Angaben dieses Modells sind 600 mm Länge, 200 mm Breite, 23 mm Dicke, ein Permanentmagnetsystem aus Neodym (NdFeB) und die vorgesehene Anwendung im Papier- und Kartonrecycling.
Die magnetische Feldstärke in Gauss, die Magnetgüte, das Gehäusematerial, die Abmessungen der Befestigungsbohrungen, die maximale Betriebstemperatur, der Nenndurchsatz und eine garantierte Abscheideleistung wurden nicht bestätigt.
Magneteksan – Magnetische Trennlösungen für Papier- und Kartonrecycling
Der 600x200x23 mm Neodym-Plattenmagnet kann als kompakter magnetischer Kontrollpunkt zur Abscheidung geeigneter ferromagnetischer Verunreinigungen in Recyclinganlagen für Altpapier, Karton und Wellpappe eingesetzt werden, sofern die Einbaubedingungen geeignet sind.
Bei einer passenden Position nach der Zerkleinerung und vor der Ballenpressung oder Weiterverarbeitung kann er dazu beitragen, ferromagnetische Stahlheftklammern, Büroklammern, Drähte und Eisenfragmente zurückzuhalten.
Für eine technische Bewertung oder ein Angebot können Kunden Magneteksan Informationen zu den Förderbandabmessungen, der Materialschichtdicke, der Betriebsgeschwindigkeit, dem erforderlichen Durchsatz, den Einbauzeichnungen und den abzuscheidenden Metallverunreinigungen übermitteln.
Magneteksan – Industrielle Magnetabscheidung für Recycling und Materialverarbeitung.

