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Ø105 mm Doppelplatten-Magnetabscheider für Keramikrohstoffe
Allgemeine Merkmale
- Für die Verarbeitung trockener Keramik- und Mineralrohstoffe konzipiert.
- Mit zwei gegenüberliegenden Magnetplatten ausgestattet.
- Unterstützt die Abscheidung von Eisen und ferromagnetischen Stahlverunreinigungen aus rieselfähigen Materialien.
- Für vertikale, schwerkraftbetriebene Materialfördersysteme geeignet.
- Ermöglicht die magnetische Abscheidung von beiden Seiten des Materialkanals.
- Seitlicher Zugang zu den Magnetplatten für die manuelle Reinigung.
- In geeignete Silos, Trichter, Fallschächte und Rohstoffförderleitungen integrierbar.
- Unterstützt die Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen vor Mühlen, Mischern und weiteren Verarbeitungsanlagen.
Technische Merkmale
- Produkttyp: Doppelplatten-Magnetabscheider mit Gehäuse
- Einlassdurchmesser: Ø105 mm
- Auslassdurchmesser: Ø105 mm
- Magnetsystem: Doppelplatten-System
- Anzahl der Magnetplatten: 2 Stück
- Magnetplattenabmessungen: jeweils 265x160x42 mm
- Plattenanordnung: Gegenüberliegende Magnetplatten
- Materialflussrichtung: Vertikal, von oben nach unten
- Funktionsprinzip: Schwerkraftförderung und magnetische Anziehung
- Reinigungsverfahren: Manuell
- Geeignete Materialform: Trockene, rieselfähige Pulver und Granulate
- Hauptanwendung: Verarbeitung von Keramik- und Mineralrohstoffen
Der Ø105 mm Doppelplatten-Magnetabscheider wurde entwickelt, um Eisen und ferromagnetische Metallverunreinigungen während der schwerkraftbetriebenen Förderung aus trockenen, rieselfähigen Keramik- und Mineralrohstoffen abzuscheiden. Zwei gegenüberliegende Magnetplatten mit Abmessungen von jeweils 265x160x42 mm bilden magnetische Abscheideflächen auf beiden Seiten des vertikalen Materialkanals und unterstützen das Zurückhalten geeigneter Eisen- und Stahlpartikel. Mit Ein- und Auslassöffnungen von Ø105 mm sowie seitlich zugänglichen Magnetplatten lässt sich der Abscheider in geeignete Silo-, Trichter- und Fallschachtsysteme integrieren und regelmäßig manuell reinigen.
| Technische Spezifikation | Beschreibung |
|---|---|
| Produkttyp | Doppelplatten-Magnetabscheider mit Gehäuse |
| Einlassdurchmesser | Ø105 mm |
| Auslassdurchmesser | Ø105 mm |
| Magnetsystem | Doppelplatten-System |
| Anzahl der Magnetplatten | 2 Stück |
| Magnetplattenabmessungen | 265x160x42 mm |
| Anordnung der Magnetplatten | Zwei gegenüberliegende Platten |
| Materialflussrichtung | Vertikal, von oben nach unten |
| Materialförderung | Schwerkraftförderung |
| Abscheideprinzip | Magnetische Anziehung |
| Zielverunreinigungen | Eisen und ferromagnetische Stahlpartikel |
| Geeignete Materialform | Trockene, rieselfähige Pulver und Granulate |
| Hauptanwendung | Verarbeitung von Keramikrohstoffen |
| Weitere Anwendungen | Geeignete mineralverarbeitende Anlagen |
| Typische Einbauorte | Silos, Trichter, Fallschächte und Förderleitungen |
| Reinigungsverfahren | Manuell |

1. Ø105 mm Doppelplatten-Magnetabscheider für Keramikrohstoffe
Der Ø105 mm Doppelplatten-Magnetabscheider dient zur Entfernung geeigneter ferromagnetischer Metallverunreinigungen aus trockenen Keramik- und Mineralrohstoffen. Er ist für vertikale Materialfördersysteme ausgelegt, bei denen das Schüttgut durch die Schwerkraft bewegt wird.
Der Abscheider besitzt einen Einlass und einen Auslass mit jeweils Ø105 mm Durchmesser. Vor dem Einbau müssen diese Anschlussmaße mit der vorhandenen Produktionsanlage und den angrenzenden Förderkomponenten abgeglichen werden.
Zwei gegenüberliegende Magnetplatten mit Abmessungen von jeweils 265x160x42 mm bilden die magnetischen Abscheideflächen. Ferromagnetische Partikel, die den Platten ausreichend nahekommen, können angezogen und zurückgehalten werden.
Das Gerät kann für geeignete Förderstrecken mit Keramikpulver, Feldspat, Kaolin, Quarz und mineralischen Granulaten geprüft werden. Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von den Materialeigenschaften und den Betriebsbedingungen ab.
2. Was ist ein Doppelplatten-Magnetabscheider?
Ein Doppelplatten-Magnetabscheider ist ein industrielles Abscheidegerät mit zwei einander gegenüberliegenden Magnetplatten. Seine Aufgabe besteht darin, geeignete ferromagnetische Fremdkörper aus einem bewegten Materialstrom zurückzuhalten.
Im Gegensatz zu einem einseitigen Magnetabscheider stellt diese Konstruktion magnetische Wirkflächen auf beiden Seiten des Materialkanals bereit. Die Anordnung eignet sich insbesondere für vertikal fallende, trockene Schüttgüter.
Während das Material das Gehäuse durchläuft, können Eisen- und ferromagnetische Stahlpartikel von den Magnetplatten angezogen werden. Nichtmagnetisches Material bewegt sich anschließend in Richtung der nachfolgenden Produktionsstufe.
Die magnetische Abscheidung ist ein selektives Verfahren und entfernt nicht sämtliche metallischen Verunreinigungen. Deshalb muss die Eignung anhand der tatsächlich zu erwartenden Fremdkörper beurteilt werden.
3. Magnetische Abscheidung in der Keramikherstellung
Bei der Herstellung keramischer Produkte werden Rohstoffe zerkleinert, gemahlen, gesiebt, gelagert und gemischt. Viele dieser Verarbeitungsschritte erfolgen mit mechanischen Anlagen, die metallische Bauteile enthalten.
Durch Verschleiß, Wartungsarbeiten oder den Materialtransport können ferromagnetische Fremdpartikel in den Rohstoff gelangen. Diese Verunreinigungen können anschließend gemeinsam mit dem Keramikmaterial durch die Produktionslinie transportiert werden.
Ein Doppelplatten-Magnetabscheider schafft eine gezielte Kontrollstelle zur Abscheidung geeigneter Eisen- und Stahlpartikel. Eine zweckmäßige Positionierung kann deren Weitertransport zu nachfolgenden Maschinen verringern.
Der Magnetabscheider ersetzt weder die Rohstoffprüfung noch andere Reinigungsverfahren. Er dient als ergänzende Maßnahme zur Kontrolle ferromagnetischer Fremdmaterialien.
4. Einlass- und Auslassanschlüsse mit Ø105 mm
Der Magnetabscheider verfügt über einen Einlassdurchmesser von Ø105 mm und einen Auslassdurchmesser von Ø105 mm. Diese Maße sind für die mechanische Integration in eine bestehende Materialförderstrecke wesentlich.
Der obere Einlass nimmt das Material aus dem vorgeschalteten Prozess auf. Über den unteren Auslass gelangt es nach dem Durchlaufen des magnetischen Abscheidebereichs zur nächsten Produktionsstufe.
Die Angabe Ø105 mm beschreibt einen tatsächlichen Durchmesser und darf nicht automatisch als bestimmter DN-Anschlussstandard interpretiert werden. Die genaue Anschlussgeometrie muss separat geprüft werden.
Vor der Montage sind der verfügbare Bauraum, die Anschlusskompatibilität und die Position des Gehäuses zu kontrollieren. Eine geeignete Verbindung unterstützt einen kontrollierten Materialfluss.
5. Zwei gegenüberliegende Magnetplatten
Der Abscheider enthält zwei Magnetplatten, die sich innerhalb des Gehäuses gegenüberliegen. Jede Platte besitzt die Abmessungen 265x160x42 mm.
Durch diese Anordnung stehen auf beiden Seiten des vertikalen Materialkanals magnetische Abscheideflächen zur Verfügung. Geeignete ferromagnetische Partikel können angezogen werden, wenn sie sich einer der beiden Seiten ausreichend nähern.
Die gegenüberliegende Positionierung kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Fremdpartikel in den Wirkbereich einer Magnetplatte gelangen. Eine vollständige Entfernung sämtlicher magnetischer Partikel ist damit jedoch nicht garantiert.
Die tatsächliche Wirkung hängt von den magnetischen Eigenschaften der Fremdkörper, der Verteilung des Materialstroms und dem Abstand zwischen Partikeln und Magnetplatten ab.
6. Magnetplatten mit Abmessungen von 265x160x42 mm
Jede Magnetplatte misst 265x160x42 mm. Diese Abmessungen beschreiben die physische Größe der beiden magnetischen Abscheideelemente.
Die Platten stellen Oberflächen bereit, auf denen sich geeignete ferromagnetische Partikel ansammeln können. Ihre gegenüberliegende Anordnung ermöglicht eine magnetische Einwirkung von beiden Seiten des Materialstroms.
Aus den Plattenabmessungen allein lassen sich weder die Magnetfeldstärke noch der Abscheidegrad bestimmen. Dafür sind unter anderem die Magnetkonstruktion, die Feldverteilung und der Abstand zum Materialstrom relevant.
Bei regelmäßigen Wartungsarbeiten sollten die Magnetflächen auf Ablagerungen und sichtbare Schäden untersucht werden. Angesammelte Metallpartikel sind mit einem geeigneten manuellen Reinigungsverfahren zu entfernen.
7. Vertikaler Materialfluss durch Schwerkraft
Der Abscheider ist für einen vertikalen Materialtransport durch Schwerkraft vorgesehen. Das Schüttgut tritt oben in das Gehäuse ein und verlässt es durch die untere Öffnung.
Dieses Förderprinzip eignet sich für trockene Pulver und Granulate, die ausreichend rieselfähig sind. Das Material muss den inneren Abscheidebereich ohne übermäßige Ansammlungen passieren können.
Während des Fallvorgangs können geeignete ferromagnetische Partikel zu den gegenüberliegenden Magnetplatten hingezogen werden. Das übrige Material wird zur nächsten Prozessstufe weitergeleitet.
Das Fließverhalten wird unter anderem durch Korngrößenverteilung, Feuchtigkeitsgehalt und Kohäsion beeinflusst. Diese Eigenschaften müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden.
8. Magnetische Abscheidung ohne elektrische Energie
Das Funktionsprinzip des Abscheiders beruht auf magnetischer Anziehung und Schwerkraft. Für die Erzeugung der magnetischen Abscheidewirkung ist keine elektrische Erregung erforderlich.
Die Magnetplatten halten geeignete ferromagnetische Fremdpartikel zurück, während das Material das Gehäuse passiert. Die magnetische Wirkung bleibt auch bestehen, wenn der Materialfluss unterbrochen wird.
Andere Komponenten der Produktionslinie, beispielsweise Förderbänder, Becherwerke oder Dosiergeräte, können weiterhin elektrische Energie benötigen. Der Magnetabscheider ist daher als Bestandteil der gesamten Förderanlage zu betrachten.
Das genaue Magnetmaterial und die Magnetfeldstärke dieses Modells sind nicht bestätigt. Entsprechende Werte dürfen ohne geprüfte technische Unterlagen nicht angenommen werden.
9. Eisenverunreinigungen in keramischen Rohstoffen
Keramische Rohstoffe können während Gewinnung, Transport, Lagerung und Aufbereitung mit metallischen Anlagen in Kontakt kommen. Jede dieser Stationen kann eine mögliche Quelle für Fremdpartikel darstellen.
Eisenfragmente, Stahlpartikel und bestimmte metallische Verschleißrückstände können sich mit dem Rohstoff vermischen. Anschließend können sie gemeinsam mit dem Material in Mühlen, Mischer und andere Maschinen gelangen.
Ein Doppelplatten-Magnetabscheider kann geeignete ferromagnetische Partikel an einer definierten Stelle zurückhalten. Die Magnetplatten dienen dabei als Sammelflächen für die abgeschiedenen Verunreinigungen.
Nicht alle eisenhaltigen Mineralverbindungen lassen sich mit einem solchen Gerät wirksam entfernen. Der Abscheider richtet sich vor allem gegen ferromagnetische Fremdpartikel und nicht gegen sämtliches chemisch gebundenes Eisen im Mineral.
10. Magnetabscheidung bei der Feldspatverarbeitung
Feldspat ist ein wichtiger Rohstoff für verschiedene keramische Erzeugnisse. Seine Aufbereitung kann Zerkleinerung, Mahlung, Lagerung und Transport zwischen mehreren Produktionsanlagen umfassen.
Während dieser Verarbeitungsschritte können unerwünschte Eisen- und Stahlfragmente in den Feldspatstrom gelangen. Der Magnetabscheider kann zur Rückhaltung geeigneter ferromagnetischer Verunreinigungen eingesetzt werden.
Eine mögliche Einbauposition befindet sich zwischen einem Rohstoffsilo und einer nachgeschalteten Mühle. Alternativ kann der Abscheider zwischen dem Austrag eines Becherwerks und einem Lagertrichter angeordnet werden.
Der geeignete Einbauort hängt von der Verunreinigungsquelle und den zu schützenden Anlagen ab. Auch das Fließverhalten des Feldspats und der verfügbare Bauraum sind zu berücksichtigen.
11. Magnetabscheidung bei der Kaolinverarbeitung
Kaolin wird in der Keramikindustrie und in weiteren mineralverarbeitenden Branchen eingesetzt. Je nach Aufbereitungszustand kann es als feines trockenes Pulver transportiert werden.
Feine Pulver können beim Schwerkrafttransport ein anderes Verhalten aufweisen als grobe Granulate. Feuchtigkeit, Kohäsion und Klumpenbildung können den Materialfluss im Magnetabscheider beeinflussen.
Der Doppelplatten-Magnetabscheider kann für geeignete Anwendungen mit trockenem, rieselfähigem Kaolin geprüft werden. Seine Magnetplatten können passende ferromagnetische Fremdpartikel zurückhalten.
Es darf jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass sämtliche natürlich vorkommenden eisenhaltigen Mineralverunreinigungen entfernt werden. Schwach magnetische Mineralbestandteile können spezielle Trennverfahren erfordern.
12. Magnetabscheidung bei der Quarzverarbeitung
Quarz und ähnliche Mineralrohstoffe werden häufig zerkleinert, gemahlen und mit Förderanlagen transportiert. Dabei können metallische Verschleißpartikel in den Materialstrom gelangen.
Der Doppelplatten-Magnetabscheider kann geeignete ferromagnetische Fremdkörper zurückhalten. Die gegenüberliegenden Magnetplatten bilden dafür einen definierten Abscheidebereich im vertikalen Förderkanal.
Besonders relevant ist diese Anwendung, wenn Eisen- oder Stahlfragmente aus der mechanischen Verarbeitung reduziert werden sollen. Die Wirksamkeit hängt von den Eigenschaften der Partikel und den Betriebsbedingungen ab.
Der Abscheider garantiert keine vollständige Entfernung sämtlicher eisenhaltiger Mineralbestandteile. Anforderungen an die mineralische Reinheit müssen getrennt von der Abscheidung metallischer Fremdkörper betrachtet werden.
13. Magnetische Abscheidung aus Keramikpulvern
Trockene Keramikpulver können kleine metallische Verunreinigungen aus vorgeschalteten Produktionsmaschinen enthalten. Diese Partikel können während weiterer Fördervorgänge mit dem Pulver vermischt bleiben.
Ein Magnetabscheider an einer geeigneten Übergabestelle kann zur Rückhaltung ferromagnetischer Fremdpartikel beitragen. Die Doppelplattenanordnung stellt magnetische Sammelflächen auf beiden Seiten des Förderkanals bereit.
Die Rieselfähigkeit des Pulvers ist dabei entscheidend. Materialien, die Brücken bilden, sich verdichten oder an Innenflächen anhaften, können eine zusätzliche technische Bewertung erfordern.
Vor dem Einbau sollten Korngrößenverteilung, Feuchtigkeitsgehalt und erwarteter Materialdurchsatz geprüft werden. Diese Parameter beeinflussen sowohl die Materialbewegung als auch die Abscheidebedingungen.
14. Anwendungen bei der Verarbeitung mineralischer Granulate
Der Abscheider kann auch für trockene mineralische Granulate geprüft werden, die unter Schwerkraft frei fließen. Solche Materialien können während Verarbeitung und Transport metallische Fremdkörper aufnehmen.
Das Granulat gelangt durch den Ø105 mm Einlass in den magnetischen Abscheidebereich. Geeignete ferromagnetische Partikel können dort von einer der beiden Magnetplatten angezogen werden.
Das Fließverhalten grober Granulate unterscheidet sich von dem feiner Pulver. Korngröße, Schüttdichte und Fließgeschwindigkeit beeinflussen die Wahrscheinlichkeit einer magnetischen Erfassung.
Die Auswahl muss anhand der tatsächlichen Materialeigenschaften erfolgen. Ein passender Anschlussdurchmesser allein garantiert weder den erforderlichen Durchsatz noch die gewünschte Abscheideleistung.
15. Einbau unter Rohstoffsilos
Rohstoffsilos sind typische Lagerkomponenten in der Keramik- und Mineralverarbeitung. Das ausgetragene Material wird häufig direkt zu nachgeschalteten Förder- oder Verarbeitungsanlagen geleitet.
Ein Doppelplatten-Magnetabscheider kann unter einem geeigneten Siloauslauf installiert werden. Dadurch entsteht eine magnetische Kontrollstelle unmittelbar nach der Lagerung.
Beim Einbau müssen die Anschlussdurchmesser von Ø105 mm berücksichtigt werden. Zusätzlich sind die verfügbare Bauhöhe und der Zugang zu den Magnetplatten zu prüfen.
Das Austragsverhalten des Silos spielt eine wesentliche Rolle. Unregelmäßiger Materialfluss, Brückenbildung oder übermäßige Belastung können Anpassungen der Zuführung erforderlich machen.
16. Einbau an Trichterausläufen
Trichter dienen zum Sammeln, Zwischenlagern und dosierten Austragen von Rohstoffen. Ihre Ausläufe können geeignete Positionen für eine magnetische Abscheidung darstellen.
Ein Doppelplatten-Magnetabscheider unter einem passenden Trichter kann ferromagnetische Partikel zurückhalten, bevor das Material zur nächsten Prozessstufe gelangt. Die Förderung durch das Gerät erfolgt mittels Schwerkraft.
Der Trichterauslauf und der Einlass des Magnetabscheiders müssen mechanisch kompatibel sein. Eine korrekte Ausrichtung unterstützt einen kontrollierten Materialdurchgang.
Nach der Installation muss der Zugang für Reinigungsarbeiten erhalten bleiben. Das Gehäuse sollte nicht so positioniert werden, dass umliegende Konstruktionen den sicheren Zugang zu den Magnetplatten verhindern.
17. Magnetische Abscheidung in Fallschächten
Fallschächte leiten trockene Schüttgüter zwischen unterschiedlichen Produktionsanlagen. Sie können Becherwerke, Förderer, Trichter und Verarbeitungsmaschinen miteinander verbinden.
Der Ø105 mm Doppelplatten-Magnetabscheider kann für geeignete vertikale Fallschachtabschnitte geprüft werden. Sein Funktionsprinzip setzt voraus, dass das Material den Bereich zwischen den Magnetplatten passiert.
Ein geeigneter Einbauort sollte einen stabilen, schwerkraftbedingten Materialfluss ermöglichen. Übermäßige Ansammlungen oder unkontrollierter Austrag können die Abscheidebedingungen beeinträchtigen.
Vor der Integration ist die vorhandene Schachtgeometrie zu untersuchen. Bei abweichenden Anschlussmaßen können Adapter oder ein speziell angepasstes Gehäuse erforderlich sein.
18. Schutz von Mühlen und Mahlanlagen
Mühlen und Mahlanlagen sind zentrale Bestandteile vieler keramischer und mineralischer Produktionsprozesse. Metallische Fremdkörper können beim Eintritt in solche Maschinen mechanische Schäden oder Betriebsunterbrechungen verursachen.
Ein vorgeschalteter Magnetabscheider kann die Weitergabe geeigneter ferromagnetischer Verunreinigungen reduzieren. Ziel ist es, Metallfragmente vor dem Eintritt in kritische Anlagenkomponenten zurückzuhalten.
Die Doppelplattenkonstruktion bietet magnetische Sammelflächen auf beiden Seiten des Materialkanals. Die Wirksamkeit hängt von den vorhandenen Fremdkörpern und den Abscheidebedingungen ab.
Der Magnetabscheider gewährleistet keinen vollständigen Schutz gegen sämtliche Fremdkörper. Mechanische Siebung, Anlageninspektionen und vorbeugende Wartung können weiterhin notwendig sein.
19. Schutz industrieller Mischanlagen
Industrielle Mischer verbinden keramische und mineralische Rohstoffe entsprechend den jeweiligen Produktionsrezepturen. Metallische Fremdkörper im Material können unerwünschte Betriebsbedingungen verursachen.
Ein Magnetabscheider vor einer geeigneten Mischerzuführung kann den Eintrag ferromagnetischer Partikel reduzieren. Dadurch wird eine zusätzliche Kontrollstufe in den Materialtransport integriert.
Der Abscheider soll die Zusammensetzung des nichtmagnetischen Rohstoffs nicht gezielt verändern. Seine Hauptfunktion besteht darin, geeignete ferromagnetische Fremdpartikel zurückzuhalten.
Der Einbauort muss entsprechend der Anlagenanordnung und des Materialflusses gewählt werden. Ein sicherer Zugang für Reinigung und Inspektion ist ebenfalls erforderlich.
20. Abscheidung von Eisen- und Stahlpartikeln
Der Magnetabscheider ist für die Rückhaltung geeigneter Eisen- und ferromagnetischer Stahlpartikel aus trockenen Rohstoffen vorgesehen. Dazu können Stahlfragmente, Eisenspäne und bestimmte metallische Verschleißpartikel gehören.
Wenn solche Partikel den Magnetplatten ausreichend nahekommen, können sie durch magnetische Anziehung zu den Oberflächen bewegt werden. Dort bleiben sie bis zur Reinigung zurückgehalten.
Die Erfassung hängt von den magnetischen Eigenschaften, der Masse, der Form und dem Abstand der Partikel zur Magnetfläche ab. Auch die Bedingungen des Materialflusses beeinflussen das Ergebnis.
Für dieses Modell wurde keine garantierte minimale Partikelgröße angegeben. Die Abscheideleistung muss anhand der tatsächlich erwarteten Verunreinigungen bewertet werden.
21. Grenzen bei nichtmagnetischen Metallen
Nicht alle Metalle reagieren gleich auf ein Magnetfeld. Aluminium, Kupfer und Messing werden durch die übliche magnetische Anziehung nicht zuverlässig zurückgehalten.
Auch bestimmte Edelstahlsorten können nur eine schwache magnetische Reaktion zeigen. Aus der Eigenschaft, ein Metall zu sein, lässt sich keine zuverlässige magnetische Abscheidbarkeit ableiten.
Ein Doppelplatten-Magnetabscheider darf deshalb nicht als universelles Gerät zur Entfernung sämtlicher Metalle betrachtet werden. Seine Hauptanwendung liegt bei geeigneten ferromagnetischen Verunreinigungen.
Wenn nichtmagnetische Metalle ein relevantes Risiko darstellen, können andere Technologien erforderlich sein. Mechanische Siebung und Metalldetektion erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben innerhalb eines umfassenden Kontrollsystems.
22. Magnetabscheidung im Vergleich zur mechanischen Siebung
Mechanische Siebe trennen Materialien hauptsächlich nach Korngröße und Maschenweite. Größere Partikel können durch die Sieböffnungen physisch zurückgehalten werden.
Magnetabscheider nutzen dagegen magnetische Anziehung anstelle einer festgelegten Sieböffnung. Geeignete ferromagnetische Partikel können auch dann erfasst werden, wenn sie klein genug wären, ein mechanisches Sieb zu passieren.
Die beiden Verfahren behandeln somit unterschiedliche Arten von Verunreinigungen. Eine mechanische Siebung kann bestimmte größere nichtmagnetische Fremdkörper entfernen, während die Magnetabscheidung ferromagnetisches Material erfasst.
In manchen Produktionslinien lassen sich beide Methoden kombinieren. Die Anordnung sollte anhand der Materialeigenschaften, Verunreinigungsrisiken und Prozessanforderungen festgelegt werden.
23. Manuelle Reinigung der Magnetplatten
Während des Betriebs sammeln sich zurückgehaltene ferromagnetische Partikel auf den Magnetplatten. Diese Ablagerungen müssen in geeigneten Abständen entfernt werden.
Vor der Reinigung ist die Materialzufuhr zu stoppen und die Anlage in einen sicheren Zustand zu versetzen. Geeignete Maßnahmen zur Verhinderung eines unerwarteten Materialaustrags sind einzuhalten.
Das Gehäuse ermöglicht den seitlichen Zugang zu den Magnetplatten für eine manuelle Reinigung. Nach dem Entfernen der Metallablagerungen sollten die Platten und zugänglichen Bauteile kontrolliert werden.
Vor dem Wiederanlauf muss der Abscheider korrekt zusammengebaut werden. Bei der Reinigung ist zu beachten, dass die magnetische Anziehung weiterhin vorhanden ist.
24. Festlegung des Reinigungsintervalls
Das geeignete Reinigungsintervall hängt von der Menge ferromagnetischer Verunreinigungen im Rohstoff ab. Stark verunreinigte Materialströme können häufigere Reinigungsarbeiten erfordern.
Auch Materialdurchsatz und tägliche Betriebsstunden beeinflussen die Geschwindigkeit der Ablagerungsbildung. Der Wartungsplan sollte deshalb an die tatsächlichen Produktionsbedingungen angepasst werden.
Während der ersten Betriebsphase empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Magnetplatten. Die beobachtete Menge angesammelter Metallpartikel kann als Grundlage für ein praktikables Reinigungsintervall dienen.
Die Reinigung sollte erfolgen, bevor übermäßige Ablagerungen den Betrieb beeinträchtigen. Ein unerwarteter Anstieg der gesammelten Metallmenge sollte außerdem Anlass zur Untersuchung vorgeschalteter Verunreinigungsquellen geben.
25. Materialdurchsatz und Förderleistung
Die Einlass- und Auslassdurchmesser von Ø105 mm definieren die physische Größe der Anschlussöffnungen. Daraus ergibt sich jedoch keine garantierte stündliche Förderleistung.
Der tatsächliche Durchsatz hängt von Schüttdichte, Korngrößenverteilung, Feuchtigkeit und Rieselfähigkeit ab. Auch die Konstruktion des vorgeschalteten Zuführsystems ist wichtig.
Wird der Magnetabscheider in einer ungeeigneten Förderanordnung installiert, können unregelmäßiger Materialfluss oder Ansammlungen entstehen. Diese Risiken müssen vor der Geräteauswahl bewertet werden.
Für dieses Modell liegt keine bestätigte Durchsatzkapazität vor. Deshalb sollte die erwartete Materialmenge angegeben werden, wenn die Eignung für eine Produktionslinie beurteilt wird.
26. Feuchtigkeitsgehalt und Rieselfähigkeit
Der Magnetabscheider ist für trockene, rieselfähige Pulver und Granulate vorgesehen. Der Feuchtigkeitsgehalt kann das Fließverhalten solcher Materialien wesentlich beeinflussen.
Feuchte oder kohäsive Pulver können verklumpen oder an Innenflächen haften. Dadurch kann der schwerkraftbedingte Materialtransport durch den magnetischen Abscheidebereich beeinträchtigt werden.
Materialien mit ausgeprägter Neigung zu Brückenbildung oder Verdichtung erfordern eine zusätzliche technische Bewertung. Die Eignung lässt sich nicht allein aus der Materialbezeichnung ableiten.
Vor dem Einbau sollten der tatsächliche Feuchtigkeitsgehalt und die Fließeigenschaften des Rohstoffs überprüft werden. Diese Beurteilung unterstützt die Entscheidung, ob die Standardkonstruktion geeignet ist.
27. Kundenspezifische Doppelplatten-Magnetabscheider
Keramik- und Mineralverarbeitungsanlagen können unterschiedliche Siloausläufe, Fallschächte und Materialfördersysteme besitzen. Ein standardmäßiges Ø105 mm Gehäuse passt deshalb nicht zu jeder Installation.
Magneteksan kann kundenspezifische Magnetabscheiderkonstruktionen entsprechend den jeweiligen Prozessanforderungen prüfen. Mögliche Anpassungen betreffen Anschlussmaße, Plattenanordnung und Gehäusegeometrie.
Die bestätigte Ausführung dieses Produkts umfasst zwei gegenüberliegende Magnetplatten mit Abmessungen von 265x160x42 mm sowie Ein- und Auslassöffnungen von Ø105 mm. Abweichende Konstruktionen benötigen eigenständige, geprüfte technische Spezifikationen.
Für die Bewertung einer Sonderausführung sind Angaben zu Materialart, Korngröße, Feuchtigkeit, Durchsatz und Einbauort hilfreich. Diese Informationen unterstützen eine sachgerechte technische Auswahl.
28. Magneteksan-Lösungen für die magnetische Abscheidung in der Keramik- und Mineralindustrie
Magneteksan entwickelt magnetische Abscheidetechnik für industrielle Materialfördersysteme und die Kontrolle ferromagnetischer Verunreinigungen. Doppelplatten-Magnetabscheider mit Gehäuse gehören zu den Lösungen für trockene Schüttgüter.
Der Ø105 mm Doppelplatten-Magnetabscheider ist für geeignete Förderstrecken mit Keramik- und Mineralrohstoffen konzipiert. Seine gegenüberliegenden Magnetplatten unterstützen die Rückhaltung geeigneter Eisen- und ferromagnetischer Stahlpartikel aus schwerkraftgeförderten Materialien.
Die manuelle Reinigung ermöglicht den Zugang zu den Magnetplatten, um angesammelte Fremdpartikel regelmäßig zu entfernen. Die erforderliche Reinigungshäufigkeit sollte anhand der Betriebsbedingungen und des Verunreinigungsgrades bestimmt werden.
Eine erfolgreiche Integration hängt von der Anschlusskompatibilität, dem Materialfluss, der Wartungszugänglichkeit und der Art der vorhandenen Verunreinigungen ab. Diese Faktoren bilden die Grundlage für die Auswahl und den Betrieb des magnetischen Abscheidesystems.


