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230×250 mm Neodym-Gittermagnet – Wiege- und Sackabfüllanlagen
Allgemeine Eigenschaften
- Kompakter Neodym-Gittermagnet zur Abscheidung ferromagnetischer Metallpartikel an Wiege- und Sackabfüllstationen.
- Für die magnetische Abscheidung aus geeigneten trockenen, frei fließenden Rohstoffen vorgesehen.
- Vier Neodym-Magnetstäbe bieten mehrere magnetische Sammelflächen für Eisen- und magnetische Stahlpartikel.
- Zur Positionierung zwischen dem Materialauslauf und dem auf einer Waage befindlichen Sack konzipiert.
- Das Permanentmagnetsystem benötigt keine externe Stromversorgung zur Erzeugung des Magnetfelds.
- Manuell reinigbare Konstruktion zur regelmäßigen Entfernung gesammelter Metallpartikel.
- Geschlossene, vollständig aus Edelstahl gefertigte Konstruktion mit Materialoptionen AISI 304 und AISI 316L.
- Für geeignete kleine Trichterausläufe, Sackabfüllstationen und Kontrollpunkte vor der Verpackung einsetzbar.
Technische Eigenschaften
- Modell: MGK-EL-296
- Gesamtabmessungen: 230×250 mm
- Anzahl der Magnetstäbe: 4
- Magnetmaterial: Neodym (NdFeB)
- Angegebenes Magnetfeld: 7.000 Gauss
- Edelstahloptionen: AISI 304 / AISI 316L
- Angegebene kleinste erfassbare Fe-Partikelgröße: 0,03 mm
- Reinigungsmethode: Manuell
- Konstruktion: Vollständig aus Edelstahl, geschlossen
- Maßtoleranz: ±3 mm
- Vorgesehener Einbauort: Oberhalb des Sacks an einer Wiegestation
- Materialfluss: Schwerkraftgeförderte trockene, frei fließende Rohstoffe
Der Neodym-Gittermagnet 230×250 mm wurde entwickelt, um ferromagnetische Metallpartikel bei Wiege- und Sackabfüllprozessen aus trockenen, frei fließenden Rohstoffen abzuscheiden. Das Modell MGK-EL-296 verfügt über vier Neodym-Magnetstäbe mit einem angegebenen Magnetfeld von 7.000 Gauss in einem kompakten Edelstahlrahmen, der zwischen Materialauslauf und Sack positioniert werden kann. Die manuell reinigbare Konstruktion ist mit den Edelstahloptionen AISI 304 und AISI 316L erhältlich, wobei die tatsächliche Abscheideleistung von den Partikeleigenschaften, dem Materialfluss und den Betriebsbedingungen abhängt.
| Technische Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Modell | MGK-EL-296 |
| Produkttyp | Neodym-Gittermagnet |
| Hauptanwendung | Wiegen und Sackabfüllung |
| Gesamtabmessungen | 230×250 mm |
| Anzahl der Magnetstäbe | 4 |
| Magnetmaterial | Neodym (NdFeB) |
| Magnetfeld | 7.000 Gauss |
| Edelstahlmaterial | AISI 304 / AISI 316L als Optionen |
| Angegebene kleinste Fe-Partikelgröße | 0,03 mm |
| Reinigungsmethode | Manuell |
| Konstruktion | Vollständig aus Edelstahl, geschlossen |
| Maßtoleranz | ±3 mm |
| Einbauposition | Zwischen Materialauslauf und Sack |
| Materialförderung | Durch Schwerkraft |
| Geeignete Materialart | Kompatible trockene, frei fließende Rohstoffe |
| Abzuscheidende Verunreinigungen | Ferromagnetische Metallpartikel |

1. Neodym-Gittermagnet für Wiege- und Sackabfüllanlagen
Der Neodym-Gittermagnet 230×250 mm ist für die Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen an Wiege- und Sackabfüllstationen vorgesehen. Er kann unmittelbar vor der Verpackung eine zusätzliche magnetische Abscheidestufe bilden.
Das Modell MGK-EL-296 besitzt vier Neodym-Magnetstäbe innerhalb eines kompakten Edelstahlrahmens. Die Stäbe stellen magnetisch wirksame Oberflächen bereit, an denen geeignete Metallpartikel gesammelt werden können.
Bei der schwerkraftbedingten Materialförderung passieren die Rohstoffe die Zwischenräume der Magnetstäbe. Eisenpartikel und bestimmte magnetische Stahlpartikel können angezogen werden, während das übrige Material in den Sack fällt.
Die Eignung hängt von den Eigenschaften des jeweiligen Schüttguts ab. Korngröße, Feuchtigkeit, Fließfähigkeit und Zuführgeschwindigkeit müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden.
2. Magnetische Abscheidung bei der Sackbefüllung
Die Sackbefüllung ist häufig einer der letzten Verarbeitungsschritte vor Lagerung, Transport oder Weiterverarbeitung. Metallische Verunreinigungen aus vorgelagerten Prozessen können bis zu dieser Station gelangen.
Ein Neodym-Gittermagnet lässt sich zwischen Materialauslauf und Sack anordnen. Dort kann er geeignete ferromagnetische Partikel vor dem Verpacken zurückhalten.
Das MGK-EL-296 verwendet Permanentmagnete aus Neodym. Für die magnetische Anziehung ist keine externe elektrische Energie erforderlich.
Die Magnetabscheidung ergänzt bestehende Maßnahmen der Qualitätssicherung. Sie ersetzt weder mechanische Siebe noch Metalldetektoren oder vorgeschriebene Produktkontrollen.
3. Kompakte Magnetgitter-Konstruktion mit 230×250 mm
Die Gesamtabmessungen des Magnetgitters betragen 230×250 mm. Die kompakte Bauweise ist für Wiege- und Abfüllbereiche mit begrenztem Einbauraum interessant.
Das Gitter kann an einem geeigneten Auslauf oberhalb des Sacks positioniert werden. Eine korrekte Ausrichtung trägt dazu bei, dass das Schüttgut den Bereich der Magnetstäbe durchströmt.
Vor der Montage sind die Auslauföffnung und die vorgesehene Halterung zu überprüfen. Die äußeren Rahmenabmessungen entsprechen nicht zwangsläufig dem freien Durchflussquerschnitt.
Auch ein kompaktes Magnetgitter muss den erforderlichen Materialdurchsatz ermöglichen. Brückenbildung, Produktansammlungen und mögliche Verstopfungen sind deshalb zu berücksichtigen.
4. Vier Neodym-Magnetstäbe zur Metallabscheidung
Das Modell MGK-EL-296 ist mit vier Neodym-Magnetstäben ausgestattet. Diese bilden die aktiven magnetischen Abscheideelemente des Edelstahlgitters.
Wenn das Schüttgut zwischen den Stäben hindurchfällt, können geeignete ferromagnetische Partikel an deren Oberflächen haften bleiben. Das übrige Material bewegt sich weiter in Richtung Verpackung.
Die Anordnung kombiniert magnetische Sammelflächen mit Durchgangsbereichen für das Produkt. Das tatsächliche Ergebnis hängt unter anderem von den Stababständen und dem Fließverhalten ab.
Eine größere Anzahl von Magnetstäben verbessert die Leistung nicht automatisch bei jedem Material. Entscheidend ist die Abstimmung zwischen magnetischer Wirkung und ungehindertem Materialfluss.
5. Neodym-Magnetsystem mit 7.000 Gauss
Für das MGK-EL-296 ist ein Magnetfeld von 7.000 Gauss angegeben. Gauss bezeichnet eine Einheit der magnetischen Flussdichte.
Das Neodym-Magnetsystem erzeugt ein Feld, das geeignete ferromagnetische Metallpartikel anziehen kann. Besonders relevant ist die Annäherung der Partikel an die magnetisch wirksamen Staboberflächen.
Ein angegebener Gauss-Wert beschreibt nicht allein die erreichbare Abscheideleistung. Partikelgröße, Form, magnetische Eigenschaften und Bewegungsgeschwindigkeit beeinflussen das Ergebnis.
Die Angabe von 7.000 Gauss ist daher keine garantierte Abscheidequote. Bei definierten Anforderungen sind geeignete Versuche mit repräsentativem Material erforderlich.
6. Entfernung von Eisenpartikeln aus trockenen Rohstoffen
Trockene Rohstoffe können bei Lagerung, Förderung, Mischung und Abfüllung mit Eisenpartikeln verunreinigt werden. Mögliche Ursachen sind der Verschleiß metallischer Maschinenteile oder unbeabsichtigter Kontakt.
Der Neodym-Gittermagnet bietet eine Möglichkeit, geeignete Eisenpartikel an einer festgelegten Materialübergabestelle zu sammeln. Voraussetzung ist, dass das Produkt durch das Magnetgitter fließen kann.
Eisenpartikel, die ausreichend nahe an die Magnetstäbe gelangen, können an den Oberflächen zurückgehalten werden. Die angesammelten Verunreinigungen werden bei der manuellen Reinigung entfernt.
Das System ist nicht zur vollständigen Entfernung aller Fremdkörper bestimmt. Für nichtmagnetische Bestandteile können andere Trenn- und Prüfverfahren erforderlich sein.
7. Installation eines Magnetgitters über Wiegestationen
An Wiegestationen wird die Materialmenge erfasst, die in einen Sack oder Behälter gefüllt wird. Ein Magnetgitter kann oberhalb des Sacks in den Materialweg integriert werden.
Die vorgesehene Position liegt zwischen der Auslauföffnung und dem auf der Waage stehenden Sack. Das Schüttgut passiert damit vor dem Verpacken die Magnetstäbe.
Das Gitter muss sicher befestigt werden, ohne die Wiegefunktion unzulässig zu beeinflussen. Die mechanische Abstützung ist entsprechend der konkreten Anlage auszulegen.
Bei Reinigung und Wartung darf gesammeltes Metall nicht zurück in den Sack fallen. Eine geeignete Zugänglichkeit und ein sicherer Arbeitsablauf sind deshalb wichtig.
8. Magnetische Kontrolle vor der Sackabfüllung
Bei Sackabfüllanlagen werden Pulver und Granulate häufig manuell oder halbautomatisch dosiert. Ein kompaktes Magnetgitter kann dabei einen zusätzlichen Kontrollpunkt für ferromagnetische Partikel schaffen.
Das MGK-EL-296 ist für eine Position vor dem Eintritt des Materials in den Sack vorgesehen. Die magnetische Abscheidung erfolgt somit während des normalen schwerkraftbedingten Füllvorgangs.
Die Befestigung muss das Magnetgitter zuverlässig in der vorgesehenen Lage halten. Gleichzeitig sollte eine Entnahme zur Inspektion und Reinigung möglich sein.
Entscheidend ist, dass der Materialstrom durch den wirksamen Bereich der Magnetstäbe geführt wird. Die Geometrie des Auslaufs und die Verteilung des Schüttguts müssen berücksichtigt werden.
9. Magnetabscheidung bei der Verarbeitung pulverförmiger Materialien
Pulverförmige Rohstoffe können für die magnetische Gitterabscheidung geeignet sein, wenn sie ausreichend frei fließen. Dies kann bestimmte Lebensmittelpulver und industrielle Pulver einschließen.
Das Fließverhalten hängt unter anderem von Partikelgröße, Schüttdichte, Feuchtigkeit und Kohäsion ab. Diese Eigenschaften bestimmen, ob das Pulver die Zwischenräume der Magnetstäbe problemlos passiert.
Die vier Neodym-Magnetstäbe können ferromagnetische Partikel aus dem vorbeiströmenden Pulver aufnehmen. Die tatsächliche Erfassung hängt von der Wechselwirkung zwischen Partikeln und Magnetfeld ab.
Stark kohäsive Pulver können sich an den Stäben ansammeln und den Durchfluss einschränken. Deshalb ist eine Prüfung mit dem tatsächlichen Produkt sinnvoll.
10. Magnetische Abscheidung bei der Abfüllung von Granulaten
Granulierte Rohstoffe können während Förderung, Mischung oder Lagerung mit Metallpartikeln in Kontakt kommen. Ein Magnetgitter vor der Sackabfüllung kann eine zusätzliche Abscheidestufe bilden.
Das MGK-EL-296 kommt für geeignete Granulate infrage, die durch die Stabanordnung frei nach unten fließen können. Die Baugröße 230×250 mm ist für kompakte Auslaufbereiche vorgesehen.
Korngröße und Kornform beeinflussen den Materialdurchgang. Große oder unregelmäßig geformte Granulate können andere Stababstände oder eine alternative Konstruktion erfordern.
Die Auswahl muss auf dem tatsächlichen Produkt und der benötigten Füllleistung beruhen. Unzulässige Verstopfungen oder Materialüberläufe sind zu vermeiden.
11. Edelstahlkonstruktion für industrielle Abfüllanlagen
Das Magnetgitter verfügt über eine vollständig aus Edelstahl gefertigte Konstruktion. Edelstahl wird häufig bei Anlagen zur Handhabung und Verarbeitung industrieller Schüttgüter eingesetzt.
Als Werkstoffoptionen sind AISI 304 und AISI 316L angegeben. Die geeignete Ausführung sollte anhand der Umgebungsbedingungen und der Materialanforderungen ausgewählt werden.
Chemische Belastungen, Reinigungsmittel und Feuchtigkeit können die Werkstoffverträglichkeit beeinflussen. Daher muss die Edelstahlqualität für die konkrete Anwendung geprüft werden.
Die Edelstahlkonstruktion belegt für sich genommen keine bestimmte Hygienezertifizierung oder Oberflächenrauheit. Solche Anforderungen sind gesondert zu bestätigen.
12. Edelstahloptionen AISI 304 und AISI 316L
AISI 304 ist ein weitverbreiteter Edelstahl für industrielle Rahmen und Verarbeitungseinrichtungen. Er kann verwendet werden, wenn seine Korrosionsbeständigkeit für die Einsatzbedingungen ausreicht.
AISI 316L ist eine weitere für dieses Produkt genannte Edelstahloption. Die Werkstoffauswahl kann besonders bei Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit wichtig sein.
Keine der beiden Edelstahlqualitäten ist automatisch für sämtliche chemischen Umgebungen geeignet. Produktzusammensetzung, Reinigungsverfahren und mögliche Belastungen müssen berücksichtigt werden.
Bei der Bestellung sollte die gewünschte Edelstahlqualität eindeutig angegeben werden. So lässt sich die Ausführung besser auf die vorgesehenen Betriebsbedingungen abstimmen.
13. Manuelle Reinigung der Neodym-Magnetstäbe
Das MGK-EL-296 ist für die manuelle Reinigung ausgelegt. Ferromagnetische Partikel, die sich auf den Magnetstäben ansammeln, müssen regelmäßig entfernt werden.
Vor dem Reinigungsvorgang ist der Materialstrom zu stoppen. Das Gitter muss entsprechend der Anlagenkonstruktion sicher zugänglich gemacht oder entnommen werden.
Die angesammelten Partikel sollten mit einem für die Magnetstäbe und das verarbeitete Produkt geeigneten Verfahren entfernt werden. Dabei ist zu verhindern, dass Verunreinigungen wieder in das Schüttgut gelangen.
Die erforderliche Reinigungsfrequenz hängt von der tatsächlichen Metallbelastung ab. Erste Inspektionen können helfen, ein geeignetes Wartungsintervall festzulegen.
14. Wartungsplanung für Magnetgitter-Abscheider
Während des Betriebs sammeln sich ferromagnetische Verunreinigungen auf den Magnetstäben. Die Menge hängt von der Reinheit des Rohstoffs und dem Zustand der vorgeschalteten Maschinen ab.
Ein Wartungsplan sollte regelmäßige Inspektionen, Reinigungsverfahren und Kontrollen der Gitterkonstruktion enthalten. Auch die sichere Entnahme und Wiedermontage müssen berücksichtigt werden.
Es gibt kein universelles Reinigungsintervall für sämtliche Abfüllprozesse. Bei stärkerer Metallbelastung können kürzere Wartungsabstände erforderlich sein.
Die Dokumentation der gesammelten Metallpartikel liefert zusätzliche Informationen über den Prozess. Ungewöhnliche Veränderungen können auf Verschleiß oder neue Kontaminationsquellen hinweisen.
15. Magnetabscheidung vor der Endverpackung
Die Endverpackung ist ein wichtiger Kontrollpunkt, bevor Rohstoffe gelagert, transportiert oder weiterverarbeitet werden. Ein Magnetgitter kann unmittelbar vor diesem Schritt eine zusätzliche Abscheidemöglichkeit bieten.
Das Gitter wird so in den Materialweg eingebaut, dass geeignete ferromagnetische Partikel von den Stäben angezogen werden können. Das übrige Material fließt weiter in die Verpackung.
Die Abscheidestufe sollte ohne unnötige Handhabung oder zusätzliche Kontaminationsrisiken integriert werden. Deshalb sind Montage- und Reinigungsverfahren sorgfältig zu planen.
Magnetische Abscheidung ersetzt keine Prüfung des abgefüllten Produkts. Sie ist als Teil eines umfassenderen Qualitäts- und Fremdkörpermanagements zu verstehen.
16. Schwerkraftbetrieb ohne elektrische Energie
Das MGK-EL-296 arbeitet mit permanenten Neodym-Magneten statt mit einem elektrisch erregten Magnetsystem. Zur Erzeugung der magnetischen Anziehung wird keine externe Stromversorgung benötigt.
Das Magnetgitter ist für geeignete Materialien vorgesehen, die durch die Stabanordnung nach unten fallen. In der beschriebenen Anwendung erfolgt die Materialbewegung durch die Schwerkraft.
Während das Schüttgut das Gitter passiert, wirkt das Magnetfeld auf geeignete ferromagnetische Partikel. Diese bleiben bis zur Reinigung an den Stäben haften.
Obwohl das Magnetsystem selbst keinen Strom benötigt, können die umgebenden Abfüllmaschinen elektrisch betrieben werden. Die Sicherheitsanforderungen der Gesamtanlage bleiben daher maßgeblich.
17. Ferromagnetische Verunreinigungen durch Produktionsmaschinen
Industrielle Rohstoffe können vor der Verpackung mit Förderanlagen, Trichtern, Mischern und anderen metallischen Komponenten in Kontakt kommen. Verschleiß oder unbeabsichtigte Berührungen können ferromagnetische Partikel erzeugen.
Ein Magnetgitter in der Nähe des letzten Materialauslaufs kann einen Teil dieser Verunreinigungen zurückhalten. Die Einbauposition sollte anhand der möglichen Kontaminationsquellen bestimmt werden.
Zu den geeigneten Partikeln zählen Eisenfragmente, magnetische Stahlteilchen und bestimmte Abriebrückstände. Ihre Erfassung hängt von den magnetischen Eigenschaften und der Nähe zu den Stäben ab.
Ein Magnetgitter macht die Wartung der Produktionsanlagen nicht überflüssig. Die Ursachen von Metallabrieb sollten weiterhin ermittelt und behoben werden.
18. Unterschied zwischen Magnetgittern und Metalldetektoren
Ein Magnetgitter zieht geeignete ferromagnetische Partikel an und hält sie zurück. Es führt damit eine physikalische Abscheidung mithilfe eines Magnetfelds durch.
Ein Metalldetektor arbeitet nach einem anderen Prinzip und kann bestimmte metallische Fremdkörper erkennen. Seine Erkennungsleistung hängt vom Gerät und den Betriebsbedingungen ab.
Nichtmagnetische Metalle wie Kupfer oder Aluminium werden durch ein Neodym-Magnetgitter nicht zuverlässig abgeschieden. Das Produkt darf deshalb nicht als universeller Metallabscheider bezeichnet werden.
Je nach Anwendung können Magnetabscheidung und Metalldetektion miteinander kombiniert werden. Die Auswahl richtet sich nach den Kontaminationsrisiken und den Qualitätsanforderungen.
19. Angegebene Erfassung von Eisenpartikeln ab 0,03 mm
In den technischen Produktangaben wird eine kleinste erfassbare Fe-Partikelgröße von 0,03 mm genannt. Dieser Wert bezieht sich auf die angegebene Fähigkeit zur Erfassung von Eisenpartikeln.
Die tatsächliche Abscheidung sehr kleiner Partikel hängt von deren magnetischen Eigenschaften und den Bedingungen in der Nähe der Magnetstäbe ab. Auch Materialfluss und Partikelverteilung beeinflussen das Ergebnis.
Die Angabe darf nicht als absolute Filterfeinheit für sämtliche Rohstoffe interpretiert werden. Ebenso wenig beschreibt sie einen garantierten Abscheidegrad.
Wenn eine nachgewiesene Entfernung bestimmter Partikelgrößen erforderlich ist, sollten repräsentative Versuche durchgeführt werden. Die Prüfbedingungen müssen den realen Abfüllprozess widerspiegeln.
20. Auswahl der richtigen Magnetgitter-Abmessungen
Die geeigneten Abmessungen eines Magnetgitters hängen von der Auslauföffnung, dem Materialfluss und dem verfügbaren Einbauraum ab. Das MGK-EL-296 besitzt Gesamtabmessungen von 230×250 mm.
Das Gitter muss so positioniert werden, dass das Schüttgut durch den vorgesehenen magnetischen Sammelbereich gelangt. Eine unzureichende Ausrichtung kann dazu führen, dass Material den wirksamen Bereich umgeht.
Größere Auslauföffnungen können ein größeres Magnetgitter oder eine andere Stabanordnung erfordern. Für kleinere Sackabfüllstationen kann dagegen eine kompakte Ausführung passend sein.
Die äußeren Abmessungen reichen zur Beurteilung nicht aus. Materialeigenschaften und erforderlicher Durchsatz müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
21. Vergleich zwischen Magnetgittern mit vier und sieben Stäben
Ein Magnetgitter mit vier Stäben bietet vier magnetische Sammelelemente innerhalb seines Rahmens. Das MGK-EL-296 verwendet diese Anordnung für kompakte Wiege- und Abfüllanwendungen.
Ein Magnetgitter mit sieben Stäben besitzt zusätzliche magnetische Elemente und kann mehr Sammelflächen bereitstellen. Gleichzeitig können zusätzliche Stäbe den freien Durchflussquerschnitt verringern.
Eine größere Stabanzahl garantiert nicht in jedem Prozess eine höhere Gesamtleistung. Fließfähigkeit, Stababstände und Verunreinigungsmerkmale bleiben entscheidend.
Die richtige Ausführung sollte anhand der Anwendung gewählt werden, nicht allein anhand der Stabanzahl. Auslaufabmessungen und erforderliche Kapazität müssen vorab geprüft werden.
22. Magnetische Abscheidung an kleinen Trichterausläufen
Kleine Trichter und Auslaufschächte können geeignete Einbauorte für kompakte Magnetgitter sein. Voraussetzung ist, dass das Produkt ohne unzulässige Ansammlungen durch die Stabanordnung fließt.
Das 230×250 mm große Magnetgitter kann für passende Trichterausläufe mit ausreichendem Einbauraum geprüft werden. Die mechanische Befestigung muss für die konkrete Anlage ausgelegt sein.
Das aus dem Trichter austretende Material passiert die Magnetstäbe, bevor es den Aufnahmebehälter erreicht. Ferromagnetische Partikel können an den Staboberflächen zurückbleiben.
Trichtergeometrie und Fließverhalten müssen hinsichtlich Brückenbildung und Verstopfung beurteilt werden. Ein Gitter, das den Materialfluss übermäßig behindert, ist möglicherweise ungeeignet.
23. Magnetgitter für die Abfüllung von Lebensmittelrohstoffen
Lebensmittelrohstoffe wie Mehl, Getreide, Hülsenfrüchte und Zucker können an Sackabfüllstationen verarbeitet werden. Unter geeigneten Bedingungen kann ein Magnetgitter zur Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen beitragen.
Das Material muss ausreichend frei fließen, um die Zwischenräume der Magnetstäbe zu passieren. Feuchtigkeit, Partikelgröße und Kohäsion sind dabei wichtige Einflussgrößen.
Das MGK-EL-296 bietet eine magnetische Abscheidestufe mit vier Neodym-Stäben. Die Eignung für einen bestimmten Lebensmittelprozess erfordert die Prüfung der Konstruktions- und Hygieneanforderungen.
Die Verwendung von Edelstahl belegt allein keine Lebensmittelkontakt-Zertifizierung. Geltende gesetzliche und hygienische Anforderungen müssen gesondert geprüft werden.
24. Magnetische Abscheidung bei Kunststoffgranulaten
Kunststoffgranulate können während Förderung, Mischung und Materialhandhabung mit metallischen Verunreinigungen in Kontakt kommen. Ein Magnetgitter kann geeignete ferromagnetische Partikel vor dem Abfüllen sammeln.
Das MGK-EL-296 kommt für Granulate infrage, die frei durch seine Stabanordnung fließen können. Korngröße und Fließverhalten beeinflussen die Eignung.
Die Magnetstäbe ziehen Eisen und bestimmte magnetische Stahlpartikel an. Nichtmagnetische Fremdkörper und sämtliche anderen Metallarten werden dadurch nicht zuverlässig entfernt.
Die Installation sollte anhand des Durchsatzes, der Auslaufgeometrie und der Reinigungszugänglichkeit beurteilt werden. Bei ungewöhnlichen Granulatformen können praktische Versuche sinnvoll sein.
25. Geschlossene Edelstahl-Gitterkonstruktion
Die Produktdaten beschreiben eine geschlossene Konstruktion, die vollständig aus Edelstahl gefertigt ist. Dies ist ein wesentliches Merkmal der Magnetgittereinheit.
Die Konstruktion ist für die industrielle Materialhandhabung vorgesehen, ihre Eignung hängt jedoch von der jeweiligen Umgebung ab. Feuchtigkeit, Chemikalien und Reinigungsverfahren sind zu berücksichtigen.
Aus den verfügbaren Angaben ergeben sich weder eine bestimmte IP-Schutzart noch eine bestätigte Hygienezertifizierung. Solche Eigenschaften dürfen nicht ohne Dokumentation vorausgesetzt werden.
Regelmäßige Kontrollen des Rahmens und der Magnetstäbe können helfen, Beschädigungen und Verschleiß zu erkennen. Die Wartung sollte auf die Anforderungen der Anlage abgestimmt werden.
26. Maßtoleranz von ±3 mm
Für das MGK-EL-296 ist eine Maßtoleranz von ±3 mm angegeben. Dieser Wert muss bei der Konstruktion von Halterungen und Einbauelementen berücksichtigt werden.
Die tatsächlichen Abmessungen können innerhalb der angegebenen Toleranz von den Nennmaßen abweichen. Deshalb sollte ausreichend Montagespiel vorgesehen werden.
Die Gesamtabmessungen von 230×250 mm eignen sich zur ersten Einbauplanung. Für eine präzise mechanische Integration können zusätzliche Befestigungsmaße erforderlich sein.
Wenn hohe Passgenauigkeit notwendig ist, sollte eine bestätigte technische Zeichnung verwendet werden. Eine allgemeine Maßtoleranz ersetzt nicht die Prüfung aller Anschluss- und Montageflächen.
27. Technische Spezifikationen und Grenzen des MGK-EL-296
Das MGK-EL-296 ist ein Neodym-Gittermagnet mit den Gesamtabmessungen 230×250 mm und vier Magnetstäben. Das angegebene Magnetfeld beträgt 7.000 Gauss.
Als weitere Eigenschaften werden AISI 304 und AISI 316L als Edelstahloptionen, manuelle Reinigung, geschlossene Edelstahlkonstruktion und eine Maßtoleranz von ±3 mm genannt. Die kleinste angegebene erfassbare Fe-Partikelgröße beträgt 0,03 mm.
Die verfügbaren Daten bestätigen keinen maximalen Durchsatz, keinen Stabdurchmesser, keine Stablänge, keine zulässige Betriebstemperatur und keine genauen Stababstände. Diese Werte sollten nicht ohne technische Grundlage angegeben werden.
Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Rohstoffeigenschaften, der Kontamination und den Einbaubedingungen ab. Die technische Eignung muss für den konkreten Einsatzfall überprüft werden.
28. Technische Auswahl und langfristiger Betrieb
Die erfolgreiche Verwendung eines Magnetgitters an einer Wiegestation beginnt mit der Analyse des Abfüllprozesses. Rohstoff, Auslauföffnung, Materialdurchsatz und mögliche Metallverunreinigungen sollten dokumentiert werden.
Das MGK-EL-296 bietet eine kompakte Edelstahlkonstruktion mit 230×250 mm Gesamtabmessungen und vier Neodym-Magnetstäben. Das angegebene Magnetfeld beträgt 7.000 Gauss.
Für einen langfristigen Betrieb sind regelmäßige Inspektionen, die Entfernung gesammelter Metallpartikel und die Kontrolle des Gitterzustands erforderlich. Veränderte Rohstoffeigenschaften können eine erneute Bewertung notwendig machen.
Die Magnetabscheidung sollte Bestandteil einer umfassenden Strategie zur Fremdkörperkontrolle sein. Eine geeignete Auswahl, korrekte Positionierung, sichere Reinigung und Überprüfung der Leistung unterstützen einen zuverlässigen Betrieb.


