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Ø18×290 mm N32 Neodym-Magnetprüfstab für Mehlmühlen
Allgemeine Merkmale
- Für die manuelle magnetische Prüfung von Mehlproben in Mehlmühlen entwickelt
- Unterstützt die Erkennung und Aufnahme geeigneter ferromagnetischer Partikel bei Qualitätskontrollen
- Mit permanenten Neodym-Magneten der Güte N32 ausgestattet
- Kompakte Stabausführung Ø18×290 mm zur manuellen Probenprüfung
- Außengehäuse aus Edelstahl AISI 304
- Einseitiger Edelstahlgriff für eine praktische Handhabung
- Magnetische Funktion ohne Stromversorgung oder externe Aktivierung
- Zur Einbindung in dokumentierte Probenahme- und Qualitätskontrollverfahren geeignet
Technische Merkmale
- Stabdurchmesser: Ø18 mm
- Stablänge: 290 mm
- Magnetwerkstoff: Neodym (NdFeB)
- Magnetgüte: N32
- Außengehäuse: Edelstahl AISI 304
- Griff: einseitiger Edelstahlgriff
- Produkttyp: magnetischer Prüfstab
- Hauptanwendung: Qualitätskontrolle in Mehlmühlen
- Prüfmaterial: entnommene Mehlproben
- Zielverunreinigungen: geeignete ferromagnetische Partikel
- Betriebsweise: manuelle Probenprüfung
- Strombedarf: für die Magnetfunktion nicht erforderlich
Der Ø18×290 mm N32 Neodym-Magnetprüfstab wurde für die manuelle Kontrolle von Mehlproben auf ferromagnetische Partikel in Mehlmühlen entwickelt. Seine permanenten Neodym-Magnete der Güte N32 befinden sich in einem Gehäuse aus Edelstahl AISI 304; ein einseitiger Edelstahlgriff erleichtert die Handhabung während der Qualitätskontrolle. Der Prüfstab unterstützt die Untersuchung entnommener Proben auf magnetisch anziehbare Verunreinigungen, ohne elektrische Energie zu benötigen oder als fest installierter Magnetabscheider in die Produktionslinie eingebaut zu werden.
| Technische Spezifikation | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Magnetischer Prüfstab |
| Hauptanwendung | Qualitätskontrolle in Mehlmühlen |
| Stababmessungen | Ø18×290 mm |
| Stabdurchmesser | 18 mm |
| Stablänge | 290 mm |
| Magnetwerkstoff | Neodym (NdFeB) |
| Magnetgüte | N32 |
| Außengehäuse | Edelstahl AISI 304 |
| Griffmaterial | Edelstahl |
| Griffausführung | Einseitig |
| Prüfmaterial | Mehlproben |
| Zielverunreinigungen | Geeignete ferromagnetische Partikel |
| Prüfverfahren | Manuelle magnetische Prüfung |
| Magnetsystem | Permanentmagnete |
| Elektrische Versorgung | Für die Magnetfunktion nicht erforderlich |
| Typische Anwender | Mehlmühlen und Personal der Lebensmittelqualitätskontrolle |

1. Ø18×290 mm N32 Magnetprüfstab für Mehlmühlen
Der Ø18×290 mm N32 Neodym-Magnetprüfstab ist ein manuell geführtes Prüfwerkzeug zur Untersuchung von Mehlproben auf geeignete ferromagnetische Partikel.
Er ist für den Einsatz in Mehlmühlen vorgesehen, in denen Probenahmen und Fremdkörperkontrollen Bestandteil der regelmäßigen Qualitätssicherung sind.
Der Prüfstab kombiniert permanente Neodym-Magnete, ein Außengehäuse aus Edelstahl AISI 304 und einen einseitigen Edelstahlgriff.
Im Gegensatz zu einem fest in die Produktionslinie integrierten Magnetabscheider wird dieses Produkt direkt durch das Bedienpersonal zur Untersuchung entnommener Proben eingesetzt.
2. Magnetische Prüfung in der Mehlproduktion
Die Mehlherstellung umfasst verschiedene Prozessschritte, darunter Rohwarenannahme, Reinigung, Vermahlung, Förderung und Verpackung.
Während dieser Vorgänge können ferromagnetische Partikel mit den Rohstoffen eingetragen werden oder durch Verschleiß, Wartungsarbeiten und metallische Komponenten der Produktionsanlagen entstehen.
Ein Magnetprüfstab bietet eine praktische Möglichkeit, entnommene Mehlproben auf magnetisch reagierende Fremdkörper zu untersuchen.
Das Werkzeug kann zusammen mit weiteren Prüf- und Präventionsmaßnahmen in ein dokumentiertes Qualitätskontrollverfahren eingebunden werden.
3. Zweck der manuellen Mehlprobenprüfung
Bei der manuellen Probenprüfung wird eine ausgewählte Mehlmenge unter festgelegten Bedingungen untersucht.
Der Magnetprüfstab wird entsprechend dem betrieblichen Prüfverfahren mit der Probe in Kontakt gebracht oder durch das Probenmaterial bewegt.
Geeignete ferromagnetische Partikel können durch die im Stab befindlichen Permanentmagnete an dessen Edelstahloberfläche angezogen werden.
Aufgenommene Partikel sollten gemäß den Anforderungen der betrieblichen Qualitätskontrolle untersucht und dokumentiert werden.
4. Stabdurchmesser von Ø18 mm
Der Magnetprüfstab besitzt einen Nenndurchmesser von Ø18 mm.
Der kompakte Durchmesser ermöglicht eine manuelle Handhabung in entsprechend dimensionierten Mehlproben und Prüfbehältern.
Bei der Auswahl des Probenbehälters und der Festlegung der Bewegungsabläufe während der Prüfung ist der Stabdurchmesser zu berücksichtigen.
Aus dem Nenndurchmesser allein lassen sich weder eine garantierte magnetische Erfassungsdistanz noch eine Nachweisgrenze für Fremdkörper ableiten.
5. Stablänge von 290 mm
Der Prüfstab hat eine Nennlänge von 290 mm.
Seine längliche Bauform ermöglicht es dem Bedienpersonal, die magnetische Prüfoberfläche innerhalb einer Probe zu positionieren und zu bewegen.
Das geeignete Prüfverfahren hängt von der Probenmenge, der Behältergeometrie und der schriftlich festgelegten betrieblichen Vorgehensweise ab.
Die angegebene Stablänge darf nicht ohne gesonderten technischen Nachweis mit der aktiven Magnetlänge gleichgesetzt werden.
6. Neodym-Magnetgüte N32
Das interne Magnetsystem verwendet Neodym-Magnete der Güte N32.
Neodym-Magnete gehören zur Werkstoffgruppe NdFeB und werden in zahlreichen industriellen Magnetanwendungen eingesetzt.
Die Bezeichnung N32 beschreibt eine Magnetwerkstoffgüte und ist kein direkt gemessener Wert der magnetischen Flussdichte an der Oberfläche des fertigen Prüfstabs.
Oberflächenwerte in Gauss, magnetische Haltekräfte und die tatsächliche Partikelerfassung können nicht zuverlässig allein aus der Werkstoffgüte bestimmt werden.
7. Funktionsprinzip mit Permanentmagneten
Der Prüfstab arbeitet mit Permanentmagneten, die innerhalb seines Edelstahlgehäuses angeordnet sind.
Das Magnetfeld ist dauerhaft vorhanden und benötigt keine elektrische Aktivierung.
Gelangen geeignete ferromagnetische Stoffe in die Nähe des Prüfstabs, können sie durch die magnetische Anziehung an der Prüfoberfläche haften bleiben.
Da das Magnetfeld ständig aktiv ist, sind beim Reinigen, Handhaben und Lagern geeignete Sicherheitsmaßnahmen erforderlich.
8. Außengehäuse aus Edelstahl AISI 304
Das Außengehäuse des Magnetprüfstabs besteht aus Edelstahl AISI 304.
Dieser Werkstoff wird aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und gut reinigbaren Oberfläche häufig in industriellen Anlagen und der Lebensmittelverarbeitung verwendet.
Das Edelstahlgehäuse bildet eine physische Trennung zwischen den innenliegenden Magneten und der untersuchten Mehlprobe.
Sein Zustand sollte regelmäßig auf Beschädigungen, Risse, Verformungen und Oberflächenfehler kontrolliert werden, die das Prüfverfahren beeinträchtigen könnten.
9. Einseitiger Edelstahlgriff
Das Produkt verfügt über einen Edelstahlgriff an einem Ende des Prüfstabs.
Dieser ermöglicht es dem Bedienpersonal, das Prüfwerkzeug während der Probenuntersuchung sicher zu halten und kontrolliert zu führen.
Ein definierter Griffbereich unterstützt gleichmäßige Arbeitsabläufe und begrenzt unnötigen Kontakt mit der Prüfoberfläche.
Der Griff und seine Verbindung zum Stab sollten Bestandteil der regelmäßigen Geräteinspektion sein.
10. Prüfung auf ferromagnetische Partikel
Die Hauptaufgabe des Prüfstabs besteht darin, geeignete ferromagnetische Partikel anzuziehen, die möglicherweise in Mehlproben vorhanden sind.
Dazu gehören kleine Eisen- und Kohlenstoffstahlfragmente sowie weitere Partikel mit ausreichender magnetischer Reaktion.
Ob ein Partikel aufgenommen wird, hängt von seinen magnetischen Eigenschaften, seiner Größe, Form, Position in der Probe und Entfernung zum Prüfstab ab.
Der Prüfstab darf nicht als Gerät dargestellt werden, das sämtliche Arten metallischer Verunreinigungen erkennen oder entfernen kann.
11. Eisen- und Stahlverunreinigungen in Mehl
Ferromagnetische Verunreinigungen können aus unterschiedlichen Quellen innerhalb einer industriellen Produktionsumgebung stammen.
Mögliche Ursachen sind der Verschleiß von Stahlbauteilen, metallische Rückstände aus Wartungsarbeiten und Partikel, die zusammen mit den Rohstoffen in den Prozess gelangen.
Ein Magnetprüfstab kann dazu beitragen, geeignete Partikel in einer entnommenen Probe sichtbar zu machen.
Werden Verunreinigungen festgestellt, sollte der Betrieb seine festgelegten Verfahren zur Ursachenuntersuchung und Bestimmung geeigneter Korrekturmaßnahmen anwenden.
12. Unterschied zwischen Prüfung und Abscheidung
Ein Magnetprüfstab und ein in der Produktionslinie installierter Magnetabscheider erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Ein Inline-Magnetabscheider wird im Materialstrom angeordnet, um geeignete ferromagnetische Fremdkörper während des laufenden Produktionsprozesses zurückzuhalten.
Ein Magnetprüfstab dient dagegen der manuellen Untersuchung einer ausgewählten Probe.
Das Produkt ist daher ein Prüfmittel und darf nicht als Ersatz für ein fachgerecht ausgelegtes Magnetabscheidesystem innerhalb der Produktionslinie betrachtet werden.
13. Probenahmeverfahren in der Qualitätskontrolle
Eine zuverlässige Probenprüfung beginnt mit einem festgelegten Probenahmeverfahren.
Der Betrieb sollte bestimmen, an welchen Stellen Proben entnommen werden, welche Probenmenge verwendet wird, wie häufig geprüft wird und welche Prüfmethode anzuwenden ist.
Der Magnetprüfstab kann anschließend als Bestandteil dieses Verfahrens einheitlich eingesetzt werden.
Die Ergebnisse sollten entsprechend den internen Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems dokumentiert werden.
14. Auswahl geeigneter Probenbehälter
Der für die magnetische Prüfung verwendete Behälter muss für die Mehlprobe und das gewählte Prüfverfahren geeignet sein.
Seine Abmessungen müssen eine sichere und zweckmäßige Bewegung des Prüfstabs durch die Probe ermöglichen.
Der Behälter sollte sauber sein und keine zusätzlichen Verunreinigungen einbringen.
Behälterwerkstoff, Geometrie und die untersuchte Mehlmenge können die Handhabung und Wiederholbarkeit der Prüfung beeinflussen.
15. Manuelle Prüftechnik
Während der Untersuchung führt das Bedienpersonal den Magnetprüfstab nach einem wiederholbaren Verfahren durch oder über die Mehlprobe.
Ziel ist es, geeignete ferromagnetische Partikel dem Magnetfeld des Prüfstabs auszusetzen.
Bewegungsablauf, Prüfdauer und Anzahl der Durchgänge sollten durch ein validiertes betriebliches Verfahren festgelegt werden und nicht allein aus den Produktabmessungen abgeleitet werden.
Dabei ist darauf zu achten, dass weder aus der Umgebung noch durch das Prüfwerkzeug selbst zusätzliche Verunreinigungen in die Probe gelangen.
16. Untersuchung aufgenommener Partikel
Haften ferromagnetische Partikel am Prüfstab, sollten sie gemäß dem betrieblichen Verfahren zur Untersuchung von Fremdkörperverunreinigungen analysiert werden.
Das Vorhandensein solcher Partikel kann auf eine Verunreinigung der untersuchten Probe hinweisen, bestimmt jedoch nicht automatisch den Verunreinigungsgrad einer gesamten Produktionscharge.
Menge, Aussehen und Beschaffenheit des aufgenommenen Materials können für die weitere Ursachenanalyse relevant sein.
Die Ergebnisse sollten durch zuständiges Qualitätskontrollpersonal bewertet werden.
17. Dokumentation der Prüfergebnisse
Die Dokumentation von Prüfergebnissen unterstützt die Rückverfolgbarkeit und eine gleichbleibende Qualitätskontrolle.
Relevante Angaben können die Probenidentifikation, Entnahmestelle, das Prüfdatum, die prüfende Person und die Beobachtungen umfassen.
Bei festgestellten Verunreinigungen können zusätzlich die Eigenschaften der aufgenommenen Partikel und die eingeleiteten Maßnahmen dokumentiert werden.
Der Magnetprüfstab stellt das physische Prüfmittel bereit; die Aufzeichnung der Ergebnisse bleibt Aufgabe des betrieblichen Qualitätsmanagementsystems.
18. Einsatz bei der Rohwarenannahme
Mehlmühlen können eingehende Rohstoffe vor der Verarbeitung verschiedenen Qualitätsprüfungen unterziehen.
Wird eine geeignete Probe entnommen, kann der Magnetprüfstab als eine Methode zur Untersuchung auf ferromagnetische Partikel eingesetzt werden.
Das Probenahmeverfahren muss auf die Eigenschaften des untersuchten Materials abgestimmt sein.
Ein Ergebnis aus einer begrenzten Stichprobe darf nicht als Nachweis verstanden werden, dass die gesamte Rohstofflieferung frei von Verunreinigungen ist.
19. Qualitätsprüfungen während der Produktion
Auch an ausgewählten Stellen des Vermahlungsprozesses können Proben entnommen werden.
Die manuelle magnetische Prüfung kann das Qualitätskontrollpersonal dabei unterstützen, mögliche ferromagnetische Partikel in diesen Proben zu untersuchen.
Die Wahl der Probenahmestellen richtet sich nach dem Anlagenaufbau und der betrieblichen Bewertung von Kontaminationsrisiken.
Die Prüfung sollte vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen und geeignete Inline-Abscheidesysteme ergänzen, nicht ersetzen.
20. Prüfung vor der Verpackung
Vor dem Verpackungsprozess entnommene Mehlproben können im Rahmen eines definierten Verfahrens zur Endproduktkontrolle untersucht werden.
Der Magnetprüfstab kann verwendet werden, um die ausgewählte Probe auf geeignete ferromagnetische Partikel zu prüfen.
Festgestellte Verunreinigungen sollten nach den betrieblichen Verfahren zur Produktkontrolle und zur Durchführung von Korrekturmaßnahmen bewertet werden.
Ein unauffälliges Prüfergebnis garantiert nicht, dass die gesamte im gleichen Zeitraum produzierte Mehlmenge frei von metallischen Fremdkörpern ist.
21. Unabhängigkeit von elektrischer Energie
Der Magnetprüfstab benötigt keine elektrische Energie zur Erzeugung seines Magnetfeldes.
Die N32-Neodym-Magnete bleiben ohne externe Stromversorgung magnetisch aktiv.
Dadurch eignet sich das Werkzeug für manuelle Prüfstationen, bei denen für die vorgesehene Aufgabe kein elektrisch betriebenes Magnetsystem erforderlich ist.
Die Unabhängigkeit von Strom ersetzt jedoch weder eine sichere Handhabung noch regelmäßige Reinigung und kontrollierte Prüfabläufe.
22. Reinigung nach der Probenprüfung
Nach der Verwendung sollte der Prüfstab entsprechend den freigegebenen betrieblichen Hygiene- und Wartungsverfahren gereinigt werden.
Aufgenommene Metallpartikel müssen sorgfältig entfernt werden, um eine erneute Verunreinigung zu vermeiden.
Da das Magnetfeld während der Reinigung aktiv bleibt, können ferromagnetische Rückstände weiterhin an der Oberfläche haften.
Reinigungsverfahren und Reinigungsmittel müssen mit dem Edelstahlgehäuse und der gesamten Stabkonstruktion verträglich sein.
23. Hygiene in lebensmittelverarbeitenden Betrieben
Das Gehäuse aus Edelstahl AISI 304 ermöglicht es, den Prüfstab für Qualitätskontrollanwendungen in lebensmittelverarbeitenden Betrieben in Betracht zu ziehen.
Die Werkstoffwahl allein bestätigt jedoch nicht die Einhaltung sämtlicher Vorschriften für Lebensmittelkontakt oder hygienische Anforderungen.
Die gesamte Baugruppe einschließlich Verbindungsstellen, Oberflächenbeschaffenheit und Reinigungsverfahren muss anhand der jeweils geltenden Anforderungen bewertet werden.
Das Prüfwerkzeug sollte sauber gehalten und so gelagert werden, dass eine Verunreinigung zwischen den Anwendungen vermieden wird.
24. Inspektion und Wartung des Prüfstabs
Regelmäßige Sichtprüfungen tragen dazu bei, den ordnungsgemäßen Zustand des Magnetprüfstabs zu erhalten.
Das Bedienpersonal sollte Außengehäuse, Griff und Verbindungsstellen auf sichtbare Beschädigungen oder ungewöhnlichen Verschleiß kontrollieren.
Der Prüfstab muss außer Betrieb genommen werden, wenn Beschädigungen die Hygiene, Handhabungssicherheit oder Zuverlässigkeit der Prüfung beeinträchtigen könnten.
Ist eine formelle Überprüfung der magnetischen Leistung erforderlich, sollten ein geeignetes dokumentiertes Messverfahren und definierte Akzeptanzkriterien verwendet werden.
25. Magnetische Leistung und Gauss-Werte
Die Magnetgüte N32 ist eine Werkstoffbezeichnung und darf nicht mit einer gemessenen magnetischen Flussdichte an der Oberfläche verwechselt werden.
Die magnetische Leistung des fertigen Prüfstabs hängt unter anderem von der Magnetanordnung, der Gehäusegeometrie, der Wandstärke und weiteren konstruktiven Faktoren ab.
Ein bestätigter Gauss-Wert erfordert eine Messung an einer definierten Position unter festgelegten Bedingungen.
Dem Produkt dürfen keine unbestätigten Oberflächen-Gauss-Werte, Haftkräfte oder garantierten Partikelerfassungsabstände zugeordnet werden.
26. Grenzen der magnetischen Probenprüfung
Die magnetische Prüfung ist ein selektives Verfahren und erfasst vor allem Materialien mit ausreichenden ferromagnetischen Eigenschaften.
Aluminium, Kupfer, Messing und bestimmte Edelstahlsorten reagieren möglicherweise nicht ausreichend auf das Magnetfeld.
Sehr kleine Partikel, im Material eingeschlossene Fremdkörper oder Partikel, die nicht nahe genug an den Prüfstab gelangen, können ebenfalls unentdeckt bleiben.
Daher sollte die magnetische Prüfung als Bestandteil eines umfassenderen Konzepts zur Fremdkörperkontrolle und nicht als universelles Nachweisverfahren eingesetzt werden.
27. Integration in das Qualitätsmanagement von Mehlmühlen
Der Magnetprüfstab kann in bestehende Verfahren zur Qualitätskontrolle und Überwachung von Fremdkörperverunreinigungen in Mehlmühlen integriert werden.
Seine Aufgaben können die Untersuchung ausgewählter Proben, die Abklärung vermuteter Verunreinigungen und die Unterstützung dokumentierter Prüfaktivitäten umfassen.
Der Betrieb sollte geeignete Probenahmeintervalle, Prüfmethoden, Akzeptanzkriterien und Korrekturmaßnahmen festlegen.
Bei Bedarf kann das Verfahren in das HACCP-basierte Lebensmittelsicherheitsmanagementsystem des Betriebs eingebunden werden.
28. Magneteksan Magnetprüflösungen für Mehlmühlen
Magneteksan entwickelt magnetische Ausrüstungen für industrielle Anwendungen, darunter Lösungen für die Lebensmittelproduktion und Qualitätskontrolle.
Der Ø18×290 mm N32 Neodym-Magnetprüfstab verbindet kompakte Prüfabmessungen, permanente Neodym-Magnete, ein Außengehäuse aus Edelstahl AISI 304 und einen einseitigen Edelstahlgriff.
Das Produkt ist für die manuelle Untersuchung entnommener Mehlproben auf geeignete ferromagnetische Partikel vorgesehen und nicht für eine kontinuierliche Abscheidung innerhalb der Produktionslinie.
Für eine sachgerechte technische Auswahl und Anwendung sollten das Probenahmeverfahren, der Prüfbehälter, die Eigenschaften möglicher Fremdkörper, die Reinigungsanforderungen, geltende Hygienevorschriften und gegebenenfalls erforderliche Prüfungen der magnetischen Leistung bewertet werden.

