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DN65 Neodym-Magnetfilter für Teilewasch- und Entfettungsanlagen
- Entwickelt für industrielle Teilewaschanlagen und Flüssigkeitskreisläufe in Entfettungsprozessen.
- Ausgestattet mit 4 Neodym-Magnetstäben.
- Unterstützt die Abscheidung von Eisen- und ferromagnetischen Stahlpartikeln aus zirkulierenden Waschflüssigkeiten.
- Kann dazu beitragen, die Belastung von Pumpen, Ventilen und Waschanlagen durch ferromagnetische Partikel zu verringern.
- Für die Integration in geeignete Flüssigkeitskreisläufe und Umlaufsysteme vorgesehen.
- Magnetelemente für die manuelle Inspektion und Reinigung zugänglich.
- Das permanente NdFeB-Magnetsystem benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfeldes.
- Einsetzbar in geeigneten Reinigungsprozessen der Automobilindustrie, Metallbearbeitung und Maschinenfertigung nach Prüfung der Medienverträglichkeit.
Technische Merkmale
- Produkttyp: Industrieller Magnetfilter für Flüssigkeiten
- Einlassanschluss: DN65
- Auslassanschluss: DN65
- Anzahl der Magnetstäbe: 4 Stück
- Durchmesser der Magnetstäbe: Ø25 mm
- Länge der Magnetstäbe: 160 mm
- Abmessungen der Magnetstäbe: Ø25×160 mm
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Magnetsystem: Permanentmagnet
- Produkt- / Modellcode: 2M-4B-88-MT
- Hauptanwendung: Teilewasch- und Entfettungsflüssigkeiten
- Reinigungsverfahren: Manuell
Der DN65 Neodym-Magnetfilter wurde entwickelt, um Eisen- und ferromagnetische Metallpartikel aus zirkulierenden Flüssigkeiten in industriellen Teilewasch- und Entfettungsanlagen abzuscheiden. Mit vier permanentmagnetischen Neodymstäben der Abmessung Ø25×160 mm bietet er mehrere magnetische Abscheideflächen zur Erfassung von Eisen- und magnetischen Stahlrückständen, die bei der Reinigung von Bauteilen freigesetzt werden. Seine DN65-Einlass- und Auslassanschlüsse ermöglichen die Integration in geeignete Flüssigkeitskreisläufe, während die manuell zu reinigende Magneteinheit regelmäßige Inspektionen und Wartungsarbeiten unterstützt.
| Technische Spezifikation | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Industrieller Magnetfilter für Flüssigkeiten |
| Einlassanschluss | DN65 |
| Auslassanschluss | DN65 |
| Anzahl der Magnetstäbe | 4 Stück |
| Durchmesser der Magnetstäbe | Ø25 mm |
| Länge der Magnetstäbe | 160 mm |
| Abmessungen der Magnetstäbe | Ø25×160 mm |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetsystem | Permanentmagnet |
| Magnetische Anordnung | Vier magnetische Abscheidestäbe |
| Produkt- / Modellcode | 2M-4B-88-MT |
| Hauptanwendung | Industrielle Teilereinigung |
| Weitere Anwendung | Geeignete Entfettungsflüssigkeitskreisläufe |
| Abzuscheidende Verunreinigungen | Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel |
| Filtrationsprinzip | Magnetische Partikelabscheidung |
| Reinigungsverfahren | Manuell |

1. DN65 Neodym-Magnetfilter für industrielle Teilewaschanlagen
Der DN65 Neodym-Magnetfilter ist für industrielle Flüssigkeitskreisläufe in Teilewasch- und Entfettungsanlagen vorgesehen. Seine Hauptaufgabe besteht darin, Eisenpartikel und ferromagnetische Metallverunreinigungen aus zirkulierenden Waschflüssigkeiten abzuscheiden.
Der Filter verfügt über DN65-Einlass- und Auslassanschlüsse zur Integration in geeignete Rohrleitungssysteme. Die Anschlussgröße muss zusammen mit dem Volumenstrom, dem Betriebsdruck, der Temperatur und den Eigenschaften der Flüssigkeit bewertet werden.
Im Filtergehäuse befinden sich vier Neodym-Magnetstäbe mit Abmessungen von jeweils Ø25×160 mm. Diese Stäbe bilden mehrere magnetische Abscheideflächen, die geeignete Eisen- und magnetische Stahlpartikel beim Durchströmen des Filters anziehen können.
Das Gerät arbeitet mit Permanentmagneten und besitzt eine manuell zu reinigende Anordnung. Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Partikeleigenschaften, den Flüssigkeitsbedingungen, der Strömungsverteilung und dem Abstand der Verunreinigungen zu den Magnetstäben ab.
2. Was ist ein Neodym-Magnetfilter?
Ein Neodym-Magnetfilter ist ein industrielles Abscheidegerät, das Permanentmagnete verwendet, um ferromagnetische Partikel aus strömenden Flüssigkeiten zu entfernen. Er kann an einer geeigneten Stelle eines Flüssigkeitskreislaufs installiert werden.
Im Gegensatz zu einem mechanischen Siebfilter erfolgt die Partikelabscheidung nicht hauptsächlich über eine definierte Maschenweite. Stattdessen beruht die Funktion auf der magnetischen Anziehung zwischen geeigneten Verunreinigungen und den Magnetelementen.
Neodym-Magnete werden häufig eingesetzt, wenn eine kompakte magnetische Abscheideanordnung benötigt wird. Das Magnetmaterial dieses Produkts ist NdFeB, während die genaue Magnetgüte und der Oberflächen-Gausswert nicht angegeben sind.
Die magnetische Filtration ist als Ergänzung zu einem geeigneten Konzept zur Verunreinigungskontrolle zu betrachten. Sie entfernt weder sämtliche Feststoffpartikel noch gelöste Chemikalien oder nichtmagnetische Metalle.
3. Magnetische Filtration in Teilewaschanlagen
Industrielle Teilewaschanlagen entfernen Bearbeitungsöle, lose Partikel und Prozessrückstände von gefertigten Bauteilen. Die Waschflüssigkeit kann dabei metallische Rückstände aufnehmen, die von den Bauteiloberflächen gelöst werden.
Wird die Waschflüssigkeit wiederverwendet, können suspendierte Verunreinigungen mehrfach durch das System zirkulieren. Eisenpartikel können dadurch in den Tank, die Pumpe, die Ventile oder die Sprüheinrichtungen gelangen.
Ein Magnetfilter schafft eine zusätzliche Abscheidestelle innerhalb des Flüssigkeitskreislaufs. Geeignete ferromagnetische Partikel, die den Magnetstäben ausreichend nahekommen, können zurückgehalten werden, bevor die Flüssigkeit weiterströmt.
Die optimale Einbauposition hängt von der hydraulischen Konstruktion der Waschanlage ab. Vor der Installation müssen Strömungsrichtung, Pumpenanordnung, Wartungszugang und Druckverlust berücksichtigt werden.
4. Magnetische Abscheidung in Entfettungsanlagen
Industrielle Entfettungsprozesse dienen dazu, Öle und andere Rückstände von Metallbauteilen zu entfernen. Abhängig von der vorherigen Bearbeitung können dabei auch kleine ferromagnetische Partikel in die Reinigungsflüssigkeit gelangen.
Der DN65 Magnetfilter kann für geeignete Flüssigkeitskreisläufe in Entfettungsanlagen eingesetzt werden. Seine vier Neodymstäbe unterstützen die Abscheidung magnetischer Metallverunreinigungen aus der zirkulierenden Flüssigkeit.
Die magnetische Abscheidung entfernt weder gelöste Öle noch Entfettungschemikalien unmittelbar. Ihre Funktion beschränkt sich auf die Verringerung von Eisen- und ferromagnetischen Stahlpartikeln.
Besonders wichtig ist die chemische Verträglichkeit bei Entfettungsanwendungen. Filtergehäuse, Dichtungen und weitere medienberührte Komponenten müssen mit der tatsächlichen Reinigungschemie und den Betriebsbedingungen kompatibel sein.
5. DN65-Einlass- und Auslassanschlüsse
Der Magnetfilter besitzt DN65-Einlass- und Auslassanschlüsse. DN65 bezeichnet die Nennweite der Anschlüsse zur Integration in einen geeigneten industriellen Flüssigkeitskreislauf.
Eine passende Nennweite ist ein wichtiger Ausgangspunkt bei der Auswahl des Filters. Sie allein legt jedoch weder die genaue Anschlussgeometrie noch die vollständige mechanische Kompatibilität fest.
Vor der Bestellung sollten Anschlussart, Dichtungsausführung und verfügbarer Einbauraum überprüft werden. Erforderliche Adapter oder Sonderanschlüsse müssen bei der Anlagenplanung berücksichtigt werden.
Auch der Volumenstrom und der Druckverlust sind unabhängig davon zu bewerten. Ein DN65-Anschluss garantiert weder eine bestimmte Durchflussleistung noch ein festgelegtes hydraulisches Verhalten.
6. Vier Neodym-Magnetstäbe
Dieses Modell enthält vier Neodym-Magnetstäbe. Die Zahl vier bezeichnet die Anzahl der Magnetelemente und nicht den Betriebsdruck.
Jeder Stab bietet eine magnetische Oberfläche, die geeignete ferromagnetische Partikel anziehen kann. Zusammen bilden die vier Stäbe mehrere Abscheideflächen innerhalb des Filtergehäuses.
Diese Anordnung kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Partikel während der Flüssigkeitszirkulation in die Nähe einer magnetischen Oberfläche gelangen. Eine vollständige Entfernung sämtlicher eisenhaltiger Verunreinigungen wird dadurch jedoch nicht garantiert.
Die Anordnung der Stäbe, die Strömungsgeschwindigkeit und die Partikeleigenschaften beeinflussen das Ergebnis. Die Abscheideleistung muss deshalb unter Berücksichtigung des tatsächlichen Waschprozesses beurteilt werden.
7. Abmessungen der Magnetstäbe Ø25×160 mm
Jeder Magnetstab besitzt einen Durchmesser von Ø25 mm und eine Länge von 160 mm. Diese Abmessungen gehören zu den bestätigten technischen Merkmalen des DN65 Filters.
Die zylindrischen Magnetoberflächen bieten Bereiche, an denen sich Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel sammeln können. Die verfügbaren Abscheideflächen verteilen sich auf vier separate Stäbe.
Allein aus den Stababmessungen lässt sich die magnetische Flussdichte an der Oberfläche nicht bestimmen. Ebenso wenig kann daraus eine garantierte minimale Partikelgröße oder Abscheideeffizienz abgeleitet werden.
Bei Wartungsarbeiten sollten die Stäbe auf Verunreinigungen und sichtbare Beschädigungen geprüft werden. Ihr Zustand kann den Reinigungsbedarf und die langfristige Betriebssicherheit beeinflussen.
8. Permanentes Neodym-Magnetsystem
Der Filter verwendet permanente Neodym-Magnete aus NdFeB-Magnetmaterial. Diese Magnete erzeugen ihr Magnetfeld ohne elektrische Erregung.
Das Magnetfeld bleibt während des normalen Betriebs und auch nach dem Abschalten des Flüssigkeitskreislaufs bestehen. Diese Eigenschaft muss beim Umgang mit den Magnetelementen berücksichtigt werden.
Da das Magnetsystem permanent ist, wird keine elektrische Energie zur Erzeugung der magnetischen Anziehung benötigt. Pumpen und andere Komponenten der Waschanlage können weiterhin elektrische Energie benötigen.
Die genaue Magnetgüte und der Gausswert dieses Modells wurden nicht bestätigt. Solche Leistungsangaben sollten nur auf Grundlage verifizierter Messungen oder technischer Unterlagen veröffentlicht werden.
9. Eisenverunreinigungen in Waschflüssigkeiten
Metallbearbeitungsverfahren wie Drehen, Fräsen, Schleifen und Bohren können kleine Metallrückstände auf gefertigten Bauteilen hinterlassen. Ein Teil dieser Rückstände kann auch nach einer Vorreinigung auf den Oberflächen verbleiben.
Gelangen die Bauteile in eine industrielle Waschanlage, kann die Reinigungsflüssigkeit diese Partikel von den Oberflächen ablösen. Eisenstaub, Stahlspäne und magnetische Verschleißpartikel können dadurch in den Flüssigkeitskreislauf gelangen.
Ein Magnetfilter kann geeignete ferromagnetische Partikel an einer ausgewählten Stelle des Systems zurückhalten. Unter passenden Betriebsbedingungen lässt sich ihre weitere Zirkulation dadurch reduzieren.
Nicht alle bei der Metallbearbeitung entstehenden Partikel sind ferromagnetisch. Verunreinigungen aus Aluminium, Kupfer und anderen nichtmagnetischen Werkstoffen müssen gesondert berücksichtigt werden.
10. Magnetische Filtration nach der mechanischen Bearbeitung
Gefertigte Bauteile werden häufig nach der mechanischen Bearbeitung gereinigt. Ziel ist die Entfernung von Kühlschmierstoffrückständen, losen Spänen und anderen Verunreinigungen vor weiteren Fertigungsschritten.
Kleine ferromagnetische Partikel können auf den Bauteiloberflächen verbleiben oder in der Waschflüssigkeit suspendiert werden. Durch die Wiederverwendung der Flüssigkeit können diese Partikel über mehrere Waschzyklen transportiert werden.
Der DN65 Magnetfilter bietet eine gezielte magnetische Abscheidestufe für geeignete Verunreinigungen in der Flüssigkeit. Seine vier Magnetstäbe bilden mehrere Flächen zur Aufnahme ferromagnetischer Rückstände.
Der Filter ersetzt keine wirksame Späneentfernung während der mechanischen Bearbeitung. Geeignete vorgelagerte Reinigungsmaßnahmen und zusätzliche Filtrationsstufen bleiben wichtig.
11. Installation in der Rücklaufleitung einer Waschanlage
Industrielle Waschanlagen lassen die Flüssigkeit häufig zwischen einer Waschkammer und einem Vorratsbehälter zirkulieren. Die Rücklaufleitung kann dabei Verunreinigungen transportieren, die von den gereinigten Bauteilen stammen.
Eine mögliche Prozessanordnung lautet: Waschanlage → Rücklauf verschmutzter Flüssigkeit → DN65 Magnetfilter → Tank. Diese Konfiguration schafft eine magnetische Abscheidestelle in der zurückfließenden Flüssigkeit.
Je nach Maschinenkonstruktion kann eine andere Einbauanordnung geeigneter sein. Vor der Auswahl der Einbauposition müssen Hydraulikkreislauf, Pumpenposition und Wartungszugänglichkeit bewertet werden.
Der Filter sollte an einer Stelle installiert werden, an der Inspektion und Reinigung sicher durchgeführt werden können. Die Integration darf keine unzulässigen Einschränkungen des Flüssigkeitskreislaufs verursachen.
12. Magnetische Filtration und Pumpenschutz
Pumpen sind wesentliche Komponenten vieler industrieller Waschanlagen. Zirkulierende Flüssigkeit kann harte Metallpartikel durch die Pumpe und die angeschlossenen Einrichtungen transportieren.
Wird ein Magnetfilter an einer geeigneten vorgelagerten Position installiert, kann er die Menge ferromagnetischer Partikel reduzieren, die zur Pumpe gelangen. Dies kann zur allgemeinen Verunreinigungskontrolle beitragen.
Der Filter garantiert jedoch keinen vollständigen Pumpenschutz. Nichtmagnetische Rückstände und nicht erfasste Partikel können weiterhin durch das System zirkulieren.
Die richtige Einbauposition muss durch eine hydraulische Bewertung bestimmt werden. Ansaugbedingungen, Druckverlust, Flüssigkeitsviskosität und Betriebsanforderungen der Pumpe sind dabei zu berücksichtigen.
13. Verunreinigungskontrolle für Ventile und Sprühdüsen
Industrielle Teilewaschanlagen können Ventile, Sprühdüsen und weitere Komponenten mit relativ engen Flüssigkeitskanälen enthalten. Suspendierte Verunreinigungen können während der Zirkulation in diese Bereiche gelangen.
Ferromagnetische Rückstände können zu unerwünschten Partikelansammlungen in Teilen des Waschkreislaufs beitragen. Ein Magnetfilter kann die Zirkulation geeigneter Eisen- und Stahlpartikel verringern.
Die vier Magnetstäbe bieten zusätzliche Abscheideflächen, bevor die Flüssigkeit zu nachfolgenden Komponenten weiterströmt. Ihre Wirksamkeit hängt davon ab, ob die Partikel ausreichend nahe an das Magnetfeld gelangen.
Die magnetische Filtration kann nicht jede Art von Düsenverstopfung verhindern. Für eine umfassende Verunreinigungskontrolle können mechanische Filtration und regelmäßige Anlageninspektionen erforderlich sein.
14. Anwendungen in der Automobilteile-Reinigung
In der Automobilfertigung werden zahlreiche mechanisch bearbeitete Metallkomponenten vor der Montage gereinigt. Beispiele sind Wellen, Zahnräder, Buchsen und verschiedene Stahlbauteile.
Bearbeitungsrückstände und Verschleißpartikel können während der Reinigung in die Waschflüssigkeit gelangen. Bei Flüssigkeitsumwälzung können geeignete ferromagnetische Partikel im Prozesskreislauf verbleiben.
Der DN65 Magnetfilter kann als zusätzliche Abscheideeinrichtung in geeigneten Automobilteile-Waschanlagen eingesetzt werden. Seine Aufgabe besteht in der Behandlung der zirkulierenden Flüssigkeit und nicht in der direkten Magnetisierung oder Reinigung des Bauteils.
Bei der Auswahl müssen Waschflüssigkeit, Volumenstrom, Temperatur und Anlagenaufbau berücksichtigt werden. Die Eignung für den tatsächlichen Prozess ist vor der Installation zu bestätigen.
15. Magnetische Filtration in metallverarbeitenden Betrieben
Metallverarbeitende Betriebe betreiben häufig Reinigungssysteme neben Bearbeitungs- und Oberflächenbearbeitungsanlagen. Diese Prozesse können feine Eisenpartikel in Waschflüssigkeiten eintragen.
Ein Magnetfilter ermöglicht es, geeignete magnetische Rückstände aus dem Flüssigkeitskreislauf zu sammeln. Dies kann besonders dort hilfreich sein, wo Eisen- und Stahlverunreinigungen regelmäßig auftreten.
Die vier Ø25×160 mm großen Neodymstäbe des DN65 Filters schaffen mehrere magnetische Abscheideflächen. Eine regelmäßige manuelle Reinigung ist erforderlich, um angesammelte Verunreinigungen zu entfernen.
Die magnetische Filtration sollte in geeignete Betriebs- und Wartungsverfahren eingebunden werden. Sie ersetzt nicht die Untersuchung übermäßiger Verschleißerscheinungen oder anderer Verunreinigungsquellen.
16. Abscheidung von Eisenstaub und feinen Stahlpartikeln
Feiner Eisenstaub und kleine Stahlpartikel können in Waschflüssigkeiten schwer mit bloßem Auge erkennbar sein. Aufgrund ihrer magnetischen Eigenschaften können sie dennoch für die magnetische Abscheidung geeignet sein.
Neodymstäbe ziehen geeignete Partikel an, wenn diese den magnetischen Oberflächen ausreichend nahekommen. Das erfasste Material verbleibt an den Stäben, bis es während der Reinigung entfernt wird.
Die Partikelgröße ist nur einer von mehreren Einflussfaktoren. Magnetische Eigenschaften, Strömungsgeschwindigkeit, Partikelform und Abstand zu den Stäben beeinflussen ebenfalls die Abscheidung.
Für dieses Modell wurde keine garantierte minimale Abscheidegröße angegeben. Die tatsächliche Leistung sollte unter repräsentativen Prozessbedingungen bewertet werden.
17. Magnetische Verschleißpartikel im Flüssigkeitskreislauf
Mechanische Anlagen können im Laufe der Zeit Verschleißpartikel erzeugen. Bestehen diese Rückstände aus ferromagnetischem Material, können sie Bestandteil der Verunreinigungen in der Waschflüssigkeit werden.
Ein Magnetfilter kann einen Teil dieser Partikel an einer festgelegten Stelle sammeln. Das bei der Reinigung vorgefundene Material kann wertvolle Hinweise auf die Entwicklung der Verunreinigung liefern.
Ein plötzlicher Anstieg der erfassten Metallmenge sollte untersucht werden. Er kann auf Veränderungen der Bauteilsauberkeit oder auf Verschleiß in angeschlossenen Anlagenkomponenten hinweisen.
Die magnetische Filtration beseitigt nicht die Ursache eines übermäßigen Verschleißes. Das Wartungspersonal sollte die Ergebnisse zusammen mit anderen Prüf- und Diagnosedaten auswerten.
18. Grenzen bei nichtmagnetischen Metallen
Der DN65 Neodym-Magnetfilter ist hauptsächlich für die Abscheidung von Eisen und ferromagnetischen Partikeln vorgesehen. Er ist kein Universalfilter für sämtliche metallischen Verunreinigungen.
Aluminium, Kupfer und Messing werden durch die übliche Anziehung von Permanentmagneten nicht zuverlässig zurückgehalten. Einige Edelstahlsorten weisen ebenfalls nur eine geringe magnetische Reaktion auf.
Wenn diese Werkstoffe relevante Verunreinigungen darstellen, können alternative oder zusätzliche Filtrationstechnologien erforderlich sein. Die geeignete Methode hängt vom jeweiligen Partikel und Flüssigkeitssystem ab.
Die magnetische Filtration ist deshalb als gezieltes Abscheideverfahren zu betrachten. Ihre Möglichkeiten dürfen nicht mit denen eines mechanischen Filters oder einer allgemeinen Metalldetektion verwechselt werden.
19. Magnetische Filtration im Vergleich zur mechanischen Filtration
Mechanische Filter scheiden Verunreinigungen im Allgemeinen anhand der Öffnungsgröße oder der Eigenschaften ihres Filtermediums ab. Sie können unterschiedliche Partikel unabhängig von deren magnetischen Eigenschaften zurückhalten.
Magnetfilter verwenden magnetische Anziehung, um geeignete ferromagnetische Materialien zu sammeln. Ihre Funktionsweise wird nicht durch eine feste Maschenweite oder einen herkömmlichen Filterfeinheitsgrad bestimmt.
Beide Technologien können in einer Waschanlage ergänzende Aufgaben übernehmen. Ein mechanischer Filter kann nichtmagnetische Feststoffe erfassen, während der Magnetfilter Eisen- und magnetische Stahlpartikel zurückhält.
Die geeignete Kombination hängt von den Verunreinigungen und den Prozessanforderungen ab. Bei der Auswahl sind Druckverlust, Wartung und Medienverträglichkeit zu berücksichtigen.
20. Kombination aus magnetischer und mechanischer Filtration
Industrielle Waschkreisläufe können gleichzeitig verschiedene Arten von Verunreinigungen enthalten. Eine einzelne Abscheidetechnologie deckt möglicherweise nicht alle Verunreinigungskategorien ausreichend ab.
Eine mögliche Konfiguration lautet: Waschanlage → Grobfilter → Magnetfilter → Tank. Diese Anordnung kombiniert größenabhängige Filtration mit magnetischer Partikelabscheidung.
Die Reihenfolge der Komponenten ist ein Beispiel und keine allgemeingültige Installationsvorschrift. Die tatsächliche Positionierung muss den hydraulischen und wartungstechnischen Anforderungen der Waschanlage entsprechen.
Die Kombination verschiedener Filtrationsverfahren kann die Kontrolle unterschiedlicher Verunreinigungen verbessern. Die Gesamtleistung des Systems muss dennoch unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen überprüft werden.
21. Umwälzung und Sauberkeit von Waschflüssigkeiten
Die Umwälzung ermöglicht die wiederholte Nutzung der Waschflüssigkeit innerhalb eines industriellen Reinigungsprozesses. Allerdings können sich dabei Verunreinigungen ansammeln, die von den Bauteilen entfernt wurden.
Ein Magnetfilter kann die Konzentration geeigneter ferromagnetischer Partikel im Flüssigkeitskreislauf verringern. Seine Wirksamkeit hängt von den Betriebsbedingungen und dem Reinigungsintervall ab.
Die Reduzierung magnetischer Partikel kann zur Kontrolle der Flüssigkeitssauberkeit beitragen. Sie bedeutet jedoch nicht automatisch die Entfernung von Ölen, gelösten Chemikalien, biologischen Verunreinigungen oder nichtmagnetischen Rückständen.
Die Flüssigkeitsqualität sollte anhand der für den Waschprozess relevanten Parameter bewertet werden. Die magnetische Filtration bildet nur einen Bestandteil dieses umfassenderen Wartungskonzepts.
22. Kann magnetische Filtration die Standzeit der Waschflüssigkeit verlängern?
Die Aufgabe des Magnetfilters besteht darin, geeignete ferromagnetische Partikel aus der Flüssigkeit abzuscheiden. Die Entfernung dieser Verunreinigungen kann eine Quelle zirkulierender Metallrückstände reduzieren.
In bestimmten Prozessen kann dies dazu beitragen, die Sauberkeit der Waschflüssigkeit aufrechtzuerhalten. Der tatsächliche Nutzen hängt davon ab, welche Bedeutung ferromagnetische Verunreinigungen für die jeweilige Anwendung haben.
Die Standzeit der Waschflüssigkeit wird außerdem von chemischer Konzentration, pH-Wert, Temperatur, Ölbelastung und weiteren Betriebsbedingungen beeinflusst. Die magnetische Filtration kontrolliert diese Faktoren nicht unmittelbar.
Aus den verfügbaren Produktspezifikationen lässt sich keine feste Verlängerung der Flüssigkeitsstandzeit garantieren. Eine entsprechende Aussage würde anwendungsspezifische Prüfungen und belastbare Daten erfordern.
23. Manuelle Reinigung der Magnetstäbe
Während des Betriebs sammeln sich erfasste ferromagnetische Partikel an den vier Magnetstäben. Diese Ablagerungen müssen regelmäßig entfernt werden, um geeignete Betriebsbedingungen aufrechtzuerhalten.
Vor der Reinigung muss der Flüssigkeitskreislauf abgeschaltet, isoliert und in einen sicheren Zustand versetzt werden. Das System sollte drucklos gemacht und entsprechend den betrieblichen Wartungs- und Chemikaliensicherheitsvorschriften behandelt werden.
Anschließend können die Magnetelemente mit geeigneten Verfahren für die manuelle Reinigung zugänglich gemacht werden. Die Permanentmagnete bleiben während des gesamten Vorgangs magnetisch aktiv.
Nach der Reinigung muss die Baugruppe vor der Wiederinbetriebnahme korrekt montiert werden. Dichtflächen und zugängliche Komponenten sollten im Rahmen der Wartung überprüft werden.
24. Festlegung des Reinigungsintervalls
Das erforderliche Reinigungsintervall unterscheidet sich zwischen verschiedenen Teilewaschanlagen. Eine Anlage, die frisch bearbeitete Stahlbauteile reinigt, kann mehr Eisenverunreinigungen erzeugen als eine Anlage für bereits relativ saubere Komponenten.
In der ersten Betriebsphase sollten die Magnetstäbe regelmäßig kontrolliert werden. Diese Beobachtungen helfen dabei, die Geschwindigkeit der Partikelansammlung unter tatsächlichen Prozessbedingungen zu bestimmen.
Produktionsmenge, Betriebsstunden, Bearbeitungsverfahren und Verunreinigungsgrad der Flüssigkeit beeinflussen den Wartungsbedarf. Veränderungen dieser Faktoren können eine Anpassung des Reinigungsintervalls erforderlich machen.
Die Dokumentation von Menge und Art der gesammelten Partikel kann die vorbeugende Wartung unterstützen. Unerwartete Anstiege sollten untersucht werden, statt lediglich häufiger zu reinigen.
25. Hydraulischer Volumenstrom und Druckbedingungen
Die Anschlussgröße DN65 ist ein wichtiges Maß, legt jedoch den zulässigen Flüssigkeitsvolumenstrom nicht fest. Das hydraulische Verhalten hängt von der gesamten Filterkonstruktion und den Betriebsbedingungen ab.
Flüssigkeitsviskosität, Pumpenleistung, Betriebsdruck und innere Strömungswiderstände müssen bewertet werden. Der Druckverlust sollte vor der Integration des Filters in den Flüssigkeitskreislauf berücksichtigt werden.
Ein an einer ungeeigneten Stelle eingebauter Filter kann die Flüssigkeitsversorgung oder den Pumpenbetrieb beeinträchtigen. Daher ist eine korrekte technische Bewertung erforderlich.
Für dieses Produkt wurden weder ein maximaler Betriebsdruck noch ein Nenndurchfluss oder eine Druckverlustkennlinie bestätigt. Diese Werte müssen für die vorgesehene Anwendung gesondert ermittelt und überprüft werden.
26. Temperatur und chemische Beständigkeit
Teilewasch- und Entfettungsflüssigkeiten können bei unterschiedlichen Temperaturen betrieben werden und verschiedene Reinigungschemikalien enthalten. Die Eignung eines Magnetfilters muss für das jeweilige Medium geprüft werden.
Medienberührte Werkstoffe, Dichtungen und die Magneteinheit müssen hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit der Prozesschemie bewertet werden. Aus der DN65-Anschlussgröße oder dem Magnetmaterial allein lässt sich keine chemische Beständigkeit ableiten.
Auch die Betriebstemperatur ist ein wichtiger Auswahlparameter. Die zulässige Temperatur hängt von der gesamten Baugruppe einschließlich Magnetsystem und Dichtungskomponenten ab.
Für dieses Modell wurden weder eine maximale Betriebstemperatur noch eine spezifische chemische Beständigkeit bestätigt. Vor dem Einsatz in anspruchsvollen Wasch- oder Entfettungsanwendungen müssen diese Eigenschaften überprüft werden.
27. Kundenspezifische Magnetfilter für Teilewaschanlagen
Industrielle Teilewaschanlagen unterscheiden sich hinsichtlich Anschlussgrößen, Umlaufmengen und Verunreinigungsgraden. Ein standardisierter Magnetfilter erfüllt möglicherweise nicht alle Anforderungen einer bestimmten Installation.
Magneteksan kann kundenspezifische Magnetfilterlösungen für industrielle Flüssigkeitsanwendungen prüfen. Zu den Projektanforderungen können alternative Anschlussgrößen, Magnetstabanordnungen oder Einbaukonfigurationen gehören.
Die bestätigte Ausführung des hier beschriebenen Produkts besteht aus DN65-Anschlüssen und vier Neodymstäben Ø25×160 mm. Andere Konfigurationen müssen als separate Ausführungen mit eigenständig bestätigten technischen Eigenschaften behandelt werden.
Bei der Anfrage für eine Sonderlösung sollten Waschflüssigkeit, Betriebstemperatur, Druck, Volumenstrom und chemische Eigenschaften angegeben werden. Diese Informationen unterstützen eine geeignete technische Auslegung.
28. Magneteksan Magnetfilterlösungen für industrielle Reinigungsprozesse
Magneteksan entwickelt magnetische Abscheidegeräte für industrielle Prozesse mit Flüssigkeiten und Feststoffen. Magnetfilter gehören zu den Lösungen, die zur Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen eingesetzt werden.
Der DN65 Neodym-Magnetfilter ist für geeignete Flüssigkeitskreisläufe in Teilewasch- und Entfettungsanlagen vorgesehen. Seine vier Ø25×160 mm großen Neodymstäbe bieten mehrere magnetische Oberflächen zur Abscheidung geeigneter Eisen- und Stahlpartikel.
Das permanente Magnetsystem benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung des Magnetfeldes. Die manuelle Reinigung ermöglicht es, angesammelte ferromagnetische Rückstände im Rahmen planmäßiger Wartungsarbeiten zu entfernen.
Eine erfolgreiche Integration hängt von hydraulischer Kompatibilität, Flüssigkeitschemie, Betriebsbedingungen und Wartungszugänglichkeit ab. Diese Faktoren sollten die Auswahl und Installation des magnetischen Filtrationssystems bestimmen.



