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DN50 Neodym-Magnetfilter – Haselnusspüree-Herstellung
Allgemeine Merkmale
- Entwickelt für die magnetische Abscheidung in Produktionslinien für Haselnusspüree, Haselnusspaste und geeignete viskose Lebensmittel.
- Unterstützt die Entfernung ferromagnetischer Metallpartikel, die beim Mahlen, Pumpen, Fördern und Verarbeiten entstehen können.
- Sieben Neodym-Magnetstäbe bieten mehrere magnetische Abscheideflächen innerhalb des Filtergehäuses.
- Für den Inline-Einbau in geeignete DN50-Prozessrohrleitungen vorgesehen.
- Edelstahlkonstruktion mit den Werkstoffoptionen AISI 304 und AISI 316.
- Ein- und Auslass mit Rohrverschraubungen zur Integration in kompatible Rohrleitungssysteme.
- Die manuelle Reinigung ermöglicht das regelmäßige Entfernen abgeschiedener ferromagnetischer Verunreinigungen.
- Standardausführung für Betriebstemperaturen bis 80 °C; optionale Hochtemperaturausführung bis 150 °C.
Technische Merkmale
- Produkttyp: Inline-Neodym-Magnetfilter
- Hauptanwendung: Herstellung von Haselnusspüree und Haselnusspaste
- Einlassanschluss: DN50
- Auslassanschluss: DN50
- Anschlussart: Rohrverschraubungen
- Anzahl der Magnetstäbe: 7
- Abmessungen der Magnetstäbe: Ø25×190 mm
- Magnetwerkstoff: Neodym (NdFeB)
- Gehäusewerkstoff: Edelstahl AISI 304 oder AISI 316
- Standard-Betriebstemperatur: bis 80 °C
- Optionale Hochtemperaturausführung: bis 150 °C
- Zielverunreinigungen: Ferromagnetische Partikel; Fe-Partikel bis etwa 0,03 mm können unter geeigneten Prozessbedingungen erfasst werden.
Der DN50 Neodym-Magnetfilter wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallverunreinigungen bei der Verarbeitung von Haselnusspüree, Haselnusspaste und vergleichbaren viskosen Lebensmitteln abzuscheiden. Das Edelstahlgehäuse enthält sieben Neodym-Magnetstäbe mit Abmessungen von Ø25×190 mm, die während des Produktdurchflusses mehrere magnetische Abscheideflächen bereitstellen. Der Filter verfügt über DN50-Rohrverschraubungen und eine manuelle Reinigungsmöglichkeit, ist mit Gehäusen aus AISI 304 oder AISI 316 erhältlich und wird für Betriebstemperaturen bis 80 °C sowie optional bis 150 °C angeboten.
| Technische Spezifikation | Angabe |
|---|---|
| Produkttyp | Inline-Neodym-Magnetfilter |
| Hauptanwendung | Herstellung von Haselnusspüree und Haselnusspaste |
| Einlassnennweite | DN50 |
| Auslassnennweite | DN50 |
| Anschlussart | Rohrverschraubungen |
| Anzahl der Magnetstäbe | 7 |
| Abmessungen der Magnetstäbe | Ø25×190 mm |
| Magnetwerkstoff | Neodym (NdFeB) |
| Gehäusematerial | Edelstahl |
| Edelstahloptionen | AISI 304 / AISI 316 |
| Standard-Betriebstemperatur | Bis 80 °C |
| Optionale Temperaturausführung | Bis 150 °C |
| Zielverunreinigungen | Ferromagnetische Metallpartikel |
| Mögliche Fe-Partikelerfassung | Bis etwa 0,03 mm unter geeigneten Prozessbedingungen |
| Reinigungsverfahren | Manuell |
| Einbauposition | Inline in einer DN50-Prozessrohrleitung |

1. DN50 Neodym-Magnetfilter für die Haselnusspüree-Herstellung
Der DN50 Neodym-Magnetfilter dient zur Abscheidung ferromagnetischer Metallverunreinigungen in Produktionslinien für Haselnusspüree. Er bildet eine zusätzliche Kontrollstufe innerhalb geeigneter Prozessrohrleitungen.
Das Filtergehäuse enthält sieben Neodym-Magnetstäbe mit den Abmessungen Ø25×190 mm. Diese erzeugen mehrere magnetische Abscheideflächen im Produktstrom.
Während das Haselnusspüree durch den Filter strömt, können geeignete ferromagnetische Partikel an den Magnetstäben haften bleiben. Das übrige Produkt wird durch die Rohrleitung weitertransportiert.
Bei der Auswahl sind Viskosität, Fördermenge, Temperatur und Betriebsdruck zu berücksichtigen. Die Nennweite DN50 allein bestätigt noch nicht die Eignung für eine bestimmte Produktionsanlage.
2. Magnetische Abscheidung bei der Verarbeitung von Haselnusspaste
Die Herstellung von Haselnusspaste umfasst häufig Mahl-, Misch- und Förderprozesse. Dabei können durch den Kontakt mit Maschinenkomponenten metallische Verunreinigungen entstehen.
Ein Inline-Magnetfilter kann ferromagnetische Partikel vor nachfolgenden Verarbeitungsschritten oder der Verpackung zurückhalten. Der Einbauort richtet sich nach dem Anlagenaufbau.
Die sieben Magnetstäbe stellen mehrere Abscheideflächen zur Verfügung. Ihre Wirksamkeit hängt auch davon ab, wie die viskose Paste durch die Zwischenräume strömt.
Die magnetische Abscheidung ergänzt die Wartung der Maschinen und weitere Maßnahmen zur Fremdkörperkontrolle. Sie ersetzt keine umfassende Qualitätsüberwachung.
3. Aufbau eines DN50-Rohrleitungs-Magnetfilters
Der Filter besitzt einen Einlass und einen Auslass mit der Nennweite DN50. Dadurch kann er in geeignete Prozessrohrleitungen integriert werden.
Für die Anschlüsse sind Rohrverschraubungen vorgesehen. Vor dem Einbau müssen die tatsächlichen Anschlussmaße und die Kompatibilität mit den Gegenstücken geprüft werden.
Im Edelstahlgehäuse befinden sich sieben Magnetstäbe mit den Abmessungen Ø25×190 mm. Das Produkt wird durch die Abscheidekammer an den magnetischen Flächen vorbeigeführt.
Die hydraulische Auslegung muss unabhängig von der Nennweite erfolgen. Fördermenge, Viskosität und Druckverlust beeinflussen die Eignung des Filters.
4. Sieben Neodym-Magnetstäbe zur Metallabscheidung
Dieses Modell verfügt über sieben Neodym-Magnetstäbe. Jeder Stab bildet eine zusätzliche Fläche zur Aufnahme ferromagnetischer Verunreinigungen.
Durch die Anordnung mehrerer Stäbe entstehen verschiedene Kontaktmöglichkeiten im Produktstrom. Metallpartikel können abgeschieden werden, wenn sie ausreichend nahe an die aktiven Flächen gelangen.
Die Anzahl der Magnetstäbe ist nur ein Auslegungsparameter. Ebenso wichtig sind ihre Positionierung, die Strömungswege und die Verteilung des Magnetfeldes.
Bei viskosem Haselnusspüree muss besonders auf den Strömungswiderstand geachtet werden. Eine geeignete Konstruktion verbindet ausreichenden Durchfluss mit der gewünschten Abscheidefunktion.
5. Magnetstäbe mit Ø25×190 mm Abmessungen
Die sieben Magnetstäbe besitzen jeweils die angegebenen Abmessungen Ø25×190 mm. Durchmesser und Länge sind wichtige Merkmale der inneren Filterkonstruktion.
Als Magnetwerkstoff wird Neodym eingesetzt. Die Stäbe sollen geeignete ferromagnetische Partikel aus dem vorbeiströmenden Produkt anziehen.
Die Stabgeometrie beeinflusst sowohl die magnetischen Sammelflächen als auch die verfügbaren Strömungsquerschnitte. Sie ist außerdem für die Reinigungsmöglichkeiten relevant.
Ein konkreter Oberflächenwert in Gauss ist für dieses Produkt nicht bestätigt. Er sollte nur anhand einer produktspezifischen Messung oder technischen Dokumentation angegeben werden.
6. Entfernung von Eisenpartikeln aus Haselnusspüree
Bei der Verarbeitung kann Haselnusspüree mit Mühlen, Pumpen und weiteren metallischen Anlagenkomponenten in Kontakt kommen. Verschleiß kann dabei Eisenpartikel erzeugen.
Der Magnetfilter soll geeignete ferromagnetische Verunreinigungen im durchströmenden Produkt zurückhalten. Die Partikel sammeln sich an den Magnetstäben.
Unter geeigneten Prozessbedingungen wird eine mögliche Erfassung von Fe-Partikeln bis etwa 0,03 mm beschrieben. Dieser Wert stellt keine allgemeine Abscheidegarantie dar.
Die tatsächliche Erfassung hängt von Partikelgröße, magnetischen Eigenschaften, Viskosität und Strömungsbedingungen ab. Bei hohen Qualitätsanforderungen sind anwendungsbezogene Prüfungen sinnvoll.
7. Magnetfilter nach dem Mahlen von Haselnüssen
Mahlmaschinen können eine mögliche Quelle metallischer Verschleißpartikel sein. Ein nachgeschalteter Magnetfilter kann eine zusätzliche Kontrollstufe bilden.
Der DN50-Filter lässt sich für eine passende Förderleitung hinter dem Mahlprozess prüfen. Seine Position muss mit der vorhandenen Anlagentechnik abgestimmt werden.
Die sieben Neodym-Magnetstäbe können geeignete ferromagnetische Partikel aus der Paste zurückhalten. Abgeschiedene Rückstände müssen bei der Reinigung entfernt werden.
Ein Magnetfilter verhindert keinen mechanischen Verschleiß. Deshalb bleiben regelmäßige Inspektionen und vorbeugende Wartung der Mahlmaschinen erforderlich.
8. Magnetische Filtration vor Abfüllung und Verpackung
Ein Magnetfilter kann vor einer Abfüllmaschine installiert werden, sofern die Prozessbedingungen dies zulassen. Damit entsteht eine zusätzliche Abscheidestufe vor der Verpackung.
Die DN50-Rohrverschraubungen ermöglichen die Einbindung in kompatible Leitungen. Für Inspektion und manuelle Reinigung muss ausreichend Platz vorhanden sein.
Während des Betriebs strömt das Haselnusspüree an den sieben Magnetstäben vorbei. Geeignete ferromagnetische Verunreinigungen können an deren Oberflächen zurückbleiben.
Die magnetische Filtration kann andere Prüfverfahren nicht vollständig ersetzen. Insbesondere nichtmagnetische Metalle und andere Fremdkörper erfordern gegebenenfalls zusätzliche Kontrollen.
9. Magnetfilter für viskose Lebensmittel
Haselnusspüree und Haselnusspaste können deutlich viskoser sein als Wasser. Ihre Fließeigenschaften hängen unter anderem von Temperatur und Rezeptur ab.
Die innere Konstruktion des Filters beeinflusst die Strömung solcher Produkte. Enge Durchgänge können zu einem höheren Druckverlust führen.
Das DN50-Modell besitzt sieben Magnetstäbe, die mehrere Abscheideflächen bereitstellen. Die Eignung sollte anhand der tatsächlichen Produkteigenschaften bewertet werden.
Für die technische Auswahl sind Angaben zu Viskosität und Fördermenge wichtig. Die Rohrnennweite allein definiert keine maximale Durchsatzleistung.
10. Magnetische Abscheidung in der Nussmus-Produktion
Bei der Herstellung verschiedener Nussmuse kommen Mahl-, Misch- und Förderanlagen zum Einsatz. Dabei können ferromagnetische Verunreinigungen durch Verschleiß entstehen.
Ein Inline-Magnetfilter kann bei geeigneten Produkten eine zusätzliche Abscheidestufe bilden. Die Hauptanwendung dieses Modells ist die Verarbeitung von Haselnusspüree.
Die Neodym-Magnetstäbe halten geeignete eisenhaltige Partikel im Produktstrom zurück. Die gesammelten Rückstände werden anschließend bei der manuellen Reinigung entfernt.
Andere Nussmuse können sich hinsichtlich Viskosität, Partikelgröße und Verarbeitungstemperatur unterscheiden. Ihre Eignung muss deshalb separat geprüft werden.
11. Edelstahlgehäuse für industrielle Magnetfilter
Das Gehäuse des Magnetfilters besteht aus Edelstahl. Dieses Material wird in zahlreichen industriellen Lebensmittelverarbeitungsanlagen eingesetzt.
Für das Produkt stehen die Edelstahlvarianten AISI 304 und AISI 316 zur Auswahl. Die geeignete Variante richtet sich nach den tatsächlichen Prozessbedingungen.
Das Gehäuse nimmt die Magnetstäbe auf und führt den Produktstrom durch die Abscheidekammer. Auch die verwendeten Dichtungen müssen zur Anwendung passen.
Eine Edelstahlkonstruktion allein bestätigt nicht die Erfüllung sämtlicher lebensmittelrechtlicher Anforderungen. Erforderliche Werkstoffnachweise sollten gesondert geprüft werden.
12. Edelstahloptionen AISI 304 und AISI 316
AISI 304 ist ein häufig eingesetzter Edelstahl für industrielle Verarbeitungsanlagen. Seine Eignung hängt von den Medien und den vorgesehenen Reinigungsverfahren ab.
AISI 316 besitzt ein anderes Korrosionsbeständigkeitsprofil und kann für anspruchsvollere Umgebungen in Betracht kommen. Insbesondere Reinigungschemikalien müssen berücksichtigt werden.
Beide Werkstoffvarianten sind für den DN50-Magnetfilter vorgesehen. Die ausgewählte Qualität sollte im Angebot und in der Fertigungsdokumentation eindeutig festgelegt werden.
Keiner der beiden Werkstoffe ist automatisch für alle chemischen Belastungen geeignet. Eine anwendungsbezogene Werkstoffprüfung bleibt notwendig.
13. Standard-Betriebstemperatur bis 80 °C
Die Standardausführung ist für Betriebstemperaturen bis 80 °C angegeben. Dieser Grenzwert ist bei der Auswahl des Magnetfilters zu berücksichtigen.
Die Temperatur beeinflusst die Viskosität von Haselnusspüree und damit die Strömung innerhalb der Anlage. Thermische und hydraulische Bedingungen müssen gemeinsam betrachtet werden.
Die Temperaturgrenze darf nicht ohne Bestätigung der verbauten Ausführung überschritten werden. Auch Dichtungen und andere Bauteile müssen dafür geeignet sein.
Für Prozesse mit höheren Temperaturen steht eine optionale Ausführung zur Verfügung. Die gewünschte Variante sollte vor der Herstellung ausdrücklich festgelegt werden.
14. Optionale Hochtemperaturausführung bis 150 °C
Für höhere Betriebstemperaturen ist eine Ausführung bis 150 °C erhältlich. Sie richtet sich an Anwendungen, die über den Temperaturbereich der Standardversion hinausgehen.
Hohe Temperaturen können Magnetwerkstoffe, Dichtungen und Produkteigenschaften beeinflussen. Sämtliche Komponenten müssen auf die vorgesehenen Bedingungen abgestimmt werden.
Die Temperaturbeständigkeit bis 150 °C gilt nicht automatisch für jeden Standardfilter. Die Hochtemperaturausführung muss ausdrücklich ausgewählt und bestätigt werden.
Für die technische Auslegung sind Betriebs- und Reinigungstemperaturen sowie die Einwirkdauer wichtig. Diese Angaben helfen bei der Auswahl geeigneter Komponenten.
15. Manuelle Reinigung des Magnetfilters
Der DN50-Magnetfilter ist für eine manuelle Reinigung vorgesehen. Die an den Magnetstäben angesammelten ferromagnetischen Partikel müssen regelmäßig entfernt werden.
Vor der Reinigung ist die Produktzufuhr zu stoppen und die Anlage sicher abzusperren. Vorhandener Druck und erhöhte Temperaturen sind entsprechend den Betriebsanweisungen zu berücksichtigen.
Abgeschiedene Metallpartikel müssen kontrolliert entfernt werden, damit sie nicht wieder in das Produkt gelangen. Die Magnetstäbe sollten gleichzeitig auf Beschädigungen geprüft werden.
Die Reinigungsintervalle hängen vom Verschmutzungsgrad und den Betriebsbedingungen ab. Erste Inspektionen können bei der Festlegung eines geeigneten Wartungsplans helfen.
16. DN50-Rohrverschraubungen für den Prozesseinbau
Der Filter besitzt Rohrverschraubungen am Einlass und Auslass. Diese sind für den Anschluss an geeignete DN50-Prozessleitungen vorgesehen.
Die genaue Geometrie der Verschraubungen und die passenden Gegenstücke müssen vor der Fertigung beziehungsweise Montage bestätigt werden. Die Angabe DN50 beschreibt nicht sämtliche Anschlussmaße.
Bei der Auswahl sind Rohrleitungsausführung, Dichtungsanforderungen und Wartungszugänglichkeit zu berücksichtigen. Unpassende Verbindungsteile können Montage- und Dichtheitsprobleme verursachen.
Der Filter muss mechanisch ausreichend abgestützt werden. Unzulässig hohe Kräfte auf die Rohrverschraubungen sind zu vermeiden.
17. Ferromagnetische Verunreinigungen aus Produktionsmaschinen
Lebensmittelverarbeitungsmaschinen enthalten zahlreiche metallische Bauteile. Verschleiß, Beschädigungen und Wartungsarbeiten können ferromagnetische Partikel freisetzen.
Bei der Herstellung von Haselnusspüree kommen unter anderem Mühlen, Pumpen und Mischer zum Einsatz. Das tatsächliche Verunreinigungsrisiko hängt von der jeweiligen Anlage ab.
Der Magnetfilter kann geeignete ferromagnetische Partikel zurückhalten, die seine Abscheidekammer erreichen. Dafür stehen sieben Neodym-Magnetstäbe zur Verfügung.
Die magnetische Abscheidung beseitigt nicht die Ursache des Partikeleintrags. Deshalb sind vorbeugende Wartung und Ursachenanalyse weiterhin notwendig.
18. Unterschied zwischen Magnetfiltern und Metalldetektoren
Ein Magnetfilter zieht geeignete ferromagnetische Partikel an und hält sie physisch auf den Magnetstäben fest. Die Verunreinigungen verbleiben dort bis zur Reinigung.
Ein Metalldetektor arbeitet nach einem anderen Prinzip. Je nach Technik und Bedingungen kann er auch bestimmte Metalle erkennen, die magnetisch nicht zuverlässig zurückgehalten werden.
Nichtmagnetische Metalle wie Aluminium oder Kupfer werden durch Neodym-Magnetfilter nicht zuverlässig abgeschieden. Ein Magnetfilter ist daher keine universelle Lösung für alle Metallarten.
Beide Technologien können sich ergänzen. Ihre Auswahl richtet sich nach den relevanten Verunreinigungen und den Qualitätsanforderungen des Produktionsprozesses.
19. Einfluss der Magnetstabanzahl auf die Abscheidung
Die sieben Magnetstäbe erzeugen mehrere Abscheideflächen innerhalb des DN50-Filtergehäuses. Dadurch entstehen verschiedene mögliche Kontaktbereiche im Produktstrom.
Die Wirkung dieser Anordnung hängt von der Strömungsverteilung ab. Viskose Produkte verhalten sich dabei anders als dünnflüssige Medien.
Die Anzahl der Magnetstäbe allein garantiert keinen bestimmten Abscheidegrad. Magnetfeldverteilung, Partikeleigenschaften und Strömungsbedingungen beeinflussen das Ergebnis.
Bei kritischen Anforderungen sollte die Leistung unter repräsentativen Produktionsbedingungen überprüft werden. Die Prüfung muss das tatsächliche Produkt berücksichtigen.
20. Produktviskosität und Auswahl des Magnetfilters
Die Viskosität ist ein wichtiger Auswahlparameter für Magnetfilter in Haselnusspüree-Leitungen. Sie beeinflusst den Förderdruck und das Strömungsverhalten.
Die Magnetstäbe bilden innerhalb des Gehäuses verschiedene Durchströmungswege. Bei viskosen Produkten können diese den Druckverlust erheblich beeinflussen.
Mit der Temperatur können sich die Fließeigenschaften von Haselnusspaste verändern. Deshalb muss die Auslegung den vorgesehenen Temperaturbereich berücksichtigen.
Für die Filterauswahl sollten tatsächliche Viskositäts- und Durchsatzdaten verwendet werden. Eine Entscheidung ausschließlich anhand der Nennweite DN50 wäre unzureichend.
21. Fördermenge und Druckverlust
Eine maximale Fördermenge für dieses konkrete Filtermodell ist nicht bestätigt. Sie darf nicht allein aus dem DN50-Anschluss abgeleitet werden.
Fördermenge, Viskosität und innere Geometrie beeinflussen gemeinsam den Druckverlust. Bei dickflüssigen Lebensmitteln sind diese Faktoren besonders wichtig.
Auch der zulässige Betriebsdruck des Filters ist in den vorliegenden Angaben nicht festgelegt. Vor der Auswahl müssen Betriebsdruck und maximal möglicher Anlagendruck geklärt werden.
Eine technische Bewertung kann die Eignung für das vorgesehene Pumpsystem feststellen. Dies unterstützt einen sicheren und stabilen Betrieb.
22. Installation in gepumpten Lebensmittel-Prozessleitungen
Haselnusspüree wird in vielen Produktionsanlagen mithilfe von Pumpen transportiert. Ein Inline-Magnetfilter kann an einer geeigneten Stelle der Förderleitung installiert werden.
Mögliche Einbaupositionen liegen beispielsweise in Transferleitungen oder vor Abfüllanlagen. Die endgültige Position hängt vom Prozess und dem Ziel der Fremdkörperkontrolle ab.
Der Filter muss hinsichtlich Druck, Temperatur und Produkteigenschaften mit der Anlage kompatibel sein. Auch der Zugang für Wartung und Reinigung ist einzuplanen.
Die Installation sollte nicht allein auf Grundlage der Nennweite erfolgen. Eine vollständige technische Prüfung der Prozessbedingungen ist erforderlich.
23. Magnetfilter für Pralinenmassen und Nusscremes
Bei der Herstellung von Pralinenmassen und Nusscremes werden häufig viskose Mischungen aus Nüssen, Fetten und weiteren Zutaten verarbeitet. Einige Rezepturen können für eine magnetische Inline-Abscheidung geeignet sein.
Der DN50-Haselnusspüree-Filter kann als konstruktiver Ausgangspunkt für verwandte Anwendungen dienen. Die Eignung jeder Rezeptur muss jedoch gesondert bewertet werden.
Die Neodym-Magnetstäbe dienen der Aufnahme geeigneter ferromagnetischer Partikel. Sie sind nicht für das Aussieben nichtmagnetischer Bestandteile vorgesehen.
Viskosität, Temperatur und Reinigungsanforderungen sollten bei der Anfrage angegeben werden. Diese Faktoren beeinflussen die hydraulische und magnetische Funktion.
24. Mögliche Erfassung feiner Fe-Partikel
Die Produktbeschreibung nennt eine mögliche Erfassung von Eisenpartikeln bis etwa 0,03 mm unter geeigneten Prozessbedingungen. Diese Aussage ist anwendungsabhängig.
Ob ein Partikel zurückgehalten wird, hängt von seinen magnetischen Eigenschaften, seiner Form und seinem Weg durch das Magnetfeld ab.
Die Angabe 0,03 mm ist nicht als garantierte Abscheidegrenze für sämtliche Partikel und Betriebsbedingungen zu verstehen. Für kritische Anwendungen kann eine gesonderte Bestätigung erforderlich sein.
Anwendungsbezogene Prüfungen liefern häufig aussagekräftigere Ergebnisse als eine einzelne nominelle Partikelgröße. Dabei sollten die realen Prozessparameter nachgebildet werden.
25. Wartung und Inspektion des Filtergehäuses
Regelmäßige Kontrollen helfen, den ordnungsgemäßen Zustand des Magnetfilters zu erhalten. Dabei sind Gehäuse, Anschlüsse, Magnetstäbe und zugängliche Dichtflächen zu prüfen.
Abgeschiedene Metallpartikel sollten entfernt werden, bevor sich größere Mengen ansammeln. Das Reinigungsintervall kann anhand der tatsächlichen Verschmutzung angepasst werden.
Art und Menge der gesammelten Partikel können Hinweise auf den Zustand vorgeschalteter Maschinen liefern. Auffällige Veränderungen sollten untersucht werden.
Bei Wartungsarbeiten müssen Absperrung, Druckentlastung und Temperaturschutz sichergestellt sein. Erst nach korrektem Zusammenbau und Kontrolle darf der Filter wieder in Betrieb genommen werden.
26. Kundenspezifische Magnetfilter für Lebensmittelanlagen
Lebensmittelbetriebe unterscheiden sich hinsichtlich Rohrleitungsgrößen, Anschlüssen und Betriebstemperaturen. Eine Standardausführung ist deshalb nicht für jede Anlage geeignet.
Magneteksan kann kundenspezifische Magnetfilter für unterschiedliche Prozessanforderungen auslegen. Mögliche Anpassungen betreffen Anschlüsse, Magnetstabanordnungen und Edelstahlwerkstoffe.
Das DN50-Modell mit sieben Magnetstäben stellt eine konkret definierte Ausführung dar. Abweichende Konstruktionen müssen separat spezifiziert werden.
Für eine technische Anfrage sind Angaben zu Produkt, Viskosität, Fördermenge, Druck, Temperatur und Anschlüssen hilfreich. Sie bilden die Grundlage für eine passende Auslegung.
27. Bestätigte technische Daten und Einschränkungen
Zu den bestätigten Merkmalen gehören DN50-Einlass und -Auslass, sieben Neodym-Magnetstäbe mit Ø25×190 mm und Rohrverschraubungen. Als Gehäusewerkstoffe stehen AISI 304 und AISI 316 zur Auswahl.
Die Standardausführung ist für Temperaturen bis 80 °C vorgesehen. Eine optionale Hochtemperaturversion kann bis 150 °C ausgelegt werden; die Reinigung erfolgt manuell.
Ein konkreter Gausswert, maximaler Durchsatz, zulässiger Betriebsdruck und genaue Gehäuseabmessungen dieser Sieben-Stab-Ausführung sind nicht bestätigt. Diese Angaben müssen separat geklärt werden.
Die mögliche Erfassung von Fe-Partikeln bis etwa 0,03 mm gilt nur unter geeigneten Prozessbedingungen. Die tatsächliche Abscheideleistung ist anwendungsabhängig.
28. Technische Auswahl und langfristiger Betrieb
Die Auswahl eines DN50-Magnetfilters für Haselnusspüree beginnt mit einer Analyse des gesamten Produktionsprozesses. Viskosität, Fördermenge, Temperatur, Druck und Verunreinigungsrisiken sind dabei entscheidend.
Die sieben Neodym-Magnetstäbe stellen mehrere magnetische Sammelflächen im Edelstahlgehäuse bereit. Sie sollen geeignete ferromagnetische Partikel aus dem vorbeiströmenden Produkt zurückhalten.
Für einen langfristig zuverlässigen Betrieb sind manuelle Reinigung, regelmäßige Inspektion und geeignete Wartung erforderlich. Änderungen der Rezeptur oder Prozessbedingungen können eine erneute Bewertung notwendig machen.
Die magnetische Filtration sollte Teil einer umfassenden Fremdkörperkontrollstrategie sein. Eine passende Auslegung, fachgerechte Montage und betriebliche Überprüfung unterstützen die Prozesssicherheit.



