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Ø130 mm Neodym-Angelmagnet – M12, 700 kg maximale Haftkraft
Allgemeine Eigenschaften
- Entwickelt für Magnetfischen und die Bergung ferromagnetischer Metallgegenstände.
- Robuste Topfmagnet-Konstruktion mit Abmessungen von Ø130×20 mm.
- Verwendet ein leistungsstarkes permanentes Neodym-Magnetsystem.
- Ausgestattet mit einem M12-Anschluss.
- Kann über eine Ringschraube / Öse mit einem geeigneten Seil verbunden werden.
- Bietet unter idealen Prüfbedingungen eine maximale Haftkraft von bis zu 700 kg.
- Geeignet zum Anziehen und Bergen ferromagnetischer Gegenstände aus Eisen und Stahl.
- Das permanente Magnetsystem benötigt keine elektrische Energie.
Technische Daten
- Produkttyp: Neodym-Angelmagnet / Topfmagnet
- Hauptanwendung: Magnetfischen / Metallbergung
- Durchmesser: Ø130 mm
- Dicke: 20 mm
- Anschluss: M12
- Verbindungselement: Ringschraube / Öse
- Magnetsystem: Neodym
- Maximale Haftkraft: 700 kg*
- Zielmaterial: Ferromagnetisches Eisen / Stahl
- Funktionsprinzip: Permanente magnetische Haftung
- Stromversorgung erforderlich: Nein
Der Ø130 mm Neodym-Angelmagnet – M12, 700 kg maximale Haftkraft ist ein leistungsstarker Topfmagnet für Magnetfischen, Unterwasser-Metallbergung und das Bergen ferromagnetischer Gegenstände. Der Ø130×20 mm Magnetkörper mit M12-Anschluss ermöglicht die Befestigung einer geeigneten Ringschraube und eines Seils; das permanente Neodym-Magnetsystem erreicht unter idealen Bedingungen eine maximale Haftkraft von bis zu 700 kg.
| Technische Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Produkttyp | Neodym-Angelmagnet / Topfmagnet |
| Hauptanwendung | Magnetfischen / Metallbergung |
| Durchmesser | Ø130 mm |
| Dicke | 20 mm |
| Anschluss | M12 |
| Verbindungselement | Ringschraube / Öse |
| Magnetsystem | Neodym |
| Maximale Haftkraft | 700 kg* |
| Zielmaterial | Ferromagnetisches Eisen / Stahl |
| Funktionsprinzip | Permanente magnetische Haftung |
| Stromversorgung erforderlich | Nein |
Was ist ein Ø130 mm Neodym-Angelmagnet?
Der Ø130 mm Neodym-Angelmagnet ist ein leistungsstarker permanenter Topfmagnet zum Anziehen, Festhalten und Bergen ferromagnetischer Metallgegenstände.
Er eignet sich insbesondere für das sogenannte Magnetfischen. Dabei wird der Magnet mit einem geeigneten Seil verbunden und ins Wasser oder in schwer zugängliche Bereiche abgesenkt, um Gegenstände aus Eisen oder Stahl zu finden und zu bergen.
Die wichtigsten Eigenschaften:
- Ø130 mm Durchmesser,
- 20 mm Dicke,
- M12-Anschluss,
- Anschlussmöglichkeit über Ringschraube / Öse,
- Neodym-Magnetsystem,
- bis zu 700 kg maximale Haftkraft unter idealen Bedingungen,
- permanenter Magnetbetrieb ohne Stromversorgung.
Was ist Magnetfischen?
Beim Magnetfischen wird ein leistungsstarker Magnet an einem geeigneten Seil befestigt und zur Suche nach ferromagnetischen Metallgegenständen unter Wasser oder in schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt.
Ein typischer Ablauf:
Angelmagnet am Seil befestigen
↓
Magnet ins Wasser / in den Arbeitsbereich absenken
↓
Magnetfläche kommt mit ferromagnetischem Metall in Kontakt
↓
Metall haftet am Magneten
↓
Seil kontrolliert zurückziehen
Wo kann der Ø130 mm Angelmagnet eingesetzt werden?
Abhängig von den örtlichen Bedingungen kann der Magnet zum Suchen und Bergen ferromagnetischer Gegenstände beispielsweise in folgenden Bereichen verwendet werden:
- Seen,
- Flüsse,
- Kanäle,
- Brunnen,
- Hafenbereiche,
- Stege,
- Wasserkanäle,
- Schächte,
- Gruben,
- schwer zugängliche Bereiche.
Die Eignung hängt vom zu bergenden Gegenstand, den Wasserbedingungen, der Zugänglichkeit, dem verwendeten Seilsystem und den örtlichen Gegebenheiten ab.
Was bedeutet 700 kg maximale Haftkraft?
Die angegebene maximale Haftkraft von 700 kg bezeichnet die unter idealen Bedingungen erreichbare magnetische Haltekraft.
Um sich dem Maximalwert anzunähern, sind typischerweise Bedingungen erforderlich wie:
- ausreichend dicker ferromagnetischer Stahl,
- ebene und saubere Stahloberfläche,
- große Kontaktfläche,
- vollständiger Kontakt zwischen Magnetfläche und Stahl,
- senkrechter, direkter Abzug von der Oberfläche.
Daher bedeutet die Angabe 700 kg nicht, dass der Magnet unter allen Bedingungen einen 700 kg schweren Gegenstand sicher anheben kann.
Sind 700 kg die sichere Tragfähigkeit?
Nein.
Die maximale magnetische Haftkraft und die sichere Tragfähigkeit sind unterschiedliche Größen.
Der Wert von 700 kg beschreibt die magnetische Haftkraft unter idealen Bedingungen. Beim realen Magnetfischen oder bei Bergungsarbeiten kann die tatsächlich verfügbare Haltekraft deutlich geringer sein.
Der Magnet darf daher allein aufgrund der angegebenen Haftkraft nicht als zertifiziertes Hebemittel für 700 kg betrachtet werden.
Warum kann die tatsächliche Haftkraft geringer als 700 kg sein?
Die reale Haftkraft kann von zahlreichen Faktoren beeinflusst werden:
- Materialstärke,
- Stahlsorte,
- Kontaktfläche,
- Form der Oberfläche,
- Rost,
- Lackierung,
- Schmutz,
- Korrosion,
- Unebenheiten,
- Luftspalt zwischen Magnet und Metall,
- Zugrichtung,
- Bewegung des zu bergenden Gegenstands.
Insbesondere bei Gegenständen unter Wasser können Rost, unregelmäßige Formen und eine kleine Kontaktfläche die tatsächlich verfügbare Haftkraft erheblich reduzieren.
Was bedeutet Ø130×20 mm?
Die Abmessungen des Magneten sind:
Durchmesser: Ø130 mm
Dicke: 20 mm
Die große Ø130 mm Magnetfläche ermöglicht bei geeigneten, großen und ebenen ferromagnetischen Gegenständen eine entsprechend große Kontaktfläche.
Welchen Vorteil bietet der große Durchmesser von Ø130 mm?
Eine größere magnetische Arbeitsfläche kann bei entsprechend geformten ferromagnetischen Gegenständen eine größere Kontaktfläche ermöglichen.
Dies kann beispielsweise beim Bergen folgender Gegenstände von Vorteil sein:
- größere Stahlteile,
- Stahlplatten,
- Werkzeuge,
- Maschinenteile,
- andere ausreichend große ferromagnetische Gegenstände.
Der Durchmesser allein bestimmt jedoch nicht die tatsächliche Haftkraft. Auch Oberflächenzustand, Materialstärke und Kontaktgeometrie sind entscheidend.
Was ist ein Neodym-Angelmagnet?
Ein Neodym-Angelmagnet verwendet ein starkes permanentes Neodym-Magnetsystem anstelle eines Elektromagneten.
Neodym-Magnetsysteme ermöglichen eine hohe magnetische Leistung bei kompakten Abmessungen und benötigen keine kontinuierliche Stromversorgung zur Erzeugung des Magnetfeldes.
Was ist ein Topfmagnet?
Bei einem Topfmagneten befindet sich das magnetische Element innerhalb eines Metallgehäuses.
Das Gehäuse unterstützt die Führung des magnetischen Kreises zur Arbeitsfläche. Dadurch kann bei gutem Kontakt mit einer geeigneten ferromagnetischen Stahloberfläche eine hohe Haftkraft erreicht werden.
Dieses Ø130 mm Modell ist als Neodym-Angelmagnet / Topfmagnet ausgeführt.
Wofür dient der M12-Anschluss?
Der Magnet verfügt über einen M12-Anschluss.
An diesem Anschluss kann eine passende Ringschraube oder Öse montiert werden, um ein geeignetes Seil oder Bergungssystem mit dem Magneten zu verbinden.
Warum muss die Ringschraube sicher befestigt werden?
Die Ringschraube beziehungsweise Öse überträgt die Zugkraft vom Seil auf den Magnetkörper.
Vor der Verwendung sollte geprüft werden, ob:
- das Gewinde korrekt eingeschraubt ist,
- die Ringschraube sicher befestigt ist,
- keine sichtbaren Gewindeschäden vorhanden sind,
- sich die Verbindung während vorheriger Einsätze nicht gelockert hat.
Eine lockere Verbindung kann dazu führen, dass sich der Magnet vom Bergungssystem löst.
Benötigt der Angelmagnet Strom?
Nein.
Das Produkt verwendet ein permanentes Neodym-Magnetsystem.
Für die Erzeugung der magnetischen Anziehung werden keine folgenden Komponenten benötigt:
- Stromanschluss,
- Batterien,
- elektromagnetische Spulen,
- Netzteil,
- Schaltschrank.
Welche Metalle kann der Magnet anziehen?
Der Magnet ist zum Anziehen geeigneter ferromagnetischer Materialien vorgesehen.
Dazu können gehören:
- Eisen,
- Kohlenstoffstahl,
- Stahlwerkzeuge,
- Stahlteile,
- ferromagnetische Maschinenteile,
- Schrauben,
- Muttern,
- Ketten,
- geeigneter ferromagnetischer Metallschrott.
Die tatsächliche Anziehung hängt von Materialzusammensetzung, Größe, Dicke, Form und Kontaktbedingungen des Gegenstands ab.
Zieht der Magnet Aluminium an?
Nein, nicht wie ferromagnetisches Eisen oder Stahl.
Aluminium ist nicht ferromagnetisch und wird daher von diesem permanenten Angelmagneten nicht stark angezogen.
Zieht der Magnet Kupfer an?
Nein.
Kupfer ist nicht ferromagnetisch und wird nicht wie Eisen oder Kohlenstoffstahl vom Magneten angezogen.
Zieht der Magnet Messing an?
Nein.
Messing ist im Allgemeinen nicht ferromagnetisch und wird daher nicht wie Eisen oder Kohlenstoffstahl von diesem Magneten gehalten.
Zieht der Magnet Edelstahl an?
Das hängt von der Edelstahlsorte und ihrem metallurgischen Zustand ab.
Einige Edelstahlsorten können deutlich auf einen Magneten reagieren, während andere nur eine schwache oder kaum messbare magnetische Anziehung zeigen.
Wenn ein bestimmtes Edelstahlteil geborgen werden soll, sollte das tatsächliche Material getestet werden. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass jeder Edelstahl vom Magneten angezogen wird.
Kann der Magnet rostiges Metall bergen?
Unter geeigneten Bedingungen ja.
Rost bedeutet nicht automatisch, dass der darunterliegende Stahl seine ferromagnetischen Eigenschaften verloren hat. Starke Korrosion kann jedoch eine unebene Oberfläche oder einen Abstand zwischen Magnet und Stahl erzeugen.
Dadurch kann die tatsächliche Haftkraft deutlich reduziert werden.
Beeinflusst Lack die magnetische Haftkraft?
Ja, das ist möglich.
Eine Lackschicht erzeugt zusätzlichen Abstand zwischen der aktiven Magnetfläche und dem ferromagnetischen Stahl.
Dünne Beschichtungen können einen begrenzten Einfluss haben, während dicke Lackschichten, Korrosionsschichten oder andere Zwischenräume die Haftkraft stärker reduzieren können.
Warum ist vollständiger Oberflächenkontakt wichtig?
Topfmagnete erreichen ihre höchste Haftkraft, wenn die Arbeitsfläche möglichst großflächig und direkt auf einer geeigneten ebenen ferromagnetischen Oberfläche aufliegt.
Wenn nur ein kleiner Teil der Ø130 mm Magnetfläche Kontakt mit dem Gegenstand hat, kann die tatsächliche Haftkraft erheblich geringer sein.
Dies gilt beispielsweise bei Kontakt mit:
- dünnen Stangen,
- gebogenen Rohren,
- unregelmäßig geformten Metallteilen,
- stark korrodierten Gegenständen.
Der Kontakt mit solchen Gegenständen kann eine wesentlich geringere Haftkraft ergeben als der vollständige Kontakt mit einer dicken, ebenen Stahlplatte.
Beeinflusst die Materialstärke die Haftkraft?
Ja.
Sehr dünner Stahl kann für einen optimalen magnetischen Kreis nicht ausreichend sein.
Die angegebene maximale Haftkraft von 700 kg ist daher auf geeigneten, ausreichend dicken Stahl und ideale Kontaktbedingungen zu beziehen und nicht auf jeden beliebigen Metallgegenstand.
Beeinflusst die Zugrichtung die Haftkraft?
Ja.
Die maximale magnetische Haftkraft bezieht sich typischerweise auf einen direkten, senkrechten Abzug von einer geeigneten Stahloberfläche.
Beim seitlichen Ziehen entstehen dagegen Scher- und Gleitkräfte. Die zum seitlichen Verschieben des Magneten erforderliche Kraft kann daher deutlich von der direkten Abreißkraft abweichen.
Kann der Magnet unter Wasser verwendet werden?
Ja.
Zu den vorgesehenen Anwendungen gehören Magnetfischen und die Bergung ferromagnetischer Metallgegenstände aus Wasser.
Nach der Verwendung sollten Magnet, Verbindungselemente und Seil kontrolliert und entsprechend gepflegt werden, insbesondere nach Kontakt mit verschmutztem oder salzhaltigem Wasser.
Kann der Magnet in Salzwasser verwendet werden?
Salzwasser stellt eine aggressivere Korrosionsumgebung als Süßwasser dar.
Bei wiederholtem Einsatz in Salzwasser sollten insbesondere folgende Bereiche nach der Verwendung sorgfältig kontrolliert werden:
- Magnetkörper,
- Ringschraube,
- Anschlussflächen,
- freiliegende Metallbereiche.
Spülen mit sauberem Wasser, gründliches Trocknen und eine geeignete Pflege können helfen, korrosionsbedingte Schäden zu reduzieren.
Welches Seil sollte verwendet werden?
Das Seil sollte entsprechend der tatsächlichen Anwendung ausgewählt werden und nicht ausschließlich nach der theoretischen maximalen Haftkraft des Magneten.
Wichtige Kriterien sind:
- zulässige Arbeitslast,
- Bruchfestigkeit,
- Seildurchmesser,
- Abriebfestigkeit,
- Wasserbeständigkeit,
- Knoten- oder Verbindungsmethode,
- Zustand des Seils.
Das gesamte Bergungssystem sollte mit einer angemessenen Sicherheitsreserve ausgelegt werden.
Kann die 700-kg-Angabe allein zur Auswahl des Seils verwendet werden?
Nein.
Das vollständige System besteht aus:
- Magnet,
- M12-Anschluss,
- Ringschraube,
- Seil,
- Knoten oder Verbindungselementen,
- Bergungsmethode.
Jede Komponente besitzt eigene mechanische Belastungsgrenzen. Das System sollte daher entsprechend der tatsächlichen Belastung und dem vorgesehenen Einsatz ausgewählt werden.
Kann der Magnet auch außerhalb des Wassers zur Metallbergung verwendet werden?
Ja.
Obwohl das Produkt hauptsächlich für Magnetfischen und Metallbergung vorgesehen ist, kann ein leistungsstarker permanenter Topfmagnet auch zum Auffinden und Bergen geeigneter ferromagnetischer Gegenstände in schwer zugänglichen Bereichen eingesetzt werden.
Die Eignung muss jeweils anhand von Form, Gewicht, Zugänglichkeit und Sicherheitsanforderungen beurteilt werden.
Kann der Magnet als zertifizierter Lasthebemagnet verwendet werden?
Die maximale magnetische Haftkraft von 700 kg darf nicht als zertifizierte Tragfähigkeit von 700 kg interpretiert werden.
Bei Anwendungen mit schwebenden Lasten sind geeignete Lasthebemittel, Sicherheitsfaktoren, mechanische Auslegung und die jeweils geltenden Sicherheitsvorschriften erforderlich.
Was passiert, wenn der Magnet an einer großen Stahlfläche haftet?
Da es sich um einen leistungsstarken Neodym-Topfmagneten handelt, kann er sehr stark an einer großen, dicken und ebenen Stahloberfläche haften. Das manuelle Ablösen kann dadurch schwierig werden.
Besondere Vorsicht ist daher in der Nähe folgender Gegenstände erforderlich:
- Stahltische,
- Stahlkonstruktionen,
- Maschinen,
- Fahrzeuge,
- große Stahlplatten.
Die Magnetfläche sollte nicht unkontrolliert auf eine Stahloberfläche aufschlagen.
Können starke Magnete Hand- oder Fingerverletzungen verursachen?
Ja.
Leistungsstarke Magnete können Quetsch- und Klemmgefahren verursachen, wenn sie plötzlich von einem ferromagnetischen Gegenstand oder einem anderen Magneten angezogen werden.
Hände und Finger sollten beim Ansetzen oder Ablösen des Magneten von der Kontaktzone ferngehalten werden.
Sollte der Magnet unkontrolliert ins Wasser geworfen werden?
Der Magnet und das Verbindungssystem sollten kontrolliert eingesetzt werden.
Starke Stöße gegen Felsen, Beton, Stahlkonstruktionen oder andere harte Oberflächen können den Magnetkörper, die Verbindungselemente oder Gegenstände in der Umgebung beschädigen.
Was sollte vor jedem Einsatz kontrolliert werden?
Vor der Verwendung sollten folgende Komponenten überprüft werden:
- M12-Anschluss,
- Ringschraube / Öse,
- Seil,
- Knoten und Verbindungselemente,
- Magnetkörper,
- magnetische Arbeitsfläche.
Beschädigte Verbindungselemente sollten nicht weiterverwendet werden, bevor sie geprüft oder ersetzt wurden.
Was sollte nach der Bergung kontrolliert werden?
Nach dem Herausziehen sollte die Magnetfläche auf gefährliche Metallteile überprüft werden, beispielsweise:
- scharfkantige Metallfragmente,
- Nägel,
- Drähte,
- Metallsplitter,
- andere scharfe ferromagnetische Gegenstände.
Beim Entfernen der geborgenen Metallteile sollten geeignete Schutzhandschuhe getragen werden.
Wie sollte der Magnet gelagert werden?
Der Magnet sollte:
- an einem trockenen Ort,
- entfernt von magnetisch empfindlichen Geräten,
- entfernt von losen Eisen- und Stahlwerkzeugen,
- so, dass er nicht unbeabsichtigt an Stahlgegenständen haften kann,
- außerhalb der Reichweite von Kindern
gelagert werden.
Ein geeigneter Abstandshalter oder eine Schutzverpackung kann helfen, ein unbeabsichtigtes Anhaften an nahe gelegenen ferromagnetischen Oberflächen zu verhindern.
Kann der Magnet zur Schatzsuche verwendet werden?
Er kann zum Auffinden ferromagnetischer Metallgegenstände verwendet werden.
Nicht ferromagnetische Wertgegenstände aus Materialien wie:
- Gold,
- Silber,
- Kupfer,
- Aluminium,
- Messing
werden jedoch nicht direkt vom Magneten angezogen.
Magnetfischen eignet sich daher insbesondere zum Auffinden von Gegenständen, die ausreichend Eisen oder magnetisch reagierenden Stahl enthalten.
Was ist der wichtigste Vorteil eines permanenten Angelmagneten?
Der wesentliche Vorteil besteht darin, dass die magnetische Anziehung dauerhaft und ohne elektrische Energie zur Verfügung steht.
Das grundlegende Funktionsprinzip:
Permanentes Neodym-Magnetsystem
↓
Magnetfeld an der Arbeitsfläche
↓
Kontakt mit ferromagnetischem Gegenstand
↓
Gegenstand wird magnetisch gehalten
↓
Bergung über das Seil
Ist die Haftkraft von 700 kg bei jedem Gegenstand garantiert?
Nein.
Die 700 kg sind ein Maximalwert unter idealen Bedingungen und keine garantierte Haftkraft für jeden Gegenstand oder jede Einsatzumgebung.
Die tatsächliche Haftkraft hängt insbesondere ab von:
- Materialart,
- Stahlstärke,
- Oberflächenzustand,
- Kontaktfläche,
- Geometrie,
- Korrosion,
- Beschichtungen und Lackierungen,
- Zugrichtung.




