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500x125x22 mm – Neodym-Plattenmagnet – Roboterautomatisierung
Allgemeine Merkmale
- Für kundenspezifische Vorrichtungen in der Roboterautomatisierung und zur Fixierung geeigneter ferromagnetischer Werkstücke vorgesehen.
- Unterstützt das Halten und Positionieren ferromagnetischer Bleche, Stahlplatten und geeigneter Stahlbauteile.
- Kann die Ausrichtung, Referenzierung und Positionierung von Werkstücken vor automatisierten Fertigungsprozessen unterstützen.
- Längliche Plattengeometrie mit einer nominellen Auflagefläche von 500×125 mm.
- Kompakte Bauhöhe von 22 mm zur Integration in geeignete Spann- und Positioniervorrichtungen.
- Permanentes Neodym-Magnetsystem (NdFeB), das ohne elektrische Erregung dauerhaft magnetisch aktiv bleibt.
- M12-Innengewinde ermöglichen die mechanische Befestigung an passenden Halterungen, Vorrichtungen und Maschinenkonstruktionen.
- Für die Prüfung in Roboter-Montageanlagen, Blechpositioniersystemen und geeigneten Automatisierungsanwendungen; eine automatische Werkstückfreigabe erfordert eine separat ausgelegte Vorrichtung.
Technische Daten
- Produkttyp: Neodym-Plattenmagnet
- Gesamtabmessungen: 500x125x22 mm
- Länge: 500 mm
- Breite: 125 mm
- Bauhöhe: 22 mm
- Magnetsystem: Permanentes Neodym (NdFeB)
- Magnetische Betriebsweise: Dauerhaft aktiver Permanentmagnet
- Mechanischer Anschluss: M12-Innengewinde
- Montageanwendung: Kundenspezifische Vorrichtungen und Tragkonstruktionen
- Hauptanwendung: Roboterautomatisierung und Blechbearbeitungslinien
- Vorgesehene Funktion: Halten und Positionieren ferromagnetischer Werkstücke
- Stromversorgung: Für die Erzeugung des Magnetfeldes nicht erforderlich
Der Neodym-Plattenmagnet 500x125x22 mm ist ein permanentmagnetisches Vorrichtungselement zum Halten, Ausrichten und Positionieren geeigneter ferromagnetischer Bleche und Stahlbauteile in der Roboterautomatisierung. Seine nominelle Auflagefläche von 500×125 mm, die Bauhöhe von 22 mm und die M12-Innengewinde ermöglichen die Integration in passende kundenspezifische Vorrichtungen und Maschinenkonstruktionen. Das Neodym-Magnetsystem bleibt ohne Stromversorgung dauerhaft aktiv; für Anwendungen mit automatischer Werkstückfreigabe muss eine geeignete separate Löseeinrichtung vorgesehen werden.
| Technisches Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Plattenmagnet |
| Hauptanwendung | Vorrichtungen für die Roboterautomatisierung |
| Gesamtabmessungen | 500x125x22 mm |
| Länge | 500 mm |
| Breite | 125 mm |
| Bauhöhe | 22 mm |
| Nominelle Auflagefläche | 500×125 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Magnetische Aktivierung | Dauerhaft aktiv |
| Anschluss | M12-Innengewinde |
| Montageart | Kundenspezifische Vorrichtung / Tragkonstruktion |
| Geeignete Werkstücke | Ferromagnetische Bleche und Stahlbauteile |
| Hauptfunktion | Halten, Ausrichten und Positionieren |
| Weitere Anwendungen | Robotermontage, Blechbearbeitung und geeignete Schweißvorrichtungen |
| Elektrische Energieversorgung | Für die Magnetfelderzeugung nicht erforderlich |

1. Was ist ein Neodym-Plattenmagnet 500x125x22 mm für die Roboterautomatisierung?
Der Neodym-Plattenmagnet 500x125x22 mm ist ein permanentmagnetisches Industriebauteil für kundenspezifische Robotervorrichtungen, automatisierte Montageanlagen und geeignete Anwendungen in der Blechbearbeitung.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, ferromagnetische Stahlbauteile während der Vorbereitung oder Durchführung eines Fertigungsprozesses in einer vorgesehenen Position zu halten.
Der Plattenmagnet besitzt eine nominelle Auflagefläche von 500×125 mm, eine Bauhöhe von 22 mm und M12-Innengewinde zur mechanischen Integration in geeignete Konstruktionen.
Das Magnetsystem besteht aus permanenten Neodym-Magneten (NdFeB). Deshalb wird zur Erzeugung des Magnetfeldes keine elektrische Stromversorgung benötigt.
Das Produkt ist in erster Linie als magnetisches Halte- und Positionierelement für Vorrichtungen zu betrachten und nicht als vollständiger, elektrisch schaltbarer Robotergreifer.
2. Warum werden magnetische Vorrichtungen in der Roboterautomatisierung eingesetzt?
In automatisierten Fertigungssystemen müssen Werkstücke vor Montage-, Prüf- oder Bearbeitungsschritten häufig präzise und wiederholbar positioniert werden.
Eine magnetische Vorrichtung kann dabei helfen, ein geeignetes ferromagnetisches Bauteil gegen eine definierte Anlagefläche zu halten.
Je nach Anwendung kann die magnetische Fixierung bestimmte mechanische Spannelemente ergänzen oder den Zugang zu Bereichen verbessern, die andernfalls durch Spannpratzen verdeckt wären.
Die Eignung hängt jedoch vom Werkstückmaterial, den Kontaktbedingungen, den auftretenden Prozesskräften und der Konstruktion der gesamten Vorrichtung ab.
Ein Permanentmagnet allein gewährleistet weder eine bestimmte Positioniergenauigkeit noch eine sichere Werkstückhaltung unter sämtlichen Betriebsbedingungen.
3. Wie funktioniert der permanente Neodym-Plattenmagnet?
Im Inneren der Platte befindet sich ein permanentes Neodym-Magnetsystem, das ohne elektrische Erregung ein Magnetfeld erzeugt.
Nähert sich ein geeignetes ferromagnetisches Werkstück der magnetischen Auflagefläche, kann die magnetische Anziehung das Bauteil gegen die Platte halten.
Die tatsächliche Haltewirkung hängt von den magnetischen Eigenschaften des Werkstücks und den jeweiligen Kontaktbedingungen ab.
Beispielhafter Prozessablauf:
Werkstückzuführung → Magnetische Vorrichtung → Werkstückpositionierung → Roboterprozess → Nächster Fertigungsschritt
Der Plattenmagnet kann Bestandteil einer größeren Vorrichtung sein, die zusätzlich mechanische Anschläge, Auflagen und weitere Positionierelemente enthält.
Da das Magnetfeld dauerhaft aktiv ist, muss eine kontrollierte Werkstückfreigabe bei Bedarf separat konstruiert werden.
4. Welche Abmessungen besitzt der Neodym-Plattenmagnet?
Die nominellen Gesamtabmessungen betragen 500x125x22 mm.
Daraus ergeben sich folgende Maße:
- Länge: 500 mm.
- Breite: 125 mm.
- Bauhöhe: 22 mm.
Die längliche Plattenform kann für Vorrichtungen interessant sein, die langgestreckte ferromagnetische Bauteile aufnehmen.
Vor der Montage müssen die tatsächliche Vorrichtungsgeometrie, die Befestigungspunkte und die verfügbaren Einbauräume geprüft werden.
Aus den Außenabmessungen allein lassen sich weder die magnetische Haltekraft noch die zulässige mechanische Belastung der Konstruktion bestimmen.
5. Welchen Zweck erfüllt die nominelle Auflagefläche von 500×125 mm?
Die nominelle Auflagefläche von 500×125 mm bietet eine längliche Kontaktgeometrie für geeignete ferromagnetische Werkstücke.
Dies kann beispielsweise bei der Positionierung längerer Stahlbleche oder anderer Bauteile mit passender Kontaktfläche von Vorteil sein.
Eine große nominelle Fläche bedeutet jedoch nicht, dass jeder Bereich dieselbe magnetische Haltewirkung aufweist.
Bohrungen, Biegungen, Oberflächenunebenheiten, Beschichtungen und die Geometrie des Werkstücks können die tatsächliche Kontaktfläche verringern.
Deshalb muss die Haltewirkung mit dem realen Werkstück und der vorgesehenen Vorrichtung beurteilt werden.
6. Warum ist die Bauhöhe von 22 mm wichtig?
Der Plattenmagnet besitzt eine nominelle Bauhöhe von 22 mm.
Diese kompakte Abmessung kann die Integration in bestimmte Maschinenaufnahmen, Tragkonstruktionen und Roboterarbeitsplätze mit begrenztem Einbauraum erleichtern.
Trotzdem müssen die notwendigen Abstände unter Berücksichtigung der Befestigungselemente und benachbarten Komponenten überprüft werden.
Die Bauhöhe von 22 mm ist eine geometrische Angabe und keine Aussage über die strukturelle Tragfähigkeit.
Sämtliche Kräfte und Momente, die über die Magnetplatte und ihre Befestigung übertragen werden, sind separat zu bewerten.
7. Warum werden permanente Neodym-Magnete verwendet?
Neodym-Magnete können bei vergleichsweise kompakten Abmessungen eine erhebliche magnetische Anziehung erzeugen.
Als Permanentmagnete benötigen sie weder eine elektromagnetische Spule noch eine externe Energieversorgung zur Aufrechterhaltung des Magnetfeldes.
Bei geeigneten Vorrichtungen kann dies die magnetische Haltefunktion vereinfachen.
Die dauerhafte Magnetisierung bedeutet allerdings auch, dass sich das Magnetfeld nicht durch Abschalten einer Stromversorgung deaktivieren lässt.
Diese Eigenschaft ist besonders bei automatisierten Handhabungs- und Freigabeprozessen zu berücksichtigen.
Die genaue Magnetgüte und die maximale Betriebstemperatur dieses Produkts sind nicht angegeben und dürfen nicht ohne technische Bestätigung angenommen werden.
8. Wozu dienen die M12-Innengewinde?
Das Produkt verfügt über M12-Innengewinde zur mechanischen Befestigung an geeigneten Vorrichtungen und Tragkonstruktionen.
Sie ermöglichen die Einbindung der Magnetplatte in kundenspezifische Halterungen, Maschinenrahmen und Positioniereinheiten.
Mögliche Befestigungskomponenten sind:
- Verstellbare Montagehalterungen.
- Kundenspezifische Vorrichtungsrahmen aus Stahl.
- Werkstückpositioniereinheiten.
- Geeignete Maschinen- und Tragkonstruktionen.
Die genaue Anzahl und Lage der Gewindebohrungen sowie die nutzbare Gewindetiefe müssen anhand der zugehörigen technischen Zeichnung bestätigt werden.
Schraubenauswahl, Einschraubtiefe und Anzugsvorgaben sind entsprechend der tatsächlichen mechanischen Konstruktion festzulegen.
9. Wie kann der Plattenmagnet in eine kundenspezifische Vorrichtung integriert werden?
Der Plattenmagnet kann in eine größere Vorrichtung eingebaut werden, die auf die Abmessungen und die Form eines bestimmten Werkstücks abgestimmt ist.
Eine solche Konstruktion kann magnetische Anziehung mit mechanischen Anschlägen, Auflageflächen und weiteren erforderlichen Elementen kombinieren.
Beispielhafter Aufbau:
Vorrichtungsrahmen → M12-Befestigungen → Neodym-Plattenmagnet → Ferromagnetisches Werkstück
Die Tragkonstruktion muss für die im Betrieb auftretenden Kräfte und Momente ausgelegt werden.
Der Magnet darf nicht pauschal als Ersatz für sämtliche mechanischen Abstützungen oder Sicherheitseinrichtungen betrachtet werden.
Vor der Inbetriebnahme ist die vollständige Vorrichtung unter repräsentativen Betriebsbedingungen zu prüfen.
10. Welche Werkstückmaterialien eignen sich für die magnetische Fixierung?
Der Plattenmagnet kann für Werkstücke mit ausreichenden ferromagnetischen Eigenschaften eingesetzt beziehungsweise auf Eignung geprüft werden.
Mögliche Materialien sind:
- Kohlenstoffstahlbleche.
- Ferromagnetische Stahlplatten.
- Geeignete Stahlprofile.
- Stahlbauteile für Konstruktionen.
- Ferromagnetische Komponenten aus der Blechfertigung.
Die tatsächliche magnetische Reaktion hängt von der Werkstoffsorte, der Materialdicke, der Geometrie und den Kontaktbedingungen ab.
Bestimmte Stahllegierungen und Edelstahlsorten können unterschiedlich auf Magnetfelder reagieren.
Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen ist die Eignung anhand des tatsächlich verwendeten Werkstoffs und Werkstücks zu bestätigen.
11. Kann der Plattenmagnet Aluminium, Kupfer oder Messing halten?
Aluminium, Kupfer und Messing sind unter üblichen Betriebsbedingungen nicht ferromagnetisch.
Ein permanenter Neodym-Plattenmagnet kann diese Materialien daher nicht auf dieselbe Weise magnetisch halten wie geeignete ferromagnetische Stahlbauteile.
Besteht das Werkstück aus einem nicht ferromagnetischen Material, kann eine andere Spann- oder Greiftechnologie erforderlich sein.
Die magnetische Eignung des Werkstoffs sollte vor der Konstruktion der Vorrichtung überprüft werden.
12. Eignet sich die Magnetplatte zur Positionierung von Stahlblechen?
Ja. Die Magnetplatte kann für das Halten und Positionieren geeigneter ferromagnetischer Stahlbleche geprüft werden.
Mögliche Aufgaben sind:
- Ausrichten eines Blechs an einer definierten Anlagefläche.
- Reduzieren unbeabsichtigter Bewegungen während der Vorbereitung.
- Vorübergehendes Halten eines Werkstücks vor einem Roboterprozess.
- Unterstützen wiederholbarer Positionierungen in einer entsprechend konstruierten Vorrichtung.
Die tatsächliche Funktion hängt von der Blechdicke, der Kontaktfläche, der Ebenheit und den während des Prozesses auftretenden Kräften ab.
Für eine präzise Positionierung können zusätzliche mechanische Referenzflächen erforderlich sein.
13. Kann der Plattenmagnet in robotergestützten Montagezellen verwendet werden?
Der Plattenmagnet kann in eine robotergestützte Montagevorrichtung integriert werden, sofern Werkstück und Prozessbedingungen geeignet sind.
Beispielhafter Ablauf:
Roboter positioniert das Werkstück → Werkstück berührt die Magnetvorrichtung → Position wird festgelegt → Montage oder Prüfung → Werkstück wird freigegeben
Die Magnetplatte übernimmt dabei die magnetische Haltefunktion innerhalb der Vorrichtung.
Sie führt weder Roboterbewegungen noch eine Werkstückerkennung oder eine kontrollierte Freigabe selbstständig aus.
Diese Funktionen müssen bei Bedarf durch das umgebende Automatisierungssystem bereitgestellt werden.
14. Ist der Plattenmagnet für Roboterschweißvorrichtungen geeignet?
Die Magnetplatte kann zur Positionierung ferromagnetischer Bauteile in entsprechend konstruierten Roboterschweißvorrichtungen in Betracht gezogen werden.
Beim Schweißen sind jedoch zusätzliche technische Einflussgrößen zu berücksichtigen:
- Wärmeeintrag in der Nähe des Werkstücks.
- Schweißspritzer.
- Mechanische Prozesskräfte.
- Mögliche Einflüsse des Magnetfeldes auf den Schweißprozess.
- Zugänglichkeit für Reinigung und Wartung.
Die maximale Betriebstemperatur des Produkts ist nicht angegeben.
Deshalb muss die Eignung für eine konkrete Schweißanwendung vor dem Einsatz gesondert geprüft werden. Eine bestimmte Temperaturbeständigkeit darf nicht vorausgesetzt werden.
15. Kann die Magnetplatte in Laser- und Blechbearbeitungslinien eingesetzt werden?
Die Magnetplatte kann für geeignete Vorbereitungs- oder Zwischenpositionierstationen in der Blechbearbeitung geprüft werden.
Beispielsweise lässt sich ein ferromagnetisches Bauteil vor einer robotergestützten Prüfung oder Bearbeitung an einer magnetischen Referenzvorrichtung positionieren.
Beispielhafter Ablauf:
Blechzuführung → Magnetische Positionierung → Robotergestützte Prüfung oder Bearbeitung → Nächste Station
Die Vorrichtung muss unter Berücksichtigung der tatsächlichen Kräfte, der erforderlichen Freiräume und der Umgebungsbedingungen ausgelegt werden.
Die Magnetplatte darf keinen Prozessbedingungen ausgesetzt werden, die außerhalb ihrer bestätigten technischen Grenzen liegen.
16. Kann die Magnetplatte vor der CNC-Bearbeitung oder in Prüfvorrichtungen eingesetzt werden?
Die Magnetplatte kann für geeignete Werkstückvorbereitungsstationen vor der CNC-Bearbeitung oder für Prüfvorrichtungen mit ferromagnetischen Bauteilen in Betracht gezogen werden.
Dabei kann sie eine vorübergehende Positionierung oder Referenzierung unterstützen.
Bei spanenden Bearbeitungsprozessen sind jedoch Schnittkräfte, Schwingungen und mögliche Werkstückbewegungen besonders kritisch.
Für dieses Produkt sind weder eine zulässige Bearbeitungsspannkraft noch eine Widerstandsfähigkeit gegenüber definierten Schnittkräften angegeben.
Ohne entsprechende technische Verifizierung darf die Magnetplatte daher nicht als alleinige Werkstückspannung für die CNC-Bearbeitung vorausgesetzt werden.
17. Kann die Magnetplatte an einem Roboterarm zur Werkstückhandhabung befestigt werden?
Die Magnetplatte kann grundsätzlich als Bestandteil eines kundenspezifischen Roboter-Endeffektors oder einer Handhabungseinheit geprüft werden.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie bereits ein vollständiges, einsatzbereites Roboterhebe- oder Greifsystem darstellt.
Das permanente Magnetfeld bleibt während des gesamten Betriebs aktiv.
Eine vollständige Handhabungsanwendung benötigt eine ausgelegte Lösung zum Aufnehmen, sicheren Halten, Transportieren und Freigeben des Werkstücks.
Für diese Magnetplatte ist keine Trag- oder Hebekapazität angegeben. Ohne geeignete Prüfungen und Validierung darf ihr keine zulässige Hebelast zugeordnet werden.
18. Wie kann ein Werkstück von einer permanenten Magnetplatte gelöst werden?
Im Unterschied zu einem elektrisch schaltbaren Elektromagnetsystem wird dieser permanente Neodym-Plattenmagnet durch Abschalten der Stromversorgung nicht entmagnetisiert.
Erfordert der Produktionsprozess eine automatische Werkstückfreigabe, muss eine separate Löseeinrichtung konstruiert werden.
Je nach Anwendung kann dafür eine entsprechend ausgelegte mechanische Abdrück- oder Trennvorrichtung infrage kommen.
Die Konstruktion muss die Werkstückgeometrie, die magnetische Anziehung, den erforderlichen Prozessablauf und die sichere Handhabung berücksichtigen.
Eine integrierte automatische Freigabefunktion ist für dieses Produkt nicht angegeben.
19. Benötigt der Neodym-Plattenmagnet elektrische Energie?
Zur Erzeugung des Magnetfeldes wird keine elektrische Energie benötigt.
Das Neodym-Magnetsystem ist permanent aktiv.
Andere Bestandteile der Roboteranlage, beispielsweise Antriebe, Aktuatoren, Förderanlagen, Sensoren und Löseeinrichtungen, können dennoch elektrische oder andere Energie benötigen.
Die Aussage über den stromlosen Betrieb bezieht sich ausschließlich auf die Magnetfelderzeugung der Platte.
Sie bedeutet nicht, dass eine vollständige Roboteranlage ohne Energieversorgung betrieben werden kann.
20. Welche Faktoren beeinflussen die magnetische Haltekraft?
Die tatsächliche Haltewirkung lässt sich nicht allein aus den Außenabmessungen der Magnetplatte ableiten.
Neun wesentliche Einflussfaktoren sind:
- Magnetische Eigenschaften des Werkstückmaterials.
- Materialdicke des Werkstücks.
- Tatsächlich verfügbare magnetische Kontaktfläche.
- Ebenheit der Oberflächen und Qualität des Kontakts.
- Luftspalt zwischen Magnetplatte und Werkstück.
- Lackierungen, Beschichtungen oder nicht magnetische Zwischenlagen.
- Richtung der wirkenden mechanischen Kräfte.
- Vibrationen, Beschleunigungen und weitere Prozessbelastungen.
- Temperatur und allgemeine Betriebsbedingungen.
Eine senkrecht zur Magnetfläche gemessene Haltekraft darf nicht automatisch als verfügbare Widerstandskraft gegen seitliches Verschieben oder Scherbelastungen betrachtet werden.
Für dieses Produkt sind keine nominelle Haltekraft, Hebekapazität oder zulässige Last angegeben.
Bei kritischen Anwendungen muss die vollständige Vorrichtung mit repräsentativen Werkstücken und unter realistischen Betriebsbedingungen geprüft werden.
21. Warum ist der Luftspalt zwischen Magnet und Werkstück wichtig?
Die magnetische Anziehung nimmt im Allgemeinen mit zunehmendem Abstand zwischen Magnet und ferromagnetischem Werkstück ab.
Ein Luftspalt kann beispielsweise entstehen durch:
- Lack oder Schutzbeschichtungen.
- Kunststoff- oder Gummizwischenlagen.
- Schmutz und Ablagerungen.
- Oberflächenunebenheiten.
- Verformte oder unebene Werkstücke.
Diese Bedingungen können die magnetische Haltewirkung reduzieren.
Soweit technisch geeignet, sollte die Vorrichtung einen zuverlässigen Kontakt zwischen der magnetischen Auflagefläche und dem vorgesehenen Stahlbauteil ermöglichen.
Die tatsächliche Haltewirkung ist mit dem Werkstück im normalen Produktionszustand zu überprüfen.
22. Können mehrere Neodym-Plattenmagnete gemeinsam verwendet werden?
Abhängig von den Werkstückabmessungen und der Vorrichtungskonstruktion können mehrere Magnetplatten an unterschiedlichen Positionen angeordnet werden.
Beispielsweise kann ein längeres ferromagnetisches Blech an mehreren Kontaktpunkten abgestützt werden.
Eine mögliche Anordnung umfasst magnetische Kontaktbereiche am linken, mittleren und rechten Abschnitt des Werkstücks.
Die erforderliche Anzahl der Magnetplatten lässt sich jedoch nicht allein aus den Werkstückabmessungen bestimmen.
Kontaktgeometrie, Prozessbelastungen und Tragkonstruktion müssen gemeinsam bewertet werden.
Die vollständige Anordnung ist vor dem Produktionseinsatz zu prüfen.
23. Wie sollten Befestigungsschrauben und Tragkonstruktionen ausgelegt werden?
Die M12-Innengewinde ermöglichen eine mechanische Verbindung zwischen der Magnetplatte und einer geeigneten Konstruktion.
Das Vorhandensein von M12-Gewinden allein definiert jedoch nicht die Tragfähigkeit der Vorrichtung.
Bei der Auswahl von Schrauben, Halterungen und Tragkonstruktionen sind insbesondere folgende Aspekte zu berücksichtigen:
- Werkstückgewicht.
- Auftretende Prozesskräfte.
- Belastungsrichtung.
- Vibrationen und Beschleunigungen.
- Montagegeometrie.
- Anwendbare mechanische Sicherheitsanforderungen.
Gewindeeingriff, Schraubenfestigkeit und tatsächlicher Kraftfluss müssen in der endgültigen Konstruktion geprüft werden.
Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen darf die magnetische Haltefunktion vorgeschriebene mechanische Sicherungen nicht ersetzen.
24. Welche Temperatur- und Umgebungsgrenzen sind beim Schweißen zu beachten?
Die magnetischen Eigenschaften von Neodym-Magnetsystemen können durch erhöhte Temperaturen beeinträchtigt werden.
Für diese konkrete Magnetplatte ist jedoch keine maximale Betriebstemperatur angegeben.
Daher wäre es technisch nicht korrekt, ohne Bestätigung eine bestimmte Temperaturgrenze zu nennen.
Bei Schweiß- oder anderen wärmeerzeugenden Prozessen sollte die zu erwartende Temperatur an der Magnetplatte selbst bewertet werden, nicht nur die Temperatur des Werkstücks.
Schweißspritzer, mechanische Stöße und weitere Umwelteinflüsse sind ebenfalls zu berücksichtigen.
Bei Anwendungen mit erheblicher Wärmebelastung muss die technische Eignung vor dem Einsatz bestätigt werden.
25. Welche Sicherheitsmaßnahmen sind bei Montage und Betrieb erforderlich?
Permanente Neodym-Magnete bleiben magnetisch aktiv, auch wenn die umgebenden Maschinen ausgeschaltet sind.
Die Anziehung zwischen der Magnetplatte und ferromagnetischen Gegenständen kann Quetsch-, Klemm- und Stoßgefahren verursachen.
Acht allgemeine Sicherheitsschritte:
- Die Vorrichtungskonstruktion und das vorgesehene Werkstück vor der Montage prüfen.
- Zugehörige Maschinen vor Montage- oder Wartungsarbeiten stoppen und relevante Energiequellen entsprechend den Sicherheitsvorgaben sichern.
- Hände und lose ferromagnetische Werkzeuge von möglichen Quetschstellen fernhalten.
- Die Magnetplatte mit der vorgesehenen Befestigung und geeigneten Schrauben sicher montieren.
- Magnetische Auflagefläche und Tragkonstruktion auf sichtbare Beschädigungen untersuchen.
- Werkstückkontakt und Positionierung unter kontrollierten Bedingungen überprüfen.
- Die vollständige Vorrichtung hinsichtlich der erwarteten mechanischen Belastungen und Prozessbewegungen validieren.
- Vor dem automatischen Betrieb die sichere Entnahme beziehungsweise Freigabe des Werkstücks bestätigen.
Die Magnetplatte darf erforderliche mechanische Verriegelungen, Schutzeinrichtungen oder andere Sicherheitsmaßnahmen nicht ersetzen.
Anwendungen mit hängenden Lasten oder robotergestütztem Werkstücktransport benötigen ein gesondert validiertes Handhabungssystem.
26. Wie unterscheidet sich ein permanenter Neodym-Plattenmagnet von anderen Spanntechnologien?
Unterschiedliche Vorrichtungstechnologien nutzen verschiedene Verfahren zum Halten und Freigeben von Werkstücken.
| Technologie | Funktionsprinzip | Wesentlicher Aspekt |
|---|---|---|
| Permanenter Neodym-Plattenmagnet | Dauerhaft aktive magnetische Anziehung | Eine separate Löseeinrichtung kann erforderlich sein |
| Elektromagnetisches Haltesystem | Magnetfeld durch eine elektrisch erregte Spule | Elektrische Steuerung und Verhalten bei Stromausfall müssen berücksichtigt werden |
| Elektropermanentes Magnetsystem | Steuerung des magnetischen Zustands durch ein dafür ausgelegtes Schaltsystem | Schaltfunktion hängt von der konkreten Ausführung ab |
| Mechanische Spannvorrichtung | Physikalische Spannkraft durch mechanische Elemente | Kontaktgeometrie, Spannkräfte und Zugänglichkeit müssen geprüft werden |
| Vakuumgreifer | Halten geeigneter Oberflächen durch Druckdifferenz | Geeignete Oberflächenbedingungen und Vakuumsystem erforderlich |
Der permanente Neodym-Plattenmagnet 500x125x22 mm ist insbesondere dann von Interesse, wenn eine kontinuierliche magnetische Haltefunktion in eine kundenspezifische Vorrichtung integriert werden soll.
Er darf nicht als elektrisch schaltbarer Elektromagnet oder als elektropermanenter Magnet bezeichnet werden.
Die Auswahl der geeigneten Technologie richtet sich nach Werkstück, Prozesskräften, Freigabeanforderungen und Sicherheitskonzept.
27. Welche Angaben werden für ein technisches Angebot benötigt?
Um die Eignung des Neodym-Plattenmagneten 500x125x22 mm für eine Robotervorrichtung zu beurteilen, sollten möglichst folgende Informationen bereitgestellt werden:
- Anwendungsart: Robotermontage, Blechpositionierung, Schweißvorrichtung oder ein anderer vorgesehener Fertigungsprozess.
- Werkstückmaterial: Genaue Stahlsorte oder sonstige Werkstoffspezifikation.
- Werkstückabmessungen: Länge, Breite, Dicke und relevante geometrische Merkmale.
- Werkstückgewicht: Masse des jeweils zu haltenden Bauteils.
- Kontaktgeometrie: Tatsächlich verfügbare Fläche für den magnetischen Kontakt.
- Oberflächenzustand: Ebenheit, Beschichtungen, Lackierungen und zu erwartende Luftspalte.
- Betriebsorientierung: Horizontale, vertikale, geneigte oder andere Einbaulage.
- Mechanische Belastungen: Kräfte, Momente, Vibrationen und Beschleunigungen während des Betriebs.
- Erforderliche Haltewirkung: Funktionale Anforderungen und gegebenenfalls anzuwendende Prüfkriterien.
- Freigabemethode: Manuelle Entnahme oder erforderliche automatische Werkstücktrennung.
- Montagekonstruktion: Tragstruktur, Halterungen und verfügbarer Einbauraum.
- Gewindeanschlüsse: Benötigte M12-Befestigungspositionen und zugehörige Zeichnungsangaben.
- Betriebstemperatur: Erwartete normale und maximale Temperaturen an der Magnetplatte.
- Umgebungsbedingungen: Schweißspritzer, Staub, Verschmutzungen und weitere prozessspezifische Einflüsse.
- Technische Zeichnungen und Fotos: Werkstückzeichnungen, Vorrichtungslayouts und Aufnahmen des Einbauortes.
Diese Informationen helfen dabei, festzustellen, ob der standardmäßige Neodym-Plattenmagnet 500x125x22 mm mit M12-Innengewinden für die vorgesehene Anwendung geeignet ist.
Bei Bedarf können alternative magnetische Vorrichtungskonzepte separat geprüft werden.
28. Magneteksan – Magnetische Vorrichtungslösungen für die Roboterautomatisierung
Magneteksan entwickelt magnetische Ausrüstung für die industrielle Automatisierung, die Positionierung ferromagnetischer Werkstücke und spezielle Fertigungsanwendungen.
Der Neodym-Plattenmagnet 500x125x22 mm für die Roboterautomatisierung kombiniert eine längliche nominelle Auflagefläche, eine kompakte Bauhöhe, permanente Neodym-Magnete und M12-Innengewinde.
Er kann zum Halten und Positionieren geeigneter ferromagnetischer Bleche und Stahlbauteile in kundenspezifischen Vorrichtungen eingesetzt beziehungsweise auf Eignung geprüft werden.
Wichtige Produktmerkmale:
- Produkttyp: Neodym-Plattenmagnet.
- Gesamtabmessungen: 500x125x22 mm.
- Länge: 500 mm.
- Breite: 125 mm.
- Bauhöhe: 22 mm.
- Nominelle Auflagefläche: 500×125 mm.
- Magnetsystem: Permanentes Neodym (NdFeB).
- Anschluss: M12-Innengewinde.
- Hauptanwendung: Vorrichtungen für die Roboterautomatisierung.
- Weitere Anwendungen: Geeignete Vorrichtungen für Blechbearbeitung und Montage.
- Vorgesehene Werkstücke: Ferromagnetische Bleche und Stahlbauteile.
- Hauptfunktion: Halten, Ausrichten und Positionieren.
- Magnetische Betriebsweise: Dauerhaft aktiv.
- Stromversorgung: Für die Magnetfelderzeugung nicht erforderlich.
- Automatische Werkstückfreigabe: Bei Bedarf durch eine separat ausgelegte Einrichtung.
Die endgültige Vorrichtung muss anhand des tatsächlichen Werkstücks, der Kontaktbedingungen und der auftretenden Betriebslasten ausgelegt werden.
Eine bestimmte Haltekraft, Hebekapazität, Magnetgüte oder maximale Betriebstemperatur darf ohne technische Bestätigung nicht vorausgesetzt werden.
Magneteksan – Magnetische Spann- und Positionierlösungen für Roboterautomatisierung und industrielle Fertigung.



