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Ø25×29 mm – Elektromagnet – Qualitätskontroll-Prüfvorrichtung, 24V DC 7,5W
Allgemeine Merkmale
- Kompakter Haft-Elektromagnet zur kontrollierten Fixierung kleiner ferromagnetischer Bauteile während der Qualitätskontrolle und Prüfung.
- Zylindrisches Gehäuse mit Ø25 mm Durchmesser und 29 mm Höhe.
- Betrieb mit 24V DC bei einer elektrischen Nennleistung von 7,5W.
- Ermöglicht magnetisches Halten bei Bestromung und das Lösen nach dem Abschalten, abhängig von Restmagnetismus und Anwendungsbedingungen.
- Für die Integration in Messvorrichtungen, Kameraprüfsysteme, Sensortests und kleine Montagevorrichtungen geeignet, sofern die Einsatzbedingungen dies zulassen.
- Kann über eine SPS, ein Relais oder eine geeignete 24V-DC-Schaltschaltung angesteuert werden.
- Kompakte Bauform zur Montage in Maschinen und Prüfvorrichtungen mit begrenztem Einbauraum.
- Kabelgebundener elektrischer Anschluss zur Integration in automatisierte Prüfzyklen.
Technische Daten
- Durchmesser: Ø25 mm
- Höhe: 29 mm
- Abmessungen: Ø25×29 mm
- Betriebsspannung: 24V DC
- Elektrische Nennleistung: 7,5W
- Produkttyp: Runder Gleichstrom-Haftelektromagnet
- Modell / Typ: DM
- Elektrischer Anschluss: Kabelgebunden
- Funktionsprinzip: Elektrisch gesteuerte magnetische Haltefunktion
- Ansteuerung: Elektrisches EIN / AUS
- Geeignete Werkstoffe: Ferromagnetische Metallbauteile
- Hauptanwendung: Qualitätskontrolle / Inspektion / Prüfvorrichtungen
Der Elektromagnet für Prüfvorrichtungen ist ein kompakter, elektrisch steuerbarer Haftmagnet, der kleine ferromagnetische Bauteile bei Maßprüfungen, Kamerainspektionen, Sensortests und automatisierten Qualitätskontrollen in einer definierten Position fixieren kann. Mit seinem zylindrischen Gehäuse Ø25×29 mm, einer Betriebsspannung von 24V DC, einer elektrischen Nennleistung von 7,5W und einem kabelgebundenen Anschluss lässt sich dieser Elektromagnet des Typs DM in geeignete Prüfvorrichtungen integrieren, um Bauteile während automatisierter Arbeitszyklen magnetisch zu halten und anschließend kontrolliert freizugeben.
| Technisches Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Produkttyp | Kompakter runder Haftelektromagnet |
| Hauptanwendung | Qualitätskontrolle / Prüfvorrichtung |
| Durchmesser | Ø25 mm |
| Höhe | 29 mm |
| Abmessungen | Ø25×29 mm |
| Betriebsspannung | 24V DC |
| Elektrische Nennleistung | 7,5W |
| Modell / Typ | DM |
| Elektrischer Anschluss | Kabelgebunden |
| Funktionsprinzip | Magnetisches Halten bei Bestromung |
| Ansteuerung | Elektrisches EIN / AUS |
| Geeignete Werkstoffe | Ferromagnetische Metallbauteile |
| Einsatzbereiche | Messtechnik, Inspektion, Prüfvorrichtungen, Klein-Automatisierung |

Was ist ein Elektromagnet für Qualitätskontroll-Prüfvorrichtungen?
Ein Elektromagnet für Prüfvorrichtungen ist eine elektrisch steuerbare magnetische Haltevorrichtung, mit der geeignete ferromagnetische Bauteile während Inspektions-, Mess- und Prüfvorgängen vorübergehend fixiert werden können.
Im Gegensatz zu einem Permanentmagneten erzeugt ein Elektromagnet sein wesentliches Haltemagnetfeld durch die elektrische Versorgung einer Spule.
Das kompakte Modell von Magneteksan verfügt über folgende technische Eigenschaften:
- Durchmesser: Ø25 mm
- Höhe: 29 mm
- Betriebsspannung: 24V DC
- Elektrische Nennleistung: 7,5W
- Modell / Typ: DM
- Elektrischer Anschluss: Kabelgebunden
- Funktionsprinzip: Elektrisch gesteuertes magnetisches Halten
Durch seine zylindrische Bauform eignet sich das Produkt zur Prüfung eines Einsatzes in kompakten Prüfstationen, kleinen automatisierten Vorrichtungen und Anwendungen zur präzisen Bauteilpositionierung.
Die Hauptfunktion besteht darin, ein geeignetes metallisches Werkstück während eines Arbeitsvorgangs in einer definierten Position zu halten und nach dem Abschalten des Magnetfelds seine Freigabe zu ermöglichen.
Warum werden Elektromagnete in Qualitätskontrollvorrichtungen eingesetzt?
Bei der industriellen Qualitätskontrolle müssen Bauteile während einer Messung oder Inspektion häufig in einer gleichbleibenden Position gehalten werden.
Kleine Metallteile können beispielsweise folgende Prüfschritte durchlaufen:
- Kamerabasierte Sichtprüfung
- Maßkontrolle
- Oberflächeninspektion
- Sensorbasierte Funktionsprüfung
- Anwesenheits- und Abwesenheitserkennung
- Positionskontrolle
- Prüfung vor der Montage
- Kennzeichnung und Identifikation
Bewegt sich das Bauteil während der Prüfung, kann dies die Wiederholgenauigkeit von Messergebnissen und die Ausrichtung von Kamerabildern beeinträchtigen.
Ein elektrisch gesteuerter Haft-Elektromagnet kann dabei helfen, geeignete ferromagnetische Werkstücke während des Prüfzyklus zu stabilisieren.
Nach Abschluss des Prüfvorgangs kann die elektrische Versorgung abgeschaltet werden, damit das Bauteil freigegeben werden kann.
Diese Funktionsweise ist besonders für automatisierte Systeme interessant, in denen Halte- und Freigabevorgänge regelmäßig wiederholt werden.
Wie funktioniert der Ø25×29 mm Elektromagnet?
Im Inneren des Elektromagneten befindet sich eine Spule, die bei Versorgung mit 24V DC ein Magnetfeld erzeugt.
Bei Bestromung kann dieses Feld ein geeignetes ferromagnetisches Bauteil anziehen, das sich in der Nähe der aktiven Haftfläche befindet.
Wird die Stromversorgung unterbrochen, verschwindet das wesentliche elektromagnetische Haltefeld. Unter geeigneten Bedingungen kann sich das Werkstück anschließend von der Haftfläche lösen.
Typischer Ablauf:
- Das Bauteil gelangt in die Prüfvorrichtung.
- Ein Sensor oder die Steuerung bestätigt die Bauteilposition.
- Der Elektromagnet wird mit 24V DC versorgt.
- Das ferromagnetische Bauteil wird magnetisch fixiert.
- Die Messung oder Inspektion wird durchgeführt.
- Die Steuerung schaltet die Stromversorgung ab.
- Das Bauteil wird freigegeben oder entnommen.
Beispiel eines automatisierten Prüfzyklus:
Bauteilzuführung → 24V DC EIN → Magnetisches Halten → Prüfung → 24V DC AUS → Bauteilfreigabe
Das tatsächliche Freigabeverhalten kann durch Restmagnetismus, Oberflächenkontakt, Werkstückgewicht und Vorrichtungsgeometrie beeinflusst werden.
Welche Vorteile bieten die kompakten Abmessungen Ø25×29 mm?
Das zylindrische Gehäuse besitzt einen Durchmesser von 25 mm und eine Höhe von 29 mm.
Dank dieser kompakten Abmessungen kann der Elektromagnet auch dort in Betracht gezogen werden, wo größere industrielle Elektromagnete nur schwer unterzubringen wären.
Mögliche Einsatzbereiche:
- Kleine Prüfvorrichtungen
- Kompakte Testmaschinen
- Tischbasierte Automatisierungssysteme
- Sensorprüfstationen
- Präzisionsmontageanlagen
- Enge Maschinenräume
- Sondermaschinen und Spezialvorrichtungen
Ein kompakter Haft-Elektromagnet kann in eine Prüfvorrichtung integriert werden, ohne den Einbauraum größerer magnetischer Handhabungssysteme zu benötigen.
Die Gehäuseabmessungen allein erlauben jedoch keine zuverlässige Aussage über die verfügbare Haltekraft.
Die tatsächliche Halteleistung muss unter den vorgesehenen Einsatzbedingungen geprüft werden.
Warum arbeitet der Elektromagnet mit 24V DC?
Der Elektromagnet ist für eine Gleichspannungsversorgung mit 24V DC ausgelegt.
Diese Spannung ist in der industriellen Automatisierungs- und Steuerungstechnik weit verbreitet.
Eine geeignete 24V-DC-Versorgung ermöglicht die Ansteuerung beispielsweise über:
- SPS-gesteuerte Schaltkreise
- Industrielle Relais
- Geeignete Transistor- oder MOSFET-Treiber
- Spezielle Steuerplatinen
- Maschinensteuerungen
Dadurch kann der Elektromagnet in Prüfabläufe eingebunden werden, die durch Sensoren, Zeitglieder oder programmierbare Steuerungen koordiniert werden.
Das Schaltelement muss entsprechend den elektrischen Eigenschaften und dem Strombedarf der Spule dimensioniert werden.
Außerdem ist ein geeigneter Schutz vor induktiven Spannungsspitzen beim Abschalten vorzusehen.
Was bedeutet die elektrische Nennleistung von 7,5W?
Die angegebene elektrische Nennleistung dieses Elektromagneten beträgt 7,5W.
Dieser Wert beschreibt die elektrische Leistungsaufnahme unter den angegebenen Nennbedingungen.
Aus Nennspannung und Nennleistung lässt sich ein rechnerischer Stromwert ableiten:
Strom = Leistung / Spannung
7,5W / 24V = 0,3125A
Der berechnete Nennstrom beträgt somit ungefähr 0,31A, sofern sich die angegebene Leistung auf den Betrieb bei 24V DC bezieht.
Dabei handelt es sich um eine rechnerische Größe und nicht um einen unabhängig gemessenen Stromwert.
Der tatsächliche Strom kann unter anderem durch die Spulentemperatur, den Wicklungswiderstand und die Betriebsbedingungen beeinflusst werden.
Wichtig ist: 7,5W ist keine Angabe zur magnetischen Haltekraft.
Aus der elektrischen Leistung allein lässt sich keine zuverlässige Haltekraft in Kilogramm bestimmen.
Wie viel Gewicht kann der Ø25×29 mm Elektromagnet halten?
Für dieses Modell liegt keine bestätigte Haltekraftangabe vor.
Die tatsächlich erreichbare magnetische Haltekraft hängt von mehreren Faktoren ab:
- Werkstoff des Bauteils
- Materialstärke
- Größe der Kontaktfläche
- Ebenheit der Oberfläche
- Luftspalt
- Lackierungen oder Schutzbeschichtungen
- Betriebsspannung
- Geometrie des Magnetkreises
- Einbaulage und Belastungsrichtung
Ein dickes, ebenes Stahlbauteil mit direktem Kontakt zur Haftfläche kann sich deutlich anders verhalten als ein dünnes, gekrümmtes oder beschichtetes Werkstück.
Für eine zuverlässige Auslegung sollte die Haltekraft mit dem tatsächlichen Bauteil unter realistischen Betriebsbedingungen geprüft werden.
Ohne entsprechende Prüfung und Dokumentation darf das Modell nicht als zertifizierter Lasthebemagnet dargestellt werden.
Welche Metallteile kann dieser Elektromagnet halten?
Der Elektromagnet kann für das Halten kleiner Bauteile aus Werkstoffen mit geeigneten ferromagnetischen Eigenschaften geprüft werden.
Mögliche Beispiele:
- Kleine Stahlplatten
- Blechbauteile
- Stahlscheiben
- Unterlegscheiben aus Stahl
- Ferromagnetische Klammern
- Kleine Stanzteile
- Eisenhaltige Maschinenkomponenten
- Geeignete Stahlbefestigungselemente
Ob ein bestimmtes Bauteil zuverlässig gehalten werden kann, hängt von seinem Werkstoff, seiner Geometrie, dem Oberflächenzustand und dem Kontakt zum Elektromagneten ab.
Vor der Integration in eine Qualitätskontrollvorrichtung empfiehlt sich ein Versuch mit einem repräsentativen Serienbauteil.
Kann dieser Elektromagnet Aluminiumteile halten?
Nein, nicht auf die gleiche Weise wie geeignete ferromagnetische Stahl- oder Eisenbauteile.
Ein herkömmlicher Gleichstrom-Haftelektromagnet erzeugt bei Aluminium keine vergleichbare statische magnetische Anziehung wie bei ferromagnetischem Stahl.
Diese grundsätzliche Einschränkung gilt ebenfalls für:
- Kupfer
- Messing
- Andere nicht ferromagnetische Metalle
Die Tatsache, dass ein Werkstück metallisch ist, bedeutet nicht automatisch, dass es sich magnetisch halten lässt.
Das Material muss geeignete magnetische Eigenschaften aufweisen.
Für nicht ferromagnetische Bauteile sollten alternative mechanische, pneumatische oder vakuumbasierte Spanntechnologien untersucht werden.
Kann der Elektromagnet Edelstahlbauteile halten?
Das magnetische Verhalten von Edelstahl hängt von seiner Werkstoffgruppe und seinem Zustand ab.
Einige Edelstahlsorten sind deutlich magnetisch, während andere nur eine geringe magnetische Anziehung aufweisen.
Ferritische und martensitische Edelstähle unterscheiden sich beispielsweise in ihrem magnetischen Verhalten von vielen austenitischen Edelstählen.
Auch eine Kaltumformung kann die magnetischen Eigenschaften bestimmter Edelstahlsorten beeinflussen.
Deshalb sollte die Eignung des Elektromagneten anhand des tatsächlich verwendeten Werkstoffs und der Bauteilgeometrie überprüft werden.
Es darf nicht angenommen werden, dass sämtliche Edelstahlteile zuverlässig magnetisch gehalten werden können.
Was ist der Unterschied zwischen einem Elektromagneten und einem Permanentmagneten?
Der wichtigste Unterschied besteht in der elektrischen Steuerbarkeit des Haltemagnetfelds.
| Permanentmagnet | Elektromagnet |
|---|---|
| Erzeugt ohne Stromversorgung ein Magnetfeld | Erzeugt sein wesentliches Haltefeld bei Bestromung |
| Benötigt keine elektrische Energie für die Anziehung | Benötigt elektrische Energie für den Betrieb |
| Zum Lösen kann eine mechanische Trennung erforderlich sein | Kann elektrisch abgeschaltet werden, um die Freigabe zu erleichtern |
| Geeignet für passives magnetisches Halten | Geeignet für automatisierte Halte- und Freigabevorgänge |
| Einfache magnetische Funktionsweise | In Steuerungsabläufe integrierbar |
Bei Prüfprozessen mit wiederholtem Fixieren und Freigeben kann ein Elektromagnet praktische Vorteile bieten.
Wenn eine zuverlässige Freigabe erforderlich ist, müssen jedoch Restmagnetismus und mechanische Gegebenheiten berücksichtigt werden.
Kann der Elektromagnet über eine SPS gesteuert werden?
Ja. Der Ø25×29 mm Elektromagnet kann über eine geeignete SPS-basierte Schaltung angesteuert werden.
Ein typischer Ablauf kann folgendermaßen aussehen:
Sensor erkennt Bauteil → SPS gibt Schaltbefehl → Elektromagnet wird bestromt → Bauteil wird gehalten → Prüfung abgeschlossen → Elektromagnet wird abgeschaltet → Bauteil wird freigegeben
Eine SPS kann die Funktion des Elektromagneten mit folgenden Komponenten koordinieren:
- Lichtschranken
- Näherungssensoren
- Kameras
- Messgeräten
- Zeitgliedern
- Pneumatischen Aktoren
- Automatisierten Prüfsystemen
Ob der Elektromagnet direkt an einen SPS-Ausgang angeschlossen werden darf, hängt von dessen elektrischer Belastbarkeit ab.
Ist der Ausgang nicht ausreichend dimensioniert, muss ein geeignetes Relais oder eine Treiberschaltung verwendet werden.
Ein Schutz gegen induktive Schaltüberspannungen ist ebenfalls erforderlich.
Kann der Elektromagnet in kamerabasierten Qualitätsprüfsystemen eingesetzt werden?
Ja, sofern die Prüfvorrichtung und das Kamerasystem entsprechend ausgelegt sind.
Bei der kamerabasierten Qualitätskontrolle ist eine gleichbleibende Position des Bauteils häufig entscheidend für reproduzierbare Aufnahmen.
Eine geeignete magnetische Fixierung kann unterstützen:
- Konstante Bauteilausrichtung
- Stabile Position während der Bildaufnahme
- Wiederholbare Prüfpositionen
- Verringerung unerwünschter Bewegungen
- Kontrollierte Freigabe nach der Inspektion
Beispielsweise kann ein kleines ferromagnetisches Stahlbauteil an einer Referenzfläche positioniert und während der optischen Prüfung magnetisch gehalten werden.
Nach Abschluss der Inspektion kann der Elektromagnet abgeschaltet werden, damit das Bauteil entnommen werden kann.
Ein möglicher Einfluss des Magnetfelds auf nahegelegene Sensoren, Messgeräte oder andere empfindliche Komponenten sollte untersucht werden.
Ist der Elektromagnet für Maßprüfvorrichtungen geeignet?
Der Elektromagnet kann für Vorrichtungen in Betracht gezogen werden, bei denen ein kleines ferromagnetisches Werkstück während einer Messung in einer definierten Position verbleiben muss.
Mögliche Anwendungen:
- Maßkontrolle
- Positionsprüfung
- Lehrenprüfung
- Sensorbasierte Messtechnik
- Automatisierte Bauteilprüfung
Der Elektromagnet kann dabei ein Bestandteil des Haltesystems sein.
Mechanische Anschläge, Referenzflächen, Positionierstifte und eine geeignete Vorrichtungsgeometrie können zusätzlich erforderlich sein, um eine genaue Bauteilpositionierung sicherzustellen.
Magnetische Anziehung allein garantiert keine Messgenauigkeit.
Die vollständige Prüfvorrichtung sollte hinsichtlich der erforderlichen Wiederholgenauigkeit validiert werden.
Kann der Elektromagnet in Anwesenheitskontrollen verwendet werden?
Ja. Der Elektromagnet kann Bestandteil einer automatisierten Vorrichtung sein, bei der ein Sensor die Anwesenheit eines Bauteils überprüft.
Ein möglicher Ablauf:
- Das Bauteil erreicht die Prüfposition.
- Ein Sensor erkennt das Werkstück.
- Die Steuerung bestromt den Elektromagneten.
- Das Bauteil wird während der Prüfung gehalten.
- Das Prüfergebnis wird erfasst.
- Die Steuerung schaltet den Elektromagneten ab.
- Das Bauteil wird freigegeben.
Der Elektromagnet übernimmt die Haltefunktion, während die eigentliche Erkennung durch den Sensor erfolgt.
Er darf daher nicht selbst als Anwesenheitssensor bezeichnet werden.
Kann er in Laserbeschriftungs- oder Kennzeichnungsvorrichtungen eingesetzt werden?
Der Elektromagnet kann für die Fixierung geeigneter kleiner ferromagnetischer Bauteile während Kennzeichnungs- und Beschriftungsvorgängen geprüft werden.
Mögliche Anwendungen:
- Laserbeschriftung
- Inkjet-Kennzeichnung
- Seriennummernkennzeichnung
- Bauteilidentifikation
- Positionierung vor der Markierung
Eine stabile Werkstückposition kann dazu beitragen, die Ausrichtung zwischen Markiersystem und Bauteil aufrechtzuerhalten.
Die Eignung der Vorrichtung muss jedoch unter Berücksichtigung von Wärme, Vibrationen, Prozesskräften und elektromagnetischen Einflüssen bewertet werden.
Die Halteleistung sollte mit dem tatsächlichen Werkstück unter den vorgesehenen Markierbedingungen geprüft werden.
Kann der Elektromagnet in kleinen Montagevorrichtungen verwendet werden?
Ja. Der kompakte Elektromagnet kann für die vorübergehende Positionierung kleiner ferromagnetischer Teile während Montagearbeiten geeignet sein.
Beispielsweise kann ein kleines Stahlbauteil magnetisch gehalten werden, während ein weiteres Bauteil positioniert oder geprüft wird.
Mögliche Anwendungen:
- Kleinteilmontage
- Prüfung vor der Montage
- Bauteilausrichtung
- Temporäre Positionierung
- Automatisierte Montagestationen
Der Elektromagnet muss entsprechend der erforderlichen Haltekraft und der auftretenden mechanischen Belastungen ausgewählt werden.
Bei größeren Montagekräften darf er eine mechanisch sichere Spannvorrichtung nur ersetzen, wenn seine Eignung nachgewiesen wurde.
Warum ist der Luftspalt für die magnetische Haltekraft wichtig?
Der Abstand zwischen der aktiven Magnetfläche und dem ferromagnetischen Werkstück beeinflusst die Halteleistung erheblich.
Mit zunehmendem Luftspalt kann die magnetische Anziehung deutlich abnehmen.
Ein Luftspalt kann entstehen durch:
- Lackierungen
- Schutzbeschichtungen
- Kunststofffolien
- Verschmutzungen
- Oberflächenrauheit
- Gekrümmte Flächen
- Ungleichmäßigen Kontakt
- Bauteilverformungen
Bei Haftelektromagneten ist ein möglichst guter Kontakt zwischen der aktiven Magnetfläche und dem Werkstück im Allgemeinen vorteilhaft.
Konstrukteure sollten die tatsächliche Oberflächengeometrie berücksichtigen, statt von einem idealen vollflächigen Kontakt auszugehen.
Beeinflusst die Kontaktfläche die Haltekraft?
Ja.
Die wirksame Kontaktfläche zwischen Elektromagnet und Werkstück beeinflusst den magnetischen Kreis.
Eine ebene ferromagnetische Oberfläche mit gutem Kontakt zur aktiven Haftfläche kann ein anderes Halteverhalten aufweisen als eine schmale, gekrümmte oder unregelmäßige Oberfläche.
Wichtige Einflussgrößen:
- Kontaktfläche
- Werkstückdicke
- Oberflächenebenheit
- Beschichtungsdicke
- Verschmutzungen
- Ausrichtung
- Luftspalt
Bei Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Wiederholbarkeit sollten die Kontaktbedingungen möglichst konstant bleiben.
Ein unter idealisierten Laborbedingungen gemessener Haltekraftwert muss nicht der tatsächlichen Leistung in einer Produktionsvorrichtung entsprechen.
Welche Funktion hat die rückseitige Montagebohrung?
Auf der Produktabbildung ist auf der Rückseite des Elektromagneten eine zentrale Anschlussbohrung erkennbar.
Diese kann Bestandteil einer geeigneten mechanischen Befestigung sein.
Die genaue Gewindegröße und die zugehörige Anschlussnorm sind in den verfügbaren technischen Angaben jedoch nicht spezifiziert.
Daher dürfen M3, M4, M5 oder andere Gewindeabmessungen nicht ohne Bestätigung angenommen werden.
Vor der Herstellung eines Montagehalters sollten die Anschlussmaße anhand einer technischen Zeichnung oder durch direkte Vermessung bestätigt werden.
Eine korrekte mechanische Befestigung ist für die Stabilität der Prüfvorrichtung und die Wiederholbarkeit des Prüfablaufs wichtig.
Können mehrere Elektromagnete in einer Prüfvorrichtung verwendet werden?
Ja. Mehrere kompakte Elektromagnete können in eine gemeinsame Vorrichtung integriert werden, wenn die mechanische und elektrische Konstruktion entsprechend ausgelegt ist.
Ein größeres ferromagnetisches Werkstück kann beispielsweise an mehreren Stellen gehalten werden:
- An zwei getrennten Positionen
- An vier Referenzpunkten
- In unterschiedlichen Prüfzonen
- An mehreren Vorrichtungsstationen
Mehrere Elektromagnete ermöglichen eine Verteilung der Haltepunkte über das Werkstück.
Jeder Elektromagnet muss hinsichtlich seiner Kontaktbedingungen und Halteanforderungen einzeln bewertet werden.
Auch die elektrische Versorgung muss für die gesamte Leistungsaufnahme und den Gesamtstrom dimensioniert werden.
Werden beispielsweise vier Elektromagnete mit jeweils 7,5W gleichzeitig bestromt, ergibt sich eine gesamte elektrische Nennleistung von 30W.
Daraus lässt sich jedoch keine gemeinsame magnetische Haltekraft ableiten.
Kann der Elektromagnet zum Heben oder Transportieren von Bauteilen verwendet werden?
Der Elektromagnet kann geeignete ferromagnetische Bauteile anziehen. Seine Hauptanwendung liegt jedoch in der vorübergehenden Fixierung und Positionierung innerhalb von Qualitätskontrollvorrichtungen.
Er sollte nicht automatisch als industrieller Lasthebemagnet eingestuft werden.
Für dieses Modell liegen keine bestätigten Angaben vor zu:
- Nenntragfähigkeit
- Zulässiger schwebender Last
- Sicherheitsfaktor
- Zertifizierter Hebeleistung
Daher darf das Produkt ohne entsprechende technische Nachweise nicht für sicherheitskritische Hebevorgänge oder das Halten schwebender Lasten eingesetzt werden.
Seine vorgesehene Funktion ist das kontrollierte Halten kleiner Bauteile in Prüf- und Testvorrichtungen.
Kann der Elektromagnet als Sicherheitsschloss verwendet werden?
Dieser Elektromagnet darf nicht als zertifizierte Sicherheitsverriegelung dargestellt werden.
Für das Modell sind keine bestätigten Sicherheitsverriegelungsnormen oder entsprechenden Zertifizierungen angegeben.
Sicherheitskritische Anwendungen können beispielsweise sein:
- Maschinenschutzeinrichtungen
- Personenzugangstüren
- Schutzabdeckungen
- Sicherheitsrelevante Lastsicherung
- Notfall-Rückhaltesysteme
Solche Anwendungen erfordern geeignete, geprüfte und entsprechend ausgelegte Sicherheitskomponenten.
Ein gewöhnlicher Haftelektromagnet darf nicht als einzige Schutzeinrichtung für die Personensicherheit verwendet werden.
Was passiert bei einer Unterbrechung der Stromversorgung?
Wird die 24V-DC-Versorgung unterbrochen, entfällt das wesentliche elektromagnetische Haltefeld.
Unter geeigneten Bedingungen kann sich das gehaltene Werkstück anschließend von der Magnetfläche lösen.
Das tatsächliche Freigabeverhalten kann jedoch beeinflusst werden durch:
- Restmagnetismus
- Werkstückgeometrie
- Oberflächenhaftung
- Mechanische Hindernisse
- Einbaulage der Vorrichtung
- Schwerkraft
- Äußere Kräfte
Dies ist besonders wichtig bei automatisierten Systemen, in denen das Werkstück zu einem genau definierten Zeitpunkt freigegeben werden muss.
Falls Resthaftung die zuverlässige Freigabe beeinträchtigt, kann eine geeignete mechanische oder pneumatische Löseeinrichtung erforderlich sein.
Auch das Verhalten bei Stromausfall muss im Rahmen der Risikobeurteilung der Maschine berücksichtigt werden.
Wodurch unterscheidet sich dieses Produkt von anderen Magneteksan-Elektromagneten?
Magneteksan bietet elektromagnetische Lösungen für unterschiedliche industrielle Anwendungen an, darunter Metallhandhabung, Automatisierung, Robotik und Bauteilpositionierung.
Die charakteristische Konfiguration dieses Produkts lautet:
Ø25×29 mm + 24V DC + 7,5W + Modell DM + Kompakte Qualitätskontroll-Prüfvorrichtung
Im Unterschied zu größeren Elektromagneten für die Handhabung schwererer Metallteile ist dieses Modell für kompakte Inspektions- und Prüfvorrichtungen vorgesehen.
Sein kleines zylindrisches Gehäuse ermöglicht die Prüfung eines Einsatzes bei begrenztem Einbauraum und bei Anwendungen, in denen kleine ferromagnetische Bauteile vorübergehend fixiert werden müssen.
Die Auswahl des richtigen Elektromagneten sollte stets auf den tatsächlichen Anforderungen der Anwendung beruhen und nicht allein auf Abmessungen oder elektrischer Leistung.
Können kompakte Elektromagnete in Sonderabmessungen hergestellt werden?
Elektromagnete können abhängig von der industriellen Anwendung in unterschiedlichen Ausführungen konstruiert werden.
Mögliche Anpassungsparameter sind:
- Gehäusedurchmesser
- Gehäusehöhe
- Betriebsspannung
- Elektrische Leistung
- Kabelausführung
- Mechanischer Anschluss
- Geometrie der Haftfläche
- Erforderliche Haltekraft
- Betriebszyklus
Bei Sonderausführungen müssen Werkstückmaterial, Abmessungen, erforderliche Haltekraft, Kontaktbedingungen und Bestromungsdauer berücksichtigt werden.
Ein kompakter Elektromagnet für kurze Prüfzyklen kann andere konstruktive Anforderungen haben als ein Modell, das dauerhaft bestromt werden soll.
Die zulässige Einschaltdauer und das thermische Verhalten müssen daher für die jeweilige Ausführung bestimmt werden.
Welche Informationen werden für ein Angebot über einen kundenspezifischen Elektromagneten benötigt?
Für eine technische Bewertung und Angebotserstellung werden folgende Angaben empfohlen:
- Anwendung: Qualitätskontrolle, Maßprüfung, Kamerainspektion, Test oder Montage.
- Werkstückmaterial: Kohlenstoffstahl, Edelstahl oder ein anderer spezifizierter Werkstoff.
- Werkstückabmessungen: Länge, Breite, Dicke und relevante Geometrie.
- Werkstückgewicht: Tatsächliches Gewicht des zu haltenden Bauteils.
- Erforderliche Haltekraft: Benötigte Halteleistung unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen.
- Kontaktfläche: Form, Abmessungen und Oberflächenbeschaffenheit.
- Luftspalt: Erwarteter Abstand zwischen Magnetfläche und Werkstück.
- Betriebsspannung: Erforderliche Gleichspannung.
- Elektrische Leistungsgrenzen: Verfügbare Stromversorgung und Einschränkungen der Steuerung.
- Betriebszyklus: Häufigkeit der Halte- und Freigabevorgänge.
- Bestromungsdauer: Erforderliche EIN-Zeit sowie Abkühl- oder AUS-Zeit.
- Einbauraum: Verfügbarer Durchmesser, Höhe und angrenzende Freiräume.
- Montageart: Erforderlicher mechanischer Anschluss und Einbaulage.
- Steuerungssystem: SPS, Relais, Treiber oder spezieller Controller.
- Technische Zeichnungen: Werkstückzeichnungen, Vorrichtungslayout und Einbaudetails.
Anhand dieser Informationen lässt sich beurteilen, ob das Standardmodell Ø25×29 mm mit 24V DC und 7,5W geeignet ist oder eine kundenspezifische Ausführung benötigt wird.
Magneteksan – Kompakte Elektromagnete für Qualitätskontrolle und Industrieautomation
Magneteksan entwickelt und fertigt industrielle Magnettechnik für Automatisierung, Inspektion, Bauteilhandhabung und Sondermaschinenbau.
Der Ø25×29 mm 24V DC 7,5W Elektromagnet für Qualitätskontroll-Prüfvorrichtungen bietet eine elektrisch steuerbare magnetische Haltemöglichkeit für geeignete kleine ferromagnetische Bauteile während Prüf- und Testprozessen.
Durch seine kompakte zylindrische Bauform, den kabelgebundenen Anschluss und den Betrieb mit 24V DC kann er für automatisierte Prüfvorrichtungen, kamerabasierte Qualitätskontrollstationen, Maßprüfsysteme und kleine Montageanwendungen in Betracht gezogen werden.
Die Integration einer magnetischen Haltefunktion in eine geeignete Vorrichtung kann eine wiederholbare Werkstückpositionierung und kontrollierte Freigabe innerhalb automatisierter Produktionszyklen unterstützen.
Bei der Entwicklung neuer Anlagen oder der Modernisierung bestehender Prüfvorrichtungen kann Magneteksan Werkstückmaterial, Halteanforderungen, Einbauabmessungen, elektrische Ansteuerung und Betriebsbedingungen bewerten, um eine geeignete Elektromagnet-Ausführung auszuwählen.



